Top 10 Internet-Trends 2012 [Vortrag]

Wie seit 2000 jedes Jahr haben Marcel Albertin und ich zehn aktuelle Trends „auf Papier“ gebracht. Da Trends aus den Vorjahren nicht mehr erwähnt werden, lohnt sich evt auch ein Blick in das Jahr 2011, 2010, 2009 oder 2008.

Und nun zu der diesjährigen Trend-Ernte:

– Find Engines
– Live/Life-Streams
– Agile Commerce
– Mobile Hybrid Web
– BYOD (Bring Your Own Device)
– Collaborative Consumption
– Social CRM
– Curation
– Content Marketing
– Vertical Scrolling

Die Präsentation zum Download: Top10 Internet-Trends 2012 [pdf, 26.5MB]

Und noch die Version für “Anschauer”:

Gamification – eine Einführung [Vortrag]

Weshalb setzt sich Tim auf das Karusellpferd? Die Motivation von Menschen zu verstehen ist essentiell wichtig bei der Konzeption von Angeboten! Gamification beschreibt die Nutzung von Spielmechanismen (und damit die Ansprache des Spieltriebs) für Anwendungen die keine Spiele per se sind: Die Ansprache der intrinsischen Motivation der User um Ziele des eigenen Angebotes zu erreichen.

Hier meine Einführung, so wie ich sie an der Konferenz „Next Generation Websites“ heute gehalten habe. Und wenn ich (nur) drei Lesetipps zu Thema geben dürfte:

– Video: Design Outside the Box von Jesse Schnell
– Site: Intelligent Gamification (von Markus Breuer)
– Buch: Gamification by Design von Gabe Zichermann und Christopher Cunningham. O’Reilly Media. 2011

Download:

Gamification – eine Einführung [pdf, 7.5MB]

PS: Das Thema war bereits Top 10 Trend in diesem Jahr

Open (Government) Data – einer der Top-Trends 2011

Mit der ersten Schweizer Konferenz dazu (Handouts sollten bald folgen; organisiert von /ch/open und der Parlamentarischen Gruppe Digitale Nachhaltigkeit) ein guter Zeitpunkt für einen kurzen Blick auf ein sehr spannendes und auch wichtiges Thema: Open Government Data.

Daten die der Staat erarbeitet hat sind mit Steuergeldern bezahlt. Sind diese nicht schützenswert (insb. Personendaten) gehören diese somit auch den Einwohnern des Landes. Zudem sind Daten zunehmend Grundlage eines funktionierenden Zusammenlebens und ausserdem handelt es sich dabei häufig handelt sowieso um Fakten die man nicht schützen kann/soll.

Ziel dieser Befreiung ist, dass sich interessierte Personen mit den Daten beschäftigen können und damit ein besseres Verständnis für die Behördenarbeit entwickeln, selbst einen Beitrag leisten oder ein nutzbringender Wettberwerb entstehen kann. Zwei Beispiele aus England. Nach der Veröffentlichungen der Bushaltestellen haben Einwohner 7% der Haltestellen korrigiert und damit die Datenqualität verbessert. Oder ein Jahr nachdem eine Rangliste des Energieverbrauchs öffentlicher Gebäude publiziert wurde, haben diese deren Energieverbauch in der Summe um 10% reduziert: „Nobody wants to be top of that list“.

Damit die Weiterverwendung gut möglich ist, müssen ein paar minimale Regeln eingehalten werden wie beispielsweise deren Maschinenlesbarkeit. Ein einfaches Beispiel sind die Budgets der öffentlichen Hand bspw. als Excel und nicht (nur) als gedrucktes Buch. So in England (den Vorreitern in Sachen Open Data) geschehen und von der Zeitung Guardian graphisch aufbereitet oder auf Websites wie „Where does my Money go?“, SpotlightOnSpend oder OpenSpending auf „andere Art“ verständlich(er) gemacht.

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(öffentliche Ausgaben in UK 2009, Quelle: Guardian)

Die Beispiele sind banal, illustrieren aber die Mächtigkeit davon wenn unterschiedlichste Menschen zusammen arbeiten. Die Zeitung „Guardian“ spendet dem Thema Data übrigens einen Primärnavigationspunkt und ist ein gutes Beispiel für die – auf Open Data fussende – Entwicklung des Datenjournalismus.

Eine Gruppe von Journalisten zeigen in der Schweiz, dass obschon die gesetzliche Grundlage vorhanden ist, die Ämter diese neue Öffentlichkeit noch nicht umfassend leben. So fragten sie 53 Amtsstellen den Terminkalender des Direktors für diese zwei Jahre per Mail zuschicken. Nur vier der Ämter reagierten richtig resp. Konform mit dem Gesetz.

Die Mächtigkeit der Offenlegung der Daten haben England oder die USA gezeigt. Dort auch zunehmend in einer nutz- aber auch verlinkbaren Form angeboten werden. Dieser erste Schritt steht in der Schweiz noch weitgehend aus, die mitarbeitende Community würde es wohl geben.

Weitere Informationen in der Präsentation Top 10 Internet Trends 2011 oder in einem kurzen Artikel mit einem Absatz über Open Data. Zudem die folgenden Links:

– DRS2 Podcast: Datenjournalismus – mehr als Zahlen stapeln
– DRS2 Podcast: Behördendaten als wertvolles Rohmaterial
– TED Video – Tim Berners-Lee: The year open data went worldwide
Open Knowledge Foundation

PS: Eines meiner Konferenz-Highlights war Hanspeter Thür („der Datenschützer“) in seiner sehr sympathischen Rolle als Leiter der Schlichtungsstelle im Rahmen des Schweizer Öffentlichkeitsgesetz. Dieses besagt, dass alle Personen einfach und rasch Zugang zu amtlichen Dokumenten erhalten die keinen besonderen Schutz beanspruchen. Leider sind die Schutzklauseln ein bisschen weit gefasst, so kann der Zugang beispielsweise eingeschränkt werden, wenn „eine wesentlichen Beeinträchtigung der Meinung- und Willensbildung“ der Behörde verhindert wird… Aber zurück zu Herrn Thür, welcher an seinem Vortrag in der Rolle als Öffentlichkeitsbeauftragter zeigte wie er zahlreichen Anfragen dazu verholfen, Behördendaten zu befreien…

Top 10 Internettrends 2011 (Artikel in der Netzwoche)

Für die aktuelle Netzwoche durfte ich einen Artikel über „unsere“ Top 10 (aufgrund der Zeichenzahl Top 5) Internet-Trends schreiben. Dieser Post ist die Verlängerung der Print-Version inkl. der Link-Liste und die Einladung zum Dialog. Da Online (wieder einmal) schneller war gibt es den Netzwoche-Artikel schon jetzt zum Download: Die Top 10 Internettrends für 2011 [pdf, 315KB].

Die Referatsserie „Top 10“

Der Vortrag für 2011 findet sich hier: Top 10 Internet-Trends 2011. Da jeder Trend nur einmal genannt wird, ein paar der Vorjahre um den Kontext zu schaffen (und unsere Vorhersagen kritisch zu prüfen): 2010, 2009, 2008, 2007 oder 2006.

Online Software Stores
– Zahlen zum Apple Store Ökosystem
iTunes and App Store: There are now some 200 million accounts with credit cards on iTunes
Durchschnittlicher Preis einer App im iTunes-Store: USD 0.91
Apple App Store tops 3 Billion Downloads (Jan 2010)
Windows App Store? I Swear I’ve Seen This Before…
How Microsoft beat Apple to the Mac App Store by four years – and then dumped it
Amazon.com tries to toss Apple ‚app store‘ trademark suit, cites Steve Jobs in its own defense

Webperformance
– Präsi: The Secret Weapons of the AOL Optimization Team
– Präsi: Martin Kliehm zu Web Performance Optimierung
– Studie von Google: Speed matters
– Post von Google: Using Site Speed in Web Search Ranking
„Tools“ von Yahoo
„Tools“ von Google
– Buch: Steve Sounders. Even Faster Web Sites. O’Reilly.

Near Field Communication (NFC)
NFC auf Wikipedia
Check in ist out – NFC ist in
Nexus S NFC Writing Capabilities Included, But Hidden
– Video: Explore Nexus S: Near Field Communication
– Whitepaper: Essentials for Successful NFC Mobile Ecosystems [pdf, 1,2MB]

Gamification
The Gamification Revolution
Post auf den Namics Weblog
– Präsi: Pawned Gamification and it’s Discontents
– Präsi: Work better play together on Enterprise Gamification
– Video: Jesse Schell: „Design Outside the Box“
– Video: Seth Priebatsch: The Game Layer on Top of the World
– Video: Tom Chatfield: 7 Ways Games reward the Brain
The Gamification of SAP

Open Data
How to be a data journalist
http://www.datenjournalist.de/
Open Government Data Principles
parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit
Geoportal des Bundes
– Eine der Initiativen von „eZürich“: Open Government Data Plattform für Zürich
– Wettbewerbe
Open Data Challenge
Apps for Democracy
– Beispiele von Verzeichnissen (und Tools)
http://data.gov.uk
http://data.worldbank.org
http://www.data.gov
http://linkeddata.org/
Google Fusiontables
http://www.gapminder.org/
http://www.freebase.com/
– Podcast auf DRS2: Datenjournalismus – mehr als Zahlen stapeln
– Podcast auf DRS2: Behördendaten als wertvolles Rohmaterial
– Video: Tim Berners Lee on the Next Web
– Video: Tim Berners Lee: The year open data went worldwide

Und nun würde mich eine Diskussion freuen. Dankeschön!

Top 10 Internet-Trends 2011 [Vortrag]

Jedes Jahr der Versuch von Marcel Albertin und mir zehn Trends in den Fokus zu stellen, die Aufmerksamkeit verdienen und von denen ein Teil die Entwicklung des Internets prägen werden. Da Trends aus den Vorjahren nicht mehr erwähnt werden, lohnt sich evt auch ein Blick in das Jahr 2010, 2009, 2008 oder 2007 (die Präsentation gab es auch schon im Jahre 2000 ;-).

Und nun zu der diesjährigen Trend-Ernte:

– Responsive / Liquid Layouts
– Webperformance
– Outsourced Authentication
– NFC meets the Web
– Voice Interfaces
– 3D, 3D und nochmals 3D
– Interactive TV
– Online Software Stores
Open Data
Gamification

Hier die Präsentation zum Download: Top 10 Internet-Trends für 2011 [pdf, 5,6MB]

Und noch die Version für „Anschauer“:

Mehr Präsentationen von Namics

Update: In der Netzwoche habe ich einen Artikel zu fünf der Themen geschrieben

Gamification – einer der Top-Trends 2011

Die Anwendung von Spielprinizpien („game mechanics“) für Anwendungen (nicht Spiele per se!) wird Gamification genannt. Im Kern geht es darum, den Usern „Zeit zu stehlen“ die sie – so wie im Spiel – lustvoll bis süchtig investieren. Weshalb diese Mechanismen nicht auch für eigene Ziele einsetzen?

Die Geschichte ist so alt wie sämtliche Rabatt- und Loyalitätsprogramme auf dieser Welt, doch online hatte es Luis von Ahn 2004 mit dem ESP-Game auf geniale Art vorgemacht. In seinem Fall hatte er „menschliche Rechenzeit“ zur Lösung von Captchas über einen motivierenden Wettbewerb „erschlichen“. Mehr Infos dazu in den Posts: „Menschliche Rechenzeit nutzen“ und „Mensch oder Maschine?“.

Ein simples Beispiel ist der Unterschied der Spiels „Solitaire“ in Windows und in iOS. Diesen Screen kennen viele Leute die das Spiel stundenlang gespielt haben…

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So richtig süchtig macht es aber erst so wie auf iOS (iPhone / iPad) umgesetzt mit Ranglisten, Auszeichnungen, Kollegen die man schlagen kann u.s.w. Bestes Beispiel war die Reaktion als ich Jörg nach Screenshots gefragte habe und er sich gleich drei Tag ausbedingte um seinen Rang zu verbessern (und ein Spiel in 55 Sekunden hinzulegen).

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Und hier noch ein paar der erworbenen Auszeichnungen (die Rangliste können sich alle denken)…

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Man mische dieselben Zutaten intelligent und ergänze damit „normale“ Anwendungen um Suchtpotential. Zwei verbreitetet Beispiele sind die „Laufcommunity“ Nike+ und die Anwendung Foursquare. Kernelemente bei 4SQ sind (eine beliebige Anzahl von) Auszeichnungen die es zu „gewinnen“ gibt (schlimmer als jede Pfannentrophy) und die Tatsache, dass man sich gegenseitig erworbene Stati wie beispielsweise „den Bürgermeister“ abluchst und dies auf Twitter der Welt mitteilt.

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Die Beispiele sind zahlreich und auch im B2B-Bereich machen sich diese Mechanismen breit. Bei uns beispielsweise im Rahmen einer mobilen Aussendienstanwendung mit Ranglisten oder bei SAP mit irgendwas mit Golfplatz.

Die genannten Anwendungen sind alle harmlos, doch es geht auch perfider. Man (typischerweise Kinder) erarbeiten sich im Gratis-Spiel ein virtuelles Guthaben. Damit dieses nicht verfällt, oder um dieses in reale Geschenke zu wandeln, ist dann aber eine Mitgliedschaft und/oder reales Geld notwendig…

Wer mehr wissen will: Am nächsten Dienstag spreche ich darüber im Rahmen der Top 10 Internet-Trends für 2011 und auf den folgenden Links:

Sean Carton: The Gamification Evolution
Aliza Sherman: The Gamification of Work
Gamification Workshop 2010 von Amy Jo King
Gabe Zichermann: The purpose of gamification
ReadWriteWeb: What Is the Future of Gamification?
Gamification.org

Update: Falls jemand an der Antithese / Gegenrede interessiert ist: Gamification: Too much of a good thing? von Richard A. Bartle [pdf, 53KB]

Top 10 Internet-Trends 2010 [Vortrag]

Jedes Jahr wieder… Marcel Albertin und ich erzählen morgen am eBusiness Kongress der Swiss IT Academy das Ergebnis einer internen Umfrage zu: Welches sind die wichtigsten 10 Internet-Themen, auf die man 2010 im Auge haben sollte (und die wir in den 12 Jahren zuvor noch nicht erzählt haben)?

Hier ein bisschen Historie: Top 10 Internet-Trends 2009, 2008, 2007, 2006, 2005, 2004 und 2003.

Und dann die aktuelle Ernte:

– Realtime Web
– Augmented Reality
– Social Media Monitoring
– HTML5
– Tablets
– NoSQL
– Location Sharing
– Identity 2.x
– Phone to Platform
– Prediction Markets

Hier die Präsentation: Top 10 Internet-Trends 2010 [pdf, 27.7 MB]

Und wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen um 9:00 Uhr in der Messe in Zürich Oerlikon.

PS: Den selben Vortrag gibt es (gekürzt) am 4. Juni an einem Anlass für Namics Kunden in Zürich.

Top 10 Internet-Trends 2009 [Vortrag]

Jedes Jahr wieder… Marcel Albertin und ich erzählen morgen den Orbit Zoom Days (und an einem Anlass für namics Kunden am 12. Juni… Einladungen folgen) das Ergebnis einer internen Umfrage: Welche sind die top 10 Internet-Themen, auf die man auf Augen haben sollte? Hier die aktuelle Ernte:

– Ubiquitous Access
– CDN (Content Distribution Networks)
– Reality Mining
– Rich Browsers
– Touch is the new Click
ARIA
– Design Driven Development
– Friend-Feeding
– Rapid Production
Extrem skalierbare Datenbanken

> Hier geht es zu den Top 10 Internet-Trends 2009 [pdf, 1,9MB]

PS: Erschwert hat es uns die Konferenzorganisation, da sie die Präsentationszeit gegenüber Vorjahr halbiert haben

PPS: Themen für 2008 finden sich hier: Hackable Gadgets, Rich Handy Platforms, On/Offline-Applikationen, WOA (Web Oriented Architecture), Clientcode Frameworks, Enterprise 2.0, Green IT, User Generated Infrastructure, Social Reputation Management / Open Social und Amazon Webservices

PPPS: Themen für 2007 finden sich hier: Enterprise Wikis, Software as a Service (SES), OpenID, WPF/E (=Windows Presentation Foundation / Everywhere) Neu: Microsoft Silverlight, SIP/IMS, Online TV, Wireless Commons / OLSR, Live Clipboard, Scrum und Geo tagging

PPPPS: Themen für 2006 finden sich hier: Desktop Widgets, 2D Barcoding, JSR-170/286, REST, Light weight APIs und JSON, Presence und Instant Messaging, Home Networking, Microformats/Structured Blogging, Online Identity und Antiphishing

Top 10 Internet-Standards der Zukunft 2008 [Vortrag]

Nach 2003, 2004, 2005, 2006 und 2007 (im ganzen schon 10 Jahre): Hier unser Blick in die Glasskugel mit dem folgenden Ergebnis:

– Hackable Gadgets
Bug Labs oder Cumby machen es vor: Nach dem OpenSource Prinzip durch die Community programmierbare technische Spielzeuge dank deren das Internet Teil des täglichen Lebens wird ohne als „Internet“ wahrgenommen zu werden.

– Rich Handy Platforms
Handies sind vollwertige Computer und machen Geräte mit grösseren Formfaktor teilweise überflüssig. Nützliche Anwendungen gibt es schon viele und die Entwicklung ist noch sehr dynamisch, insb. auch wegen Firmen wie Apple oder Google die es schaffen, nützlichen Druck auf die Infrastrukturanbieter zu machen. Der nächste grosse Trend ist der Einbezug von Geographie bei Anwendungen.

– On/Offline-Applikationen
Die Grenze was online und was offline ist wird dünner oder in anderen Worte: Technologie wird unsichtbar und damit besser. Auch wenn es niemand hören will kann das Lotus Notes seit über 10 Jahren: Dem Nutzer kann es egal sein auf welchem Rechner / Server das Dokument liegt und der Abgleich zwischen den Systemen stellt die Konsistenz sicher. Nun dieselbe Geschichte, typischerweise mit dem Webbrowser als Frontend und Plugin wie Gears. Heisse Kandidaten um Microsoft Office und das „mein Harddisk“-Paradigma überflüssig zu machen.

– WOA (Web Oriented Architecture)
Serviceorientierung als Architekturparadigma setzt sich zunehmend durch, aber die Komplexität der Technologieelemente ist im Umfeld von Webanwendungen eher hinderlich. WOA (Web Based Architecture) ist sozusagen der kleine Bruder der viel weniger kann aber häufig besser funktioniert.

– Clientcode Frameworks
Je interaktiver der Browser genutzt wird, desto weniger soll/kann alles selbst programmiert werden. Frameworks wie YUI, JQuery oder Dojo bieten hier Hand. Da die Frameworks aber auch Grenzen vorgeben gilt es den richtigen Einsatz gut zu planen.

– Enterprise 2.0
Weshalb das was im privaten Web 2.0 funktioniert nicht auf für im Firmenumfeld nutzen. nicht (nur) aus technischer Sicht aber mit einem Fokus auf hinter liegende kulturelle Aspekte wie Transparenz, Vertrauen und Dezentralität.

– Green IT
Nicht nur auf die Natur achten aber auch Kosten sparen und zwar bei der Anschaffung insb. aber auch beim Betrieb von IT-Infrastruktur. Wie viel Strom braucht ein Rechner und wie ist dessen Auslastung. Wie ist das Hosting gekühlt (klimatisiert) und welche Probleme stellen sich wegen der höheren Leistungsdichte moderner Systeme.

– User Generated Infrastructure
Die Community kann nicht nur Informationen zusammentragen aber auch Infrastruktur zur Verfügung stellen. Zwei spannende Beispiels hierzu sind die WLan-Community Fon und das Projekt Open Street Map. zusätzlich zur realisierten Infrastruktur ist es sehr interessant hier auch abzukucken, wie erfolgreiche Community gabuet werden.

– Social Reputation Management / Open Social
Obschon mit semantischen Standards wir FOAF oder XML Friends Network soziale Beziehungen einfach modelliert und verteilt werden können, horten die sozialen Plattformen diese Daten. Man könnte vermuten es soll ein LockIn her… Nun kommt die Marketing-Trommel und verspricht mit Open Social eine Lösung die über mehrere Sites funktionieren kann.

– Amazon Webservices
AWS ist Prototyp für Cloud Computing. Eine unheimlich leistungsfähige und skalierbare Infrastruktur „irgendwo“ im Internet. Auf den ersten Blick unösbar anmutende Infrastruktur-Fragestellungen lassen sich damit über ein einfaches Mietsystem (bezhalt wird mit dem „normalen“ Amazon-Account) realisieren. Die community tut mit vorgefertigten Konfigurationen und weiteren Werkzeugen das ihrige dazu.

>> Und hier geht es zur Präsentation: Die Top 10 Internet-Standards 2008 [pdf, 2MB]

>> Weitere Vorträge an der Orbit-iEX sind in diesem Archiv und weitere Vorträge von namics finden sich auf diesem Weblog im Archiv Vorträge und auf unserer Website bei www.namics.com/wissen.

Top 10 Internet Standards der Zukunft 2007 (B1) [Vortrag]

So wie alle Jahre wieder (2005, 2006). Einen Blick (mehr oder weniger in die Kristallkugel) auf wichtige Entwicklungen im Internet. Die Themen dieses Jahr sind:

– Enterprise Wikis
– Software as a Service (SES)
– OpenID
– WPF/E (=Windows Presentation Foundation / Everywhere) Neu: Microsoft Silverlight
– SIP/IMS
– Online TV
– Wireless Commons / OLSR
– Live Clipboard
– Scrum
– Geo Tagging

Download: Top 10 Internet Standards der Zukunft 2007 [pdf, 4.3 MB]