E-Commerce will vermarktet werden – aber wie? (Internet-Briefing-Vortrag)

Eines ist klar: Wenn ich die Zauberformel für E-Commerce-Vermarktung gefunden hab, arbeite ich nur noch aus Spass und zum Zeitvertreib. Momentan bin ich immer noch auf der Suche nach dem Grahl. Mein Zwischenergebnis auf diesem Weg habe ich am Mittwoch auf dem Internet Briefing Bern vorgestellt.

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Das Thema ist nicht neu, aber das was sich tut schon
Natürlich beginnt der Vortrag mit Bannern, stellt aber die Forderung auf, dass es bei Banner nicht reicht, sich nette Animationen auszudenken. Spass, Interaktion und Mehrwert sind viel mehr die Faktoren, die man berücksichtigen sollte, um nicht im allgemeinen „Sumpf“ unterzugehen – oder „ausgeblendet“ zu werden.

Facebook ist wiedermal anders als die anderen
Mit den Facebook Ads hat die Plattform eine Art Adwords geschaffen, die aber auch mit Bildern funktionieren. Interessant ist aber v.a. die Performance dieser Werbeform: Durch Targeting und die „Unverbrauchtheit“ der Werbeform erzielt man hier (noch) überzeugende CPCs und damit eine hohe Werbeeffizient. Und wenn man sich vorstellt, dass fast jeder 3. Schweizer auf Facebook registriert ist, wirds für alle Werber spannend.

Weiter gehts mit Bewegtbild und Video Ads, auch keine neue Themen, aber Mittel, die immer besser funktionieren. Über eine Kurzsequenz lassen sich Emotionen leichter hervorrufen und „Stories“ erzählen. Und: Die Plattformen sind ein Stück schlauer geworden, wie sie mit Video Ads umgehen sollen und wie sie diese in ihre Seiten einbinden können.

Und dann kommen Mobile, iPad und Social Media
Das sind die „Newcomer“ im Marketing-Mix. Eine iPad App oder noch besser: ein iPad Shop (wie bspw. Gilt) sind per se schon Vermarktung, weil man damit (noch) Aufmerksamkeit erregen und sich differenzieren kann. Und abgesehen davon: Man kann einfach einm faszinierendes Shop-Erlebnis kreiieren, wie der Gilt-Shop auf dem iPad zeigt. Als spezielle Art der (viralen) Vermarktung darf man selbstverständlich das Thema Social Commerce und Social Media nicht auslassen. Ganz zu schweigen vom Potenzial das mobile Anwendungen nach wie vor bringen – nicht zuletzt durch Location Based Services, Mobile Shopping oder Scanning Services. Im Grunde ist das auch die Medienbrücke, die ein geschlossenes Erlebnis vom Home-Shopping bis zum Einkauf im Laden ermöglicht. Mehr dazu im Vortrag.

Neben diesen Themen ging es auch um die „Neue Normalität“ (amazon verkaufte im Dezember 2009 mehr eBooks als physische Bücher) und eine Budgetplanung, die sich mit dieser neuen Realität deckt. Es ging um viele Beispiele und: um Inspiration.

Die anschliessende Diskussion hat gezeigt, dass das Thema nach wie vor hoch-spannend, emotional und oft auch sehr subjektiv ist. Wenn wir akzeptieren, dass die 20-Minuten von Seite 1-3 Werbung zeigt, heisst das noch lange nicht, dass wir im Internet akzeptieren, dass vor einem Videobeitrag eine Spot kommt.

Laden Sie sich die

Internet-Briefing_Namics-Vortrag_E-Commerce-Vermarktung_20100602_v1-0_handout.pdf

herunter und sagen mir Ihre Erfahrung oder Meinung zum Thema. Übrigens: Kürzlich kam der neue „E-Commerce-Report 2010″ für die Schweiz heraus, der spannende Inputs auch zu diesem Thema liefert.

Erfolgreiche E-Commerce-Vermarktung – was geht, was funktioniert? (Vortrag)

E-Commerce ist in den letzten 3 Jahren zweistellig gewachsen. V.a. Ferien, Flüge oder Elektrogeräte verkauften sich in der Schweiz dabei besonders gut. Shop-Betreiber investieren oft viel in Ihre Systeme und Prozesse, vergessen dabei aber manchmal, die User abzuholen und auf den eigenen Shop zu lenken. Erfolgreich ist aber v.a. der, der den ganzen e-Commerce-Kundenprozess im Griff hat:

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Bei jedem e-Commerce-Projekt (wie auch immer man diesen Begriff definiert) stellt sich von neuem die Frage: Wie machen wir die Seite erfolgreich? Eine Standardantwort gibt es nicht, auch nicht in meinem heutigen Vortrag über

Erfolgreiche E-Commerce-Vermarktung“ auf der Swiss IT Academy (PDF, 7.1 MB)

. Dafür gibt es Inspirationen

– Was sind die neuen Herausforderungen?
– Wie sieht die neue Normalität aus?
– Welche Facetten können Sie nutzen?
– Wieso sind Budgets verteilt, wie sie verteilt sind? (Übrigens: keine Ahnung!)
– Wie verändern sich Online-Kampagnen im Lauf der Zeit?

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Hier der Vortrag:

Erfolgreiche E-Commerce-Vermarktung“ auf der Swiss IT Academy (PDF, 7.1 MB)

. Um die Potenziale, die sich auf der Shop-Seite selbst verstecken, kümmert sich Felix Kaiser in seinem Beitrag „Verkaufspsychologie + Web Analytics = Umsatzsteigerung“ und viele andere Beiträge zum Thema „Conversion Rate Optimization“.

The Long Tail: Jugendliche mit Flammenwerfern

Einer der unterhaltsamsten Vorträge bei SXSW letzte Woche war What We Learned Watching Kids With Homemade Flamethrowers. Für diejenigen unter uns, die mit diesem Microgenre noch nicht vertraut sind, eine kleine Einführung:


"Mega Secrets" Homemade Flamethrower Music Video
YouTube Video

Was können wir daraus lernen?

Vom Community-Aufbau und -Management

Man hat doch selten die Gelegenheit, eine Social Community von der Idee bis zum Going-Live und darüber hinaus zu begleiten. Und noch seltener, dies für zwei Communities parallel zu tun. Da ich diese Erfahrung in der Vergangenheit sammeln durfte, lud mich die Universität St.Gallen zu einem Gastvortrag ein. Das Thema: Community Management. Aufbau, Technologie, Umsetzung, kritische Masse…

Und selbstverständlich hielt ich keinen Theorie-Vortrag über Community Technologie und Management, noch darüber was man alles beachten muss. Vielmehr wollte ich den Zuhörern und Studenten, die im Anschluss selbst eine Community aufbauen sollen und wollen, ein paar Erfahrungen mitgeben und aus dem Nähkästchen erzählen. Denn in meinem beruflichen Leben waren diese 2,5 Jahre mit Sicherheit unter den prägendsten und interessantesten.

Zu den Themen gehörten u.a.:

  • Drupal oder nicht?
  • Offshoring oder nicht?
  • Live-Gehen oder nicht?
  • Neue Funktionen oder nicht?

Wie immer am MCM an der Uni St.Gallen: Die Diskussion war sehr interessant und anregend. Hier der Vortrag in stark gekürzter Version:

HSG-Vortrag zu Community-Umsetzung und -Technologie (gekürzte Version als PDF, 10 MB)

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