Mut zur Lücke

Ich habe vor Kurzem das kostenlose E-Book “Mobile & Multi-Device Design” von Luke Wrobleski gelesen. Er berichtet darin von seinen Erfahrungen bei der Entwicklung der Schnellumfrage-Applikation Polar, die inzwischen von Google aufgekauft und dicht gemacht wurde.

Im Kapitel “New Layouts for the Multi-Device Web” zeigt er einen meiner Meinung nach sehr interessanten Ansatz für das Web- und App-Design bei unterschiedlichen Screengrößen. (mehr …)

Mobile Applicationstores boomen: Sterben mobile Webapplikationen aus?

Apple beherrscht mit seinem Applicationstore-Konzept das mobile Internet und bestimmt damit Regeln und Standards im Markt. Dies verdeutlichen auch Zahlen zu mobile Projekten. Doch neben dem iPhone gibt es eine Reihe weitere Endgeräte die global gesehen grosse Marktanteile einnehmen.

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Muss es denn immer eine native Applikation sein?
Folgt nach dem Applikationsboom vielleicht nicht doch irgendwann wieder vermehrt eine Rückkehr zu mobilen Webapplikationen?

5 Gründe sprechen m.e. dafür:

  1. Device Fragmentierung verhindert Reichweite
    Der Kern der Frage dreht sich um die oft diskutierte Fragmentierung bezüglich Multi-Devices in Kombination mit heterogenen Betriebssystemen. Dies ist vermutlich die grösste Herausforderung (oder Kostentreiber) für die Entwicklung. Es geht um Reichweite, oder noch einfacher um die Anzahl potentieller User die eine Unternehmung mit der Investition in ein Mobile Projekt erreichen kann. Bei mobilen Webapplikationen ist die Reichweite per se viel höher da mobile Browser zur Standardausrüstung gehören.
  2. Mobile Browser werden immer mehr „Desktop-like“
    Moderne Mobile Browser sind schneller geworden und gehen immer mehr in Richtung der heutigen Desktop Browser.
  3. Mobile goes „hybrid“
    Im einzigen Unterschied zu den Desktop Browser sollten Mobile Browser auch auf spezifische Funktionen wie GPS, Kamera, Kontaktliste oder Filesystem des Mobiltelefons zugreifen können. Die Bestrebungen gehen also in Richtung der hybriden Web-Applikationen. Initiativen wie Bondi nehmen sich dem Thema an.
  4. Mobile Web GUI’s und Applikations-GUI’s werden homogener
    User denken in User Interfaces. Klingt simpel, ist aber so! Ein Otto Normalverbraucher mit einer Daten-Flatrate interessiert es m.e. nicht, ob er eine mobile Webapplikation im Browser öffnet oder er sich eine native Applikation herunterlädt und installiert – solange es einfach und schnell geht.
    In anderen Worten liegt der Wettbewerbsfaktor vermutlich in der Usability. Es ist abzusehen, dass „bedienbare“ Touch Interfaces in Zukunft entlang der bekannten Application UIs‘ von Apple gestaltet werden. Technisch gesehen schafft man diese Annäherungen bei mobilen Webapplikationen mit vorhandenen Libaries wie jqtouch und iUi

  5. Applicationstores werden zunehmend unübersichtlicher.
    Mehr als 150’000 Applikationen umfasst derzeit der Applicationstore von Apple. Das Finden der richtigen Applikation wird also ähnlich der Entwicklung im World Wide Web laufend schwieriger. Eine mit dem Relevanz-Ranking von Google vergleichbare Suche fehlt bislang, ist aber m.e. je länger je mehr gefragt. In Summe wird sich die Suche nach Applikationen der Suche nach Webseiten annähern.
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Mehr als <a href=“http://touch-news.de/2010/02/15/150000-anwendungen-im-app-store-ebooks-im-aufwind/“>150’000 Applikation</a> umfasst derzeit der Applicationstore von Apple. Das Finden der richtigen Applikation wird also ähnlich der Entwicklung im World Wide Web laufend schwieriger. Eine mit dem Relevanz-Ranking von Google vergleichbare Suche fehlt bislang, ist aber m.e. je länger je mehr gefragt. In Summe wird sich die Suche nach Applikationen der Suche nach Webseiten annähern.Applicationstores werden zunehmend unübersichtlicher.
Mehr als <a href=“http://touch-news.de/2010/02/15/150000-anwendungen-im-app-store-ebooks-im-aufwind/“>150’000 Applikation</a> umfasst derzeit der Applicationstore von Apple. Das Finden der richtigen Applikation wird also ähnlich der Entwicklung im World Wide Web laufend schwieriger. Eine mit dem Relevanz-Ranking von Google vergleichbare Suche fehlt bislang, ist aber m.e. je länger je mehr gefragt. In Summe wird sich die Suche nach Applikationen der Suche nach Webseiten annähern.
Applicationstores werden zunehmend unübersichtlicher. Die Suche ist unbefriedigend. Mehr als 150’000 Applikationen umfasst derzeit der Applicationstore von Apple. Das Finden der richtigen Applikation wird also ähnlich der Entwicklung im World Wide Web laufend schwieriger. Eine mit dem Relevanz-Ranking von Google vergleichbare Suche fehlt bislang, ist aber m.e. je länger je mehr gefragt. In Summe wird sich die Suche nach Applikationen der Suche nach Webseiten annähern.

    Könnten diese Gründe dem bereits vor 2 Jahren von Andreas Göldi verhofften Aufschwung nun definitiv zum Sprung verhelfen?