Entwicklung einer Social Media Kanalstrategie, die sich auszahlt

Screen Shot 2016-08-19 at 16.24.10

Dieser Artikel ist Teil einer Serie über die Zukunft von inhaltsbasierten Kommunikationsformaten. Nach der Vorstellung unterschiedlicher Möglichkeiten der Influencer-Relations, möchte ich mit diesem Artikel zeigen, wie mitreißender Content sinnvoll auf den passenden Kanälen ausgespielt wird, um mit Kunden noch wirkungsvoller … Weiterlesen

Git – the simple guide – Ein Rückblick

Freizeitprojekte sind eine wichtige Weiterbildungsmöglichkeit für ambitionierte Web Entwickler. Hunderte neue Libraries, Technologien & Techniken erscheinen jeden Monat. Da mitzuhalten und up-to-date zu bleiben ist schwierig. Selbst für Leute die viel Zeit in genau dieses „up-to-date bleiben“ auf Twitter & Co. investieren. Meist reicht es nicht, nur von diesen Neuerungen zu hören, man muss diese ausprobieren um sie zu bewerten und ihre Tauglichkeit für Projekte zu evaluieren.

Letzten Freitag habe ich mich im Rahmen der Vorbereitung für einen internen Workshop etwas tiefer in Git (Ein Source Control Management System à la SVN) eingearbeitet. Während der Einarbeitung viel mir auf, das viele Grundlagen – trotz diverser vorhandener Anleitungen und Bücher – nicht einfach zu verstehen sind. Ich habe mir überlegt, wie man diese einfacher erklären könnte. Dazu ist als kleines Projekt eine Anleitung zum Einstieg in git entstanden. Primär um das Thema selbst besser zu verstehen und den Kollegen als Dokument zu geben…

Die Seite befindet sich unter:
http://rogerdudler.github.com/git-guide

Da auch andere die gleichen Verständnisprobleme gehabt haben könnten, habe ich den Link auf Twitter geteilt. Am Montag landete der Link dann irgendwie auf news.ycombinator.com und verbreitete sich innert weniger Stunden zusätzlich über Twitter & Co. Das Zwischenfazit nach 3 Tagen lautet: Über 50’000 Besucher & 3’500 Tweets. Nachfolgend ein paar der Tweets:

https://twitter.com/newsycombinator/status/156436338642653185
https://twitter.com/cvander/status/156463086092566528
https://twitter.com/cowboy/status/156448264596619264

Mittlerweile wurde der Guide von netten Leuten aus der Community neben Englisch und Deutsch in Französisch, Italienisch, Spanisch & Russisch übersetzt.

Meine Learnings für solche Projekte

  • grosser Tweet Button (Facebook, G+ nicht zwingend)
  • einfaches und zeitgemässes Design
  • Kommentarmöglichkeit (z.B. Disqus)
  • einfache Contribute Möglichkeit (z.B. GitHub)
  • Während der Buzz Phase aktiv auf Kommentare reagieren
  • Veröffentlichungszeit beachten (auf USA Rücksicht nehmen)
  • Auf Tech-News Seiten posten (dzone, reddit, etc.)
  • Knackiger Titel (damit das tweeten leichter fällt)

Dieser Blog Post soll andere Entwickler motivieren, mehr ihrer Gedanken & Arbeiten zu veröffentlichen. Auch dann, wenn sie vielleicht denken, dass hundert Andere das besser können – oder auch schon darüber geschrieben haben.

Dank Nina Jaeschke gibt es nun übrigens auch ein Cheat Sheet (PDF) zum Download. Ich freue mich schon auf die nächsten Projekte. Infos gibt’s jeweils zuerst über Twitter (@rogerdudler)

UX Adventskalender 2011 | Tag 18: Nouvelle Vague

In der besinnlichen Adventszeit besinnen wir uns auf schöne Ideen, praktische Gadgets, nützliche Software und einfach geniale User Experience.

Heute: Nouvelle Vague, ein schon fast poetisch anmutender Zugang zu den neuesten Twitter-Nachrichten (für Chrome und Firefox):

Vielen Dank an Claus für den Tipp!

 

Wie sehr sich die Welt gewandelt hat.

Am Beispiel von Osama Bin Ladens Tod.

Das Internet war dieses Mal nicht schneller im Verbreiten der Nachricht als die klassischen Medien – zumindest nicht direkt. Trotzdem ist es spannend zu beobachten, wie sich die Meldung im Netz verbreitete.

Ein Zeitsprung. Bei den Anschlägen vom 11. September 2001 verwies Google auf Fernsehen und Radio als beste Quelle für Informationen. Damals konnte das Netz nicht liefern, die meisten Nachrichtenquellen waren unter dem Ansturm zusammengebrochen.

Dieses Mal war das anders. Nicht nur hat Google sich verändert und ins Netz investiert, es gibt auch neue Wege, wie sich Informationen verbreiten.
Nahezu zeitgleich mit dem White House Press Corps informierte Dan Pfeiffer, der Sprecher des US-Präsidenten, auch via Twitter, über die bevorstehende Ankündigung Obamas. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, was der President of the United States sagen würde, aber einige Journalisten in amerikanischen Medien ahnten, worum es gehen könnte, und verbreiteten diese Ahnungen – wieder über Twitter und über soziale Netzwerke. Bevor Obama überhaupt wortwörtlich von der Tötung Osamas sprach – wurde in Twitter bereits darüber gesprochen.

Twitter füllte eine Lücke – bevor die klassischen Medien ihre Berichte lieferten, kursierte die Nachricht bereits in destillierter Form im Internet.
Das hat es in anderen Fällen schon gegeben – neu ist jedoch, dass die Nachricht sich nicht zwingend jedem erschliesst.

In mehreren Tweets berichtete nämlich der Pakistaner Sohaib Attar von Hubschraubern und Explosionen. Erst Stunden später realisierte er, wovon er wirklich Zeuge geworden war. „Uh oh, now I’m the guy who liveblogged the Osama raid without knowing it.“

Und so wurde auch er plötzlich Teil der Geschichte. Aber eigentlich ist nicht er die Geschichte, sondern das Netz.

Im Prinzip war das schon immer so, kein Bericht zeigt das ganze Bild. Im Internet muss jeder, der verstehen will, was wirklich passiert, zu einem „Auswerter“ werden.
Kritische Stimmen fragen natürlich: was bringt es, eine Nachricht einige Stunden vorher zu erfahren, wenn sie dann eh verbreitet wird…? Ich lass das mal so stehen.

Spannender Artikel der zeigt, wie sich die Welt und die Kommunikation wandelt.

Zum Artikel auf zeit.de

Der Spezialist, der sein Wissen verliert

Ich habe einen Freund, der als Spezialist häufig vor grossem Publikum spricht. Dieses ist begeistert und stellt anschliessend Fragen. Höflich beantwortet er sie. Er ist sympathisch. Sein Chef sehr zufrieden.

Twitter und Blogs mag er nicht.

Nach einem seiner Vorträge, den ich besuchte und darüber twitterte, fielen mir
mehrere Tweets (Twitter-Nachrichten) auf, in denen Zuhörer und nicht Anwesende Fragen zum Thema stellten. Teilweise fragten die Leute mich, weil sie vorher meine Tweets sahen. Ich gab dem Freund die Fragen mündlich weiter, damit er sie beantworten kann. Aber wo?

Er sagte, die Leute können ihm gerne ein E-Mail schreiben.

Heute ist ein Referat nicht beendet, wenn das Mikrofon verstummt und die Tür ins Schloss fällt. Die Besucher möchten ihr Wissen erweitern, teilen und diskutieren. Übrigens auch dem Redner ihre eigene Erfahrung mitgeben. Sie hören nicht mehr einfach nur zu. Leute, die sich in sozialen Netzwerken bewegen, tun dort ihre Meinung oder Fragen kund:

Vor, während, nach dem Vortrag. Auch wenn sie nicht dabei waren.

1719-spezialist_blog-thumb-500x251-1718.jpg

Es sind oft mehr Leute über das Thema verbunden, als physisch an einer Veranstaltung teilnehmen. Bringt sich der Spezialist in die Diskussion nicht ein, kann er als un-freundlich wahrgenommen werden. Er kann sogar auf Dauer seine Themen-Leaderschaft verlieren. Denn andere diskutieren sichtbar(er) über die Inhalte.

Der Spezialist gibt sein Wissen ab, statt es zu teilen.

Sucht jemand nach dem Thema des Referats, findet er alles Publizierte, (auch Fragen, Meinungen und Kommentare) im Web. Nicht in der Mailbox. Das Spezialwissen und auch der Suchende wandert zu dem, der darüber schreibt. Kommunikation sucht sich den einfachsten Weg und das sind nicht mehr nur Vorträge und Artikel, sondern auch kleine Kommentare, Empfehlungen und eben schnelle Antworten auf Fragen.

Via Suche finden Interessierte im Internet das was angeboten wird!

Social Media in Zahlen – Studie über die Nutzung der Fortune 100 Unternehmen

Selten werden im Bereich Social Media Studien veröffentlich, welche wirkliche Erkenntnisse bieten. Ein Beispiel einer gehaltvollen Studie ist die Studie von Nielsen „Global faces and network places„.

Eine soeben erschienene Studie von Burson-Marsteller halte ich für eine weitere in der Kategorie „must-read“: sie untersucht Social Media Aktivitäten von Unternehmen auf einer soliden Basis. Endlich wird über konkrete Zahlen und nicht über abstrakte Kommunikationsziele gesprochen.

Also, reden wir nun immer nur über Social Media oder ist das wirklich ein Thema für die Unternehmen? Werden diese Social Media Aktivitäten auch von den Usern genutzt?

Immerhin 88% der untersuchten Unternehmen sind in Social Media präsent.

1073-globalsocialmediacheckup-100221151236-thumb-500x267-1072.jpg

Interessant ist, dass Twitter mit Abstand die Nummer eins unter den Kanälen ist.
65% der Unternehmen nutzen Twitter, gefolgt von 54% welche eine Facebook Fanpage betreiben.

Erstaunt hat mich ehrlich gesagt, wie stark diese Kanäle genutzt werden. Natürlich sagt dies noch nichts über die Qualität der Beiträge und es wird auch einige Ausreisser geben.

1079-globalsocialmediacheckup-100221151236-phpapp02.pdf (page 7 of 46)-1-thumb-500x170-1078.jpg

Einen paar Grafiken, welche ich besonders spannend fand:

Aktivitätslevel auf den Facebook Fanpages

1082-globalsocialmediacheckup-100221151236-phpapp02.pdf (page 22 of 46)-1-thumb-500x200-1081.jpg

Bei YouTube ist sowohl das Aktivitätslevel als auch der starke Unterschied zwischen Europa und den anderen Kontinenten sehr erstaunlich.

1085-globalsocialmediacheckup-100221151236-phpapp02.pdf (page 29 of 46)-1-thumb-500x147-1084.jpg

Fazit: Unternehmen Nutzen Social Media und die Konsumenten gehen darauf ein.

Meine eigene Untersuchung mit Bezug auf die Schweiz kam letztes Jahr nicht zu so einem positiven Schluss. Die Erfahrung aus zahlreichen Projekten, welche ich seit dem durchführen durfte, zeigt aber: Social Media ist auch in der Schweiz ein Thema und Unternehmen habe mittlerweile ein starkes Interesse, diesen Kanal zu nutzen, die Diskussion aktiver zu gestalten und näher an die Bedürfnisse der Kunden zu kommen.
Da dies sehr viel mit der Unternehmenskultur zu tun hat, ist das kein Prozess der von Heute auf Morgen statt finden wird. Unternehmen müssen lernen, selber aktiver und persönlicher zu kommunizieren. Schritt für Schritt gehen wir hier diesem Ziel entgegen.

Die Studie in Kürze als Präsentation

Die Studie im Detail ist hier zu finden.

Kundenlob und die neue Öffentlichkeit

Wir sind stolz auf erfolgreiche Projekte für unsere Kunden. Was zudem auch EXTREM Freude macht, ist direktes Lob von Menschen für Menschen. Bis anhin waren diese „Aufputscher“ meist E-Mails, die wir danach im Intranet publiziert haben. Hier gleich einen Dank an alle Sender!

Neu, stark zunehmen an der Zahl und eine spannende Entwicklung ist, dass Kunden uns öffentlich gratulieren resp. sich öffentlich für unsere Arbeit bedanken oder ein Lob aussprechen. Im Total bin ich schon auf rund zehn Gratulations-Tweets gestossen (die ich leider nicht mehr alle auffinde). Die Tatsache, dass ich heute in meinem Reader gleich zwei aufs mal hatte, ist für mich Grund genug für diesen Post.

1046-Lob_Mkueng-thumb-400x247-1045.png

http://twitter.com/mkueng/status/8973909491

1049-Lob_Digicomp-thumb-400x260-1048.png

http://twitter.com/DigicompCH/status/9003017327

Stellvertretend für all unsere Mitarbeiter: DANKE an alle unsere Kunden für ihre Treue und insb. auch für direktes Lob. Privat oder öffentlich. So mach es noch mehr Spass zu arbeiten.

Gelungener 1. Twittwoch in Frankfurt

Heute Abend besuchten Heike Rehm und ich den 1. Twittwoch in Frankfurt. Zum Erfahrungsaustausch rund um die Verwendung von Twitter, insbesondere durch Unternehmen bzw. Organisationen, kamen an die 70 Interessierte unterschiedlichen Alters in den Deutschen Fachverlag, der netterweise die Veranstaltung unterstützte.

Holger Schmidt, auch bekannt als Netzökonom der FAZ, beschrieb die Entstehung seines Projekt Tweetranking sowie zukünftige Ideen für dieses. Mit Tweetranking lassen sich themenbezogene Ranglisten von Twitterern anzeigen, die qualitativ hochwertig zum jeweiligen Thema twittern. Bei der Bewertung wird neben der Anzahl der Empfehlungen auch der Twitter Reputation Rank (TRR) herangezogen. Dieser berücksichtigt, die Anzahl der Follower die ein empfehlender Nutzer hat.
Entstanden ist die Idee vor dem Hintergrund, dass viele Interessierte Twitter kurz ausprobieren, damit aber nicht zurechtkommen und den Dienst nicht mehr nutzen. Die „Qualitätslisten“ sollen Ihnen bei der Orientierung helfen. Zukünftig sollen, vor dem Hintergrund dass Twitter ein Echtzeit Nachrichtendienst geworden ist, die Sortierung von Inhalten nach Relevanz in Echtzeit ermöglicht, sowie APIs angeboten werden.

Im zweiten Vortrag erläuterte der Verantwortliche für die externe Kommunikation der SEB Bank, Kimmo Best, die Einführung und Nutzung von Twitter beim schwedischen Kreditinstitut in Deutschland. Sie nutzen Twitter vor allem, weil es kostenlos, einfach und ein neuer Kommunikationskanal ist. Schwierig erweist sich bei der Nutzung die rechtliche Situation, insbesondere da es noch keine übergreifende Strategie und keine entsprechend Social Media Policy gäbe. Nach einem gehörten Vortrag über Twitter haben sie Ende Januar 2009 einfach angefangen zu twittern. Um die Akzeptanz im Unternehmen zu erhalten, hat er bei günstigen Gelegenheiten immer wieder verbreitet, dass sie einen neuen Kanal namens Twitter nutzen. Der Einsatz des Dienstes bewerten Best und seine Kollegin, die beide den Account betreuen, als Erfolg. So passt es gut zur Positionierung des Unternehmens und trägt zu einem enormen positiven Imagegewinn sowie zur Gewinnung neuer Kundengruppen bei.

Abschließend sprach Harald Ille vom Presseamt der Stadt Frankfurt über die Twitteraktivitäten der Rhein-Main-Metropole. Auf Geheis der Oberbürgermeisterin starteten diese kurzfristig Mitte 2009, nachdem in seinem Amt bereits einige Monate über eine Nutzung diskutiert wurde. Mit Hilfe von Twitter möchte die Verwaltung wissen, was draußen bei den Bürgern passiert und direkten Kontakt mit ihnen aufbauen. Auch soll es das Image der modernen Stadt festigen.
Für eine Nutzung sprach insbesondere die kostenlose Nutzung im Vergleich zu anderen Kommunikationsinstrumenten. Überwiegend werden anderweitig bestehende Inhalt auf Twitter „recycelt“ und so bspw. auch auf versteckte Seiten auf der Website der Stadt hingewiesen. Im Zuge des „Absaufens an Informationen“ sei es der Vorteil von Twitter ein Wegweiser zu sein.

Im Anschluss an die Vorträge ergaben sich noch viele interessante Gespräche rund um Social Media, das Web und natürlich vor allem Twitter. Alles in allem eine gelungen Veranstaltung. Noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Verstalter von Twittwoch e.V.!

Warum soll ich twittern – ich hab ein gutes Netzwerk

..beispielsweise aus dem Studium, Militär, 20 Jahren Berufsleben.“
„Schön, und wie pflegst Du es?“

Heute ist unser Workshop „Twitter for Beginners“ und wir werden keine für jeden gültige Antwort finden. Ich selbst habe eigentlich gar kein EIN Netzwerk, es sind viele unterschiedliche, die meist zu einem bestimmten (vergangenen) Lebensteil gehören.

Meine persönlichen Netzwerke sind

– verteilt im deutschsprachigen Raum
– nach einigen Berufsjahren, Städte- und Jobwechsel ganz stattlich geworden
– nicht pflegbar, wenn ich kein 200 Jahre-Leben bekomme
– verlieren sich aufgrund der Entfernung
– unterscheiden sich durch unterschiedliche Interessen
– verbinden mich und andere über gleiche Interessen
– pflege ich persönlich vor Ort, in Facebook, per E-Mail, Telefon, Twitter, Skype etc.

Social Media Applikationen wie Facebook und Twitter überwinden räumliche und zeitliche Trennungen. Dort kann ich auch ein weiteres Interessens-netzwerk aufbauen und bestehende zusammenbringen. Beginne ich, mich via Twitter mitzuteilen und zu lesen, ersetze ich nicht persönliche Treffen, Briefe und Händeschütteln.

794-briefe_sortieren-thumb-500x305-793.jpg

Menschen, die sich füreinander interessieren, erfahren hier mehr voneinander, als in einem „klassisch“ gepflegten (oder vernachlässigten) Netzwerk. Es erweitert sich leicht mit Netzwerken von anderen Leuten. Der Austausch ist einfach, ehrlich und aktuell, wenn ich bereit bin, Informationen von mir mitzuTEILEN.

„Auf einer Party sag ich ja auch nicht: ich kenn Dich nicht so gut, also red ich nicht mit Dir.“

Hier liegt der grundlegende Entscheid für oder gegen Twitter. Bin ich bereit mit mehr Menschen gleichzeitig zu kommunizieren, oder eben nicht. Für Dialoge ist Twitter übrigens nicht geeignet, denn alle lesen mit. Google findet die 140 Zeichen Nachrichten auch ohne, dass der Sucher selbst in Twitter agiert. Nachrichten kann man auch automatisch zu anderen Netzwerken (Facebook, StudiVZ) senden. Ich nutze diese Möglichkeit nicht.

Hier ist

das Mini-Handout mit Tipps zum Starten

.
Empfehlungen für den nächsten Schritt: Wie erreicht man Follower (Bernetblog.ch)
Und der TwitterLeitfaden von Marcel Bernet.

Online Netzwerken: wenn der Dialog öffentlich wird

Heute darf ich mal wieder reden gehen, obwohl ich den Dialog einem Referat vor vielen Menschen vorziehe. Darum mag ich wohl Social Media so. Dort ist der Dialog öffentlich. Unser Ziel heute am Jour Fixe Marketing des Verbandes Frauenunternehmen ist, den Unternehmerinnen das Netzwerken mit Blogs, Twitter, XING und Facebook ans Herz zu legen.

Was kann Social Media, was traditionelles Netzwerken nicht kann?
z.B. finden Interessengruppen ohne räumliche/örtliche Grenzen zusammen. Durch den dort öffentlichen Dialog (oder auch nur Infos) können weitere Interessierte partizipieren. Damit der Start dann fürs Online Netzwerken leichter wird, schnell nochmal die Erfolgsfaktoren:


– Persönliches Engagement
– Offenheit und Transparenz
– Beobachten und zuhören + Sozialkompetenz
– Zeitnah agieren statt reagieren

Passend zum Thema führen Corina Hany, Redaktorin beim Landbote, und ich auf dem Podium einen Dialog statt Präsentation. Fragen, wie diese dürften für eine reichhaltige Diskussion sorgen:


– Wann macht es Sinn für mein Unternehmen, Facebook zu nutzen?
– Was passiert mit meinen Inhalten? Kann ich sie schützen lassen?
– Laufe ich in Twitter nicht Gefahr, die Kontrolle über das Publizierte zu verlieren?

723-facebook_viertgroesstes_land-thumb-472x248-719.jpg

Fast vergeblich hab ich übrigens nach gelungenen Firmenauftritten in Facebook gesucht. Thomas Hutter half promt mit Snickers und swisscom. Dankeschön. Auch an Nils fürs den Facebookslide (oben)

Jetzt freu ich mich erstmal aufs persönliche Netzwerken – offline (fast ;)

Download Handout:

Netzwerken ist eine Lebenseinstellung: Twitter, Facebook und Xing kurz vorgestellt [pdf, 3.9MB]

Posts zu Twitter PR, XING, Facebook