Jazoon 2010 – Tag 3

Bettina Polasek und Marco Cicolini zeigten in ihrer Session „Essentials of Testing“ wie AdNovum die Qualität ihrer Software sicherstellt und welche Tools dazu eingesetzt werden.
Andrew Lombardi präsentierte den Zuhörern wie einfach und schnell man mit Apache Wicket eine Webanwendung entwickeln kann. Mehrmals zeigte er die Einfachheit von Wicket im Vergleich zu JSF auf.
Dass mit Spring Roo die Produktivität von Entwicklern gesteigert werden kann, zeigte Eberhard Wolff in einer live gehaltenen Demo.

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Quelle: http://www.flickr.com/groups/jazoon10/

Fazit
In drei parallelen Sessions trugen die Sprecher ihr fundiertes Fachwissen vor – eine geballte Ladung an Informationen. Die Keynotes waren alle hervorragend und auch die Mischung der Sessions und ihre Qualität waren gut. Natürlich gab es bei der Fülle von Vorträgen auch den einen oder anderen, der die Erwartungen nicht ganz erfüllte. Alles in allem ist die Jazoon aber eine empfehlenswerte und wirklich internationale Java Konferenz, die Lust auf das nächste Jahr macht.

Jazoon Tag 1
Jazoon Tag 2

Jazoon 2010 – Tag 2

Ken Schwaber, Mitbegründer von Scrum, sprach über „Total Cost of Ownership and Return on Investment“.

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Quelle: http://www.flickr.com/groups/jazoon10/

Er betonte die Wichtigkeit einer klaren, verständlichen „Done“-Definition. Fehlen in dieser Definition z.B. Testpläne oder die Integration von anderen Komponenten, so steigt die Menge von „Undone work“ nicht linear sondern exponentiell an. Dieser Effekt wiederum führt am Ende einer Iteration (Sprint) zu einer sehr aufwendigen Stabilisierung der Software.

Peter Lubbers erläuterte in seinem kurzweiligen Vortrag HTML 5 WebSockets.
Um den Nutzern heutzutage ein „Realtime“ Web-Erlebnis zu bieten, werden Techniken wie Comet oder Reverse Ajax verwendet. Die Simulation der bidirektionalen Kommunikation über einen HTTP-Browser hat jedoch negativen Einfluss auf den Datendurchsatz und die Latenz.
Mit HTML 5 WebSockets ist nun eine Full-Duplex-Kommunikation über nur ein Socket möglich. Anhand einer Online-Poker-Applikation mit mehreren Spielern demonstrierte er eindrücklich das Realtime-Erlebnis.
Browsersupport:

  • Chrome 4.0 +
  • WebKit Nightly Builds
  • Geplant für Opera und Firefox
  • IE kein Support in naher Zukunft

Beispiele für den Einsatz von WebSockets sieht Lubbers in RIA’s wie Echtzeit-Finanz-Anwendungen oder Online Games.

Jazoon Tag 1

Jazoon 2010 – Tag 1

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Die Eröffnungs-Keynote, „Java SE and JavaFX: The Road Ahead“, der diesjährigen Jazoon hielt Danny Coward von Oracle. Er zeigte deutlich den Unterschied zwischen der Java Plattform SE 7 und der entsprechenden Implementierung JDK 7 auf.
Am 24. Mai feierte Java seinen 15. Geburtstag. Nach einer Übersicht über die Evolution der letzten 15 Jahre, zeigte Coward ein interessantes Video des Star7 PDA Prototyps. Java vor 1995: Wirklich erstaunlich was dieses etwas zu gross geratene Gadget schon alles konnte!!

Zu den neuen Features des JDK 7 gehören unter anderem die Unterstützung von Parallelisierungen, die Fork/Join API sowie ein neuer Garbage Collector. Auch JavaFX erhielt ausser Performance Verbesserungen viele andere Neuerungen: Zusätzliche UI-Komponenten, einen neuen Grafik-Stack Prism und einen verbesserten TV-Emulator.

Eine weitere interessante Session hielt Stefan Tilkov von innoQ über RESTful SOA. Hauptsächlich wurden die Vorteile einer REST-basierten Architektur gegenüber SOAP aufgezeigt. Folgend einige Empfehlungen von ihm:

  • Ensure your web apps are RESTful. Every application is better if its only RESTful
  • Expose machine readable information via HTTP GET. Very simple and easy
  • Manage your metadata with RESTful HTTP
  • Use WS-* for read/write interactions if politics or legacy force you. They may be good reasons
  • Draw your own conclusions watching the adoption of WS-* vs. RESTful HTTP

Zum Abschluss des Tages sprach Kevlin Henney über sein Buch „97 Things Every Programmer Should Know“.
Auf einige Ratschläge aus dieser Liste wie „code in the language of the domain“, „learn to estimate“, oder „comment only what the code cannot say“ ging er auf sehr unterhaltsame Art und Weise vertiefter ein.

Social Media Konferenz Essenz

Bin gerade an der Social Media Konferenz in Zürich. Und hab meine Zusammenfassung der Referate und die Handouts für Euch gesammelt.
Als eine Art bloggender Journalist (ja man muss flexibel sein), ist es mir sogar gelungen, mich mitten an den Referententisch zu schmuggeln. Von der Basis quasi hier die Essenz.
Aber ein Kompliment an die Twitter-Berichterstattung muss ich auch noch loswerden.

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Social Media Trends für eigene Website nutzen
Das erste Referat von Prodosh Banerjee, Managing Partner, Anolim GmbH hab ich teils verpasst, weil ich mit W-lan und Bandbreite suchen beschäftigt war. So wie der Referent leider auch. Seine Präsi.

Nils Seiter aka @Nils_ erzählte, warum und wie man die Aktivitäten im Social Media beobachtet, sammelt, auswertet und natürlich reagiert. Beispiel Buzzient.
Tweet zum Thema von PatriziaStucki
Nils‘ Päsi


Vom Dialog zum Lead: Social Media Marketing und CRM

Philipp Sauber, aka @FilSa CEO INM AG macht mit dem Publikum das Spiel „Wir machen in 5 Minuten eine Kampagne“ am Beispiel „Rennräder verkaufen“. Der Saal war etwas träge, aber das nahm seiner Präsi nicht die Dynamik.
Tweet zum Thema von @shibby
seine Präsi:


Inhalte in Social Media

Philippe Surber, Unic AG aka @surber zeigt in Videos Intervies mit Digital Natives, die keinen Plan haben, wie sie den getesteten Inhalt teilen sollen.
Wir sollten also das Teilen bequemer anbieten auf Online-Angeboten. seine Präsi:

Storytelling in Social Media
Florian Wieser, aka @floto Partner coUNDco AG, Online Stratege sagt:
eine Community aufbauen dauert einen Monat, bzw. die Beziehungen aufzubauen. Ein Blogger ist ein Storyteller, so sinngemäss sagt er das. Frauenpower ist gefragt bei Social Media und Social Media ist Chefsache.
Tweets zum Thema von naomimeran:
seine Präsi


Social Media im E-Commerce – Nur wer den echten Dialog will, hat Erfolg

Malte Polzin, aka @mpolzin und @daydeal CMO, Competec Holding AG

Der neue Tatort = auf Augenhöhe kommunizieren. Community entsteht nicht nur online, sondern offline (Events) und online lassen sich sehr gut vernetzen. Menschen einbeziehen. Malte benutzt das Wort Menschen häuftig. Prima. Das Beispiel Daydeal macht vor, wie Social Media für Produkte geht. Er sagt, weil Twitter eine Momentaufnahme ist, kann man auchmal einen Tweet wiederholen. Er bringt natürlich das Beispiel: die twitternde Waage welches sehr erfolgreich war.

Seine Tipps:
Aktives Zuhören und höchstens 10% sind reine Angebote, der Rest, Dialog. Dem Kunden eine Plattform geben ist wertvoller für den Multiplikationseffekt. Folgt doch auch Euren Followern, das ist Aufmerksamkeit und Respekt. Er sagt (geliehen von @nicolesimon) „Risk of Ignoring“ meint, nutze nicht nur die Chance, sondern unterschätze sie nicht. (übersetzt frei nach Su)
Das war der gehaltvollste Vortrag bis jetzt, und jetzt hab ich Hunger.
seine Präsi

Teil II und Teil III