Google Street View nun mit Ton?

google Street View wird multisensorisch

Jeder müsste mittlerweile mal von Google Street View gehört haben. Ein Dienst des Internetriesen Google, mit welchen man die Möglichkeit hat die Welt in 360 Grad auf Straßenebene zu erkunden. Sei es der Eiffelturm in Paris oder der Central Park … Weiterlesen

Wieviel SEO braucht ein Website Relaunch?

Vier zentrale SEO Relaunch Massnahmen Namics

Bei Website-Relaunches gilt im Zusammenhang mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) oft das Motto „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“. In dem Sinne werden sämtliche SEO-Massnahmen nach Livegang vertagt, der Zeit und dem Budget zuliebe. Dabei ist vielen nicht bewusst, dass gerade im Fall von Relaunches gewisse SEO-Versäumnisse zu erheblichen Traffic-Verlusten führen können, welche womöglich schmerzhafte Umsatzeinbussen nach sich ziehen. Wir zeigen hier 4 SEO-Massnahmen, welche bei jedem Relaunch Pflicht sein sollten.

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Google Glass. Die mobile Zukunft vor Augen? (Teil 2 von 3)

Screenshot aus dem Video der Word Lens App - Augmented Reality

Noch weit entfernt von der «erweiterten Realität» Einkaufen mittels scannen des Barcodes oder QR-Codes, wäre ein durchaus spannendes und nützliches Feature einer mobilen Anwendung für Google Glass. Allerdings hat dies mit einer «erweiterten Realität» nicht wirklich viel gemeinsam. Viel Spannender … Weiterlesen

Google Glass. Die mobile Zukunft vor Augen? (Teil 1 von 3)

Wearable Computing - Wearble bei Namics Mitarbeitern

In der Business Unit Mobile Business Solutions machen wir uns konstant Gedanken über neue und mögliche «mobile Szenarien», die mobile Zukunft. Was könnte sich als neuer Trend entpuppen? Was könnte unseren Alltag verändern oder gar verbessern? Lassen sich hiermit geschäftskritische … Weiterlesen

Mobile Strategy – Wie man gelangweilte Kunden begeistert

mobile-strategy-oft-out-of-scope

Was haben Internet, Social Media und Mobile gemeinsam? Am Anfang wollte sie niemand. In allen drei Fällen hat sich das geändert. Die mittlerweile überschwängliche Liebe für die Themen verführt uns jedoch oft zu Ungeduld und (vor-)schnellen Lösungen: schnell eine Facebook-Seite … Weiterlesen

Big Data: Mit Google in die Zukunft blicken.

Sichtbarkeit in Suchmaschinen dürfte für die meisten Unternehmen weltweit kritisch für den Geschäftserfolg sein. Noch spannender wird es, wenn Unternehmen aktiv Daten aus Suchmaschinen anzapfen und diese für eigene Geschäftsentscheidungen nutzen können. Dass mit Hilfe von Suchanfragen Prognosen ansatzweise möglich sind, ist spätestens seit der Einfühung von Google Trends bekannt.

Allerdings handelt es sich hierbei gemeinhin um „Prognosen der Gegenwart“ (und weniger der Zukunft), da diese Previews vor allem dazu genutzt werden können, gegenwärtige oder sehr nah in der Zukunft liegende Phänomene zu erklären. Bekanntheit in der Öffentlichkeit erlangten insbesondere die Aussagen zur Verbreitung von Grippeviren auf Basis thematischer Suchanfragen (Vergleiche Ginsberg et al, Detecting Influenza Epidemics using Search Engine Query Data, 2009), welchen Google eine eigene Microsite gewidmet hat, die laufend Grippewahrscheinlichkeiten aktualisiert.

Schwieriger wird es, wenn das Erklärungsmodell komplexer wird (sei es, weil beeinflussende Determinanten zunehmen, oder sei es, dass die Prognose einen ferner in der Zukunft liegenden Punkt beschreiben soll).

Ein Beispiel:

Die Suchanfrage nach einer PKW- „Standheizung“ verläuft saisonal; Google kann also via Google Trends ein relativ „simples“ Modell generieren, welches diesen saisonalen Verlauf rückwirkend erklärt, diesen hinsichtlich von Wahrscheinlichkeiten verbreitert und für kommende „Saisons“ beschreibt. In Summe sieht das dann in etwa so aus:

Man kann davon ausgehen, dass mehr Nutzer den Kauf einer Standheizung in Betracht ziehen, je kälter und langwieriger die Wintermonate sind. Für ein besseres Wahrscheinlichkeitsmodell müssten also neben dem wiederkehrenden saisonalen Verlauf auch spezifische, nicht- saisonale Wettertrends abgefragt werden, welche wiederum in sich selbst durch bestimmte Suchanfragen erklärt werden müssten.

(Fiktives) Beispiel (eines Nicht-Metereologen):

Ein Wettertief in Neufundland führt zu einem Hoch in Deutschland. Werden in Neufundland verstärkt Regenschirme via Google nachgefragt, könnte dies ein Indikator dafür sein, dass in wenigen Tagen/Wochen die Temperaturen in Deutschland steigen und weniger Standheizungen verkauft werden. Unternehmen, die diese Daten sammeln können, könnten dann entsprechend reagieren und beispielsweise Marketingaktivitäten verstärken.

Die Probleme in den Prognosedaten der Suchmaschinen hierbei waren bislang:

  • Die Simplizität der Modelle verhindert aus Unsicherheit businesskritische Entscheidungen
  • Daten aus anderen Quellen waren weitaus verlässlicher
  • Die Verlässlichkeit der Daten war zu nah am Zeitpunkt des Phänomens, um überhaupt noch aktiv werden zu können
  • Nur Themen, die in Suchmaschinen diskutiert werden, können vorhergesagt werden
In diesen Tagen überrascht Google selbst mit einer Studie zum Thema, welches das letzte der vier Probleme umgeht, indem mit der Erklärung des Erfolgs von Kinofilmen ein Thema diskutiert wird, welches von den Konsumenten intensiv im Web recherchiert wird- ein Prozess, der erstaunlicherweise immer noch intensiver wird (Anstieg der Suchanfragen zu Kinofilmen im mittleren zweistelligen Prozentbereich im Vgl. zum Vorjahr angestiegen).
Zwar wird hier auch nur die nahe Zukunft vorhergesagt (< 4 Wochen), dennoch kommt das Whitepaper „Quantifying Movie Magic with Google Search“ zu erstaunlichen Ergebnissen.
Die Studie untersucht die Erklärbarkeit des Erfolgs von Kinofilmen durch Suchanfragen in der Google Websuche und kommt zu folgenden, wenig überraschenden Kernaussagen:
  • Das Suchvolumen in der organischen und bezahlten Suche erklärt den Kinoerfolg am besonders bedeutsamen ersten Wochenende mit einer Verlässlichkeit von 92%.
  • Der in weiteren Wochen nachfolgende Kinoerfolg wird nahezu identisch verlässlich vorhergesagt, sprich: die Prognosequalität nimmt in der Zukunft nicht derart ab, dass unzuverlässige Daten entstehen.
  • Das Nutzerverhalten gestaltet sich so, wie man es auch erwarten würde: potentielle Kinobesucher informieren sich zuerst unspezifisch über mehrere Filme und treffen (zumindest knapp jeder zweite) am Tag des Kinobesuchs die finale Entscheidung, welcher Film angesehen wird. Filmverleiher sollten also ihre werbliche Aufmerksamkeit so lange wie möglich aufrecht erhalten (wen wundert’s bei dem Auftraggeber der Studie?)
  • Zentral für den Erfolg von Kinofilmen ist das „Engagement“ der Nutzer in Bezug auf die Filmtrailer.
  • Die Studie ermittelte eine Verlaufsbetrachtung bei Kinofilmen für das Jahr 2012:
Auch dieses Ergebnis ist wenig überraschend: es gibt einen leicht ansteigenden Verlauf vor dem Kinostart (t-5 bis t-1), welcher dann sprunghaft ansteigt (t-1 bis release week) und halbwegs symmetrisch abflacht (ab release week).
  • Nach dem Modell führt ein Mehr an 10.000 bezahlten Klicks gegenüber einem kompetetiven Film zu einem besseren Ergebnis in Höhe von 1,9 bis 3,5 Millionen Dollar. Eine Verdopplung der Klicks führt nicht ganz zu einer Verdreifachung des Umsatzes („bis zu 7.5 Millionen Dollar“, was viel Spielraum überlässt)
Alles wenig überraschend. Betrachten wir die oben genannten Probleme mit solchen Daten:
  • Das Modell ist relativ simpel, was vermutlich nur wenige Filmverleiher zu einem Umdenken bewegen wird.
  • Daten aus anderen Quellen (wie zum Beispiel Marktforschung) sind hier vermutlich nicht besser. Die Prognosequalität ist sehr hoch. Zwischen den Zeilen kann man lesen, dass Google derzeit ebenfalls noch „Probleme“ mit der Datenqualität bei längerfristigen Prognosen hat- zwar nimmt die Qualität der Daten kaum ab, allerdings wird hier nur ein Zeitraum innerhalb eines Monats vorhergesagt, obwohl die Filme weit länger im Voraus kommuniziert werden.
  • Der Zeitraum, in dem Marketingaktvitäten noch platziert werden können, ist zwar kurz (< 4 Wochen), aber dennoch möglich. Für die Filmverleiher könnte die Spontanität des Einflusses zu einer Verschlankung der Marketingstruktur/- des Marketingsprozesses führen.
  • Filme werden online diskutiert. Der Einwand gegen diese Daten fällt weg.
Was bleibt?
Das monetäre Potenzial von Big Data-Analysen ist riesig und sollte von jedem ausgeschöpft werden, um effektiv im Markt agieren zu können (wer hier Hilfe braucht, wendet sich natürlich an Namics). Das war aber auch vor der Studie klar. Die Google-Studie zeigt auf Basis reiner Suchmaschinendaten, dass längerfristige Prognosen komplex sind und ggfs. die Aussagekraft massiv abnimmt; die Studie  kann im Gegenzug erneut beweisen, dass kurzfristige Vorhersagen eine enorm hohe Trefferwahrscheinlichkeit besitzen. Idealerweise kombinieren Unternehmen kurzfristige, mittelfristige und langfristige Indikatoren und generieren damit eigene Prediktoren. Die Zukunft kommt.

 

 

 

Individuelle Dashboards mit Google Analytics

Viele Unternehmen setzen heute Google Analytics für das Messen ihrer Online Aktivitäten auf der eigenen Website oder für ein integriertes Kampagnencontrolling ein. Nur das reine Messen und Sammeln von Daten sagt jedoch noch nichts über den Erfolg einer Website oder Kampagne aus. Ein zielorientiertes und zielgruppengerechtes Dashboard ist ebenso wichtig, um anschliessend die richtigen Massnahmen abzuleiten.

Nebst den Website-Kennzahlen fliessen heute immer mehr auch Daten von Drittdienstleister (AdServer, User-Surveys, Social Media Auswertungen etc.) in ein integriertes Dashboard ein. Da dies Google Analytics out of the box nicht anbietet, ist MS Excel oft eine gute Alternative für die integrierte Darstellung von Dashboards.

Operatives Marketing Dashboard

Für das Management kann ein vereinfachtes und aggregiertes Dashboard erstellt werden. Für Marketing Verantwortliche ist es jedoch wichtig, dass die richtigen KPIs möglichst schnell und einfach auf den ersten Blick ersichtlich sind, um die Performance der Kampagne oder anderen Online Aktivitäten zu überwachen. Das Aktualisieren dieser Dashboards kann heute manuell durch Abtippen der Kennzahlen in Excel täglich, wöchentlich oder monatlich erfolgen. Wie so oft hat leider niemand Zeit für diese kleine Fleissarbeit. Deshalb möchte ich Ihnen ein Tool vorstellen, welches die ideale Lösung für dieses Vorhaben ist. Es importiert die Daten automatisch aus dem Analytics Tool in ihr Excel-Dashboard. So kann ihr Online Marketing Dashboard mit dem Excellent Analytics Plugin sehr einfach und elegant erstellt und verwaltet werden.

Operatives Marketing Dashboard in Excel und Google Analytics Daten
Ausschnitt eines Beispiel-Dashboards

Dashboard in vier Schritten erstellen und verwalten

Das open source Excel-Plugin ermöglicht das wöchentliche oder monatliche Aktualisieren der Google Analytics Daten per Knopfdruck. So kann sehr einfach und bequem ihr Excelfile erstellt und aktualisiert werden:

  1. Login
    Nachdem Sie das Plugin erfolgreich installiert haben, können Sie im Ribbon ‚Excellent Analytics’ auf ‚Login’ klicken und sich dort mit Ihrem Google Analytics Account anmelden.
  2. Datenblock einfügen
    Im neuen Dialogfenster (Im Menu Klick auf ‚New Query‘) können Sie nun die gewünschte Dimension mit deren Metriken auswählen. Zusätzlich haben Sie hier die Möglichkeit den Zeitraum zu setzen, Filter zu definieren, Daten sortieren etc.
    Dialogfenster des Excellent Analytics Plugin
  3. Daten in Dashboard integrieren
    Nach dem Sie die Daten erfolgreich importiert haben, können Sie nun wie gewohnt mit den Daten in Excel arbeiten. Damit das Dashboard an Mehrwert gewinnt, können Sie die bekannten Funktionen von Excel nutzen, wie z.B. Diagramme, Errechnung von Ratios, Standardabweichung, bedingte Formatierungen etc.
    Ein Beispiel einer Excel-Formel mit dazugehöriger conditional Formatting.
  4. Dashboard aktualisieren
    Nun haben Sie die Möglichkeit, das Dashboard täglich, wöchentlich, monatlich zu aktualisieren. Dies geht sehr einfach in dem Sie in den gewünschten Datenblock klicken, auf ‚Update Query’ klicken und dann das gewünschte Datum auswählen. Thats it.

Wie in den vier Schritten zu lesen ist, erleichtert das Plugin dem Marketing Manager das lästige Zusammensuchen und Abtippen der richtigen KPIs im Analysetool ins Excel. Weiter können Sie die Daten so bearbeiten, wie Sie sich gewohnt sind. Die neu gewonnen Zeit kann nun sinnvoll in detaillierte und vertiefte Analysen eingesetzt werden, um den Erfolg der online Aktivitäten weiterhin zu optimieren.

So sind Sie also in der Lage, innerhalb von wenigen Minuten ein zielgruppengerechtes (Top Management, Marketing Verantwortliche etc.) Dashboard zu erstellen, welches zusätzlich in ihrer Hausschrift und -Farben daher kommt. Dies ist sicher auch ein grosser Erfolgsfaktor, ob das Messen der Online Aktivitäten erfolgreich eingeführt werden kann.

Kurz zusammengefasst: Mit dem Excellent Analytics Plugin kann in MS Excel schnell und einfach zielgruppenorientierte Dashboards / Report erstellt werden. Diese Dashboards können auch mit Daten von Drittdienstleistern verknüpft werden und es können zusätzlich Kommentare für die einfachere Interpretation beim Dashboard-Empfänger hinzugefügt werden. Weiter bietet sich so die Möglichkeit, die Dashboards im eigenem CI / CD zu präsentieren. Welches aber die richtigen Kennzahlen bzw. für Sie relevanten KPIs sind und in dem Dashboard stehen sollten, sagt Ihnen das Plugin allerdings nicht. Dies zu bestimmen bleibt die spannende Herausforderung in jeden Web Analytics Projekt.

Vortrag bei der IHK zu SEO-Texten

Am vergangenen Donnerstag war ich auf Einladung der IHK Regensburg als Referent bei der Veranstaltungsreihe „Sieben Schritte zum erfolgreichen Web-Angebot„. Am Themennachmittag Online Marketing wollten die interessierten Zuhörern erfahren, wie Texte nicht nur für deren Zielgruppen, sondern auch für Suchmaschinen aufbereitet werden können. 

Suchmaschinen versuchen, menschliches Verhalten möglichst exakt abzubilden und fundieren diese Behaviour Matchings mit komplexen Algorithmen. Das klare Ziel aller Suchmaschinen: die korrekte Sortierung der Suchresultate nach inhaltlicher Relevanz für den jeweiligen Nutzer (und nebenbei ein paar Klickprovisionen zu erhalten ;-) ). Hierzu werden Crawler auf die Reise geschickt, um möglichst vollständig Informationen über Webinhalte zu sammeln. Während Google&Co häufig und öffentlichkeitswirksam (Panda, Penguin) an Änderungen der Algorithmen arbeiten, werden parallel auch die Crawler auf „Effizienz“ getrimmt. Mit ein paar Kniffen schaffen es Webmaster, Ihre Inhalte so aufzubereiten, dass Informationen a) vollständig und b) schnell gesammelt werden können.

Auf die meisten Punkte sind wir an dieser Stelle bereits eingegangen, deswegen möchte ich eine an sich kleine Möglichkeit besonders herausstellen: die Textstrukturierung. Wir können bei der aktuellen Veränderung des menschlichen Leseverhaltens davon ausgehen, dass bereits Texte ab 200 Zeichen (entspricht 1,43  Tweets) ein Mindestmaß an Strukturelementen benötigen (man kennt die kaum mehr leserlichen Texte ohnepunktundkommaineinigenforendieserwelt).

Texte mit einem gewissen redaktionellen Umfang können/sollten folgende Strukturelemente beinhalten- jedes dieser Elemente kann durch Suchmaschinen interpretiert werden.

  • Headlines (H1-H6)
  • Anker
  • Bullet Points (Unsorted Lists)
  • Aufzählungen (Sorted Lists)
  • Zitate
  • Links
  • Absätze mit Zwischenüberschriften
  • Introtext (Überblick)
  • Outrotext (Fazit)

Mit dem Aussterben von Pressemitteilungen sind die Intro- und Outrotexte etwas aus der Mode gekommen. In hochwertigen Beiträgen in digitalen Themenmagazinen kommen diese jedoch wieder häufiger vor- mit gutem Grund, denn: Leser scannen und scrollen mehr denn je, so dass Inhalten am Anfang und Ende der Seite eine besondere Aufmerksamkeit zuteil wird. Diese Aufmerksamkeit fließt wie selbstverständlich in die Bewertungssystematik von Suchmaschinen ein.

Fazit

Machen Sie die Extrameile für Ihre Kunden und strukturieren Sie Ihre Texte so, wie diese sie erwarten. Belohnen Sie Ihr Unternehmen durch größere Leseintensität, höheren Transport von Informationen und vielleicht auch dem einen oder anderen Pluspunkt bei den Suchmaschinen.