Der Kalender Zwanzigzehn ist Geschichte (und Spielwiese zugleich)

Vor ziemlich genau einem Jahr „erdreistete“ sich Namics als Weihnachtsgeschenk einen (auf Papier!) gedruckten Kalender zu erdenken und zu produzieren. Im Zentrum stehen pro Tag ein Gedanke/Motto eines Mitarbeiters, so sinniert Sandro heute beispielsweise „Leben heisst zeichnen ohne Radiergummi“.

Und sofort gab es Stimmen, dass Papier allein wohl nicht der Weisheit letzter Schluss sei. So beispielsweise von Ralph Hutter (damals noch bei der GKB) oder von Renato Mitra vom Apfelblog. Gefragt gemacht, bastelten wir eine online Version des Kalenders auf Flickr.

Das spannende dran ist, das jeder Tag mit der Tagesnummer, Monat und Wochentag verschlatwortet ist. So gibt es nu also Antworten auf Fragen wie beispielseiweise die 13 aussieht (und spricht) – http://www.flickr.com/photos/zwanzigzehn/tags/13


2871-zwanzigzehn-tagged-13.jpg

So gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder ein erneutes Spiel mit dem Kalender in digitaler Form oder eine saubere Archivierung.


2870-2010-archiviert.jpg

PS: Natürlich gibt es auch sauer aufgeräumte Monats-Archive z.B. für Dezember u.s.w.

Social Media Monitoring – wie geht das? (Vortrag)

Der Hype ist vorbei, Social Media ist durch. Also… die Disskusion darum, ob das Thema nun eine Bedeutung hat oder nicht. Hat es. 9 von 10 Usern vertraut auf die Online-Bewertungen von Personen, die sie kennen, mehr als dem Marketing. 7 von 10 vertrauen sogar eher unbekannten Usern als Unternehmen. Wichtig ist also nicht mehr (nur), was Unternehmen über sich sagen, sondern v.a. was Kunden sagen. Und: Die Anzahl an Kundenmeinungen explodiert, wie die folgende Tabelle zeigt (dazu auch: „Social Media in der Schweiz: Wieviel wird tatsächlich diskutiert?„)

1609-Social-Media-Monitoring_Anzahl-Posts-2010-thumb-500x296-1606.png

Das erklärt, wieso Social Media Monitoring einer DER Internet-Trends 2010 ist. Für Unternehmen ist es ein guter und „ungefährlicher“ Einstieg, sich mit Social Media auseinander zu setzen. (Aber Vorsicht: Suchtgefahr!) Denn wir wollen wissen:

– Was wird über uns gesprochen?
– Wie oft und in welchen Medien?
– Was denken die Menschen über unser Produkt?
– Haben wir ein Imageproblem?
– Wie kommt unsere Kampagne an?

Wie geht das? Wer kann das machen? Und was dann? Wie geh ich nun damit um, dass unsere Mitarbeiter für alle Social Media Kanäle gesperrt sind?

Social Media Monitoring ist dabei aber nur ein Baustein: Unser Social Media Framework hilft, die Fragen zu beantworten und dabei an alles zu denken:

1607-Social-Media-Framework-Ansatz-thumb-400x388-1605.png

Dies und eine Vorstellung von Social Media Monitoring Tools finden Sie in meinem heutigen Vortrag auf der Swiss IT Academy:

Social Media Monitoring – Erfahrungen und Tipps (PDF, 6.5 MB)

PS: Vielen Dank @rhinnen fürs Zuhören und Retweeten und @bloggingtom fürs Anschauungs-Beispiel.

FITC 2010

1097-fitc-thumb-500x141-1096.jpg

Am 21.-23. Februar besuchte ich die dritte Ausgabe des FITC Forum’s in Amsterdam. Sonntags nahm ich am ganztägigen Workshop teil von Almer Blank (RMI) „Working with & Extending Events in ActionScript 3″. Am Tag darauf präsentierten Richard Galvan und Mark Anders an der „Adobe Keynote“ den Flash Player 10.1 für Web, mobile Endgeräte, AIR 2 sowie Einblicke in das kommende Entwicklungstool Flash CS5. Mit der kommenden CS5 Version wird es möglich sein iPhone Applikationen mit ActionScript 3 zu entwickeln!

Aus diesem Grund besuchte ich auch in der nächsten Präsentation von James Eberhardt „Building iPhone Apps with Flash CS5″. Er zeigte in seinem Vortrag auf, welche Schritte benötigt werden im Prozess von einer Flash- zu einer iPhone-Applikation.

Danach folgte Bartek Drozdz’s von Unity3D mit „From Flash to Unity (and back)“. Eine eindrückliche Präsentation, in der er demonstrierte, welche Möglichkeiten Unity 3D bietet für das Web, Flash und für mobile Endgeräte. Dazu hier einige interessante Beispiele von 3D-Anwendungen!

Nach der Mittagspause ging es weiter mit zwei Softwareentwicklern aus dem Land der aufgehenden Sonne. Masakazu Ohtsuka und Keiichi Yoshikawa demonstrierten „Cool Japanese Flash“. Es war spannend zu sehen, wie die Jungs ihr Handwerk in ActionScript3 beherrschen.

Zum Abschluss des Tages ging ich zu Erik Natzke’s Vortrag „Art of Play“. Seine Flash-Kunst ist sehr inspirierend, die perfekte Kombination von Mensch und Maschine produziert wunderschöne Bildkompositionen.

Der Dienstagmorgen begann mit Carlos Ulloa „3D for the Masses“. Er präsentierte seine aktuellen Werke aus dem Hause HelloEnjoy. Dazu lieferte er Einblicke in das letzte Papervision3D/Flash Projekt EnergyLab für Rexona.

Mike Chambers von Adobe referierte in einer spannenden Session über „Building High Performance iPhone Applications with ActionScript 3„. Dies war ein sehr technischer und ausführlicher Vortrag über iPhone Applikationen, welche mit Flash CS5 entwickelt werden können. Die ganze Präsentation kann man sich hier als PDF anschauen.

Auch wieder war Seb Lee-Delisle von Plugin Media aus England als Speaker am Start. Sein Vortrag „Work/Play“ war wie immer sehr amüsant und erfrischend. Mit vielen spielerischen Elementen sorgte er für eine witzige Stunde mit coolen Projekten.

Es waren sehr eindrückliche, inspirierende und kreative Tage am Flash-Forum.
Der Veranstalter organisierte einmal mehr einen Event mit spannenden Referaten. Zudem bot sich eine Plattform für den interdisziplinären Austausch im Flash Bereich.

„Tot gesagte leben länger“ ;-) Rock’n’Roll Flash …

Kalender ZwanzigZehn Online für 365 Tage

Dar Namics-Kalender mit 365 Wünschen/Mottos von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für jeden Tag im Jahr , ist ab sofort auf Flickr mit einem BIld pro Tag: http://www.flickr.com/photos/zwanzigzehn/ (und somit auch als RSS-Feed für iPhone und Co.). So sieht übrigens die Papier-Version davon aus:

Xmas Kalender 2010 - Namics

Die Idee für die Online-Version entsprang dem Abendessen nach Su’s Vortrag „Online Netzwerken: wenn der Dialog öffentlich wird“ des Verbandes Frauenunternehmen zusammen mit Nathalie und mir. Danach fingierte es als „Geheimprojekt“ und selbst auf Zugfahrten wurde daran gearbeitet ;-)

Als der Kalender dann verschenkt war, kamen auch die konkreteren Anfragen für eine Online-Version, so von Pixelfreund oder von Renato Mitra

Also hier ist er: http://www.flickr.com/photos/zwanzigzehn/ und „das erste Wort“ heute hatte André Schmid mit „Anhalten und einen Blick zurückwerfen“

PS: Und bezüglich der Jahresbezeichnung hat uns MG Siegler vorgestern recht gegeben ;-)