Connecting with the Customer – digitale Touchpoints als Magneten im B2B Marketing

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Digitale Kanäle wirken wie Magnete. Sie führen heute Interessenten an das eigene Unternehmen heran, konvertieren diese zu Kunden und begleiten sie auch anschliessend über den gesamten Customer Lifecycle. Welche Massnahmen und Elemente lassen sich zielführend einsetzen? Und wie lassen sich … Weiterlesen

Keywordsuche und Kampagnenplanung mit dem neuen Keyword-Planer

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Ende Mai hat Google AdWords mit dem Keyword-Planer ein neues Werkzeug zur Planung von Keyword-Kampagnen eingeführt, welches eine Weiterentwicklung und Ablösung des bisherigen Keyword-Tools sowie des Traffic Estimators darstellt. Wir führen Sie Schritt für Schritt durch die vereinfachte Keywordsuche im Keyword-Planer und gehen auf optimierte Funktionalitäten ein. Weiterlesen

Referat bei der Online Marketing Konferenz in Zürich zu Google AdWords

Ich konnte am 1. November bei der Online Marketing Konferenz in Zürich einen Vortrag zum Thema „Die größte Auktion der Welt. Ein Blick hinter die Kulissen von Google AdWords“ halten. Im Folgenden findet sich eine kleine Zusammenfassung.

Im Referat ging es grundsätzlich darum, zu zeigen, mit welchen Mechanismen Google die Vorteile systemischer Auktionsverfahren nutzt und Schwachstellen durch eine globale Firmenstrategie beseitigt. Hierzu wurde kurz das Modell des „AdWords Qualitätsfaktors“ diskutiert und besprochen, wie der Algorithmus, der hinter AdWords sitzt, funktioniert.

Herausforderungen der Ad Auction

Die Google Auktion ist nicht die erste ihrer Art, allerdings diejenige, die die Probleme klassischer Auktionsverfahren am Besten abfedert. Strukturell gesehen ist die Ad Auction dann erfolgreich, solange eine hohe Frequentierung der Auktionen stattfindet und das Matchingproblem effizient (d.h. automatisiert) gelöst werden kann.
Beim Matchingproblem handelt es sich um die Aufgabenstellung, dass binnen kürzester Zeit (maximal 0,5 Sekunden) sowohl die organischen Suchresultate wie Anzeigen zu einer Suchsequenz q1q2…qm der Nutzer unter Berücksichtigung der täglichen Budgets ausgeliefert werden.
Dies sieht zudem auf den ersten Blick einfacher aus, als es tatsächlich ist, denn:
Es gibt eine restrikte Menge (circa 8-12) an gewichteten Werbeslots (TOP-Anzeigen, „normale“ Anzeigen, Anzeigen unterhalb der organischen Suchergebnisse), welche mit relevanten Anzeigen besetzt werden müssen. Es können zudem nur dann Resultate angezeigt werden, solange es sich um präferierte Slots handelt. „Präferierte Slots“ bedeutet, dass jeder Bieter den Slot direkt bevorzugt, den er gebucht hat- natürlich will jeder auf die TOP-Position, aber nicht jedem Bieter ist die zusätzliche Menge an Klicks das entsprechende Mehrgeld wert, den diese Steigerung der Position mit sich bringt (man spricht hier von inkrementellen Kosten). Gäbe es keine „präferierten Slots“, würde sich die Voraussetzung für ein mathematisches Gleichgewicht auflösen und es würde ein asynchrones Matching entstehen- ein Problem, das bereits andere Suchmaschinen vor Google hatten und deswegen nicht in der Lage waren, das Geschäftsmodell zu realisieren.

Die Folien zum Referat finden sich hier: