CMS-Usability: Wie intuitive Interfaces aussehen können

CMS-Usability: Beispiele für intuitive Interfaces

Vor einiger Zeit bin ich über ein paar Seiten gestolpert, die eigentlich Paradebeispiele für ein gutes und vor allem auch INTUITIVES Autoreninterface sind. Gerne stelle ich Euch diese kurz vor. 

CMS-Usability – Was heißt eigentlich „Usability“?

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In meinem letzten Beitrag „CMS-Usability – Die Basis für das Schaffen von digitalen Erlebnissen” habe ich darüber geschrieben, wie wichtig eine gute CMS-Usability für das Erstellen von digitalen Erlebnissen ist. Doch was heißt „Usability” eigentlich? Wenn man das Wort „Usability” … Weiterlesen

CMS-Usability – Die Basis für das Schaffen von digitalen Erlebnissen

CMS-Usability – Die Basis für das Schaffen von digitalen Erlebnissen

In der heutigen Zeit sprechen wir u.a. von The Internet of Things, Wearables oder Industrie 4.0. Es gibt jedoch auch essenzielle Themen, über die wir überhaupt nicht sprechen: Wie beispielsweise das Thema CMS-Usability bzw. das Entwickeln von Redakteurssystemen (CMS) dessen Nutzer … Weiterlesen

Namics bei der Usability Week der Nielson Norman Group

Vom 16. – 22. Mai fand in London die Usability Week der Nielson Norman Group statt. Die Nielson Norman Group ist eines der führenden Unternehmen in dem Bereich Usability und User Experience.

Ich als Vertreterin von Namics war dabei, allerdings nur an vier Tagen. Was aber nicht weiter schlimm war. Input gab es nämlich genug. Eigentlich kam es schon fast zum Information-Overload. So viele Best Practices, Tipps, Erkenntnisse … Die Informationen muss ich erst noch verarbeiten. (mehr …)

Usability – Welche Methode passt?

Dass die Usability eines Produktes bzw. einer Webseite ein essentieller Erfolgsfaktor ist, ist mittlerweile unumstritten – nicht zuletzt dank Vorreitern wie Jakob Nielsen oder auch Ben Shneiderman. Trotz dieser Erkenntnis gibt es in der Praxis  dennoch oft noch ungenutztes Usability-Potenzial, das in vielen Fällen auf einer gewissen Unsicherheit beruht: Ist Usability nicht zu teuer? Ist das denn alles notwendig und passt das noch in den Zeitplan? Was passiert, wenn Schwachstellen gefunden werden – wie sieht es dann mit Zeitplan und Budget aus? Eigentlich müsste das doch reichen, wenn ein erfahrener Interaction Designer das ausarbeitet?

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Das Ende vom Anfang des digitalen Marketing.

Vortrag Digital Marketing

Seit Jahren beschäftigen sich digitale Marketeers mit den Auswirkungen sozialer Kommunikation, mobiler Kanäle und der Inhaltsflut auf ihre Marke. 2014 läutet nun endlich das Ende dieser Diskussionen ein. Es beginnt die Alltags-Ära von digitalem Marketing. Flexibilität, Mitmach-Mentalität und Denken über … Weiterlesen

Die 10 Gebote des UXcamp Europe 2013

Vor ein paar Wochen war ich, sowie meine Kollegen Alexander Zyuzkevich und Nina Jaeschke, in Berlin auf dem UXcamp Europe 2013. Für mich war es das erste Mal auf einem Barcamp und ich bin wirklich froh, dabei gewesen zu sein. Eine internationale Teilnehmer-Mischung und interessante Vorträge – ganz nach meinem Geschmack! In den Posts von meinen Kollegen konntet Ihr bereits einiges über das UXcamp lesen (wer sie noch nicht gelesen hat, hier die Links: UXcamp Europe 2013 – Mitgeschrieben Teil 1 und  UXcamp Europe 2013 in Berlin).

Von mir gibt es nun die eigens erstellten „10 Gebote des UXcamp Europe 2013″. Da eigentlich alle Vorträge auf Englisch gehalten wurden, folgen nun auch die 10 Gebote auf Englisch….

P.s: Für eine größere Ansicht einfach auf die Grafik klicken.

 

Die „Button-Lösung“ – Ein Gesetz zum Verbraucherschutz in Deutschland

Voraussichtlich im Sommer 2012 wird das „Gesetz zur Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs zum besseren Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor Kostenfallen im elektronischen Geschäftsverkehr“ in Kraft treten.

Auf den Punkt gebracht: Benutzer sollen zukünftig im Internet besser vor Kostenfallen geschützt werden.

Der Gesetzentwurf mit dem schlanken Namen wurde am 02. März 2012 vom deutschen Bundestag als Teil eines Änderungspakets des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) verabschiedet. Am 30. März 2012 fiel auch die Abstimmung für das Gesetz beim Bundesrat positiv aus. Bisher gilt es nur für Verträge zwischen Unternehmern und Verbrauchern (B2C), obwohl der Bundesrat vorgeschlagen hatte, die Regelung auch auf den Handel zwischen Unternehmern (B2B) auszuweiten. Dies fand jedoch keine Zustimmung.

Das Gesetz darf von deutschen Shopbetreibern in keinem Fall unterschätzt werden, denn es beinhaltet mehr als eine Umbenennung eines einzelnen Buttons, wie die gängige Umschreibung „Button-Lösung“ vielleicht vermuten lässt. Die neuen Richtlinien machen wesentlich weitreichendere Änderungen im Bestellprozess eines jeden Shops notwendig machen, die teilweise bis zur Anpassung technischer Systeme führen kann, so der „Händlerbund“ (http://www.haendlerbund.de).

Grundsätzlich sieht das Gesetz folgende Änderungen vor:

Einführung eines „Kostenpflicht“-Buttons im Bestellprozess

Die Schaltfläche zum Auslösen der Bestellung muss zukünftig mit den Worten „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer entsprechend anderen für den Verbraucher eindeutigen Formulierung versehen sein.

Geeignet sind hierbei Begriffe wie:

  • „Zahlungspflichtig bestellen“
  • „Kostenpflichtig bestellen“
  • „Zahlungspflichtigen Vertrag schließen“
  • „Kaufen“
  • „Gebot abgeben“ (bei Auktionsplattformen)
  • „Gebot bestätigen“ (bei Auktionsplattformen)

Es muss aus der Beschriftung des Buttons also eindeutig ersichtlich sein, dass der Nutzer mit Klick eine vertragsrelevante Erklärung abgibt und seine Bestellung eine finanzielle Verpflichtung auslöst.

Nicht geeignet sind daher Begrifflichkeiten wie:

  • „Anmeldung“
  • „Weiter“
  • „Bestellen“
  • „Bestellung abgeben“.

Darüber hinaus muss die Beschriftung des Buttons „gut lesbar“ sein, um zu verhindern, dass über die Schriftgröße eine „Verschleierung“ der Informationspflicht stattfindet. Außerdem ist eine zu kontrastarme Gestaltung des Buttons nicht erlaubt und er darf keine weiteren Zusätze als die eindeutige Beschriftung haben.

Informationspflichten auf der Bestellübersichtsseite 

„Unmittelbar bevor der Verbraucher seine Bestellung abgibt“, so die Gesetzesvorlage, sind folgende Informationen dem Kunden „klar und verständlich in hervorgehobener Weise“ nochmals zusammengefasst zur Verfügung zu stellen:

  • Produktbeschreibung: „die wesentlichen Merkmale der Ware oder Dienstleistung“
  • Mindestlaufzeit: „die Mindestlaufzeit des Vertrags, wenn dieser eine dauernde oder regelmäßig wiederkehrende Leistung zum Inhalt hat“
  • Gesamtpreis: „den Gesamtpreis der Ware oder Dienstleistung einschließlich aller damit verbundenen Preisbestandteile sowie alle über den Unternehmer abgeführten Steuern oder, wenn kein genauer Preis angegeben werden kann, seine Berechnungsgrundlage, die dem Verbraucher eine Überprüfung des Preises ermöglicht“
  • Versand- und Zusatzkosten: „gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten sowie einen Hinweis auf mögliche weitere Steuern oder Kosten, die nicht über den Unternehmer abgeführt oder von ihm in Rechnung gestellt werden“.

Die Anforderungen an die genannten Informationen gehen aber noch weiter. Sie müssen darüber hinaus folgende Aspekte berücksichtigen:

Informationsvermittlung muss

  • am Ende des Bestellvorganges (am Beginn oder im Verlauf der Bestellung genügt nicht)
  • in räumlicher Nähe zur Schaltfläche (Informationen und Schaltfläche (Bestellen-Button) müssen bei üblicher Bildschirmauflösung gleichzeitig ohne scrollen zu sehen sein)
  • in unübersehbarer Weise vom übrigen Text und den sonstigen Gestaltungselementen abgehoben (nicht versteckt, sondern klar und einfach erkennbar)
  • verständlich (keine verwirrenden oder ablenkenden Zusätze)

stattfinden.

Lediglich das Angebot eines Links oder der Download eines gesonderten Dokuments mit den genannten Informationen reichen dabei nicht aus.

Als Beispiel nennt der „Händlerbund“ in diesem Zusammenhang die Bestellübersichtsseite eines Mode-Versenders:
Diese müsse künftig neben der Bezeichnung des bestellten Artikels auch Informationen zu Modell, Farbe, Größe, Material und Waschbarkeit enthalten. Alles Angaben, die bisher nur in der Artikelbeschreibung direkt am Produkt erforderlich waren.

Unser Rat

Shopbetreiber sollten sich in jedem Fall frühzeitig mit den anstehenden Änderungen beschäftigen, damit sie nicht Gefahr laufen, einem Abmahnanwalt in die Hände zu fallen.
Sowohl die Nichterfüllung der Informationspflichten nach § 312g Abs. 2 BGB als auch die Nichteinhaltung von Abs. 3 können wegen eines Wettbewerbsverstoßes geahndet werden und eine Abmahnung nach sich ziehen.

Darüber hinaus kommt bei Nichtbeachtung der Pflichten kein Vertrag mit dem Verbraucher zustande und der Anspruch auf Zahlung des Kaufpreises und Abnahme der Ware entfällt.

 

Weiterführende Quellen:

http://www.haendlerbund.de/button-regelung 

http://www.haendlerbund.de/images/pdf/news/button-loesung-whitepaper.pdf

UX Adventskalender 2011 | Tag 2: copypastecharacter.com

In der besinnlichen Adventszeit besinnen wir uns auf schöne Ideen, praktische Gadgets, nützliche Software und einfach geniale User Experience.

Heute: Die Website copypastecharacter.com, auf welcher sich alle gängigen Sonderzeichen und Symbole kopieren und weiterverwenden lassen.