Mobile Business Forum 2016 – Mobile meets IoT

Mobile Business Forum Spiel

Ein Bericht von Johannes Waibel und Thomas Walter. Vergangene Woche fand zum nunmehr 5. Mal das Mobile Business Forum in St. Gallen statt. Heuer stand das Thema “Mobile Connectivity” im Fokus und Namics durfte, wie bereits im vergangenen Jahr, eine Breakout-Session … Weiterlesen

UIKonf – iOS Conference Review

Tickets are sold out almost instantaneously – UIKonf is a well-known iOS developer conference. The time you buy tickets, the speakers and topics are still unknown or at least unpublished.

My colleague Tobias Baube and myself were luckily enough to make it to Berlin this year.


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MOBX 2015 – 10 key take aways

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Choosing the „right“ (mobile) conference is like finding a needle in a haystack. What was my specific motivation for joining MOBX 2015 in Berlin last week? Exchange (own) views with experts Extend your professional network Get to know new trends … Weiterlesen

Smashing Conference 2012

Was macht der Frontend-Entwickler ab sofort jedes Jahr in Freiburg im Breisgau? Einen ausgedehnten Spaziergang in der schönen Freiburger Altstadt? Badische Köstlichkeiten genießen? Vielleicht auch, jedoch trifft er wohl ab sofort jedes Jahr auch hochkarätige Entwickler, Philosophen und Zukunftsbildner des Webs.

Am 17. und 18. September 2012 fand die erste Smashing Conference statt. Neben einem ungewöhnlichen Veranstaltungsort konnte sich die Konferenz auch mit einem ungewöhnlich gutem Lineup sehen lassen. Es traf sich ein Teil der Crème de la Crème der aktuellen Webszene in der beschaulichen Idylle nahe der französischen Grenze.

Veranstalter war, wie der Name vermuten lässt, das Smashing Magazine, gemeinsam mit Marc Thiele (u.a. Veranstalter der Konferenz Beyond Tellerrand). Marc Diethelm, Thomas Junghans und Daniel Koch hatten das Vergnügen dieser Konferenz beizuwohnen.

Intro-Trailer zur Smashing Conference

Das Programm bestand aus einem ausgewogenen Mix unterschiedlicher Fachrichtungen aller in der Webentwicklung beteiligten Kompetenzen. Wie ein roter Faden zog sich das Thema „Responsive Design“ fast durch jeden Vortrag. Neben konkreten Tipps und Tricks standen neue Prozesse und ein nötiges Umdenken bei den bestehenden Entwicklungpfaden im Vordergrund.

Nachdem die Videos jetzt endlich online zur Verfügung stehen, wollen wir nachfolgend einige vorstellen und verlinken:

The Spirit Of The Web – Jeremy Keith

Beyond Media Queries – Brad Frost

To be announced – Christian Heilmann

Weitere
Weitere Videos übriger Vorträge sind bei Vimeo zu finden.

Fazit

Sollte es dieses Jahr eine weitere Smashing Conference geben – und dies wurde angekündigt – auf jeden Fall vormerken: Eine Konferenz nicht nur für Frontend-Entwickler und definitiv lohnenswert!

Weitere Informationen, berichtende Blogposts sowie Slides der Talks sind unter folgender Adresse zu finden:
http://lanyrd.com/2012/smashingconf/coverage/

Nachtrag:

Wer weitere Informationen zum Thema Responsive Design bei Namics bekommen möchte, dem seien die folgenden Links zu empfehlen:

Blog:

Projekte:

Artikel:

Magnolia Conference 2012

panorama

Am 6. September ging die Magnolia 2012 Conference in Basel zu Ende. Im Fokus stand ganz klar der nächste grosse Wurf mit dem im Frühling kommenden Magnolia 5 Release – welcher ein komplett neues Administrationsinterface und Bedienkonzept mit sich bringt. … Weiterlesen

Railswaycon 2010 in Berlin

Letzte Woche durften Christian Felder und ich die Railswaycon in Berlin besuchen (danke Namics!). Auch wenn neben Yehuda Katz vielleicht die eine oder andere Grösse mehr hätte anwesend sein können, waren die Talkthemen sehr interessant. Hier eine kurze Zusammenfassung von ausgewählten Talks:

Push it to the limit – An intro to Websockets and Rails applications
Michael Johann zeigte, wie die Zukunft von real-time Applikationen aussehen kann. In HTML5 kann das bisher gängige Polling durch Websockets abgelöst werden. Dabei wird im Browser eine bidirektionale Verbindung zum Server aufgebaut, mit welcher der Server den Client per Push über Updates informieren kann. Ebenfalls erwähnenswert ist PubSubHubbub. Mit Hilfe von Websockets implementiert es ein Publish Subscriber System, basierend auf Atom und RSS.

Cross-Browser testing in the real World
Die Browservielfalt macht das Leben jedes Webentwicklers schwer. Martin Kleppmann stellte eine Landkarte der vielen vorhandenen Tools vor. Capybara steuert Selenium 2 via Webdriver und Watir, womit man auf Chrome, Firefox, Internet Explorer und Safari automatisiert testen kann. Mit Celerity kann zusätzlich noch Headless (hierbei wird kein Browser geöffnet) getestet werden. Anschliessend wurden 10 praktische Probleme und Lösungsansätze vorgestellt. Ziemlich komplex, wenn man alles abdecken will.

Small is Sexy – We need Components in Rails!
Nick Sutterer ist der Überzeugung, dass wir in Ruby on Rails Views Komponenten brauchen. Cells bietet gekapselte View-Objekte, welche sich kontextunabhängig selbst rendern können. Auf Wunsch können diese mit dem eventgetriebenen Aptomo auch stateful sein. So kann z.B. für eine Warenkorb-View einiges an Logik strukturiert werden. Laut Yehuda Katz werden einige Zeilen der Cells Codebase vielleicht in Rails 3 einfliessen.

Mongodb and Mongomapper 4 real!
Realational ist out, denn Document Storages sind da! Jan Krutisch zeigte wie der No-SQL Ansatz mit MongoDB verfolgt werden kann. Daten werden bei Document Storages wie der Name schon sagt in Form von Dokumenten geschrieben. Somit gibt es kein festes Schema der Datenbank mehr und es können nahezu beliebige Konstrukte gespeichert werden. Klarer Vorteil gegenüber relationalen Datenbanken ist die Performance. Statt einer Query Language wie SQL werden in Javascript so genannte Map- / Reduce-Funktionen geschrieben.

Rails 3: Dashing to the Finish
Die Merb Ikone Yehuda Katz zeigte an vielen Beispielen wie Rails 3 sich im Vergleich zu Rails 2 weiterentwickelt und verändert hat: Schneller, aufgeräumter, modularer und besser erweiterbar. Es gibt einige radikale Änderungen, womit eine Migration bestehender Applikationen etwas aufwändiger wird. Der grösste Teil ist jedoch bis Rails 3.2 rückwärtskompatibel. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die vollständige Implementierung des Rack Ansatzes. Zudem ermöglicht Bundler endlich gutes Dependency Management von gems.
Rails 3 kicks ass!

Ruby and Redis – Simple meets Awesome
Mathias Meyer berichtete von seinen Erfahrungen bei der Erweiterung einer Mysql-basierten Applikation mit Redis. Redis ist ein unglaublich schneller (mehrere 10000 Reads/Writes pro Sekunde), persistenter Key-Value-Store. Anhand diverser Beispiele wie Caching, Session storage, Statistiken, Who’s online, etc. wurde die Anwendung von Redis klarer und klarer. Umdenken ist angesagt!

Natürlich ist das nur ein kleiner Auszug der Themen. Wer mehr erfahren will, kann die Slides zu den meisten Tracks bei der schweizer Rails Usergroup finden.

Neben guten Vorträgen gab es in Berlin natürlich auch lecker Currywurst, heiter Sonnenschein und das ein oder andere gemeinsame Feierabendbier.

Die vielleicht grösste JavaScript-Konferenz der Welt

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Die Apfellogodichte auf dem Microsoft-Areal in Mountain View war vergangenes Wochenende überdurchschnittlich hoch. Grund dafür war die „wohl grösste JavaScript Konferenz der Welt„. An der Bay Area jQuery Konferenz 2010 war alles versammelt was Rang und Namen in der JavaScript- und insbesondere in der jQuery-Welt hat.

John Resig, der Schöpfer und geistige Vater von jQuery, eröffnete die Konferenz mit ihren fast 500 Teilnehmern und danach folgen etwa dreissig Sessions – Schlag auf Schlag – randvoll mit Informationen. Johns Ansprache wurde per Livestream in den zweiten Raum übertragen – nicht alle Personen passen in den mit allen technischen Finessen ausgestatteten Raum Eins des Microsoft Conference Centers.

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Verteilt in den zwei Räumen finden jeweils parallel 45-minütige Sessions statt. „High Performance jQuery“, durch Steve Souders, Nicholas C. Zakas und einem herausragend Robert Duffy und in drei Sessions vertreten – eines der thematischen Schwerpunkte der Konferenz.

«0.1 second is about the limit for having the user feel that the system is reacting instantaneously»

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Nicholas, kein ausgesprochener jQuery-Experte, dafür aber bewaffnet mit jahrelanger Erfahrung als JavaScript Entwickler – und als Principal Frontend Engineer der Yahoo!-Homepage eine Koryphäe auf dem Gebiet – vermittelte auf äusserst eingängige Art und Weise, warum die Ausführung von JavaScript den Browser-UI Thread blockieren, und dadurch eine Webseite träge erscheinen lassen kann – und präsentierte gleich auch Lösungen, um dies zu verhindern. Des Weiteren erläuterte er auch die Problematik, welche durch die besonders CPU-lastige Neuberechnung – ein so genannter Reflow – der Seite durch JavaScript-Manipulationen entsteht und wie man solche Reflows vermeiden oder zumindest reduzieren kann.

Use the right tools for the right job

Weniger Neues – dafür aber zum Brüllen komisch – vermittelte der Brite Robert Duffy anschaulich, wie man mit wenigen Tricks die Performance von jQuery-Applikationen um ein Viellfaches verbessern kann. Durch ein witziges Beispiel seines britischen Rennwagens auf einer jQuery-gesponsorten Rennbahn vermittelte er die Prinzipien von Selektor-Caching und wie man durch richtigen Einsatz der verfügbaren Mittel – zum Beispiel durch die Verwendung von CSS-Klassen statt der show(); und hide(); Funktionen – die Performancegewinne erzielen kann. Quintessenz:

«Performance is no Rocket Science but has a massive Impact if you pay attention to the small things.»

Und die Aussage des Tages:

«Use Tables…»

Werbung ist (oft) nicht nur langweilig, sie beeinträchtigt (meist) auch die Performance der Webseite

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Das war eine der Grundaussagen von Steve Souders, welcher in seinem schon oft gehaltenen Vortrag einige neue und sehr praktische Tools vorgestellt hatte. Darunter ein wohl oft übersehenes Tab „Tools“ in YSlow welches einige praktische Werkzeuge enthält – All JS Beautified, wenn man mal wieder das komprimierte Apple-JavaScipt entschlüsseln will – und eine Webseite, mit der man die Performance einer Seite in IE7 und IE8 in ausführlich testen kann. Besonders spannend daran ist die Möglichkeit, den Aufbau der Seite über Zeit in Screenshots und als Video aufzuzeichnen. Ein praktisches Tool um dem Kunden eine Performance-Verbesserung schmackhaft zu machen.

How To Manage Large Applications with jQuery

Alex Sexton präsentierte – in seinem ihm eigenen Humor – gleich drei Methoden um grosse jQuery Applikationen handbar zu machen:

  1. Nativ / Pseudo-Classical
  2. Classical
  3. Prototype Inheritance (fits into the language the best)

zusammen mit seiner Präsentation bestimmt ein (vertiefter) Blick wert.

«OO Code in JavaScript is Crippled Evented Code»

Ebenfallst eine Perle unter den Vorträgen war { Evented von Yehuda Katz. Mit seiner polarisierenden Aussage

«Don’t use OO to organize your code – There are better concepts.»

regte er viele Diskussionen an und lieferte gleich einige schlagkräftige Argumente um seine Aussage zu untermauern. Leider sind seine Slides und Beispiel noch nicht online… Einen Blogpost in dem dieses Prinzip erklärt wird hat findet sich hier. Nebenbei erwähnte Yehuda noch haml, sass and compas – drei Dinge die wohl ebenfalls erwähnt und beachtet werden dürfen.

«Design is not just what it looks like and feels like. Design is how it works.» Steve Jobs

Neben vielen sehr technischen Vorträgen gab es auch (vereinzelte) Ausnahmen. Die einzige Folie mit Code in der Präsentation des redegewandten Steve Smith:

jQuery.fx.speeds._default = 
   ( 
      jQuery.browser.ie && 
      jQuery.browser.version < parseInt(8,10)
   ) ? 0 : 200;

Steve erläuterte warum Entwickler Interaction-Design ernstnehmen sollten - und lieferte ein paar Tipps, wie man ein UI entwickeln kann, welches dem Benutzer Zuversicht schenkt, statt Misstrauen bei der Bedienung zu wecken. Zusammengefasst:

  1. Design the User Experience first
  2. Interactions are meant to
    impress the user
    impress the client
    
engage and enhance
  3. Speed is important - distractions are bad
  4. It's our job to build user confidence
  5. Don't solve problems with code - Solve the problem, then write the code

jQuery als Browser-Standard?

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Zum Schluss hielt John Resig eine Rede zur Lage der Nation von jQuery in der er über geplante Features wie Script Loading und einigen offiziellen Plugins (Template- und Data Binding Plugin) Stellung nahm. Das jQuery Team und insbesondere John ist ausserdem in Gesprächen mit unterschiedlichen Browser-Herstellern um Teile von jQuery zu einem Browser-Standard zu machen:

«I've been talking width Mozilla, IE, Crockford, and the W3C to come up with a good result that everyone is happy with and that is shipped with Browsers»

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Auf
seinem triumphalen Siegeszug durch das Internet hat jQuery mittlerweile auf zwei von drei Webseiten Einzug gehalten und eine Kehrtwende ist nicht in Sicht. Diese Konferenz - mit Entwicklern aus aller Welt und aus Firmen wie google, Yahoo! und Microsoft - hat dies eindrücklich gezeigt. Die nächste jQuery Konferenz in London steht bereits vor der Türe und ich für meinen Teil kann eine Teilnahme nur empfehlen. Das geballte Know-How und die informativen und sogleich humorvollen Präsentationen sowie viele Gespräche - sowohl vor als auch nach den Sessions - das gemütliche After-Party-Bier bei angeregter Unterhaltung, die Chance neben Jay Freeman - a.k.a. Saurik, dem Entwickler des inoffiziellen iPhone-App-Stores - zu sitzen machen diese Konferenz zu einem must see.

Zum Nachschlagen

Alle Die meisten Slideshows kann man unter Speakerrate betracht. Es lohnt sich.