nur 3 Sekunden! Oder: Weniger ist mehr

(Zum Vortrag in der Designkantine am 17.05.2011 in Zürich)

Das ist schon lustig:

In der klassischen Werbung muss man keinem sagen, dass sich die Zielgruppen nur Sekundenbruchteile Zeit nehmen, um eine Botschaft zu erfassen oder sogar mehr darüber zu erfahren.

Im Laden würde es uns tierisch nerven, wenn uns im Eingang fünf übermotivierte Verkäufer gleichzeitig ansprechen würden.

Und dennoch stapeln sich auf vielen websites Teaser, Texte, Botschaften und links auf kleinstem Raum. Es sollen Zielgruppen von 9 bis 99 angesprochen werden, jeder natürlich individuell, und das deutlich.

Ganz im Ernst: Das schaut doch keiner mehr an…

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Ich denke, dass die Fokussierung auf das Wesentliche eine der Hauptaufgaben für uns Agenturen und unsere Kunden ist, um Online-Kommunikation besser und zielführender zu machen. Wer macht mit?

Gamification – einer der Top-Trends 2011

Die Anwendung von Spielprinizpien („game mechanics“) für Anwendungen (nicht Spiele per se!) wird Gamification genannt. Im Kern geht es darum, den Usern „Zeit zu stehlen“ die sie – so wie im Spiel – lustvoll bis süchtig investieren. Weshalb diese Mechanismen nicht auch für eigene Ziele einsetzen?

Die Geschichte ist so alt wie sämtliche Rabatt- und Loyalitätsprogramme auf dieser Welt, doch online hatte es Luis von Ahn 2004 mit dem ESP-Game auf geniale Art vorgemacht. In seinem Fall hatte er „menschliche Rechenzeit“ zur Lösung von Captchas über einen motivierenden Wettbewerb „erschlichen“. Mehr Infos dazu in den Posts: „Menschliche Rechenzeit nutzen“ und „Mensch oder Maschine?“.

Ein simples Beispiel ist der Unterschied der Spiels „Solitaire“ in Windows und in iOS. Diesen Screen kennen viele Leute die das Spiel stundenlang gespielt haben…

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So richtig süchtig macht es aber erst so wie auf iOS (iPhone / iPad) umgesetzt mit Ranglisten, Auszeichnungen, Kollegen die man schlagen kann u.s.w. Bestes Beispiel war die Reaktion als ich Jörg nach Screenshots gefragte habe und er sich gleich drei Tag ausbedingte um seinen Rang zu verbessern (und ein Spiel in 55 Sekunden hinzulegen).

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Und hier noch ein paar der erworbenen Auszeichnungen (die Rangliste können sich alle denken)…

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Man mische dieselben Zutaten intelligent und ergänze damit „normale“ Anwendungen um Suchtpotential. Zwei verbreitetet Beispiele sind die „Laufcommunity“ Nike+ und die Anwendung Foursquare. Kernelemente bei 4SQ sind (eine beliebige Anzahl von) Auszeichnungen die es zu „gewinnen“ gibt (schlimmer als jede Pfannentrophy) und die Tatsache, dass man sich gegenseitig erworbene Stati wie beispielsweise „den Bürgermeister“ abluchst und dies auf Twitter der Welt mitteilt.

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Die Beispiele sind zahlreich und auch im B2B-Bereich machen sich diese Mechanismen breit. Bei uns beispielsweise im Rahmen einer mobilen Aussendienstanwendung mit Ranglisten oder bei SAP mit irgendwas mit Golfplatz.

Die genannten Anwendungen sind alle harmlos, doch es geht auch perfider. Man (typischerweise Kinder) erarbeiten sich im Gratis-Spiel ein virtuelles Guthaben. Damit dieses nicht verfällt, oder um dieses in reale Geschenke zu wandeln, ist dann aber eine Mitgliedschaft und/oder reales Geld notwendig…

Wer mehr wissen will: Am nächsten Dienstag spreche ich darüber im Rahmen der Top 10 Internet-Trends für 2011 und auf den folgenden Links:

Sean Carton: The Gamification Evolution
Aliza Sherman: The Gamification of Work
Gamification Workshop 2010 von Amy Jo King
Gabe Zichermann: The purpose of gamification
ReadWriteWeb: What Is the Future of Gamification?
Gamification.org

Update: Falls jemand an der Antithese / Gegenrede interessiert ist: Gamification: Too much of a good thing? von Richard A. Bartle [pdf, 53KB]

Google-Viagra-Angriff auf Typo3

So ungern man darüber spricht, dass eigene Typo3-Installation gehackt/missbraucht wurden, so gerne möchte ich anderen Leuten helfen, die sich mit demselben Problem beschäftigen.

Was ist geschehen?

Kurz vor dem Osterwochenende (kaum ein Zufall) wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass eine Website von uns (auf Basis von Typo 3, Version 4.1.x) mit „Viagra-Spam“ in der Google Trefferliste erscheint. Also in etwa so (Anfrage an Google „site:*DOMÄNE* viagra“).

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Bei Klick auf einem der Treffer wird der Besucher über die auf der Trefferliste genannte Site mit einem serverseitigen Redirect (http 302, found) auf die Domäne http://https-checker.com/ (bei Amazon AWS gehostet) umgeleitet und von dort aus auf eine „Online-Pharmacy“ in den USA oder in Kanada.

Auf Anfrage gebe ich gerne Auskunft über alle technische Details, doch hier nur das Wichtigste. Die ganze Sache wurde (aber der IP 178.122.14.205) sehr professionell ausgeführt und in unserem Fall bereits zwischen dem 20. und dem 23. Februar eigebaut. Die zwei genannten Probleme i) Ergänzung des Seiteninhaltes mit „Viagra“ und co…

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…und ii) Redirection auf die Kauf-Site griff nur, wenn entweder der Referrer oder der User Agent (Crawler) google beinhaltete. Zudem gab es noch eine kleine Zufallskomponente, so dass das unerwünschte Verhalten nicht immer greift.

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Was tun?

Hier eine Anleitung was wir getan haben um das System (nun seit über einer Woche ohne Probleme stabil) wieder in Betrieb zu nehmen.

1) Site abstellen (resp. den User auf eine statische Information schicken). Dies haben wir getan als wir merkten, dass der Angreifer während der Reparatur Katz und Maus mit uns spielte. Anmerkung: Eine erwogene Alternative war es dem Apache über mod_header und der Direktive „header unset Location“ die Redirection abzustellen, doch war uns die Präzenz des Hackers zu unangenehm.

2) Für unsere Arbeit änderten wir die Domäne vorübergehend (mit einem lokalen Hosts-Eintrag)

3) www.xxx.ch/typo3 über IP restriction und mit einem Passwort (simple authentication) sperren. Der „erste“ Einstieg des Hackers erfolgte in unserem Fall hier.

4) Hier wollten wir eigentlich den Restore zurückspielen, aber da die Veränderung lange zurück lag und wir nicht soviel Content verlieren wollten, beschlossen wir das System zurück zu bauen.

5a) Die Veränderungen waren über Dutzende von Typo3-Dateien verteilt. Vereinfacht hatte es uns die Suche nach der Funktion preg_replace die genutzt wurde um die Änderungen zu verschleiern (und die sonst kaum/nicht genutzt wird). Beispiel für eine der Veränderungen ist das folgende Codefragment

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Update 5b) Im Fall einer weiteren Site in der wir Schadcode entfernt haben, wurde zur Verschleierung des Klartextes (Obfuscation) die Funktion str_rot13 genutzt. Konkret stand in localconf.php der folgende Zeilenbeginn:$a4d752de1a1e8d=str_rot13(‚tmhapbzcerff‘);$a4d752de1a2…

6) Die obengenannten Fragmente haben wir vollständig entfernt. Zudem haben wir alle Extentions die nicht wirklich benötigt werden gelöscht.

7) Danach haben wir alle User deaktiviert/gelöscht, einen neuen Admin angelegt und die kritischen Dateien/Verzeichnisse akribisch geprüft (und zurückgebaut): typo3conf/, localconf.php, index.php, .htaccess und /typo3/sysext/cms/tslib/index_ts.php. Nun zeigten unsere Tests ein normales Verhalten der Site.

8) Und schlussendlich haben wir unsere T3-Security Checkliste vorgenommen und das Ding sehr restriktiv (re)konfiguriert: Installation von Extentions verbieten, keine Schreibrechte von T3 auf das Dateisystem (ausser das allernötigste) und Install-Tool entfernen.

Ich hoffe die Infos sind nützlich und wie gesagt bin ich für Fragen hier oder direkt gerne zu haben.

Update (4. Mai): Hier noch einen Post von Peter Kraume zu demselben Thema: Die eigene Webseite als Spam Schleuder: der Google Conditional Hack

Update (15. Juni): Just Pfingsten wurden wieder zahlreiche Sites „umgebaut“. Diesmal (in den mir bekannten Fällen) über Veränderungen der DB (über SQL-Injection). Dasselbe Ergebnis, aber ein anderer Angriffsvektor.

Update (30. Januar 2012): In der Zwischenzeit hatten wir über zwanzig betroffene Sites zwischen den Fingern. Noël hat unseren aktuellen Wissensstand in einem weiterenPost zusammengefasst: A Study in … Viagra

Der Internet World Business Kongress 2011 München

Die diesjährige Internet World Messe und der diesjährige Kongress standen klar im Zeichen des immer stärker wachsenden Bereichs des Mobile Commerce, der Einbindung von Social Networks zur Kundenbindung und Kundeninformation, sowie aber auch den Klassikern des ECommerce wie z.B. der Conversion Rate Optimierung und der Suchmaschinenoptimierung.

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Vor allem das Kongressprogramm bot neben der Messe eine sehr breite Palette von Wissen aus der Welt des ECommerce an.

Neben Best Practices und Erfahrungsberichten von Shopbetreibern kamen dabei auch Dienstleister und Hersteller zu Wort, so dass sicherlich für jeden Kongressbesucher etwas dabei war.

Der Founder von Brillian Noise, Anthony Mayfild, hielt die Eröffnungsrede des Kongresses. Er geht davon aus, dass die sozialen Netzwerke Umbrüche in der Welt einleiten werden und dass es in Zukunft kaum noch Grenzen zwischen privatem und geschäftlichem in diesen Netzwerken geben wird.

Interessant und zum Nachdenken anregend war dabei vor allem ein verwendetes Zitat von Howard Rheingold:

Was sie über das Arbeiten in Netzwerken wissen oder nicht wissen, kann Einfluß darauf nehmen, wie viel Freiheit, Wohlstand und Teilnahme sie und ihre Kinder für den Rest des Jahrhunders haben werden

Da es zu vielen Überschneidungen von interessanten Themen im Kongress kam, hier eine Zusammenfassung der von mir besuchten Kongressthemen:

Herausragende Beispiele von Shopbetreibern waren sicherlich die Vorträge der Unternehmen:

BettenRid (Prof. Dr. Klaus Gutknecht – und Eveline Jelinek – zum Thema Web-to-Store: Wie verknüft man Online und POS zu einem einzigartigen Shoppingerlebnis?)

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Das Unternehmen BettenRid, mit derzeit etwa 250 Mitarbeitern hat eine ganz klare Strategie in Richtung Multichannel Commerce entwickelt und ist ein begeisterndes Beispiel dafür, wie man mittels Multichannel auch als mittelständisches Unternehmen mit einem klaren und kontrollierten Ansatz sehr große Erfolge in der Kundenbindung und Kundengewinnung erzielen kann.

EURONIX (Michael Härle und Klaus Skripalle – Supplier-, Product-, Content- und Ordermangement)

Das Unternehmen EURONIX hat es innerhalb von 1 1/2 Jahren geschafft seine etwa 2000 Händler und Lieferanten an die verschiedenen Multichannel Kanäle anzubinden. Herausragend ist hierbei der Ansatz, dass auch kleine Händler nun die Möglichkeit haben die gesamte Produktpalette online für ihre Kunden zu bestellen, ohne massiv in Lagerhaltung zu investieren. Dazu kommen Punkte wie „Order online – pick up in store“, „Order online – return in store“ etc.

Die Kernaussage seitens EURONIX war, dass man im Hintergrund für alle Kanäle die gleichen Prozesse haben sollte, egal wo die verschiedenen Touchpoints der Händler und Kunden in diesem Multichannel Szenario auch sein sollten.

Insgesamt auch ein hervorragendes Beispiel dafür, wie man auch die Händler in den Multichannel Ansatz einbringen kann und sie dafür begeistern kann.

Telefónica(Andrea Fiege und Tina Hoffmann – Online Reputation messen, kontrollieren, steuern)

Die Telefonica setzt seit längerem auf die sozialen Netzwerke, um Trends und Meinungen zu folgen, sowie auch ihre Kunden zu informieren.

Bemerkenswert an diesem Ansatz ist die Tatsache, dass innerhalb der Telefonica ganz klare und bereichsübergreifende Prozesse definiert wurden, wie mit verschiedenen Eskalationsstufen in den sozialen Netzwerken umzugehen ist und welche Schritte einzuleiten sind.

Hier ist ein sehr interessantes Video zum Thema Social Networks und welchen Stellenwert diese bei der Telefónica haben, zu finden. Interviewed wird dabei Tina Hoffmann, die Communications Managerin der Telefónica Germany

Aus Sicht der Dienstleister stachen sicherlich folgende Vorträge hervor:

Roland Fiege (24/7 Social Media Monitoring: Möglichkeiten und Grenzen von Social Media Monitoring Software)

André Morys (Conversion Optimierung – wie sich menschliche Verhaltensmuster auf die Kaufentscheidung auswirken)

Andrew Thorndike – Entwicklung ganzheitlicher Social Media Strategien und Kapitalisierung durch Social Commerce

Fazit

Um heutzutage eine erfolgreiche ECommerce Seite zu betreiben und um sich gegenüber den zur Zeit mehr als 180.000 ECommerce Shops allein in Deutschland zu positionieren bedarf es eines immer besseren Zusammenspiels:

  • der Konzeption (d.h. Design und Navigation)
  • der hochwertigen und SEO-optimierten Darstellung von Inhalten im Frontend (d.h. Transparenz und Sicherheit für den Kunden)
  • den Mitteln der Kundenbindung(gezielter Einsatz von profil- und navigationsabhängigen Newsletterkampagnen, Promotions und Gutscheinen)
  • den Mitteln zur Verbesserung der Conversion Rate, um mit potentiellen und bereits vorhandene Kunden mehr Umsatz zu generieren

Die Einbindung von Social Networks als Medium der Kundenbindung und Kundeninformation ist dabei inzwischen mehr als ein Trend.

Wie die Beispiele der Telefónica , von Autoscout24.de und der Asstel Versicherungsgruppe gezeigt haben, werden Social Network Plattformen inzwischen sehr Ernst genommen und als professionelles Mittel der Interaktion mit Kunden und Interessierten genutzt.

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Ein Tag t4lk oder wer hat noch nicht gehört?

t4lk ist ein schweizerdeutscher Podcast über das Netzgeschehen in der Schweiz und die Nullnummer ist seit gestern auf http://t4lk.ch zu finden. Die Idee ist eine Art Stammtisch an welchem Patrik, Hannes, Reto und ich darüber plaudern was uns grad so durch den Kopf geht.

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Ein kleiner Blick hinter die Kulissen (und natürlich lade ich Euch alle ein mal reinzuhören– und sei es nur als etymologische Beobachtung der Schweizer Idiome ;-)

Kommunikation nur über Twitter
Gestern kurz nach 8.00 aufgeschaltet haben die vier „Talker“ die Site nur über Twitter kommuniziert. Ergebnis waren immerhin 1813 Visits von 574 Usern (Quelle: StatPress ohne Crawler uns Feeds).

Innert Minuten durch Google indexiert
Die Domäne t4lk.ch ist neu registriert und seit Mitte letzter Woche aktiv (mit htaccess geschützt). Trotzt des jungen Alters hat und Google (wir benachrichtigen über http://blogsearch.google.com/ping/RPC2) sofort indexiert und all unsere (wenigen) Seiten waren nach wenigen Minuten in der Suche sichtbar.

Und hier geht es zum Podcast: http://t4lk.ch/

PS: Die Tonqualität ist noch zu schlecht, wir arbeiten dran. Diesmal hatten wir mit dem in einem iMac eingebauten Mikrofon via Skype (Patrik nahm remote teil) mit Call Recorder aufgenommen.

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Why we don’t stick to one technology

Auf dem Blog von Liip erklärt Chregu ihren alleinigen Fokus auf PHP als Grundlage ihrer Projekte. Bei Namics ist dies bewusst nicht so….

1) Verschmelzung von unterschiedlichen Kompetenzen

Fokus ist etwas Gutes und dient auch der Alleinstellung. Bei Namics ist dies aber nicht Technologie (oder gar eine einzelne Technik) – es ist das perfekte Zusammenspiel in einem interdisziplinären Umfeld. Technologie gehört selbstverständlich beherrscht, ist aber „nur“ ein sehr wichtiger Hygienefaktor ohne welchen wir im Wettbewerbsumfeld nicht bestehen könnten.

Mit dem folgenden Bild versuchten wir in den ersten Jahren („im letzten Jahrtausend“) unseren interdisziplinären Ansatz zu erklären. Die von uns angebotene Lösung liegt in der Mitte…

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Unabhängig der Aufgabenstellung (so technisch oder „intern“ diese auch sein mag) ist es wichtig, dass diese betriebswirtschaftlich optimiert ist (Business Case, Positionierung, Prozesse, Change Management, Erfolgsmessung, inhaltlicher Betrieb etc.), mit einer angepassten Kommunikation an den Start geschickt wird (Markenführung, Emotionalität, Verständnis, Reichweite, Performance etc.) UND dass diese technisch exzellent umgesetzt ist.

Der Weg dazu ist eine Kultur in welcher es keine fachliche Hierarchie gibt und in welcher alle Blickwinkel auf dieselbe Lösung einbezahlen. Technologie ist nur einer davon. Und all das geschieht innerhalb von einer Namics und damit ohne Verteilungskämpfe zwischen verschiedenen Dienstleistern.

2) Die Problemlösung im Fokus

Zu Beginn des Projektes sind Aufgabenstellung und Eckpunkte der Zielsetzung bekannt, aber noch nicht das Zielbild – eine Beratungsaufgabe mit dem Kundeninteresse im Zentrum und nicht mit dem Werkzeugkasten von Namics (dies ist auch der Grund, weshalb wir keinen eigenen Software-Produkte verkaufen).

Oder so wie es Alan Kay an einem Vortrag illustriert hatte: Suche ich den kürzesten Weg zwischen zwei Punkten, kenne aber nur zwei Dimensionen, so wird die Lösung immer die Gerade sein; Ziemlich sicher gibt es aber noch eine dritte Dimension mit einer effektiveren Lösung…

Uns ist es wichtig nicht der Sprecher einer Technologie zu sein aber einen Auswahlprozess ohne Eigeninteresse moderieren zu können. Immer mit dem Ziel die beste Lösung aus sicher des Kunden finden zu können. Dabei ist es wichtig die alternativen (technischen) Ansätze nicht nur aus Artikeln und Bücher zu kennen aber mit eigener Erfahrung unterlegen zu können.

3) Menschen erbringen die Leistung

Die folgende Abbildung von David Maister habe ich grad gestern an einer Veranstaltung für StartUps (LINK) gezeigt. Die einzelnen Pfeile zeigen die Beziehungen zwischen den Akteuren im Dienstleistungsgeschäft.

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Ein einzelner Kunde (resp. ein Projekt) wird nicht von Namics „bedient“ aber von den Menschen, die jeden Tag die beste Leistung erbringen wollen und erbringen. Der Pfeil zwischen Kunden und Namics ist sehr schwach wenn nicht unbedeutend („nur der Vertrag“). So erklären wir im Rahmen eines Angebotes dem potentiellen Kunden auch nicht Namics aber die Menschen, die das Projekt danach selbst stemmen präsentieren sich und ihren Lösungsansatz.

Wenn ich Namics baue, so beginne ich mit Menschen die ich wegen ihrem Wissen, Können, Antrieb, Neugier und Charakter für uns gewinnen möchte. Diese bringen dann ihren wertvollen Rucksack mit und dort steckt möglicherweise die eine oder andere Technologie drin. Oder wir suchen Leute mit einer sehr bestimmten technischen Expertise, aber auch dann kucken wir uns zuerst den Menschen selbst an.

4) Unsere Technologien

Als Antwort auf den Auslöser „nur PHP“ muss ich nun wohl auch noch was zu unseren Technologien sagen. Diese definierten sich über erfolgreich gemachte Projekte und erfahrene Mitarbeiter, die junge Leute als Vorbild nachgezogen haben. Also es auch bei uns eine „endliche Menge“ an eingesetzten und beherrschten Technologien. So könnte ich nun mit der Liste „Java“, „.Net“, „Ruby [on Rails]“, HTML/JavaScript (?), „PHP“ etc. beginnen, die Liste der einsetzten SW-Produkte nennen oder einen Link auf Referenzprojekte setzen.

Der Link auf die Referenzen ist mir am liebsten. Denn am Ende zählt nur was wie für unsere Kunden geleistet haben. Und glaubt mir bei einer Firma die etwa 60% Techies beschäftigt steckt überall auch eine Technologie drin ;-)

PS: Als ich mir die Referenzliste angeschaut habe, stellte ich grad fest, dass PHP nicht erwähnt ist :-/ Das ist aber eine „optische Täuschung“, zumindest die folgenden Produkte sind PHP-basiert: Drupal, Weblication. Und wie so üblich bei uns fehlen einige Projekte, aber vielleicht liest ja jemand mit ;-)

PPS: Ich Herzen bin ein Techie und darf all das hoffentlich auch sagen…

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JOIZ war heute zu Besuch bei Namics

Danke Alexander und Pascale für die Präsentation!

Das Durchschnittsalter eines Zuschauers beim Schweizer Fernsehen ist 59,3 Jahre. Deshalb landet bei den Trailern das Signet auch in der heilen Bergwelt. Mit einer einzelnen urbanen Ausnahme: Der Bundeshausplatz in Bern ;-/

Was muss ich tun, wenn ich Menschen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren ansprechen will? Einen neuen „Fernseh“-Sender gründen: JOIZ.

Das Altersfenster 16 bis 24 stammt aus einer Studie die besagt, dass 90% dieser „Zuschauer“ parallel zu TV auch Web nutzen. Sie kucken also nicht kein TV, aber sie kucken auch TV und sind gleichzeitig dran zusätzlichen Content zu besuchen, am chatten, am Einkaufen über Web u.s.w. Schauen drei Leute TV, so könnte das etwa so aussehen.

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JOIZ setzt hier an, beobachtet weltweite die Versuche „second screens“ zu etablieren wie beispielsweise My Generation oder Bones und baut grad das hoch innovative Experimentierfeld des crossmedialen/interaktiven TVs in der Schweiz. Am 28. März geht es los mit dem „first screen“ (dem Video-Content) über Zattoo, Wilmaa und Co., verbunden mit verschiedenen Möglichkeiten über webbasierte Second Screens zu interagieren. Die Definition der zwei Screen ist nicht nur technisch bedingt aber auch durch das Radio- und TV-Gesetz, welches die Nutzung des „richtigen“ Videostream reglementiert (aber nicht der parallelen Nutzung des Webs ;-).

Die Programme werden ausschliesslich von Moderatoren aus der Zielgruppe bestritten und im Unterscheid zu den genannten Beispielen sind die Sendungen nicht „preprogrammed“ und damit tatsächlich interaktiv. User können ihr Anmoderation oder die Frage an den Interview-Gast als Videoclip senden und sehen sich (nach einem Voting) im Fernsehen oder sie erhalten einen Embedding-Link mit einem Clip, in welchem sie Johnny Depp (im Test so geschehen) ihre Frage stellen und er diese beantwortet.. Bereit zur Verbreitung in der eigenen Community.

Und natürlich soll man die Kleider der Moderators gleich online kaufen können, am Rand des Fernsehsignals stehen die Avatare der Zuschauer welche sich auf der On Air-Seite angemeldet haben und der NAIZ-Level zeigt in Abhängigkeit der Diskussion im Chat zur Sendung. Oder daraus wächst ein virtueller Baum der ab einer gewissen Grösse in der (Real)Welt gepflanzt werden könnte… Solange die ethischen Vorgaben von JOIZ nicht berührt werden und es die User mögen, sind den interaktiven Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt

Superspannend für Kommunikation die sich nicht an Kanälen und Quoten, aber an der Interaktion und den damit erreichten Ergebnissen orientieren. Nota bene bei einer Zielgruppe, die heute mit TV kaum erreicht wird. Da das Gesamtsystem IP-basiert ist, sind auch weitreichend Tracking- und damit Targeting-Möglichkeiten vorhanden. Einen Bereich der nach Aussage von Alexander heute katastrophal ist. Heute wird mit einem Panel von 2000 Leuten, bei denen in einer Sendung mit rund 200’000 Zuschauen grad mal 30 aktiv sind, extrapoliert. Den Fehler kann man sich ausmalen und TV-System wie von Bluewin, Cablecom, Zatoo oder Wilma werden überhaupt nicht erfasst… anders bei JOIZ. Interessant bezüglich Tracking war auch die Aussage das amerikanische Second Screen-Anwendungen mit einem Audio-Footprint feststellen, ob das Programm auch wirklich gesehen wird (Big Brother lässt grüssen ;-).

Auf jeden Fall sehr spannend und ein Anspron über interaktive Gefässe und medientaugliche Kommunikationsmassnahmen nachzudenken. Und nochmals: Danke Alexander und Pascale für die Präsentation an die Piazza in St.Gallen!

Hier geht es zu JOIZ auf Facebook („und man werde geich Fan“) ;-)

Und hier noch ein Voting bei Internetworld.de für die innovative Geschäftsidee. Wenn es Euch gefällt, bitte abstimmen.

Die Kernwerte/-aussagen („was man sich merken muss) von JOIZ sind übrigens:
– crossmedial
– interaktiv
– urbane Swissness (Gegenteil von ländlich)
– Medienheimat
– JOIZ macht Spass!

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Aktuelle Zahlen zur Internetnutzung in der Schweiz

Das Bundesamt für Statistik hat am 4. Februar die neuesten Zahlen zur Internetnutzung in der Schweiz veröffentlicht. Da gibts doch ein paar interessante Facts:

  • 77% der Haushalte verfügen über einen Internetanschluss
  • 90% davon über Breitband
  • 75% nutzen pro Haushalt mindestens ein mobiles Gerät (Notebook, Mobile, Tablet, etc.)
  • 58% der Haushalte haben ein WLAN
  • Bereits mehr als ein Viertel (26%) der Haushalte nutzt das Internet unterwegs (3G)
  • Für den mobilen Zugriff unterwegs wird ein Mobiltelefon der dritten Generatiion (3G) häufiger genutzt als Notebooks
  • Die Nutzung des Internets bei 15-24 jährigen in den letzten 3 Monaten liegt bei 100% !!

Soviel mal zu einigen grundsätzlichen Zahlen. Immer wieder spannend ist natürlich die Graphik zu den Online-Aktivitäten:

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Hier fällt folgendes auf:

  • Nahezu 3 Mio Personen nutzen eCommerce (55%)
  • 50% nutzen eBanking. Bei den Nutzern mit höherer Ausbildung sinds sogar 65%
  • 44% nutzen das Internet um Filme und Videos anzuschauen. Hello youtube ;)
  • Bei den 15-29 jährigen sind es sogar 77%!!
  • 37% hören Radio oder schauen Fernsehen übers Internet. (Anm: Wäre interessant wenn das BFS diese beiden Medien getrennt verfolgen würde)
  • Mehr als ein Drittel (36%) haben ein Profil auf einem sozialen Netzwerk. Facebook, Twitter und Netlog lassen grüssen.

Wagen wir noch einen kleinen Blick in die Zukunft und schauen etwas genauer welche Aktivitäten die 15-29 jährigen in den letzen 3 Monaten für private Zwecke getätigt haben:

  • Bereits erwähnt: 77% schauen sich Filme und Videos an
  • 68% hören oder laden Musik herunter
  • 72%!! haben ein Profil auf einem sozialen Netzwerk
  • 63% chatten, sind in Newsgroups oder Foren aktiv
  • 76% lesen Nachrichten, Zeitungen, Magazine. Vielleicht sollten sich die Verlage mit neuen Content-Geschäftsmodellen beeilen…
  • (Nur) 45% nutzen eBanking.
  • (Nur) 49% kaufen online ein (kein Geld?)

Ausser dass ich eine viel höhere Nutzung des eBanking bei den 15-29 jährigen erwartet hätte und auch die eCommerce-Nutzung eher tief scheint, entspricht dieses Nutzungsverhalten ungefähr meiner Einschätzung: Das Netz wird in Zukunft defintiv noch mobiler, multimedialer und sozialer genutzt werden.

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eZürich Workshop – Themencluster und Manifest

Nachdem ich ihm Rahmen des Workshops (Post Teil 1, Post Teil 2) gebeten wurde die Themen noch nicht zu veröffentlichen, geschah dies heute im Rahmen einer Pressekonferenz (hier die Unterlagen dazu).

Weiter geht es mit eZürich einerseits mit den im Workshop ausgearbeiteten, andererseits mit drei von der Stadt separat ausgewählten Themen. Grundlage für die gesamte Initiative bildet immer der öffentliche Ideenwettbewerb auf www.ezurich.ch.

Die drei von der Stadt gewählten Themen sind:

Compisternli: Kinder helfen älteren Menschen im Umgang mit digitalen Medien.

Fix my Zürich: Die Stadtbevölkerung hilft der Stadtverwaltung via Handy und Internet beim Auffinden von Mängeln und Schäden.

ePartizipation: Bürgerinnen und Bürger werden via digitale Medien am demokratischen Prozess beteiligt – von der Meinungsbildung bis zur Entscheidung.

Und zusätzlich die zwölf Themen aus dem Workshop:

Innovations-Labor („Innovation Lab“): Geführt durch eine unabhängige Organisation, in der Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung vertreten sind. Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, in dem innovative Ideen (z.B. aus dem Ideenwettbewerb) nach einer Selektion effizient pilotiert und je nach Ergebnis realisiert werden können.

Start-up-Förderung: Gründung einer Stiftung von Stadt, Wirtschaft und Wissenschaft mit dem Ziel, ICT-Start-ups in den ersten zwei Jahren mit Koordinationsleistungen v.a. im administrativen Bereich zu entlasten (Firmengründung, Versicherungen, Pensionskasse etc.) und sie beim Zugang zu internationalen Märkten zu unterstützen.

Standortförderung: Mehr Arbeitsbewilligungen für hochqualifizierte ausländische Fachkräfte! Lobbying für ICT auf politischer Ebene (national und lokal). Etablierung eines ICT-Botschafter-Netzwerks. Verbesserung der Auffindbarkeit bestehender Angebote.

DynabookZ: Persönlicher, mobiler Computer auf Open SourceBasis für alle Schüler/-innen der Stadt Zürich zur Förderung der Medienkompetenz im Unterricht. Konzeption unter Einbezug des Ideengebers (DynabookZ ist die Top 2-Idee des Ideenwettbewerbs), von Lehrkräften, Jugendlichen und relevanten Organisationen.

Nachwuchsförderung / qualifiziertes Personal: Interesse an Informatik früh wecken und dabei einen Imagewandel der IT als Grundlage vieler Berufsbilder gestalten (z.B.: Schulen besuchen ITUnternehmen, IT als Teil unterschiedlichster Ausbildungsfächer anbieten). Frauen und Quereinsteiger fördern.

Experten gewinnen und halten: In der Schweiz ausgebildete Informatiker/-innen als Arbeitskräfte in der Schweiz gewinnen und den Standort für Experten/-innen international als attraktiven Arbeitort positionieren. Lehrerinnen und Lehrer als Schlüssel: Informatik in Zusammenarbeit mit dem Kanton in den Lehrplänen verankern und interdisziplinär ausgestalten. V.a. Stärkung des Konzeptwissens über Informatik. Unterstützung für interessierte Lehrer/-innen bieten!

Medienbildung: Projekte durchführen, um die Medienkompetenz unterschiedlichster Zielgruppen zu stärken und sie zu vernetzen (z.B. Kinder, ältere Personen). Compisternli als Pilotprojekt starten und mit eZürich verbinden.

e-Demokratie: Dialog zwischen Bürger/-innen und Verwaltung fördern. Prüfung und Erweiterung der ePartizipationsmöglichkeiten. Jüngere Generation abholen und involvieren.

Open Government Data, data.zh.ch: Daten der Stadtverwaltung der Öffentlichkeit zentral zur Verfügung stellen und damit die Möglichkeit für neue Anwendungen schaffen. Gewinnung weiterer Datenlieferanten anstreben.

„Meine Daten gehören mir“ (Data Purse): Datensicherheit und Datenschutz als Kernelemente für sichere Online-Transaktionen

eZürich: Strategischer Überbau / Organisation: Gemeinsame Trägerschaft und Programmsteuerung aufsetzen. Sicherstellung und Verankerung einer langfristigen Strategie für eZürich.

Zudem wurde als Abschlusstatement des Workshop das „eZürich-Manifest“ fromuliert.

Der Rucksack ist also gefüllt und nun kommt die schwierigste Phase in jedem Projekt: „Execution“. Wem das grad zu anstrengend ist, der kann in der Zwischenzeit ein paar Statements von Teilnehmern auf YouTube anschauen [auch mein Kopf hat es „geschafft“] ;-)

eZürich Workshop – Tag 2

Nach dem ersten Tag des Workshops eZürich wurde es konkret und damit spannend: Die Entwicklung des Zielbilds resp. der Vision der zuvor priorisierten Themen war auf dem Programm. Auf diesem Weg wandeln sich die Themen noch, eine zweite Priorisierung steht aus und da am nächsten Freitag eine Pressekonferenz abgehalten wird, wurde ich gebeten die Themen noch nicht preizugeben. Logisch… auch wenn es mich in den Fingern kitzelt ;-)

Interessant fand ich den Ansatz/Methode die Diskussion zu führen und daher noch ein paar Worte dazu.

Die zwölf Themen die es zu detaillieren galt waren in drei parallel arbeitende Gruppen eingeteilt. Jeder Teilnehmer hatte pro Thema eine von drei Rollen: Experte, Berater oder Netzwerker. Die Struktur erklärte damit plötzlich meine Namenskarte.

Die Experten sassen am Tisch und diskutierten unter Leitung der Moderation, die gleichzeitig die Dokumentation übernahm. Die Berater verfolgten die Diskussion, durften aber nicht mitreden. Sie hatten zwei definierte Zeitfenster in denen sie den Experten am Tisch den Verlauf der Diskussion reflektieren und zusätzlichen Input zum Thema liefern konnten. Die dritte Rolle, die Netzwerker hatten die Aufgabe die nebenläufigen Diskussionen zu verbinden also zwischen den Räumen zu zirkulieren.

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Die Rolle der Netzwerker wurde nicht ausgefüllt. Dies wahrscheinlich weil die Gruppe so klein war, dass die Themen genügend bekannt waren und es zahlreiche Augenblicke gab, an welchen die Gesamtdiskussion sowieso zusammengeführt wurde. Auf den ersten Blick verstand ich das Konstrukt der Berater nicht, die Dynamik war aber nützlich. Dies, da die Berater aufmerksam zuhören mussten (weil sie nicht immer reinreden „durften“) und wegen dem limitierten Zeitfenster musste ich als Berater meinen Input klar priorisieren und sehr kompakt einbringen. Ein guter Ansatz!

Als die vier Zeitfenster durch waren und die zwölf Themen damit detailliert waren, fand sich die Gruppe im Plenum und jedes der Themen wurde vorgestellt und in der folge einzelne Aspekte (nicht das Thema selbst) durch die Teilnehmer mit sieben Klebern priorisiert.

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Interessant war die letzte Runde, in welcher die Berater sich weigerten zwei Themen zu diskutieren, da sie diese aufgrund des Verlaufs als unnütz erachteten. Dank eines klaren Votums eines Teilnehmers (eigentlich am Vorabend an der Bar diskutiert) wurde ad hoc sehr geschickt ein neues Thema geschaffen. Eine gesunde Dynamik.

Es bleibt spannend und sehen wir mal, was ich vor der Pressekonferenz noch kommunizieren darf.

PS: Beat Döbeli hat seine Präsentation am selben Tag schon online gestellt… das ist für mich eZürich-like