Streaming Clients und Webradio: das Ende von CD und Antennen-Radio?

Bisher waren MP3 und Webradio eher was für PC-Freaks. Die grosse Sammlung digitaler Musik ist primär an einen PC gebunden. Das macht diese Musikquelle für den Alltagsgebrauch zu Hause eher etwas umständlich (es soll tatsächlich noch Leute geben, die
keinen Multimedia-PC im Wohnzimmer haben ;-)).

Natürlich gab es bisher auch schon Network Receiver, die aber meist an einen Fernseher angeschlossen werden mussten um bedient werden zu können.

Neu kommt jetzt eine ganze Generation von Geräten die, via LAN oder WLAN, alle Musikdaten vom PC im ganzen Haus verfügbar machen. Die Geräte verfügen über eigene Displays oder werden über PDA-ähnliche Devices ferngesteuert.
Webradio können sie zusätzlich alle und der von slimdevices bietet sogar RSS-Newsticker.

Vor allem das System von SONOS hat es mir angetan. Es ermöglicht sogar das gleichzeitige hören desselben Musikstückes über mehrere Geräte, ohne die bei Streaming üblichen Verzögerungen zwischen den verschiedenen Bereichen im Haus.

Jetzt brauche ich nur noch jemanden, der meine ganzen CDs rippt….

und hier noch ein paar Bilder für die Gadget-Fans:
Sony:
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Sonos:
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Roku:
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Slim Devices:
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Terratec:
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craigslist + Google Maps = Semantic Web

Wo sollen all die Meta-Daten für das semantische Web genau herkommen? Von Menschen oder der geschickten Mischung von zwei Anwendungen plus ein bisschen (guter) Algorithmik. Wiedermal ein exzellentes Beispiel, was der Zusammenzug bestehender Anwendungen bewirken kann: Wohnungssuche mit Paul Rademacher.

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Und hier gleich noch die API-Tipps für schnelle Techies, ein ähnlicher Hack und eine verwandte PHP-Implementierung.

Danke Dorian und Stephano für den Tipp.

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Microsoft Encarta mit Mitarbeit wie bei Wikipedia

Microsoft:
Der Erfolg der freien Wissensenzyklopädie Wikipedia scheint auch Microsoft beeindruckt zu haben.
Zukünftig soll es bei Encarta, dem Microsoft-Lexikon, möglich sein, das eigene Wissen beizusteuern.
Im Gegensatz zu Wikipedia werden diese Änderungen allerdings vor der Freigabe noch von einem Redaktionsteam geprüft.

Fraglich ist allerdings, wer bereit ist sein Wissen der Microsoft- Enzyklopädie beizusteuern, um danach für das Produkt zu bezahlen…..

Wikipedia:
Seit kurzem ist Wikipedia auf DVD (Ausgabe Frühjahr 2005, ISBN 3-89853-020-5) und zum Download (iso-Image, zum selber Brennen) erhältlich.
Am 6. April ist die DVD erschienen, am 7. April schoss sie auf Platz 1 der Amazon-Software-Charts (aktuell Platz 2).

Vorteile der Offlineversion:
Geschwindigkeit, komplexe Volltextsuche mit Wildcards, Sortieren und Filtern der 35.000 Personendaten, Verwalten eigener Anmerkungen zu bestimmten Textstellen, alternatives Layout im Ausdruck, PDA-Versionen (inzwischen rund 300 MB gross) müssen nicht erst heruntergeladen werden.

Die Distribution beinhaltet zwei unabhängig voneinander zu benutzenden Datenträger, eine DVD-ROM (DVD5) und einer CD-ROM mit folgendem Inhalt:

DVD-ROM
Daten im Format der Digitalen Bibliothek samt Readern für Windows (Digigbib4), MaxOS X (MacDigibib) und Linux (Digibux)Daten in PDA-Formaten (Mobipocket, TomeRaider) alle lizenzrechtlich unkritischen Bilder.
CD-ROM
bootfähig unter LAMPPIX mit dem Look- and Feel der Online-Wikipedia

Damit wird die Integration in Intranets und die Anreicherung mit Firmenspezifischem Inhalt erst richtig spannend….

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What a week!

Ich geb’s zu, ich gehöre mittlerweile auch zur Google Fangemeinde, die Leute bringen Innovationen in einer Geschwindigkeit raus, die absolut breathtaking ist. Auf der einen Seite die leicht sichtbaren Dinge wie mal schnell den den Speicherplatz bei GMail auf 2 GB hochschrauben, auf der anderen Seite Features wie Google Alerts erfinden und dann halt die wirklich coolen Dinge wie den Google Ride Finder raus betaen. In einfachen kurzen Worten beschrieben: auf maps.google.com einen Ort seines Interesses raussuchen und schwuppsdiwupps findet man auch gleich noch die Taxiunternehmen, die dort ihre Dienste anbieten. Everybody’s happy! Der User findet online sein Taxi, Google kriegt [etwas] Geld von den Taxifirmen, und die Taxifirmen bekommen Fahrgäste. Die Story war news.com sogar eine Erwähnung wert. Tja, das wäre doch auch hier was Nettes, oder?

Die Freunde von search.ch lobe ich jetzt hier nicht mehr, das hat Jürg schon getan. Ach was, hier doch noch etwas Lob: Freunde, ihr macht das verdammt gut! map. und alle anderen .search.ch Dienste werden immer besser. Vielleicht fällt euch ja zur oben erwähnten Geschichte was ein :-)

Tja, was passierte denn sonst noch so letzte Woche…. Die simsa wurde 10 Jahre alt [oder waren’s doch 25 Jahre?]. Zur Feier des Tages / Jahres veranstaltete man eine Podiumsdiskussion zum Thema, wie die elektronischen Medien die Gesellschaft verändert haben und verändern werden. Die Diskussion war gut und spannend.
Gleichentags, gleicherzeits [ist das ein Wort?] kommunizierten die Leute von Tweakfest, dem Verein für digitale Kultur, was sie im kommenden Herbst vorhaben. Eine Pilotveranstaltung für das geplante Tweakfest vom November 2006 Tönt auch spannend.
ABER Freunde, wieso bloss macht ihr ähnliche Anlässe mit ähnlichen Leuten zur gleichen Zeit? [Tweakfest Info: 6.4.05, 16 Uhr, simsa Podiumsdiskussion 6.4.05 17.15] ???? Die Themen wären ja auch nicht soooo weit auseinandergelegen, vielleicht hätte einer der Tweaker auch was zu den Veränderungen des Lebens durch neue Medien sagen können und wollen.

So, genug getweakt, ääähm, geschrieben. Das war mein erster Eintrag, weitere folgen hoffentlich. Ich geh jetzt Sonntagszeitung lesen, und zwar richtig auf Papier, nix online.

Ich freue mich natürlich über Feedbacks.

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Virtuelle Weblogs

Die Zusammenfassung/Syndizierung von Weblogs bietet neue Möglichkeiten. Dienste mit Inhalten Dritter. Wie geht’s?

Ein schönes Beispiel ist die Annotated New York Times von blogrunner. Der Dienst sammelt Weblogposts (über Analyse der zitierten ULRs) und stellt diese mit dem Text des Artikels der NYT zusammen. Zudem ergänzt der Dienste die RSS-Feeds der NTY (Datenquellen für News) um eine Ausplittung nach Autoren, Themen u.a. rund 200 Stück inklusive die Zitierungen mit einer Relevanzstatistik. Viel nützliche Zusätze.

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Änhlich die sogenannten Planets. Zum Beispiel Planet PHP. Hier werden Weblogposts von Autoren zusammengefasst, die regelmässig über ein Thema schreiben. In diesem Beispiel PHP.

Und nun wird es raffiniert. Ein Weblogpost kann ein Tag tragen (eine Kategorie). Das soziale Phänomenen hinter dem Tagging heisst Folksonomy. Websites können damit Inhalte bestimmter Tags zusammenziehen. So beispielsweise bei Technorati (Zusammenzug der Posts mit dem Tag „folksonomy“) oder bei Flickr.

Und wo ist das Geschäft (ausser Werbung)?. Das Modell mit der expliten Deklaration von Beziehungen funktioniert ja schon beispielsweise bei openBC oder bei orkut. Und nun hier weiterdenken beispielweise mit Dating…

PS: Das Ganze gibt es auch für den iPOD.

Karten wie sie sein sollten

Ein echtes Highlight ist die Kartenanwendung map.search.ch welche ohne Plugins (mit HTML/CSS und JavaScript) auf sehr vielen Browsern läuft und navigierbare, skalierende liquid maps anbietet. So beispielsweise ein kleiner Ausflug an die Bundesgasse nach Bern: http://map.search.ch/bern/bundesgasse (beachten Sie die „sprechende“ real URL). Technisch exzellent gelöst mit Überlagerung von verschiedenen Kartenqualitäten und -teilen sowie einer Backenanwendung die in der Lage ist, sehr schnell JPGs zu generieren.

Das ganze so wie bei [search.ch] üblich mit dem Telefonbuch (unter dem Adresseintrag) verküpft.

Etwas ähnliches gibt es auch bei Google (wobei ich der Meinung bin dass [search.ch] besser implementiert hat und zudemlich bietet Google in der Schweiz keine brauchbaren Karten an. Ein bisschen eindrücklicher sind bei Google dennoch die Satelllitenbilder, die sie durch die Akquisistion von Keyhole erworben haben.

Ein kleiner Ausflug nach Disneyworld (nicht wirklch spanndend aber nett zum anschauen ;-):

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PS: Die Leute die bei map.search.ch wegen den „alten“ Luftbildern Kommentare machen sollen bitte an ihre Zahlungsbereitschaft für den Dienst denken. Die Strassen stimmen.

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Das nächste Redesign…

…ist immer so eine Sache. Vor allem wenn man die Dienstleistung für sich selbst erbringt (aka „namics Redesign“). Ein Gedankenspiel.

1) Firmen ringen um Plätze in den Medien und lancieren dafür teilweise fragwürdige Aktionen.

2) Die Suche resp. die Suchfunktion gewinnt immer mehr an Bedeutung; Gewisse Sites erhalten einen Drittel des Traffics über externe Suchmaschinen und die interne wird ähnlich häufig genutzt.

3) Und zudem erlaubt eine gut gemachte Suche die Steuerung entlang von Kommunikationskriterien d.h. die bewusste Gewichtung und Darstellung von Treffern die aus Sicht der Kommunikation wichtig sind. Ab heute Abend hier ein Vortrag von Prof. Dr. Hasler dazu: http://namics.com/knowledge.

Ein gar nicht so abwägiger Vorschlag der den Zielen dient wäre der folgende:

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Voraussetzung die Suchmaschine müsste wirklich gut sein und auch Entitäten (z.B. Kunden-, Produkt- und Mitarbeiter-Namen) erkennen, Top-Treffer implementieren und mit Sprache umgehen können. Warten wir mal ab.

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Eine neue Herausforderung für die Musikindustrie: iCopulate

Bis anhin musste Mann sich die Hände mit Tools ab zwielichtigen Webseiten dreckig machen, um Musik wieder ab dem iPod zu kopieren. Endlich nun ein Werkzeug, mit welchem Menschen intuitiv umgehen können:

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Vefügbarkeit (nur) heute, dafür gleich noch mit einer Tube iLube mit Erdbeergeschmack dazu.

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Behindertentauglichkeit und Realität

Wer würde Usability-Test machen und dazu keine User einladen? Bei der Behindertentauglichkeit scheint dies leider gang und gäbe. Möglicherweise dem Gedanken folgend „Behindertentauglich ja, aber bitte ohne Behinderte“.

Ein aktuelle Pressemitteilung in der Netzwoche mit dem Titel „Bank Leu wird behindertenberecht“ muss ich ein bisschen kommentieren. Doch zuerst die Bemerkung: Danke an die Bank Leu, dass sie den Weg der Behindertentauglichkeit eingeschlagen haben. Er ist lohnenswert und richtig.

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Ziemlich origniell (zum Anfangen) ist die Bemerkung in der Pressemitteilung, dass es sich bei der Technlologie um HTML nach W3C handelt…

Zuerst das Problem des „Hintereingangs“. Zwei Links führen zu einer alternativen Textversion (auch das Icon mit der Lupe ?!). Behindertentauglich ja aber gehen sie bitte ums Haus, beim Kehricht vorbei und dann bei der rostigen Türe rein. Weshalb eine Trennung in Leute die behindert sind und solche die es nicht sind? Und wer ist genau behindert? Bitte gut für alle in einer Version. Wir hatten auch schon zahlreiche Fälle, wo solche Links (wegen der Sequenz) nicht gefunden wurden im Stil Deutsch/Franà§ais/Blind (im Footer) und bei Deutsch klickte unser Tester.

Die erste HTML-Seite der Alternativrepräsentation sollte ja W3C-konform sein… Na ja, der Validator erzählt mir was von 220 Fehlern. Mit Blick auf geräteunabhängige Codierung nicht gut.

Unten auf der Homepage dann Bereiche mit dem Kommentar „The following pages have not been optimized for the visually impaired.„. Mit einer Version ohne Hintereingang gibt es diese Probleme nicht und Personen mit Behinderung sind nicht gleich „visually impaired“. Hätte eine sensibilisierte Person getestet gibt es solche „Faux Pas“ nicht.

Dann einen Blick in den Quellcode der Seite (die mit dem HTML nach W3C): Was für Liebhaber. Nicht nur sehr viel JavaScript welches gar nicht benötigt (von den alternativen Zugangsgeräten aber geparst) wird aber einige Verletzungen des WAI-Standards WCAG so wie fehlende Content Language oder kein Label beim Eingabefeld der Suche u.a.m.

Nochmals: Danke für den Schritt in die richtige Richtung. Besser wäre aber mehr Liebe zum Detail und weniger Pressemitteilung.

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