GMAIL als Filesystem

Dass der Speicherplatz nie genügt, das kennen wir wohl alle. Da google mit seinem E-Mail-Dienst GMAIL (und seinem Ansatz „Don’t throw anything away“) nun aber 1 GB gratis zur Verfügung, sei die Phantasie ein bisschen angeregt…

Das dachte sich auch Richard Jones und er schrieb auf Basis des LINUX Projektes AVFS: A Virtual Filesystem und libmail was Nettes: Eine Python Library die es erlaubt, GMAIL als Filesystem zu nutzen (eher für Techies geeignet ;-):

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Der deutsche Hoster GMX zog insofern nach, dass er sein gratis E-Mail nun auch 1GB beträgt und der Speicherplatz gleich via WebDAV angezapft werden kann. Das regt nicht nur die Phantasie aber auch den Markt an…

Und die ersten 5 Leute, die bis hier gelesen haben, kriegen kriegen von mir auf einen Kommentar zu diesem Post ein GMAIL account.

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Präsentation Technische Zukunfts-Perspektiven

Zur Abwechslung mal nicht sehr technisch und auch keine 10 Standards, aber einen Blick auf die Gegenwart, was von Entscheider angedacht werden soll. Die Stichworte sind:

– Geschwindigkeit
– Weblogs
– Einfachheit
– Offenheit
– Social Software
– Sicherheit
– Alterspyramide
– Search
– IP Telefonie

Und hier die Präsi [pdf, 1.96 MB] Technische Zukunfts Perspektiven.

Weitere Präsentation über Business-Chancen und Marketing auf der namics-Homepage.

Greylisting: Echte E-Mail können warten

Wer sucht es nicht: Das Erfolgsrezept gegen Spam?

Eine sehr erfolgreicher Ansatz findet sich zwischen Whitelists (nur Adressen erlauben, die ausdrücklich „gut“ sind) und Blacklists (Adressen/Domänen die als gesperrt auf der Liste sind abwimmeln): Die graue Liste.

Ausgangslage:

– E-Mail Server kommunizieren miteinander über das SMTP Protokoll.

– Der Ablauf eines Sendevorganges besteht aus den Elementen: 1. HELO, 2. MAIL FROM:xxxxx, 3. RCPT TO:xxxxx und 4. DATA. „xxxxx“ sind E-Mail Adressen.

– „Echte“ E-Mail-Server versuchen ein abgehendes E-Mail mehrmals zu senden. Bevor dies geklappt hat, wird das E-Mail in einer Queue zwischengespeichert.

Der Trick:

– Soll ein E-Mail empfangen werden, so meldet der Empfänger (konform mit dem SMTP-Protokoll) nach der Übermittlung von RCPT TO: den temporären Fehlercode 451 (Please try again later!). Dies immer, ausser die Absender-Adresse MAIL FROM:, die IP des Servers und die Empänger-Adresse RCPT TO: sind in dieser Kombination bereits bekannt.

– Legitime Mailserver werden erneut versuchen dieselbe E-Mail zu liefern, worauf der Empänger die drei genannten Elemente wieder prüft. Je nachdem, ob seit dem ersten Versuch eine bestimmte Zeit vergangen ist, meldet dieser wieder den Fehlercode oder nimmt die E-Mail entgegen.

– Hat dies einmal geklappt, so wird das erfolgreiche Trippel auf einer Whitelist gespeichert und in der Zukunft sofort durchgelassen. Zusätzlich kann auch gegen eine explizite Black- oder Whitelist geprüft werden.

– Spam Versender machen sich – so zumindest die Erfahrungen heute – aus Effizienzgründen die Mühe nicht, mehrfach zu senden.

That’s all Folks!

Natürlich gibt es ein paar Nachteile beispielsweise Maillisten mit EZMLM, die als Absender Session-IDs verwenden. Aber zur Zeit scheinen die Vorteile zu überwiegen.

Mehr Infos bei Puremagic und bei greylisting.org.

Nigritude Ultramarine

Die Idee ist witzig. Wer schafft es die Wortkombination möglich hoch in die Ranglisten der grossen Suchmaschinen zu bringen: The SEO Challenge?

Hier das Resultat: http://www.seochallenge.com/ mit dem Gewinner: Der Blog von Anil Dash.

Simple aber interesant ist die Schweizer „Gewinner Site“ (wurde bereits mit Spam überrundet). Die Regeln sind einfach und wir kennen sie gut. Man muss es nur tun ;-)

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Intelligent verpackter Virus

Je länger ja mehr fusst der Erfolg eines Virus darauf, wie der Empfänger getäuscht wird (ob er klickt…). Heute morgen kam ein intelligentes Exemplar, welches zu allem Überfluss von keinem unserer 3 (!!) Virenscanner erkannt wurde.

1) Das E-Mail (genau lesen… alles erratene Infos ohne Wissen über mich als Empfänger).
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2) Das Attachment geöffnet: Wichtig sind die drei Punkte am Ende der Spalte „Name“.
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3) Und hier der Virus/Wurm (oder was auch immer) auf dem Desktop mit den Blanks zwischen .doc und .exe!
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Moblogging mit Wind im Rücken?

Die Telefongesellschaften suchen Sie: Die (ROI-)Killeranwendung nach SMS. Na ja Killer nicht (und immer noch SMS ;-), aber aus der Sicht der persönlichen Beschäftigung und der Emotionalität sieht es mit Weblogs und insb. mit Mobile Blogs (moblogs) schon ziemlich gut aus.

Nun springt auch Yahoo auf den Zug auf und bei Google „gerüchtelts“.

Ziemlich früh dran waren zwei Schweizer nämlich www.bild.li als privater Spass (Referat an TechThree) und www.kaywa.ch als Versuch eines Geschäftes.

Mal sehen… natürlich auch mit Konferenz in Tokyo.

Wer macht die Algorithmen für Amazon: Udi Manber

So legendär, dass Google gleich beschlossen hat, bei einer Suche nach Udi Manber ein Job-Inserat zu schalten (oben an der Resultatliste).

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Auf Udis alter Homepage nennt er sich noch „Chief Algorithms Officer at Amazon.com“, vorher war er Professor an der Universität von Arizona… heute ist der President von A9. Eine Firmenwebsite die besucht sein will. Insbesonderes wenn Du gleichzeitig bei Amazon angemeldet bist, so merkt sich die Suche auf A9 deine Suchhistorie und nutzt diese für (relavantere?) Treffer bei Google und bei Amazon (link aussen). Natürlich auch als Toolbar.

Legendär ist wahrscheinlich die Geschichte, wo Udi innert 6 Monaten mit einem kleinen Team die „Search Inside a Book“ bei Amazon gebaut hat (inkl. 120’000 Bücher, 35 Mio. Seiten zerscheiden und scannen/OCR) .

Und schlussendlich seine „zukünftigen Bücher“ ;-)

– How to lose weight without even reading this book
– Grad Schools for Dummies, Revised Edition
– Learn to write a Java book in 21 days
– The E-conomy of E-diots
– Regular Expressions Your Mother Never Taught You
– Mother in laws are from Jupiter, Uncles are from Uranus
– It’s Never Too Early to Worry — Solving the Year 10,000 Problem
– Ghost towns along the information super highway

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Webangebote bereit für Service Pack 2 von Windows XP

Das Service Pack 2 für Windows XP ist am Horizont und hat einige Einflüsse darauf, was für den IE zulässig ist. Es loht sich die Veränderungen im Voraus zu kennen: Ein Artikel in MSDN.

Die wichtigsten Änderungen sind:

– (Keine) Autoinstallation von neuen Active-X ausser sie sind signiert.

– Dateidownload kann nicht durch den Browser ausgelöst werden.

– Pop-Up Blocker ist standardmässig eingeschaltet.

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