Weltpremiere an analytica 2016

analytica 2016

Die analytica ist eine internationale Leitmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie. Fragen Sie sich, warum Namics eine solche Messe besucht? Weiterlesen

GWT Blog-Serie – GWT im Vergleich zu jQuery Mobile und Sencha Touch (3/4)

mgwt

Quelle: https://code.google.com/p/mgwt/

Wer gegenwärtig ein mobile App entwickelt, der sollte sich vor der Konzeption entscheiden, ob er die App nativ oder als Web-App implementieren will. Die Entscheidung hängt oft davon ab auf welchen Plattformen die App zugänglich sein soll.

Soll die App nur auf einer Plattform verfügbar sein, dann ist die beste Lösung fast immer, die App nativ zu Entwickeln. Soll sie auf mehreren Plattformen erscheinen, dann wird der Kostenfaktor meist zum treibenden Argument gegen eine plattformspezifische Entwicklung, auch wenn die Performance von Animationen und Benutzerinteraktionen nicht das Niveau von nativen Apps erreichen.

Kommen die Entscheidungsträger zu diesem Punkt, fällt die Entscheidung oft auf eine Web-App mit jQuery Mobile. Doch es gibt noch andere Frameworks auf dem Markt, welche mobile Optimierung anbieten. So zum Beispiel Sencha Touch oder MGWT.

Als Mobile-Entwickler bei Namics und während des Studiums habe ich meine Erfahrungen mit all den erwähnten Technologien gesammelt. Ich arbeitete an nativen Apps für iOS und Android sowie plattformunabhängigen Apps mit Sencha Touch, jQuery Mobile und GWT.

Im vorherigen Blogpost ging ich auf die Performance-Optimierung von GWT ein. In diesem Teil meiner Blog-Serie will ich diese drei Frameworks vergleichen und vertieft auf die Performance von MGWT eingehen.

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GWT Blog-Serie – Wie GWT die maximale Leistung des Browser nutzt (2/4)

Im ersten Teil meiner Serie ging ich auf eine Umfrage über die Zukunft von GWT ein und beschrieb in Kürze, was GWT ist.
Ab 100 Zeilen JavaScript Code soll GWT besser optimiert sein, als würde man den Code selber schreiben. In diesem Teil der Serie, werde ich dieser Aussage auf den Grund gehen.

Performance von GWT dank Compiler

Sobald eine Web Anwendung gebaut wird, welche mehr als 100 Zeilen JavaScript Code verwendet, kann man davon ausgehen, dass GWT den besseren Code auswirft als würde man den Code selber in JavaScript schreiben. Verblüffende Aussage nicht wahr? Ich würde von mir behaupten, dass ich in der Lage sei, bei einem JavaScript von lediglich 100 Zeilen Code, ein Script zu schreiben, welches keine Performance-Leaks umfasst. Doch warum sollte ein von GWT optimiertes JavaScript performanter sein? Der Grund liegt im Java-zu-JavaScript Compiler. Dieser Compiler beschränkt sich nicht darin, den Code perfekt zu minifizieren und zu strukturieren, er offeriert noch einiges mehr.

Features des GWT Compilers:

  • Compile per Browser/Device
  • Dead Code Removal
  • Inlining
  • Renaming
  • Zipping
  • Secure caching

Compile per Browser/Device

Damit die Performanceoptimierung für jeden Benutzer ausgereizt werden kann, wird das JavaScript für jeden unterstützten Browser kompiliert. Dieser kompilierte Code enthält dann alle verwendeten JavaScript und CSS Ressourcen, welche genau für diesen Browser notwendig sind.

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Quelle: http://diminiinc.blogspot.ch/2013/08/windows-browsers-comparison-august-2013.html

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www.zh.ch ist 50x schneller (und stabiler)

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Technologie: Adobe CQ Plattform: Linux Hoster: Aspectra Systemübersicht: Die Website des Kantons Zürich wird von von mehr als 200 Autoren verwaltet, niedergelassen in ganz verschiedenen Zweigsstellen und Ämtern. Der beim CQ mitgelieferte Dispatcher-Cache hat die Eigenart, dass er bei jeder … Weiterlesen

Web Performance Optimierung (WPO)

Gestern hielt ich auf dem Webmontag in Frankfurt einen Vortrag über Web Performance Optimierung. WPO wird nach Vorhersagen in den nächsten Jahren wie SEO eine eigene Industrie werden. Tenni Theurer und Steve Souders begannen 2006 bei Yahoo!, die Performanz von Webseiten eingehender zu untersuchen. Entsprechend der Prämisse, dass man am Ende mehr profitiert, wenn man seine Erkenntnisse mit anderen teilt, publizierte Yahoo! diese Ergebnisse auf Konferenzen und Blogs noch im selben Jahr. Souders veröffentlichte in der Zwischenzeit zwei Bücher zum Thema und arbeitet heute bei Google. Bei Namics befassen wir uns mit WPO seit Sommer 2006 und teilen auch gerne.

Ziel von Web Performance Optimierung ist es, schneller und kleiner zu werden: Studien von Yahoo! und Google haben ergeben, dass nur 10-20% der Ladezeit vom Server abhängig ist. Bis vor wenigen Jahren dachte man bei Geschwindigkeit ausschließlich an den Server. Tatsächlich werden aber 80-90% der Ladezeit im Frontend fällig. Darum ist WPO im Frontend effizienter.

Zwei wichtige Schwachstellen sind JavaScript-Dateien und die schiere Anzahl von Dateien: JavaScript lädt sequentiell und blockiert sämtliche nachfolgenden Inhalte. Darum sollte es nicht im Kopf, sondern im Fuß einer Seite stehen. Zweitens können ältere Browser, vor allem der Internet Explorer, nur 2-4 Dateien parallel laden. Dateien bilden eine Warteschlange, die nur langsam abgearbeitet wird. Ziel ist es darum, durch Zusammenfassung von Dateien die Anzahl der HTTP-Requests zu reduzieren.

Verschiedene internationale Unternehmen haben Studien angestellt oder einfach den Effekt von Optimierung getrackt.

Effekte von Langsamkeit

Effekte von Geschwindigkeit

  • Mozilla hat seine Downloadseite um 2,2 Sekunden schneller gemacht, was durch 15,4% mehr Downloads belohnt wurde.
  • Google Maps reduzierte das Dateivolumen um 30% und beobachtete daraufhin 30% mehr Kartenaufrufe.
  • Netflix schaltete Gzip auf dem Server ein; alleine dadurch wurden die Seiten um 13-25% schneller und sie sparten 50% Dateivolumen ein!
  • Shopzilla schaffte es, die Ladezeit von 7 auf 2 Sekunden zu reduzieren, wodurch die Conversion Rate um 7-12% stieg, 25% mehr Seitenaufrufe beobachtet wurden, 50% der Server in den Ruhestand geschickt und entsprechend Energiekosten eingespart werden konnten.
  • AOL beobachtete die Anzahl der Page Views auf verschiedenen Websites. Während die schnellsten User 7-8 Seiten aufriefen, waren es bei den langsamsten durchschnittlich nur 3-4.

Als Sahnehäubchen hat vor kurzem Google angekündigt, künftig die Ladezeit als Parameter im Suchmaschinenranking zu berücksichtigen.

Am Ende werden die Seiten schneller, die Kunden sind glücklich, generieren mehr Umsatz und Page Views, und gleichzeitig sinken Stromverbrauch und CO2-Ausstoß. Wieder einmal die Welt gerettet! Und wer dazu beitragen möchte, beginnt am besten damit, sich die Regeln bei Yahoo! anzuschauen. Ein paar Tricks, die darüber hinaus gehen, gibt’s in der Präsentation.

Das 1×1 in Google Analytics

Google Analytics ist das verbreiteteste Web Analytics Tool und als lizenkostenfreies, einfach zu bedienendes und schnelles Produkt ein geeigneter Einstieg in die Web Analyse. Wie einfach dieser Einstieg geht, wie man zu seinem Google Analytics Account gelangt und seine ersten Schritte im Interface macht, darüber durfte ich heute an der Swiss IT Academy referieren. Die Präsentation dazu ist untenstehend abgelegt:

Google Analytics für Einsteiger (pdf, 6.4 MB)

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Natürlich sind die Ausführungen nicht nur für Einsteiger gedacht, sondern zeigen auch einige feine Details für die besten Darstellungen und Auswertungen, beschreiben die nützlichsten Berichte und geben einige Tipps & Tricks für den täglichen Gebrauch. Dazu zählt zum Beispiel das Einrichten von Zielen und Funnels, das Erstellen von benutzerdefinierten Segmenten, das Einrichten von Kampagnen oder das Ausschliessen vom eigenen Traffic. Auf jeden Fall ein lohnender Einblick für alle, die sich näher mit Google Analytics befassen möchten.