Alles Gute zum Namicstag – oder – Führen durch Freiraum

Gestern sollen es 3650 Tage sein, an denen sich Jürg Stuker Namics verschrieben hat. 3650 x schätzungsweise je 12 Stunden, minus Wochenenden, wo er nur 50% seiner Leidenschaft den weiteren 279 Namicslern, Kunden und dem Internet widmet. Die Ferien müsste ich abziehen, aber Jürg scheint eh einen geheimen Time-Management-Plan zu haben, wodurch er über mehr Zeit verfügt, als der Rest der Welt.

Das ist aber nur eine seiner besonderen Begabungen, denen ich hier etwas auf die Spur kommen möchte. Die Herausragendste all jener ist wohl sein Führungsstil, den ich mal „Führen durch Freiraum“ betitelte. Ich bin nicht sicher, ob Jürg das Wort Führen im Wortschatz hat, jedenfalls tut er dies seit 5 Jahren als CEO indem er jedem Menschen seinen individuellen Raum gibt, auf gleicher Augenhöhe agiert. Er ist tolerant, offen für Ideen und unglaublich flexibel.

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Ich bilde mir ein, für alle meine Kollegen zu sprechen und recherchiere ein wenig. Statt Beweisen finde ich viele weitere 10er Jubiläliare. Solches Durchhaltevermögen ist nicht etwa selbstverständlich in unserer Branche sondern ein Ergebnis des Wir-Gedankens, den ich besonders oft von Jürg höre und der ihn sekündlich repräsentiert. Solche „Senioren“ sind wie kleine Anker, die man gerne um Rat fragt und die sich nicht zu schade sind, die Spülmaschine auszuräumen und eben ein Stück Namics-Kultur mit prägen.

Ich erfuhr, dass Markus Wirrer, Marcel Albertin, Adrian Scherrer, Thomas Link, Thomas König, Bernd Langkau, Sandro Ruch, Markus Koller, Ernst Ammann, Dietmar Käppeli und Mischa Mundwiler auch längst 3650 Namics-Tage zählen und keiner von ihnen trägt dies zu Schau. Das ist eine Bescheidenheit, die man nur in einer wirklichen Team-Kultur findet. Klar ist das nicht diese eine Person, doch für mich ist Jürg nun mal ein Mentor, der nicht nur Internet-Wissen teilt.

Geht es um DIE Namics sind es immer die 280 Leute und nie er selbst. Jürg ist der aufrichtigste CEO den ich kenne und motiviert mehr als Vorbild als als Chef. Ein Vorreiter der sich dennoch immer hintenan stellt und der sucht, seine Ideen durch Andere zu ergänzen oder gar zu verwerfen.

Herzlichen Dank dafür.