Funky or Fail: Blockchain

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Blockchain und Bitcoin im Trend Bitcoins, die Kryptowährung, die nur auf Zahlencodes basiert, war immer wieder ein Thema in den Medien. Die versprochene Zukunft des anonymen Bezahlens hat sich aber noch nicht eingestellt. Dafür finden jetzt immer mehr Firmen im … Weiterlesen

Mut zur Lücke

Ich habe vor Kurzem das kostenlose E-Book “Mobile & Multi-Device Design” von Luke Wrobleski gelesen. Er berichtet darin von seinen Erfahrungen bei der Entwicklung der Schnellumfrage-Applikation Polar, die inzwischen von Google aufgekauft und dicht gemacht wurde.

Im Kapitel “New Layouts for the Multi-Device Web” zeigt er einen meiner Meinung nach sehr interessanten Ansatz für das Web- und App-Design bei unterschiedlichen Screengrößen. (mehr …)

Die digitale Transformation bei Banken – Verstehe Deine Kunden Teil 4/4

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Die Digitalisierung stellt Banken vor eine Reihe von Hürden. In meinen bisherigen Beiträgen habe ich diese beleuchtet und auch gezeigt, welche Anwendungen praktikabel sind. Im letzten Teil möchte ich noch einige davon vorstellen: 2.) Nutzung von Massnahmen aus der User … Weiterlesen

Die digitale Transformation bei Banken – Verstehe Deine Kunden Teil 3/4

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Was erwartet Banken auf dem Weg der digitalen Transformation? Das habe ich in meinen beiden bisherigen Beiträgen zum Thema aufgezeigt und den Aspekt der Kundenfokussierung besonders hervorgehoben. Nun möchte ich eine Reihe von praktischen Vorgehensweisen vorstellen, die diesen Aspekt in einer … Weiterlesen

Die digitale Transformation bei Banken – Verstehe Deine Kunden Teil 2/4

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Die Digitalisierung stellt Banken als langjährig gewachsene Organisationen vor immer die gleichen Probleme. Das konnte ich im ersten Teil meines Blogposts ausführen. In unseren Beratungsmandaten begegnen wir regelmässig folgenden Herausforderungen: Herausforderung 1 – Inside Out und der Kunde geht dabei vergessen … Weiterlesen

Die digitale Transformation bei Banken – Verstehe Deine Kunden Teil 1/4

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Viele Branchen sehen sich heute der Herausforderung gestellt, zumindest einen Teil ihres Geschäftsmodells zu digitalisieren. Die Digitalisierung macht vor keinem Bereich halt. Doch sind Banken für diese Digitalisierung bereit? Kritische Stimmen meinen „Nein“. Sie bemängeln zum Beispiel ausbleibende Innovationen bei … Weiterlesen

The solution for the biggest pains. Wege zum Leadership in der Industrie.

In welchen Prozessen lauern die grössten, bisher ungenutzten Businesspotenziale? Wie versorge ich meine wichtigsten Stakeholder mit relevanten Informationen? Wie unterstütze ich meinen Vertrieb? Wie setze ich mich von der Konkurrenz ab und steigere die Leistungen meiner Mitarbeiter?

Mit diesen und ähnlichen Fragestellungen setzen sich Entscheidungsträger in Industrieunternehmen regelmässig auseinander.
Anhand eines Beispiels möchten wir aufzeigen, wie Sie auf Ihre Bedürfnisse zurechtgeschnittene Lösungen entwickeln und wie Sie Namics in diesem Prozess unterstützt.

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User Centered Design – What’s in?

Ein klassisches Projektvorgehen ist in die Phasen Analyse, Konzeption, Umsetzung und Optimierung gegliedert. Entlang dieser Phasen sind aus unserer Sicht die zusätzlichen Elemente Performance (messbarer Erfolg), Innovation und User Centered Design für einen nachhaltigen Projekterfolg massgeblich verantwortlich.

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User Centered Design ist eine Methodik, welche verschiedene Instrumente beinhaltet, die allesamt die Benutzerbedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. Dadurch werden User Interfaces nachweislich erfolgreicher.
Damit dies funktioniert, ist es über alle Projektphasen hinweg wichtig, die Benutzer miteinzubeziehen. User Centered Design besteht also nicht nur aus einem punktuellen Usability Test, sondern aus einer Palette verschiedener Instrumente während des gesamten Projektablaufs.
Im Folgenden werde ich einige ausgewählte Instrumente kurz vorstellen und in den typischen Projektverlauf einordnen (vgl. Punkte 1-7 in der Grafik oben).
Vorab lässt sich grundsätzlich festhalten, dass es im Rahmen der Methode User Centered Design auch Instrumente gibt, die keinen direkten Einbezug der Nutzer vorsehen wie zum Beispiel Expert Reviews. Diese werden im Folgenden nicht näher behandelt.



Analysephase

  • (1) Durchführung von Nutzerbefragungen (Interviews, Fragebogen, etc.) als Basis für die Entwicklung eines mentalen Modells, Personas und User Stories (Bedürfnisse) zur Ableitung der konkreten Testfälle und -aufgaben für die Usability Tests.
  • (2) Usability Tests am Status quo. Hierfür dient das aktuelle, d.h. noch nicht überarbeitete User Interface (beispielsweise eine Web-Applikation oder eine ganze Website) als Ausgangslage und kann als Prototyp eingesetzt werden (falls vorhanden).

Phasenziele:

  • Benutzerzielgruppen und deren Bedürfnisse identifizieren
  • Benutzerhandlungen verstehen und abbilden
  • Ausgangslage mit ihren Stärken und Schwächen (Potentiale) greifbarer machen
  • Schaffung einer Grundlage zur Zielformulierung (Beispiel „Das Kernprodukt soll künftig mit 1 Klick erreicht werden…“)

Konzeptionsphase

  • (3) Entwicklung eines geeigneten Prototypen (klickbar oder papier-basierend).
  • (4) Durchführung des Usability Tests (Nutzerbeobachtung), welcher sowohl bei uns intern als auch in einem spezialisierten Labor bei Usability Partnerfirmen stattfinden kann (je nach Grad der Anforderungen an die Tests). Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Beobachtungen werden nachfolgend ausgewertet und priorisiert. Dadurch wird gemeinsam bestimmt, welche Punkte mit einer konzeptionellen Iterationsschlaufe für die nachfolgende Umsetzungsphase berücksichtigt oder für die Optimierungsphase ettappiert werden.

Phasenziele:

  • Früh-Identifizierung von Schwierigkeiten/Fehlern
  • Abbildung sämtlicher Testfälle/-aufgaben
  • Konzeptüberprüfung durch die Zielgruppenbenutzer
  • Konzeptverifizierung/-bestätigung, woraus eine gute Projektstandortbestimmung ableitbar wird
  • Potentialerkennung für nachfolgenden Phasen

Umsetzungsphase

  • (5) Fortwährendes Usability Controlling (d.h. Zielüberprüfung und Korrekturen) der gestalterischen und technischen Umsetzung anhand der priorisierten Ziele aus der Konzeptionsphase.

Phasenziele:

  • Qualitätssicherung
  • Umsetzung & Entwicklung entlang der Projektziele

Optimierungsphase

  • (6) Usability Tests (Kontrolltests) zur Messung des Zielerreichungsgrades gegenüber den Status quo-Usability Tests aus der Analysephase. Wenn diese mit denselben Testfällen nicht besser ausfallen als die Status quo-Usability Tests, hat man wahrscheinlich etwas falsch gemacht ;-)
  • (7) Finetuning, beispielsweise mit A/B-Tests oder multivariaten Tests.

Phasenziele:

  • Überprüfung der Projektzielerreichung
  • Ableiten von Argumentarien für weitere oder künftige Investitionen
  • Laufende Optimierungen – „Stillstand ist Rückschritt“
  • Umsetzung etappierter Module und Massnahmen

Dies sind die wichtigsten Instrumente, welche mit der Methode User Centered Design während eines Projektes und in dessen Betrieb eingesetzt werden können.
Bleibt nur noch zu sagen: «Erfolgreich ist, was vom Benutzer intuitiv bedient werden kann!»



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