Mal wieder in der Presse erscheinen? Secondlife hilft.

In der letzten Zeit liest man immer wieder über Secondlife – vor allem über Firmen oder sonst was, die als Erste was machen. Stimmt schon. Wer der Erste ist, über den wird gesprochen. Keiner schreibt über den Zweiten, weil’s niemanden interessiert. Oder wissen Sie, wer als Zweiter auf dem Mond war?

So hat gemäss Zeitungen Schweden die erste Botschaft in SecondLife eröffnet. Geht man rein und will sich die angucken, dann merkt man schnell, dass das nur eine Gruppe ist. Kein Gebäude, gar nichts. Ich bin jetzt schwedischer Ambassador – immerhin.

Sucht man dann nach weiteren Botschaften, so findet man zum Beispiel die Ungarische:

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Die haben ein Gebäude und diverse andere Geschichten. Inklusive Kaugummiautomat. Nett, weil dann mein Avatar Kaugummi-Blasen machen kann.

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Da war wohl Schweden einfach besser in der Realwelt-Kommunikation. Kleinerer Aufwand als Ungarn, grössere Wirkung.

Zweite Schlagzeile: mitLinks ist als erste Agentur in Secondlife. Mit einem netten Gebäude. Geht man dort zu Besuch merkt man schnell, dass man nichts anderes tun kann, als die Website aufrufen. Und dort hat’s dann auch keine eigene Landing-Page oder so (z.B. „Willkommen zurück in der realen Welt“). Man landet einfach auf der Homepage. Aber dennoch: Gut gemacht und sie waren die ersten, die’s allen erzählen. Tipptopp.

Also: Wer dringend PR braucht, soll sich schnell überlegen, worin er der Erste sein könnte. Und dann in den nächsten Wochen umsetzen. Markenführung in Secondlife ist jetzt in der Schweiz schon weg. ;-)

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Am 20. Feburar um 20:15 bin ich Professor (für einen Abend)

Das Kulturzentrum Palace in St. Gallen widmet seine erfreuliche Universität im Monat Februar dem Thema „Ich und das Internet — Mirakel Web 2.0″.

Am Mittwoch, 20. Febuar darf ich dort ab 20:15 Uhr als „Professor für einen Abend“ zum Gestern, Heute und dem mutmasslichen Morgen des Internet (m)einen Beitrag leisten. Auch anwesend sind die Initiaten, welche St. Gallen ab März mit einem kostenlosen Internetzugang Basis ausstatten wollen. Im Palace hat es schon eine Hotspot ;-)

Alle sind herzlich eingeladen, Eintritt ist frei und ich freue mich auf den Abend sowie darauf, dass ich mit Endo Anaconda auf einem Flyer bin!

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Volldampf voraus!

Wir freuen uns! Anthrazit [„das Schweizer Magazin, digital, aber sympathisch“] hat in seiner Februar 2007 Ausgabe [seit heute, 7.2.07 am Kiosk erhältlich] die 200 besten Schweizer Websites ausgezeichnet. In der Kategorie „Leben [digital] @home“ schaffte es unser Kunde V-ZUG mit der Plattform rund um das Thema Steamen www.steamen.ch, die wir gemeinsam mit V-ZUG erstellen durften, auf den 2. Platz!
Wir freuen uns über diese ehrenvolle Platzierung – anders, aber auch mit Dampf dargestellt: … und weiterhin gilt: mit Volldampf voraus!

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Peter Hogenkamp über Blogging — Chancen und Risiken, Tipps und Tricks

Das wird spannend… Was Peter uns zu erzählen hat warum Blogs ein so mächtiges Tool sind. Andererseits weil ich weis, wie schnell Peter spricht und wie langsam ich auf einer Tastatur schreibe. Übrigens bin ich grad bei Reto Hartingers Internet-Briefing an einem Vortrag von Peter Hogenkamp mit der folgenden Kurzbeschreibung:

Ob die „Macht der Blogger“ gerade überschätzt oder unterschätzt wird, darüber steht derzeit jede Woche eine andere Geschichte in den Medien. Peter Hogenkamp ist nicht nur ein professioneller Blogger, sondern auch ein packender Redner, der seine praxisnahen Tipps mit Fakten unterlegt.

Na dann also los… „Heute reden wir nur über Blogwerk (8 Monate alt) und nicht über Zeix„.

Zur Aufwärmung erklärt Peter den Jamba-Case mit dem Google.de-Treffer aus Dezember 2004 auf Platz 4 unter dem Suchbegriff „Jamba“. Die Geschichte des kritische Posts von Johnny Häusler auf auf Spreeblick.

Nun ein bisschen Theorie über den Begriff Blog inklusive die technischen Anforderungen (von denen nur fix sei, dass der neueste Post oben ist). Die Erklärung verschiedener Eigenschaften anhand des Weblog „unseres lieben Freundes Andreas Göldi“.

Unterschied zwischen Weblog und Website? Weblogs funktionieren immer und sind schön schnell aufgesetzt. Und nun eine fiktive Fallstudie zur weitere Erklärungen. Anhand dieser Fallstudie das Einrichten eines Weblogs auf wordpress.com (nur zwei Felder ausfüllen). Da gibt es 10’00 Layouts (Themes) und die meisten sind auch ganz nett. Ein kleiner Seitenhieb, dass dies deutlich einfacher sei als das Bluewin Homepage Tool… Nun noch ein paar Alternativen wie Kaywa oder User hosted (z.B. blog.namics.com mit Movabletype) etc.

Und nun geht die Fallstudie weiter. Der fiktive Student schreibt auf einem neu eingerichteten (fiktiven) Blog einen fiktiven Ölunfall… und der Begriff „Feed“ zur Syndikation. Seitenhieb an Lukas Stuber… wen die Welt nur noch aus Blogs bestehen würde und alle XML-Feeds hätten, so braucht es keine Suchmaschinenoptimierung mehr. Zusammen mit den Feeds die Erklärung eines Planets anhand von slug.ch. Zudem eine Erklärung von Trackback mit einer eingepackten Werbung für eine von Peter mitorganisierten Konferenz am 23. März in Zürich: BlogCamp. „Durch Trackbacks sind Blog mindestens doppelt so dynamisch wie das klassische Web“.

Was ist sonst noch speziell? Die Blogsuchmaschine www.technorati.com. Darin verpackt der Update Ping. Nach Aussage von David Sifry ist Technorati mit einem Median von vier Minuten aktuell. Nun spielt im fiktiven Beispiel die Vernetzung und nicht mehr der Blog A, der das Thema lanciert hat, erhält Treffer aber der Blog B. Dann kommt ein englischer Blog, danach 20 Minuten etc. „Mit anderen Worten wird sind da sehr schnell“.

Bezüglich Wachstum an Usern zeigt Peter die Traffic-Graphik von neuerding mit einem Wachtum von 35% pro Woche.

Muss man jeden Tag was schreiben? Nicht wirklich, aber besser ist es schon.

Kann man mit bloggen Geld verdienen? 95% nein (resp. ab und zu ein warmes Essen) der Rest schon. Zur Illustration der 95% zeigt Peter die echten Einnahmen der AdSense-Werbung von Blogwerk (> USD 100 pro Monat). (Anm.: Peter, Du hast den fiesen grossen Banner von Web2Com bei den Zahlen vergessen). Als Vorbild für Einnahmen (gerüchtehalber CHF 5000.– pro Monat) die Peter persönlich leider nicht bekannte Emily Turrettini in Genf (Emily: Bitte bei Peter melden und ihm deinen AdSense-Auszug zeigen).

Ist das mit den Bloggern nicht ein Haifisch-Teich? Nach Peters Meinung: Nein. Es gibt nur wenig Möglichkeiten zum Aufkochen…. sonst wie „normale“ Kommunikation. Kommentare kommen sowieso raus.

Wie komm ich denn jetzt an Leser? 1. -5. regelmässig schreiben und dann noch ein paar technische Tipps. (Jacqueline Badran die neben mir sitzt meint, dass die Qualität auch noch eine zentrale Rolle spielen — ja, stimmt). Wichtig sei es weiter auch *alle* Kommentare zu beantworten (auch die fiesen). So auch anderswo Weblogs lesen und kommentieren.

Jetzt wo ich Peters‘ Folien das erste Mal anschaue, finde ich das Logo rechts oben ziemlich bedrohlich („der bald stürzende Blogger“).

Wer soll bloggen?

1. Hast Sie was zu sagen (KEINE Pressemitteilungen) und ist es so öffentlich, dass es blogbar ist aber nicht so öffentlich, dass es alle wissen (resp. „Mitteilungsdrang“ oder „jucy details“)?
2. Nehmen Sie sich die Zeit (15 Minuten pro Tag)?

Oder sonst halt „low involvement blogging“ d.h. lesen und kommentieren…

19:13 Uhr „Ich wünsche viel Erfolg“. Danke Peter.

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War war schon wieder schädlich? Biogas oder Schweinesuppe?

Im Heute von heute auf der Seite 3 die Erkenntnis, dass Swisscom Mobile nun anstelle mutmasslich schädlicher Strahlung nun doch lieber auf Biogas macht. Fertig mit der Schweinesuppe… oder habe ich was falsch verstanden ;-)

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Ich frage mich, ob diese Gratisblätter all die doofen Fehler extra machen, damit ich darüber schreibe oder ob der Qualitätsstandard tatsächlich so tief ein kann…

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SEOs aller Länder vereinigt Euch

Search Engine Marketing ist wichtig und vor allem die organische Variante davon sehr effizient. Also gibt es die Zunft der SEOs (Search Engine Optimizers), die genau das verkaufen. Die Tipps und Tricks was zu tun ist, scheinen einigermassen klar (hier drei Tipp-Posts von mir: Erstens: Die Vollständigkeitsanalyse, Zweitens: Die Aktualität und Drittens: Der Inhalt und sein Zitat)…

Und heute eine Suche nach Google-Sites auf Google selbst. Schande, die Tipps sind bei Google nicht akllen eingehalten nicht eingehalten.

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Also doch nicht soooooooo wichtig (wenn ich mit den Jahresgewinn von Google ankucke) oder endlich ein neues Kundentarget für die SEOs ;-)))

PS: Natürlich zynisch, da Google keine Produkte online anpreist / verkauft aber User auf hundert andere Wege sich an die Brust holt.

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Telefonbuch Bottom-up

Mikroformate (microformats) sind ein pragmatischer Weg um Webinhalte semantisch zu bereichern. Infos dazu bei Cédric (Microformats Speech at Barcamp oder Microformats Essentials Speech), auf der Website microformats.org oder bei meinem Top 10 Internet Standards Vortrag vom letzten Jahr.

Nun entstehen neuen Anwendungen, so beispielsweise hCard Search von Kenji Matsuoka von Alexa. Eine Adresssuche (sprich: Telefonbuch), welche als Datenquelle hCards in Web nimmt. So gibt es auch schon einen (korrekten) Treffer für namics. Die hCard wurde gefunden auf Plazes (auch namics.com würde es sich auch noch gut machen).

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Und so entstehen plötzlich gute Daten… dezentrale und einfach.

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Virtuelle Spielwiesen (für Computer-Liebhaber)

Ab und zu brauche ich rasch eine Ausführungsumgebung zum Test. Dafür eignen sich sogenannte Live-CDs wie bspw. die bekannte Knoppix mit Debian GNU/Linux drauf oder vorbereitete Apache & Co. Softwarepakete wie WOS.

Neu entdeckt und eine geniale Erleichtung (und auch Spielweise für lange Nächte), sind sogenannte Virtual Appliances. Dabei handelt es sich um Images von vollständigen Betriebsysteminstallationen (plus weiteren Anwendungen), die sich auf virtuellen Servern betrieben lassen.

Mein Liebling ist das Verzeichnis The Virtual Appliance Marketplace bei VMware. Der Player zur Ausführung gibt es als Gratisprodukt leider nur für Windows — MAC ist im Betatest).

Auch Microsoft hat Appliances (aber nur für eigene Produkte) und für Liebhaber der OpenSource Virtualisierung gibt es das Appliance-Wiki mit dem schönen Namen FreeOsZoo für den OpenSource Emulator QEMU.

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