Auch Personas haben Emotionen

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Personas sind Stellvertreter einer Zielgruppe und die Grundlage, um bedarfsgerechte Produkte, wie z.B. Websites, entlang der Bedürfnisse einer Zielgruppe zu entwickeln. Sie basieren auf Insights und Anforderungen, welche innerhalb der User-Research erhoben, analysiert und dann verdichtet werden (z.B. durch Befragungen oder … Weiterlesen

Google Street View nun mit Ton?

google Street View wird multisensorisch

Jeder müsste mittlerweile mal von Google Street View gehört haben. Ein Dienst des Internetriesen Google, mit welchen man die Möglichkeit hat die Welt in 360 Grad auf Straßenebene zu erkunden. Sei es der Eiffelturm in Paris oder der Central Park … Weiterlesen

Neuromarketing Kongress 2013 – Antworten des Marketings auf die Zukunftstrends

Neuromarketing Kongress 2013 - Antworten des Marketings auf die Zukunftstrends

Am 26. April fand in der BMW World in München der nun schon sechste Neuromarketing Kongress des Haufe-Verlags und Gruppe Nymphenburg statt. Thematisiert wurden in diesem Jahr die aktuellen Marketing-Trends Age-, Gender, Trust- und Global-Marketing in Anlehnung an das Neuromarketing. … Weiterlesen

Wieso Geschichten Umsatz machen.

Storytelling, Teil I

Schon seit längerer Zeit sind insbesondere große Unternehmen daran, ihre digitalen Inhalte und deren strategische Strukturierung aufzuwerten und zu professionalisieren. Häufig wird als kommunikativer Rahmen der Ansatz des „Storytelling“ genutzt, jedoch oft zu kurz gedacht.

Gut erzählte Geschichten evozieren Emotionen, schaffen Imaginierungen und wecken Neugierde beim Zuhörer/Leser. Sofern diese Geschichten zum Nachdenken anregen (also eine tiefere neuronale Verarbeitung initiieren), kommen analog zur klassischen Wissenaufnahme neuronale Prozesse in Gang. Die Geschichten werden für Nutzer in zwei Dimensionen mental verfügbar:

  • Wiedererkennung von Informationssequenzen
  • Wiedergabefähigkeit von Informationen

Entscheidend über den Effekt der Aufnahme ist die Struktur der Geschichte: sie muss schnell aufnehmbar sein und jegliches überflüssige Detail aussparen, da sonst von Kindern bekannte Konsequenzen auftreten: werden Kinder mit überflüssiger Information bombardiert, kommt es häufig zu desinteressierten bis aggressiven Reaktionen. Ist die Information jedoch leicht verdaulich, so danken Ihnen dies Ihre Kunden, indem sie diese als wahr und wichtig ansehen. Das, was Kunden nicht verstehen, kann für sie nicht wichtig sein- es wird einfach ausgeblendet und nicht aufgenommen.

Die Verpackung zentraler Informationen in Geschichten schafft Kontext beim Empfänger, was die Verständlichkeit der Botschaft erhöht. Verständlichkeit wiederum ist notwendig, um motivationale Kaufhürden zu überwinden- niemand kauft, ohne zu verstehen.

Ganz einfach lässt sich dies testen, wenn Sie eine fremdprachige Shopseite öffnen. Würden Sie kaufen, wenn sie kein Wort des Produkttextes verstehen?

Insofern Geschichten dabei helfen, Identifikation und Motivation der Nutzer zu steigern, ist die Methodik des Storytelling spannend für eine Vielzahl von marktoperierenden Unternehmen.

Im folgenden zweiten Teil der Serie wird das mentale Verfügbarkeitsset beleuchtet.

Menschen, Märkte und Neuronen

Schön wars gestern auf dem Twittwoch in München – auch als Vortragender. Ein aufgewecktes Publikum, weiterführende Fragen und gute Gespräche rund um die besprochenen Themen und das Netz; am späteren Abend auch persönliche Ein- und Aussichten.
Zum Nachschauen und Weiterlesen (am Ende der Präsentation findet Ihr drei Buchempfehlungen) in aller Kürze:

Und hier noch der Download der Präsentation: Menschen, Märkte, Neuronen: Über die Bedeutung von Neuromarketing [pdf, 4.1 MB]