Amazon macht a/b Testing (und Milliarde Euro Umsatz in 2007)

Beides hat mit Fakten zu tun. Zuerst die Umsatzmeldung für das Jahr 2007 von Amazon.de (dorthin werden auch die Schweizer User umgeleitet): „…mehr als USD 1,48 Milliarden“. Das sind immerhin mehr als 10% der weltweiten Amazon-Umsatzes. Mehr bei der FAZ: Amazon.de erzielt mehr als eine Milliarde Euro Umsatz.

Und nun zum zweiten. Etwas, das zu wenige Firmen nutzen, nämlich die faktenbasierte Optimierung des Online Angebotes (funktioniert auch wunderbar mit Werbemitteln und Kampagnen), einem so genannten A/B Test.

Eigentlich ziemlich einfach. Zuerst definiere ich meine Erfolgsfaktoren und etabliere eine Messung davon. Dann liefere ich meinen Nutzern in einem bestimmten Zeitraum zwei Versionen (bestehend und optimiert) der Web-Anwendung aus und vergleiche die Entwicklung der Kennzahlen. Der bessere gewinnt (und nicht der überzeugendere Redner in der Sitzung).

Zur Zeit läuft so ein Test bei Amazon.de, wobei der eine Seitentyp im Firefox und der andere im Internet Explorer gezeigt wird. Ob die Stichprobe valide ist, kann sich jeder selbst fragen. Der sichtbarste Unterschied ist die Navigation links aussen.

> Amazon.de im Internet Explorer
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> Amazon.de im Firefox
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Barrierefreiheit im Internet – Vortrag an der FHNW

Am Campus Talk der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) habe ich gestern ein Keynote zum Thema „Barrierefreiheit im Internet“ gehalten. Die Herausforderung dabei war in 30 Minuten so gut als möglich auf das Thema Accessibility hin zu sensibilisieren. Die wichtigste Botschaft war, dass Barrierefreiheit ein Teilaspekt der Usability ist und sich Barrierefreiheit in aller Regel nicht durch das sture Einhalten von Richtlinien erzielen lässt.

Wer einen kurzen Überblick über die Thematik sucht oder die Links der Beispiele nachlesen möchte, der sei auf das Handout
verwiesen.

Im Anschluss an die Keynote wurde eine moderierte Diskussionsrunde rund um die Themen Quickwins, WAI-Audits und Bekanntheit der Barrierefreiheit durchgeführt. Die Gespräche waren sehr aufschlussreich und ich habe die Veranstaltung mit dem Gefühl verlassen, dass wir dem Internet für alle wieder einen Schritt näher gekommen sind.

Hinter den Kulissen von namics

„Disclaimer“: Ich bin erklärter namics-Fan und im folgenden Text kaum sehr objektiv ;-)

namics ist weniger eine Firma, als ein Haufen spannender, neugieriger und leidenschaftlicher Menschen, die täglich damit beschäftigt sind, eine noch bessere Lösung zu entwickeln als wir gestern kannten. Jeden Tag, konsequent, interdisziplinär, mit sehr viel gegenseitiger Wertschätzung und am Abend mit „Online ins Bett“.

Der „vorliegende“ blog.namics.com haben wir vor über vier Jahren ins Netz gestellt ohne grossen Plan und mit den neugierigen Menschen im Fokus. 904 Posts (inkl. dem vorliegenden) und 2180 Comments später, gehen wir einen Schritt weiter.

Wir wollen unseren treuen Lesern einen Blick hinter die namics-Kulissen ermöglichen. Denn wie bereits gesagt, gibt es nicht nur „Output“, aber einiges an Zusammensein, welches ich keine Sekunde missen mag. Also Vorgang auf für:

>> about.namics.com

PS: Um den inoffiziellen Charakter zu zeigen, habe ich unser Logo kaputt gemacht. Wenn jemand (intern oder extern eine bessere Idee hat, nehme ich gerne Vorschläge entgegen ;-)
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Endlich meine Zeitung dank FeedJournal

Wenn ich meine Zeitung ohne den Sport-Teil abonnieren könnte, so würde ich es tun. Aber nun kommt es noch bessser: FeedJournal erlaubt es mir Feeds (RSS oder Atom) zu abonnieren und daraus wird eine Zeitung für mich gemacht. Beispielsweise als PDF mit Titelkopf geschmückt u.s.w.

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Eine nette Spielerei alle weil und hier eine Ausgabe mit den je vier aktuellsten Posts der drei namics Weblogs: The namics Feed Journal Issue #5 [pdf, 914KB]

Zusammenstellen meiner Quellen inkl. Online-Zeitungen mittels Yahoo Pipes, ein bisschen filtern etc. Eigentlich ganz nett. Ausser das ich kein PDF brauche ;-)

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Kennen Sie Barrieren? Virtuelle Grenzen überwinden. [Einladung]

Morgen Freitag, 29. Februar 2008 möchte ich es erneut wagen mit meinen Referenten virtuelle Grenzen zu überwinden. Gleichzeitig sollen während der Fachveranstaltung die Besucher mit möglichen Barrieren konfrontiert werden. Unter dem Motto „Barrieren erleben“ bieten wir in der Pause Fachstände zum Thema Gebärdensprache, Sehbehinderungen und Blindheit an. Sensibilisierung ist in meinen Augen der erste Schritt dazu sich überhaupt bestehender Barrieren bewusst zu werden.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Keynote zum Thema Barrierefreiheit. Dabei werde ich die Gelegenheit nutzen, das neue eCH Hilfsmittel zur Accessibility vorzustellen, das einen wirklichen Mehrwert für jedes Projekt mit Fokus Internet für ALLE darstellen kann.

Für das zweite Referat konnte ich Stephan Kübler, Customer Experience Specialist bei der Credit Suisse gewinnen. Er wird das Thema Barrierefreiheit aus der Perspektive des Architekten betrachten und schildern wie die Credit Suisse zum ganzheitlichen Ansatz der Barrierefreiheit gefunden hat. Die Rampe vor der Filiale oder das barrierefreie Internet-Banking ist dabei nur ein Teil vom Ganzen.

Folgen werden dann Referate zum Thema „Technische Barrieren abbauen“ von Marcel Albertin, „Visuelle Barrieren abbauen“ von Patrik Giacobbo und „Inhaltliche Barrieren abbauen“ von Jürg Stuker. Das Inhalts-Thema hat einen besonderen Stellenwert. Im täglichen Kampf mit der Technik ist man schnell versucht zu sagen, wenn das technische System (z.B. ein CMS) barrierefreien Code produzieren kann, dann steht der Barrierefreiheit nichts mehr entgegen. Dass Autoren dafür barrierefreie Texte produzieren, wird dabei fälschlicherweise oftmals als Nebensächlichkeit abgetan.

Die Veranstaltung steht jedem kostenfrei offen, bitte einfach über diesen Link anmelden: http://www.namics.com/grenzenlos-event
Die Handouts aller Referate gibt’s auch.

Rückblick FITC 2008 – Teil 2

Amsterdam, Rückblick FITC 2008 – Teil 2

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Zu beginn des zweiten Tages präsentierte Bobby van der Sluis das SWF Object 2.0 „The Art of Embedding Flash Content.“ Viele kenne sicherlich die erste Version von SWF Obejct, in der zweiten überarbeiteten Version, hat er Einblicke geliefert wie sein Team die neue Version umgesetzt hat. Die Präsentation aus dem Vortrag kann man sich runterladen.

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Da seit Montag die Finale Version von Adobe AIR 1.0 sowie Flex 3 auf dem Markt sind, kann man nun seine eigenen Rich Internet Applikationen bauen, sei das für Desktop oder Browser. Deshalb zog es mich in den nächsten Vortrag zu Lee Brimelow ein Platform Evangelist von Adobe aus den USA.

Seine erste Session „AIR Conditioning“ zeigte er auf wie eine AIR Applikation funktioniert. In der folgenden Präsentation AIRConditioning erhält man einen Überblick mit Code Beispielen was AIR kann und wie es funktioniert. Wer sich Beispiele anschauen möchte die bereits mit AIR umgesetzt worden sind (zB. AOL oder Google Analytics Reporting Suite), kann sich gerne bei der Showcase Seite von Adobe die Applikationen runterladen, installieren und bestaunen ;-)

Zur Zeit steht AIR nur in englischer Sprache für Windows und Mac OS zum Download bereit, eine Linux-Version soll im Laufe dieses Jahres folgen. Damit ein User überhaupt eine AIR-Applikation abspielen kann, muss er die Adobe AIR-Laufzeitumgebung installiert haben. Erst danach ist es einem möglich diese Anwendungen auf seinem System zu installieren und zu benutzen. Natürlich befürchten Sicherheitsexperten durch Adobe AIR neue Risiken, so auch der Microsoft-Konzern, der bereits vor Gefahren durch AIR warnte. Vielleicht auch weil man sich über die neue Adobe Konkurrenz für die eigene Silverlight-Technologie nicht sonderlich erfreut.

Nach der eindrücklichen ersten Session von Lee Brimelow, hatte er im nächsten Block das Thema „Applications with Adobe Flash CS3 Professional“ das war insofern spannend, weil nun ein Flash Developer direkt mit einer Erweiterung aus dem Flash CS3 heraus mit Actionscript 3 auf einfache Art und Weise seine Applikationen programmieren kann wie bisher, nur mit der Neuerung dass er nach dem Publishen eine Desktop Applikation für verschiedene Plattformen hat. Ist das nicht cool :-) !?

Natrürlich muss man kein Flash Developer sein um nun eine AIR Applikationen zu entwickeln, man hat auch die Möglichkeit mit Flex 3 oder anderen Open Source Frameworks und seinen vorhanden HTML, CSS, JavaScript und AJAX Skills solche Applikationen herzustellen.

Aus meiner Sicht ist Adobe AIR ein absolute Bereicherung für Entwickler, dass sicher in Zukunft von sich reden machen wird. Das FITC Forum war für meinen Teil in jeder Hinsicht inspirierend, innovativ und spannend, sich mit Leuten aus der Szene auszutauschen und an sehr interessanten Vorträgen zu sehen welche Möglichkeiten heute vorhanden sind um die Desktop- und Webwelt zu bereichern.

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Rückblick FITC 2008 – Teil 1

Amsterdam, Rückblick FITC 2008 – Teil 1

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Nach zwei Tagen geht das erste FITC (Flash in the Can) Forum in Amsterdam zu Ende, in meinem ersten namics.blog Eintrag versuche ich die eindrücklichsten Höhepunkte aus meiner Sicht hier zu posten.

Montag Morgen 9 Uhr eröffnet Mike Downey das erste FITC Forum auf europäischem Boden mit der Keynote und der Neuigkeit aus Übersee das die Finale Version von Adobe AIR 1.0 und Adobe Flex 3 gelauncht wurde! Darauf wurden die Highlights der Produkte Flex 3 und Adobe AIR vorgestellt. Danach bekam das Podium kurze Einblicke in die aktuellen Projekte „Astro“ [Flash Player 10] und „Diesel“ [Flash 10]. Eines kann man jetzt schon festhalten, die nächste Generation wird um vieles intuitiver und reicher an Features.

Das Forum war unter dem Motto „Design, Technology and cool Shit!“ wobei mein persönlicher Fokus an den Technologie Vorträgen lag mit Hauptaugenmerk auf Adobe AIR in Verbindung mit Flash CS3 und/oder Flex 3. Glücklicherweise konnte ich bereits am Sonntag am Adobe AIR Workshop mit Samuel Agesilas einen ganzen Tag in die neue Welt eintauchen, wie Rich Desktop Applikationen realisiert werden mit Flex 3 oder Flash CS3 und Actionscript 3 / MXML! Nach diesem Sonntag war ich tief beeindruckt von der Art und Weise wie leicht und ich denke mal mit wenig Code im Vergleich zu anderen Programmiersprachen man auskommt um Cross-Plattform-Applikationen (Windows, Mac OS X oder Linux) zu erstellen.

Nach der Keynote strömmte ich mit der Masse in den nächsten Vortrag, das Thema Papervision3D dieser Block wurde von Carlos Ulloa geleitet. Was man hier zu sehen bekam war Papervision3D im Einsatz vom feinsten. In seiner Präsentation zeigte er am Beispiel des Projektes Sony Bravia auf, wie seine Augentur in Verbindung mit Flash, Papervision3D, Maya, 2D sowie 3D Modellen eine wunderschöne Seite kreäierten mit einer unglaublichen Interaktivtät für den User ob das mit der Maus oder Keyboard ist. Für mich eine absolut sehenswertes Projekt. Dazu zeigte Carlos kurze Einblicke in das neuste Projekt das in den nächsten Tagen gelauncht wird, es handelt sich um die www.absolut.com Seite, die einen neuen Look&Feel erhalten wird, in Einsatz mit Papervision3D in Verbindung mit HTML Blog. Ich habe so etwas vorher noch nie gesehen, deshalb bin ich ebefalls ganz gespannt auf den Live Termin in den kommenden Tagen.

Mit diesem Wow Effekt und einer kurzen Pause gehts ab zu Colin Moock der Master of ActionScript. So war es auch nicht verwunderlich, dass dieser Saal fast aus allen Näthen platzte. Das Thema beinhaltetet Actionscript 4 er zeigte auf in welcher Weise sich AS 4 entwickeln wird und wo die Unterschiede zwischen heute Actionscript 3 und morgen Actionscript 4 liegen.

Nun war es mal an der Zeit einen kreativen Ansatz zu sehen, da bot es sich doch an „Kaboom!!! Flash Pyrotechnics (and other particle effects)“ von Seb Lee-Delisle zu bewundern. Wer den Typ nicht kennt und auch dessen Agentur aus England nicht, dann ein grosses muss auf deren Webseite vorbei zuschauen und staunen, was für Effekte in Flash mit Actionscript 3 möglich sind!

Nach diesem kleinen Abstecher in den kreatvien Teil, liess ich es mir nicht nehmen am letzten Vortrag des Montags 1715 – 1830 Uhr „Reducing Complexity – An intimate Look at Saffron“ von Samuel Agesilas. Da ich bereits am Sonntag seinen Workshop besuchte, und er dort schon von Saffron schwärmte, war ich natürlich neugierig geworden auf dieses Saffron. Kurz Saffron ist eine AIR Applikation mit der man sich auf ganz simple Art sein UML erstellen kann. Ich verspreche nicht zu viel, diese Applikation ist wirklich cool. Dieses Projekt wird in nächsten Tagen als Beta rauskommen, mehr darüber erfährt man auf seiner Seite.

Soviel zum ersten Teil des FITC Forums, im zweiten wird mein Fokus auf Adobe AIR sein.

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Thomas Vander Wal am 7. Mai in Zürich: Intranet Summit

Der Intranet SUMMIT ist eine „normale“ Konferenz am 7. und 8. Mai in Zürich. Name ist Programm und die Beiträge sehen „auf Papier“ ziemlich gut aus (und auch namics ist mit einer Intranet-Fallstudie vertreten: Effiziente Realisierung eines komplexen Intranets mit der agilen Entwicklungsmethode Scrum).

Wer bis Ende Woche den Eintritt kauft bekommt noch einen besseren Preis (CHF 790.– anstelle von CHF 1490.–). Deshalb erlaube ich mir diesen Post zu schreiben.

Und nun zum Titel. Thomas Vander Wal gilt gemeinhin als die Person, welches (basisdemokratisches) Tagging mit Folksonomy einen Namen gegeben hat und diese Art der Verschlagwortung konsequent vertritt. Ihm im Intranet-Kontext zu hören, finde ich sehr spannend.

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Damit die Worte nie fehlen (Lorem Ipsum)

Es muss ja nicht immer gleich ein automatisch generiertes wissenschaftliches Paper sein. Meist genügt so genannter Blindtext, doch wo gibt es den?

Natürlich online, beispielsweise bei www.lorem-ipsum.info/ oder www.lipsum.com/.

Und nun kommen viele Mac-Tools (also ob genau diesen Usern häufig die Worte fehlen würden ;-)

So eine Art High-End Lösung ist lipServiceX, welche in den meisten Programmen verfügbar ist (ausser grad in Word und NeoOffice funktioniert das Ding nicht).

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Auf der „Low-End Seite“ gibt es einige Dashboard Widgets die dasselbe tun. So beispielsweise: Dolor Sit Amet, Cicero, Lorem Ipsum Widget oder auch Corporate Ipsum als Generator von „lesbarerem“ Text (schon ziemlich nahe an einem Bullshit Generator ;-).

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Und auch nicht fehlen dürfen natürlich FirefoxPlugins wie Dummy Lipsum oder das Bookmarklet ipsum.

Einen haben wir noch: Die Geek-Lösung. Der ultragute Text-Editor TextMate hat Blindtext per Default als Keyword Expansion von „lorem“ drin.

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Das sollte eigentlich genügen um immer was zu sagen zu haben. Für alle Fälle habe ich hier ein bisschen zum Download (zur Nothilfe sozusagen): Blindtext [rtf, 8KB]

Die Inspiration kommt von „It’s All Greek To Me„.

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Amazon Web Services und seine Jünger

Eigentlich zwei Geschichten.

Gestern ging eine ganze Gruppe von Amazon Webservices (insb. S3 alles was dranhängt wie EC2 und SQS) offline. Nach einer eindrücklichen Verfügbarkeit über die letzten Jahre und die Papers (wie das exzellente „Dynamo-Paper“), welche die massive Skalierung erklären, ein ziemlicher Schock.

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Geschichte Nummer eins ist eine gute, offene Kommunikation von Amazon. Und zwar gleich in den Foren, die begangen das Problem zu diskutieren. Zuerst mit einer Bestätigung des Problems und später mit Details zur Lösung. Die vielen Gerüchte konnten sich nicht breit machen und das Ganze zerstörte wenig Vertrauen in den Dienst. Auch hier (wie bei Skype) waren der Grund Authentisierungsanfragen resp. der Log-In-Mechanismus, welche bei Amazon aufgrund der verwendeten Krypotgraphie ziemlich teuer sind. Kurzfristige Lösung war mehr Rechenressourcen. Pech war, das dieser Teil des Dienstes nicht mit Frühwarnindikatoren überwacht war.

Geschichte Nummer zwei ist die, dass sichtbar wurde, wie Webdienste zusammenhängen. Mit dem Problem bei Amazon wurden nämlich einige Dienste mitgenommen wie beispielsweise Twitter, Tumblr, SmugMug, 37Signals und andere (in den meisten Fällen binäre Seitenelemente die ab S3 geliefert werden sollten): „The Web as a Platform“.

Nun bitte keine Schreie nach zentraler Kontrolle. Die Webinfrastruktur ist extrem stabil und kaum ein Firma realisiert die Verfügbarkeit von Amazon. Das Charmante ist weiterhin, dass einfache Grundlagendienste (wie Amazon AWS) viele der Anwendungen erst ermöglichen.

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