Snapchat Recruiting

Als „Mitglied der Generation Y“ kenne ich Snapchat schon etwas länger. Nachdem ich die App 2014 kurz ausprobiert hatte, war mir das Ganze aber zu „heikel“. Ich war verwirrt und fragte mich, für was ich denn jetzt NOCH eine App brauche. Die Antwort … Weiterlesen

Wie oft werden Bewerber von HR gegoogelt?

Auf Einladung des Ostschweizer Personaltags habe ich heute in Gossau vor 250 Personalverantwortlichen ein Referat zum Thema „Social Employer Branding“ gehalten und habe aus der Namics Praxis erzählt.

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Referat am Ostschweizer Personaltag. Wer hat meine Kamera bedient?

Karin Friedli sprach über die Wichtigkeit des persönlichen Reputationsmanagements in den neuen Medien, Michael Meli (ich weiss jetzt nicht genau welcher) hat eindringlich auf die Gefahren von Facebook von mangelndem Datenschutz über Cybermobbing bis hin zu Reputationsrisiken und dem bösen iLike Button hingewiesen (Im Podiumsgespräch hat er sich dann aber doch als Facebook User zu erkennen gegeben.) Robert Heinzer von Victorinox hat intime Einblicke in ein Schweizer Traditionsunternehmen gegeben, das Social Media erstaunlich professionell organisiert aber noch ziemlich geregelte und geplante Gehversuche in den neuen Medien macht.

4 Erfolgsfaktoren für eine neue Kommunikationskultur

Ich habe in kurzen 20 Minuten die Grundwerte unserer Social Media Kommunikation erläutert: Vertrauen schenken, Vorleben, Authentisch sein, Geduld haben.

Unverhofft kommt oft – Live Interaktion mit Twitter

Mein eigentliches Highlight heute war aber ein ungeplantes: Kurz vor meinem Referat hat sich @artofphil via Twitter gemeldet; ich solle das Plenum fragen, ob sie einen Job hätten.

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Ich habe geantwortet, wenn er eine Bewerbung in 140 Zeichen sendete, würde ich diese vor meinem Referat dem Plenum vorlesen. Gesagt, getan. Jetzt warte ich gespannt darauf, ob er auch Feedback in irgendeiner Form kriegt..

Gibt es eine schönere Einleitung eines Referats als eine spontane Bewerbung via Twitter ans HR Publikum?

PS:
Was Du schon immer wissen wolltest: Wie systematisch werden Bewerber von HR Mitarbeitern gegoogelt? Eine Umfrage im Plenum gibt eindeutige Hinweise.

PPS:
Und ja. Der Titel ist super-reisserisch.

Social War for Talents – Referat am Internet Briefing

Heute Abend war ich zu Gast bei Reto am Internet Briefing. Vor etwas über 50 Teilnehmern habe ich über Social Employer Branding (ja – man kann fast allen Themen den Begriff „social“ voranstellen) referiert und einen Einblick in die Praxis von Namics gegeben und mit Aktivitäten von internationalen Konzernen verglichen.

Für einmal war das Thema nicht Social Media Strategie im ganzheitlichen Kontext sondern ganz bewusst mit einem klarem Fokus auf den Einsatz der neuen Medien in HR Prozessen gelegt. Recruiting, Retention, Talentmanagement und sofern als Prozess benennbar auch der Einfluss der HR Kommunikation auf die Unternehmenskultur. Ergänzend zur Präsentation hier einige Informationen aus „der Tonspur“ des Referats.

Präsentation im PDF Format (6.8 MB)

Bei Namics setzen wir Social Media Plattformen ganz bewusst und trotzdem super-pragmatisch ein, um die Arbeitgebermarke zu positionieren. Einige spontane Beispiele: Wir künden Recruiting Events im Blog an, wir twittern über offene Stellen auf einem separaten Twitter Account und wir berichten zeitnah über Referate und stellen die Präsentationen ohne Hindernisse zur Verfügung. Wir kommunizieren leidenschaftlich gerne über den Namics Flickr Pool mit mittlerweile über 16’000 Bildern.

Das heisst, wir haben das nötige Grundvertrauen in die Mitarbeitenden, dass deren Social Media Berichterstattung zur Weihnachtsfeier nicht in einem PR Desaster endet. Und dies wohlgemerkt ohne Social Media Policy, welche zu unterzeichnender Bestandteil des Arbeitsvertrags wäre.

So leicht und cool dies nun auch tönen mag. Es ist kommunikativ eine stetige Gratwanderung, ein Unternehmen auf der einen Seite als professionellen Dienstleister mit namhaften Referenzen und langjähriger Expertise darzustellen – was uns leicht zu beweisen fällt -und gleichzeitig glaubhaft als cooler Arbeitgeber, der den Startup Groove noch nicht vergessen hat durchzugehen – was uns angesichts von Weekendkunst und Rollerdisco auch irgendwie gelingt.

Das Referat habe ich abgeschlossen mit einem Zitat, welches ich erst diese Woche eingerahmt am Arbeitsplatz unseres HR Leiters Martin Pulfer entdeckt habe:

Wenn Du einer Person misstraust, dann stelle sie nicht an. Wenn Du eine Person anstellst, misstraue ihr nicht.

PS:
Ich habe meine Stelle übrigens über einen Tweet von Jürg Stuker gefunden.

PPS:
Danke an Su und Walter für die Blogposts und zur Veranstaltung.