Microsoft Demo Challenge: And the winner is… Namics!

Stell dir vor, du bist im Job viel unterwegs. Und willst trotzdem effizient arbeiten. Ein Widerspruch? Nicht mit den neuen Produkten und Features, findet Microsoft und lud seine Partner vergangene Woche ein, die Business Produktivität im Rahmen der Demo Challenge zu präsentieren. Benjamin Hörner, Matthias Gehrig und Veronika Sharonova nutzten diese Chance, ihre Präsentations- und Überzeugungskünste im Wettbewerb zu messen.

Die Aufgabe bestand darin, die neuen Office-Produkte überzeugend vorzustellen und aufzuzeigen, wie diese die tägliche Arbeit erleichtern. Marketing-Geheimnis: Funktionalität gepaart mit Emotionen. Bewertet wurde daher neben der Präsentationstechnik und dem Einsatz verschiedener Devices und Funktionalitäten auch die Überzeugungskraft der Demonstration gegenüber einem fiktiven Kunden.

Das Namics-Team setzte sich gegen die Mitbewerber durch und überzeugte die Jury mit einer abwechslungsreichen Geschichte einer Sales-Mitarbeiterin, die innerhalb von 20 Minuten auf dem Weg vom Kunden ins Büro die Kollegen informiert und ihr Projekt aufgleist. Die überzeugende Message: Mit den neuen Produkten ist Zusammenarbeit einfach, schnell, flexibel, effizient und macht Spass. Das Team bedankt sich bei Microsoft und den Mitbewerbern für einen spannenden Nachmittag sowie für den Reisegutschein, der dem ganzen Team zu Gute kommen wird.

Fun Fact: Das Namics-Team hat sich als einziges getraut, auch ein MacBook mitzunehmen. Die Jury witzelte über Punktabzug, konnte aber überzeugt werden: mit Parallels Desktop laufen Windows 8 und Office 2013 reibungslos auch auf Apple.

.Net News – Januar Summary

Neues Jahr, neues Glück? Ich denke neues Jahr, mehr Produktivität. Als DotNet’ler ist man ja schon fast ein wenig verwöhnt wenn man die Anzahl an Aktualisierungen in den bestehenden Produkten anschaut. Schon im ersten Monat des neuen Kalenderjahres startet Microsoft … Weiterlesen

Willkommen am Arbeitsplatz der Zukunft

Am 21. Januar 2013 hat Namics zum Event Vernetzt & Mobil ins Microsoft Briefing Center geladen, bei dem die Teilnehmer den Arbeitsplatz der Zukunft live erleben konnten. Im Mittelpunkt des Tages stand der moderne Mitarbeiter. Längst ist es nicht mehr die offizielle Job description, die ihn den Tag über beschäftigt, sondern die Suche nach Informationen, um seine eigentlichen Aufgaben ausführen zu können. Und auch für diese braucht er heute mehr und bessere Tools. Das Fazit des Tages: Die Zukunft verheisst goldene Zeiten – dann sollen die Mitarbeiter die richtigen Informationen schneller finden und ihre Aufgabe effizienter ausführen, egal wo sie gerade sind.

Durch den Tag führten spannende Vorträge und überzeugende Live-Demonstrationen über das informationsorientierte Arbeiten im virtuellen Raum von allen Devices zu jeder Zeit. Die Lösung für Microsoft heisst SharePoint 2013, Office 2013, Yammer und Lync. Warum?

  • Information durch soziale Netzwerke: Kein Frust durch Intranet-, Ablagesysteme- und Papierberge-Durchsuchen, keine Massen-E-Mails an alle Kollegen – Finden statt Suchen funktioniert am besten, wenn man genau denjenigen fragt, der es weiss. Im Intranet, über Hash-Tags und dank intrinsischer Förderung von Experten: soziale Netzwerke sind aufgrund ihres Nutzens bei der Informationssuche in Unternehmen längst erwachsen geworden.
  • Effizienz durch Social Collaboration: Gleiches Tool, zusätzlicher Effekt – nicht nur Informationsaustausch, sondern auch richtige Zusammenarbeit klappt online teilweise besser, als endlose Meetings und Team-Grenzen.
  • Share and Follow: Ob Sites, Personen oder Dokumente – wer möchte, dem entgeht kein Update und keine Aktion, ohne darüber informiert zu werden. Und wer keine Zeit dafür hat, setzt Prioritäten und abonniert nur das für ihn Relevante.
  • Integration über alle Devices: Arbeiten vor und nach der Arbeit? Kein Problem: eine Dokumentenseite, die man auf dem Mobile auf dem Weg zum Kunden bearbeitet, öffnet sich – natürlich synchronisiert – an der gleichen Stelle, sobald man den Laptop im Office hochfährt.

Auch seitens Microsoft gab es Einblicke in die neue Arbeitswelt. Wem die Vorträge und Demos nicht ausreichten, konnte sich live vom Next Generation Office überzeugen. Im Microsoft-Office ist die Vision von der Zukunft längst angekommen. Das Highlight: die Abschaffung der Maus. Das Relikt vergangener Zeiten wird zwar noch von Mitarbeitern genutzt, doch sind Touch-Bildschirme in arbeitsfähiger Qualität längst über das Stadium der Prototypen hinaus. Bildschirme reagieren auf Fingerdruck und lassen sich dank Kinect gar durch Bewegung steuern, ohne auch nur ein Stück Hardware zu berühren. Willkommen in der Zukunft.

Stellt sich zuletzt die Frage, ob das Ziel die vollständige Einbindung des Mitarbeiters ist, damit er nicht nur im eigenen Office, sondern auch in der Badewanne effizient arbeitet. Das gesellige Apéro zum Abschluss des gelungenen Tages zeigt: nicht „ständig“, sondern „flexibel“ ist das Schlagwort. Der Mitarbeiter entscheidet selbst, wann er wie und wo arbeiten möchte. Microsoft und Namics beweisen, dass es möglich ist – und helfen anderen Unternehmen bei ihrer Entwicklung in die Zukunft. Vielen Dank an alle Teilnehmer für diese Einblicke!

Nationale Suisse schafft mit SharePoint soziale und Mehr-Werte [Vortrag]

Ich bin Gast am „Swiss Intranet SUMMIT“ und verfloge einen Vortrag von Jürgen Kübler von National Suisse zu deren neuem Intranet. Disclaimer: Namics war der Dienstleister für Konzeption, Erstellung und Einführung. Und hier meine Mitschrift:

Das alte Intranet von National Suisse war auf Basis von Microsoft FrontPage gepflegt. Ein Zehntel der Firma waren n dem Modell (ausgebildete) Content-Master, die in der Summe über 12’000 Seiten erstellt und noch mehr PDF-Dokumente hochgeladen hatten. Einer der Kritikpunkte der alten Lösung war beispielsweise die Suche, worauf die Analyse ergab, dass die Schwäche auf veralteten Inhalten fusste. Alte Seiten und Dateien wurden in diesem Prozess kaum je gelöscht.

Das alte Intranet besass keine Zusammenarbeitsfunktionen ausser einem Flohmarkt und widerspiegelte im Kern die veraltete Organisation von 1999. Der Intranet-Frust war so ausgeprägt, dass es anstelle eines sozialen Werkzeuges eher ein asoziales Werkzeug war, dem gezielt mit E-Mail ausgewichen wurde.

Mit Blick auf die letzte Versionsnummer von FrontPage und der ersten Versionsnummer von SharePoint ist die neue, auf SharePoint basierte Intranet-Lösung sozusagen eine nahtlose Produktnachfolge ;-)

Ausschlaggebender Punkt für den Entscheid zu Gunsten von SharePoint war die gute Zusammenarbeit mit den Microsoft Office Produkten verbunden mit einer starken Ausrichtung an Microsoft-Produkten bei National Suisse.

In jedem Schritt im Projekt wurden Mitarbeiter einbezogen und damit auch schrittweise Akzeptanz geschaffen. So gab es rund 40 Einzelinterviews, Card Sorting mit 60 Leuten, eine öffentliche Abstimmung über den präferierten Design-Vorschlag, eine firmenweite Umfrage u.s.w.

Sehr viel Zeit wurde in die Erstellung der Informationsarchitektur investiert, wobei zusätzlich zu Personen mit Domänenwissen auch ein Psychologe beteiligt war, was sich als sehr wertvoll erwiesen hat.

Zudem stand beim neuen Intranet eine Enterprise Suche im Zentrum, die zahlreiche Quellen inklusive einem Personalverzeichnis, externer Quellen, Dateiserver etc. durchsucht. Zusätzlich prozessunterstützende Anwendungen wie beispielsweise der primäre Kommunikationskanal des zentralen Helpdesks.

Neu sind zahlreiche soziale Funktionen, wobei die Funktionen um das Mitarbeiterprofil von der Geschäftsleitung sehr aufmerksam („kritisch“) verfolgt wird, da im Rahmen der Einführung der Vergleich zu Facebook aufgetreten ist. Einige Funktionen des persönlichen Mitarbeiter-Bereichs (MySite) wurden für die erste Version daher zurückgestellt. Aus Gründen der Komplexität aus Sicht der User werden Wiki- und Blog-Funtktionalitäten nur sehr sparsam eingesetzt. Dies, da es nicht verständlich war, für Inhalte welches Gefäss genutzt werden sollte.

Ein gewichtiges Thema war die Migration bestehender Inhalte. Ziel war es die bestehenden 12’000 Seiten mitzunehmen. Nach einer Prüfung aller Seiten durch Mitarbeiter umfasste die Liste noch 6’000 Seiten und die Kritik an der bestehenden Suchfunktion verstummten plötzlich. Beim Start der Migration umfasste die manuelle Migration von 4’000 Seiten in zwei Sprachen durch 8 Personen während 7 Wochen. Wichtig war die dauernde Motivation der und das dauernde Feedback an diese Leute. Ein schwieriger Job!

Sehr wichtig war es möglichst viele und unterschiedliche Mitarbeiter zu einzubeziehen. Noch wichtiger als die Unterstützung der Geschäftsleitung im Boot zu haben, war das mittlere Management. Dies, damit die direkten Vorgesetzten der Content-Master Unterstützung boten.

Kommunikation inkl. Projektmarketing war sehr wichtig und wurde sehr aktiv betrieben, beispielsweise mit bis zu sechs Posts pro Monat auf einem Projekt-Blog. Dabei wurden die Meinungsmacher bewusst identifiziert und einbezogen. Im Extremfall galt es auch Personen, die gegen das Projekt schossen zu „behandeln“. Diese aktive Unterstützung erweiterte sich insb. auch auf die sorgfältige Schulung und Unterstützung von Schlüsselnutzer.

Danke Herr Kübler für die spannenden Einsichten und hier der Download: Nationale Suisse schafft mit SharePoint soziale und Mehr-Werte [pdf, 2,6MB]

Continuous Integration – aber nicht in SharePoint-Projekten… oder?

Aktuell bin ich auf dem Weg nach Antwerpen, wo jedes Jahr eine der wichtigsten Konferenzen im Java-Umfeld stattfindet. Die devoxx (f.k.a javapolis). Da die Wartezeiten auf so einer Reise nicht unerheblich sind, wollte ich diese Nutzen, um von einem weiteren Meilenstein bei Namics zu berichten.

Anlass dazu hat mir der Post von Markus bezüglich Maven gegeben. Wie Markus auch berichtet hat, ist Maven bei Namics nicht mehr aus den Projekten wegzudenken. Zu wichtig ist ein gut strukturierter Buildprozess in einem grösseren Projekt. Die Unabhängigkeit von einer Entwicklermaschine oder von einer Entwicklungsumgebung wie Eclipse ist unerlässlich.

Das ist jedoch nur ein Aspekt im gesamten Entwicklungszyklus. Ein anderer, ebenso wichtiger Aspekt ist die Buildfähigkeit eines Projektes über die Zeit. Wie kann die Dynamik in einer grossen Source-Code-Basis über Monate oder gar Jahre überwacht werden? Das Zauberwort hier heisst Continous Integration. Mit diesem Begriff wird eine Infrastruktur assoziiert, welche es erlaubt, ereignissgesteuert (z.B. zeitlich oder manuell) die gesamte Codebasis eines Projektes aus dem Sourcecodeverwaltungssystem auszuchecken und anschliessend zu bauen. Am Ende sollte hinten ein installationsfähiges Stück Software herausfallen.

Als Atlassian Partner setzten wir bei uns intern auf Bamboo, welcher genau diese Funktion ausübt. Bislang haben wir diese Infrastruktur allerdings ausschliesslich für Java-Projekte eingesetzt. Das wird sich jetzt jedoch künftig ändern, da seit der aktuellen Version von Bamboo auch eine Möglichkeit besteht, SharePoint-Projekte mittels MSBuild zu bauen und so über die Zeit zu überwachen. Jeder der schon mal grössere SharePoint-Projekte implementiert hat, weiss jedoch, dass sich hier viele Fallestricke und Tücken verstecken. Mit diesen setzen wir uns aktuell auseinander. Ziel ist es, künftig auch grosse SharePoint-Projekte mit dieser Infrastratur automatisiert zu bauen. Bei einem ersten Musterprojekt ist es uns auch bereits gelungen. Aber eben… wie gesagt, vielleicht haben wir auch noch nicht alle Falltüren geöffnet… :-) Aber es ist ein weiterer wichtiger Schritt aus Sicht der Qualitätssicherung…

So… bald geht der Flieger in Richtung Amsterdam… hoffe, ich habe keine Verspätung… sonst erwische ich den Zug nach Antwerpen dann nicht mehr… :-)