Digital Asset Management in der Unternehmenskommunikation

Dokumente, Texte, Bilder,etc sind die Produkte der modernen Unternehmenskommunikation. Mehrsprachig und länderspezifisch werden Informationen und Neuigkeiten in digitaler Form an die Zielgruppen versandt. Hierbei unterstützen veraltete Systeme wie Email oder FTP Server die Unternehmenskommunikation nicht nur unzureichend, sondern behindern sie oftmals unnötig. Durch moderne Digital Asset Management Lösungen lassen sich diese Probleme vermeiden.

Die richtigen Personen mit den wichtigen Informationen versorgen – sicher und schnell.

Wer kennt diese Situation in der Unternehmenskommunikation nicht: für einen wichtigen Termin benötigt die Presse eine Pressemappe mit dem Communique, hochauflösenden Bildern der handelnden Personen, aktueller Unternehmensdarstellung sowie der eigentlichen Pressemitteilung als Dokument.

Schon am Anfang dieses Prozesses besteht hier oft das Problem, dass die notwendigen Dateien nur schlecht auffindbar, geschweige denn zentral an einem Ort verwaltet oder gar aktuell sind. Sie müssen mühevoll in der aktuellen, korrekten Version zusammengesucht und im Anschluss via Email (oder bei grösseren Dateien via FTP Server) versandt werden. Oftmals kommen die Anhänge nicht oder nicht schnell genug bei der Presse an und verstopfen dort die Email Fächer. Im Fall von FTP Servern verhindern oft Restriktionen (Know-How, Zugriffsbeschränkungen technischer Natur, etc) den Zugang zu den Dateien.

Resultat sind oftmalige Nachfragen der unterschiedlichen Pressehäuser, verbunden mit hohem und unnötigen Mehraufwand für Arbeitsschritte, die nicht der eigentlichen Kernaufgabe der Unternehmenskommunikation entsprechen.

Lösen Sie ineffiziente Email Attachments ab und fokussieren Sie sich auf den Inhalt

Mit einer “Digital Asset Management” Lösung können Sie genau das erreichen. In einem zentralen System verwalten Sie alle Assets wie Bilder, Videos, Dokumente, Grafiken… Die Assets sind vollständig (durch-)suchbar und können innerhalb von Sekunden zu Pressemappen zusammenstellt werden. Diese verschicken Sie einfach per PIN-Link – zeitgesteuert und mit Berechtigungsnachweis – an einen oder mehrere Journalisten. Sie bestimmen hierbei, welche Formate heruntergeladen werden dürfen und behalten so ständig die volle Kontrolle.

Die Journalisten wiederum können über den Link die Dokumente dann herunterladen, wenn sie diese die Daten auch wirklich benötigen. Die Emails mit den PIN-Links sind schlank und passieren problemlos die Sicherheitssysteme. Der Aufwand für die Unternehmenskommunikation sinkt rapide und Sie können sich wieder auf Ihre eigentlichen Kernaufgaben konzentrieren.

Die Einführung einer Digitalen Asset Lösung ist sowohl für alle Unternehmensgrössen möglich und wächst auf Wunsch mit dem Unternehmen beziehungsweise den Anforderungen mit. Verwalten Sie den Output Ihrer Mitarbeiter und damit Ihr Corporate Know-How künftig mit einer modernen Software.

Gerne können Sie uns – natürlich unverbindlich – mit Fragen oder Abklärungen zur Thematik DAM in Ihren Unternehmen kontaktieren!

Online Geschäftsbericht – das Reporting macht sich schick

Zur Zeit sind Unternehmen und Agenturen wieder dabei, Geschäftsberichte zu produzieren. Dabei gewinnen in den letzten Jahren Online Geschäftsberichte an Bedeutung. Während sie noch bis vor kurzem das Printprodukt nahezu eins zu eins im Web abgebildet haben, nutzen heute immer mehr Unternehmen die Möglichkeiten des Internets aus. Im Rahmen eines Kundenprojekts konnten wir drei Trends identifizieren, die einen modernen Online Geschäftsbericht auszeichen. Weiterlesen

Social Media und Investor Relations: Ein rotes Tuch?

persönlich.com fragt sich, ob Social Media „eine Büchse der Pandora“ für Investor Relations sein?

zum Artikel

Klar, wir reden von einer grossen Herausforderung. Und klar ist auch, dass man am besten zuerst analysiert, bevor man handelt.

Aber was ist eigentlich wirklich neu bei Social Media?
„Web-2.0-Nutzung verlangt IR-Managern proaktive Kommunikation mit unterschiedlichsten Nutzergruppen ab…“, so Nexxar-Geschäftsführer Rosenmayr.
Proaktive Kommunikation sollte auch so betrieben werden, schliesslich sprechen wir von Investor-„Relations“, es geht um eine Beziehung, möglichst eine vertrauensvolle!

Wie kann es sein, dass die IR und Financial Community Transparenz fordern und gleichzeitig Investor Relations Manager angeblich Angst vor transparenter Kommunikation haben?

Das kann eigentlich nur an falscher Beratung liegen. Denn Social Media bietet in meinen Augen eher Chancen als Gefahren und ist sicherlich nichts, wovor sich IR-Manager fürchten müssten: Schliesslich findet die Diskussion, eben auch die unliebsame, ohnehin statt. Die Frage ist nur wo. Und ob man sich daran beteiligen oder wegschauen will. Die anderen Interessierten user werden jedenfalls nicht wegsehen, soviel steht fest.

Warum nicht einfach gut beraten und ohne (unnötige) Angst das Ganze angehen?

Online wird ein immer wichtigerer Kanal für die IR-Kommunikation, spätestens seit dem Wegfall der Publikationspflicht in Print (Mehr zu Online Berichterstattung).

Wer raus aus dem Funkloch und Social Media ohne Angst nutzen will kann sich mal durch die verschiedenen Artikel dazu auf Namics.com klicken ;-)

Startschuss Online Geschäftsberichte

Lustigerweise am 01.07. mit der Sika beim Namics Kundenevent diskutiert: Wohin geht die Reise für den Geschäftsbericht?

Die Sendung ECO und berichtete bereits im Februar darüber, Ab dem 1. Juli 2010 müssen die börsenkotierten Firmen ihre Geschäfts- und Halbjahresberichte nur noch elektronisch bei der Schweizer Börse einreichen und nicht mehr wie bisher in gedruckter Form.

ECO vom 22.02.2010

Der Geschäftsbericht ist nach wie vor das bedeutendste Instrument der Finanzmarktkommunikation
Mal ganz abgesehen von der Veröffentlichungspflicht ist der Geschäftsbericht natürlich persönliches Zeugnis des Vorstandes über das abgelaufene Geschäftsjahr und dient neben der Vermittlung der relevanten Kennzahlen der Beziehungspflege und Imagekommunikation mit den diversen Stakeholdern und ist so in vielerlei Hinsicht Messlatte des Unternehmens nach aussen:
Wie hat sich das Unternehmen im vergangenen Jahr geschlagen? Wie sieht die Strategie für das nächste Jahr aus? Welche Chancen ergeben sich? Und wie steht das Unternehmen eigentlich da?

Die Herausforderung: Unterschiedlichste Ziel- und Anspruchsgruppen
Die Frage ist natürlich: Wer will das wissen? Neben den „professionellen“ Lesern wie Analysten, Investoren, Geschäftspartnern, Fachpresse, der Financial Community, etc interessieren sich zunehmend auch „Laien“ wie Privatinvestoren, Fachfremde Journalisten, die eigenen oder zukünftige Mitarbeiter sowie die sogenannte „interessierte Öffentlichkeit“ für das Unternehmen.

Derart unterschiedliche Zielgruppen kann man eigentlich unmöglich mit einem Medium bedienen.

Unterschiedliche Zielgruppeninteressen und Erwartungshaltungen
Demensprechend unterschiedlich sind natürlich auch die Interessen und Erwartungshaltungen: Während sich die „Profis“ klare, transparente und effiziente Informationen in Ihrer Fachsprache im Sinne eines faktenorientierten Zahlenwerks wünschen, Erwarten „Laien“ verständlich aufbereitete Informationen, das Wichtigste, jedoch nicht allzuviele Details und die Strategie des Unternehmens in verständlicher Form aufbereitet.

Im Prinzip sucht jeder Leser (vor allem die Profis) seine speziellen informationen, tritt er doch mit einem speziellen Bedürfnis an den Bericht heran.

3 Minuten für ein Jahr
So viel Zeit nimmt sich der durchschnittliche Leser für den durchschnittlichen Geschäftsbericht. Nicht gerade viel. Bei einem gut gemachten Werk findet der Leser jedoch genau das, was er oder sie sucht. Und in einem richtig gut gemachten Werk bleibt man dann auch an der einen oder anderen Imagestory hängen.

Meistgelesen: Der Brief des Vorstandes
so heterogen die Zielgruppen auch sind, in einem Punkt sind sie sich einig: Sie wollen der Führung des Unternehmens in die Augen sehen.

Die Herausforderung: Es allen Recht machen
Wie kann ich es allen recht machen? Gute Frage. Mit einem individuell zugeschnittenen Berichtskonzept, das Zielgruppen und Unternehmen ernst nimmt, lässt sich unter Berücksichtigung der neuen Möglichkeiten eine optimale, crossmediale Lösung finden.

Die Zukunft des Geschäftsberichts: Crossmedial
Vielleicht ist es ein kurzer, aber informativer Bericht für alle Zielgruppen in gedruckter Form und ausführliche Informationen Online. Hier lässt sich leichter und effizienter den individuellen Zielgruppeninteressen gerecht werden: Mit Videos des Vorstandes anstelle statischer Zeilen und Fotos, interaktiven Kennzahlen, animiertem Lagebericht, Glossaren, Jahresvergleichen, umschaltbaren Reporting nach GRI undundund…

Der Wegfall der Veröffentlichungspflicht eines gedruckten Geschäftsberichtes bei der schweizer Börse macht neue, spannende Publikationsformen möglich.
Obwohl nicht Börsennotiert macht es die Migros mit ihrem Online-Geschäftsbericht allen vor und verzichtet mit dem 2009 Bericht erstmals komplett auf einen gedruckten Bericht.
Geld gespart hat man damit erstmal nicht. Aber in jedem Fall viel Papier…

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Neue Abspielgeräte verändern unsere Lesegewohnheiten ohnehin

iPad, iPod, grosse Monitore, Breitbandverbindungen etc. verändern auch auf dem Screen einiges, was für noch kommunikativere Online-Geschäftsberichte und frische Konzepte spricht.

Neue Technologien lassen sinnvolle Verknüpfungen zwischen Online und Offline zu

Mit Augmented Reality liesse sich aus einem gedruckten ein interaktiver Bericht machen, eine rein unterhaltsame Version hat die RTL Group bereits gemacht, eine wirklich informative lässt noch auf sich warten.

Wieso kann nicht der CEO oder ein Analyst durch den Bericht führen und die eine oder andere Stelle erklären bzw vertiefen. Der Produktionsaufwand hält sich im Vergleich zu den sonst üblichen Fotoshootings in Grenzen, wie man bei der Namics Designkantine erfahren konnte.

Ach ja: Und welche Rolle spielt dann Social Media?
Sicherlicht eine nicht zu verachtende, zumal man so die geforderten und geschätzten externen Statements recht gut erzielen könnte. Das braucht sicherlich ein wenig Mut, ist aber kaum so wild, wie es zunächst vielleicht tönt. Mehr zum Thema Social Media

Fazit: Es bleibt spannend, ich freue mich auf die neuen Möglichkeiten! Crossmediale Kommunikation macht eh am meisten Spass.