Internet Background Noise (IBN)

Eine kleine aber feine Idee als Abfallprodukt der Intrusion Detection. Man sammle sämtlichen Netzwerkverkehr der an ungültige (interne) IP-Adressen gerichtet ist und werte diesen aus. So bei Switch regelmässig gemacht.

Der Traffic stammt nicht (oder nur sehr selten) von normalem Netzwerkverkehr (weil das Ziel ja fehlen würde) und ist somit ein Resultat von Scanning, Probing oder gar Denial of Service-Angriffen etc.

Und was soll das Ganze? Neben Informationen über spannende Ports und netten Graphiken und taugliches Vorwarnsystem für junge Angriffe so wie im Paper [pdf, 230kb] Monitoring and Early Warning for Internet Worms beschrieben.

Skype rulez

Internet-Telefonie tönt kompliziert und Voice over IP (VoIP) noch schlimmer. Möglicherweise funktioniert das im Geschäftsbereich…

Nein, es ist einfach, massenmarkttauglich und sehr erfolgreich. Die Erfinder der Peer to Peer Technologie KAZAA (die so erfolgreiche Illegale bevor DRM sein musste), zeigen dass es einfach ist Skype. Eine Clientsoftware für Windows, Linux, Macintosh OS X oder Pocket PC und ein Computer mit Mikrofon sowie Lautsprecher (am einfachsten ein Notebook, da ist meist alles drin): Schon telefonier ich über Internet mit einem beliebiebigen Skype-Nutzer. In meinem Client sind zu deisem Zeitpunkt ca. 1,6 Mio. Nutzer online (Zahl steigend).

Die Qualität ist auch bei wenig Bardbreite einem herkömmlichen Telefon überlegen und Sachen wie „quality of service„, Latenz, „out of order“ und co. kann ich vergessen: Es funktioniert einfach so. Zusätzlich zu den Gratisfunktionen gibt es mit Skype-Out die Möglichkeit weltweit zu Lokaltarifen via Internet und Gateways auf das normale Telefonnetz anzurufen, Telefonkonferenzen durchzuführen u.a.

Als wir der Sache mal auf den Zahn fühlten und aus dem Zug via Swisscom UMTS und Skype telefoniert haben klappte alles vorzüglich. Na ja, alles mit Ausnahme der ultrateuren Volumentarifen für UMTS. Andere „Heldengeschichten“ finden sich überigen in einem Skype-Forum.

Um dies in einen betriebswirtschaftlichen Kontekt zu stellen, gibt es mit der Studie „[pdf, 246KB] Impact of Skype on Telecom Service Providers“ ein reales Szenario, dass der damit erzeugte Preisdruck und die einfache Möglichkeit zu „telephonieren“ den Telecom-Anbietern bis 2008 22-26% der Marge fressen wird… Na dann warten wir mal ab.

i-5d610aaa1c457ee0a72de4cfc82fde90-skype.gif

Auf jeden Fall ausprobieren und wenn ihr ein Versuchskaninchen braucht: „jstuker“.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit

Bookmark-Manager

Ich weiss nicht, wie viele Programme ich schon gesehen habe die Browser Bookmarks speichern… Meine habe ich bis jetzt immer wieder verloren (ist möglicherweise gut als Gehirntraining).

So richtig gut finde ich aber http://del.icio.us/.

– Keine Installation aber Post mit einen normalen Browserrequest (resp. über Bookmarklets)
Nutzung über Web (für alle) und über RSS (besonders mit Live Bookmarks bei Firefox)
– Relevanzsschätzung durch Anzahl der Gesamtnennungen (Popularity).

Nutzt es doch einfach und schickt mir Eure View!

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit

Alle haben Desktop Search

Der Einsatz von Suchmaschinen-Technologie als Desktop-Werkzeug war absehbar und unter anderem von Microsoft mit „Stuff I’ve Seen (SIS)“ der breiten à–ffentlichkeit angekündigt.

Sehr früh auf dem Markt war X1, die sich nun mit einer OEM-Lizenz für Yahoo Desktop Search ein Stück des Marktes abgeschnitten haben. Das spannendste Feature hier ist sicherlich der Konverter von Stellent welcher rund 200 Dateiformate für die Indexierung in HTML umwandelt und zusätzlich einen Preview ermöglicht.

Somit wäre die „grosse Liga“ nun etwa wie folgt besetzt: Copernic, Google, HotBot, MSN, Ask Jeeves und Yahoo.

Zuerst mal zum Platzhirsch: Google

i-61068a099d3ceca311f01f0e6a12af02-desktop_google-thumb.gif

Zwei Sachen stechen sofort in die Augen: Ein eigener http-Server (alles browserbasiert) und das Default Ranking nach Datum. Das Erste verleitete uns gleich dazu die Desktop Search über einem http-Proxie erfolgreich auf einen Dateiserver zu installieren. Der Verzicht von Google auf ein inhaltsunabhängiges Ranking im Desktop (und Intranet)-Szenario ist zwar logisch doch für Google zuerst mal neu.

Das mit dem „browserbasiert“ hat sich dann ein bisschen relativiert, als Desktop Search nicht nur auf Windows als Dateierver läuft aber auch nur auf Windows untern dem Windows-Betriebssystem (bei der Proxy-Lösung mit Linux und MAC festgestellt)… Qualität, Geschwindigkeit und Indexgrösse sind Google-mässig gut und mit Ausnahme eines gelösten Sicherheitsproblems „alles im Grünen“.

Spannend war die Erkenntnis, dass sich Google nach einem initialen Crawling in’s Speicher-API von Windows reinhängt und sowohl den Index bei jedem Speichervorgang inkrementell nachführt wie auch einen Text-Cache der ersten 5000 Zeichen anlegt. Die 5000 Zeichen sind im Übrigen die maximale Textmenge die in den Index einfliesst.

Die Nutzung des Speicher-API ist insofern ein Problem dass auch passwortgeschützte Dokumente in den Index einfliessen und Änderungen die über Kopie auf den Rechner kommen nicht im Index sind (aber auf Datei-Server soll Desktop Search auch nicht laufen und die Leute sollen wohl eine Search Appliance kaufen ;-)

Die Installation ist erfrischend schlank und einfach und die Integration in die Websuche von Google (über einen Desktop-Link und einen Zitat-Cluster an der ersten Stelle in der Trefferliste) ist erstaunlich nett gemacht. Eine runde Sache mit den minimalen Funktionen gut umgesetzt.

Und dann zu Microsoft mit MSN

i-7be02208c839290976e8270edcbde2f3-desktop_msn-thumb.gif

Ich wäre fast versucht gewsesen bei Google zu bleiben, doch ich musste Microsoft (und andere) ausprobieren. Das Resultat ist, dass ich bei Microsoft geblieben bin. Die Nachteile gleich vorweg: Keine Browser- aber eine (nervige) Explorer-Integration mit ganz vielen Knöpfen die zu MSN, Hotmail und Co. führen.

Die übersichtliche Darstellung der Treffer inklusive Meta-Daten aus Dokumenten zusammen mit der Berücksichtigung von Dokument-Rechten belohnt aber mächtig. Dazu arbeitet Microsoft mit einem herkömmlichen Crawling-Mechanismus der (zumindest in meinem Einsatzszenario) die Vollständigkeit der Kollektion besser abdeckt als Google. Zudem habe ich wegen der guten Nutzungsschnittstelle die Technik plötzlich vergessen und arbeite plötzlich als Nutzer mit nützlichen Funktionen wie beispielsweise dem Kontextmenu der Maustaste 2

Und wenn wir bezüglich Plattform-Lockin ehrlich sind, läuft Google ja auch nur auf Windows (zumindest vorläufig).

Das Rennen um weitere Funktionen hat erst begonnen… und es bleibt sicher spannend.

Von „T“ zu „E“

Seit dem 1. November bin ich CEO der namics. Da mein Nachfolger als CTO, Marcel Albertin zwei Monate in den wohlverdienten Ferien weilt, habe ich wohl eine gute Ausrede wegen der fehlenden Neuigkeiten.

Vielen Dank an die treuen Leser und ich bleibe sicherlich als Gastautor „jstuker“ weiterhin hier.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit

Firefox jetzt!

Auf meinem Notebook wird so wenig wie möglich rumgefummelt, doch seit geraumer Zeit ist Mozilla Firefox der Standardbrowser. Das Teil ist genial und superschnell (und danke für die Tipps von Ernscht und Markus). Drei Features, die den Umstieg bereits gerechtfertigen:

>> Das Adblock Plugin

Ein einfacher Filter für „clientseitig Unerwünschtes“.

1. Die Site mit zu vielen Bildern und ein kleiner Ausflug in’s Kontexmenu:
i-fd96a4906486d081a07555554097cdc9-ffox_economist_mit-thumb.gif

2. Sternchen, wo der User sie will.
i-8552794f2c5d5f5b62384e79026473db-ffox_economist_dialog-thumb.gif

3. Die Site, so wie sie mir gefällt (ich bezahle ein Abo).
i-6c8afe5f31ba52cd948dbd946f02b193-ffox_economist_ohne-thumb.gif

>> Das Web Developer Plugin

Kürzlich hatte ich das Problem, dass gewisse Browser bei der Site vom Restaurant Schäfli in Stein AR die CSS-Datei vom Server holten aber nicht interpretierten. Beat hatte den Tipp mit dem Content-Type (falls das CSS mit text/html geliefert wird, klappts nicht) und dank Firefox hatten wir das Problem in kurzer Zeit (der Feld-Wald-Wiesen-Hoster passte dann gleich die Konfiguration aller Kunden an). Zusätzlich noch Dutzende von nützlichen Funktionen!

i-c38f66e183cafb97e74484dbe5a3a778-ffox_header1-thumb.gif

i-3403c8f702090722aafdce043525c5b1-ffox_header2-thumb.gif

>> Die Live Bookmarks

Sobald eine Site einen RSS- oder Atom-Feed anbietet, kann ich diesen im Browser abonnieren.
i-ddb8b61dda6624dae73f90cda9fda538-ffox_livebm_auswahl-thumb.gif

Daraus entsteht dann ein automatisch aktualisierter Bookmark.
i-336a8d64b842773034cec7646b8f9dd8-ffox_livebm_preview-thumb.gif

Natürlich geht das auch mit Bookmark-Sites wie beispielsweise del.icio.us.

Einfach sehr, sehr gut. Also: Firefox jetzt.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit

Verschiedene Quelle, ein Resultat

Udi Manber ist ja schon ein alter Bekannter. Nun ist a9 auch mit einer Pressemitteilung draussen.

Abgesehen von Alogrithmen-Voodoo (Berücksichtigung von historischen Queries und Surfverhalten zur Relevanzsteigerung etc.) und lustigen Features (Toolbar oder Searching-URLs [auch von eBay übernommmen: http://search.ebay.de/thinkpad]) geht es um die Konsolidierung von bestehenden Quelen zu einem neuen Dienst.

Eine Suche und (in Spalten organisiert) Resultate aus Google (Web und Image), Amazon, IMDb, GuruNet u.a.).

i-cb0ad1eb2a4c0bf2f9d2fbce8a5f320a-a9-cto-search-thumb.gif

Nette Idee. Und nun los und selbst was lustiges tun. Hier ist das Amazon API, hier das Google API und hier ein paar News Feeds.

GMAIL als Filesystem

Dass der Speicherplatz nie genügt, das kennen wir wohl alle. Da google mit seinem E-Mail-Dienst GMAIL (und seinem Ansatz „Don’t throw anything away“) nun aber 1 GB gratis zur Verfügung, sei die Phantasie ein bisschen angeregt…

Das dachte sich auch Richard Jones und er schrieb auf Basis des LINUX Projektes AVFS: A Virtual Filesystem und libmail was Nettes: Eine Python Library die es erlaubt, GMAIL als Filesystem zu nutzen (eher für Techies geeignet ;-):

i-51f5e175e75079207816b585adb6b3aa-gmail-filesystem-thumb.jpg

Der deutsche Hoster GMX zog insofern nach, dass er sein gratis E-Mail nun auch 1GB beträgt und der Speicherplatz gleich via WebDAV angezapft werden kann. Das regt nicht nur die Phantasie aber auch den Markt an…

Und die ersten 5 Leute, die bis hier gelesen haben, kriegen kriegen von mir auf einen Kommentar zu diesem Post ein GMAIL account.

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit

Präsentation Technische Zukunfts-Perspektiven

Zur Abwechslung mal nicht sehr technisch und auch keine 10 Standards, aber einen Blick auf die Gegenwart, was von Entscheider angedacht werden soll. Die Stichworte sind:

– Geschwindigkeit
– Weblogs
– Einfachheit
– Offenheit
– Social Software
– Sicherheit
– Alterspyramide
– Search
– IP Telefonie

Und hier die Präsi [pdf, 1.96 MB] Technische Zukunfts Perspektiven.

Weitere Präsentation über Business-Chancen und Marketing auf der namics-Homepage.

Seite 218 von 222« Erste...102030...216217218219220...Letzte »