UXcamp Europe 2013 – Mitgeschrieben Teil 2

Weitergehts mit den Notizen zum UXcamp Europe. Teil 1 ist hier.
Ansonsten auch sehr empfehlenswert sind die Eindrücke von meinem Ux-Wingman und Kollegen Alexander Zyuzkevich 

Content Strategy- 4 Steps From Sadness To Zen
Mit welchen simplen Regeln man die Inhalte einer Webseite klarer darstellen kann.

zu „Formulate what the content should do“: Die hier angesprochenen Richtungen könnten sein:

  • Die Mitarbeiter (des Kundencenters) sollen sympathisch und zugänglich klingen, dabei aber anonym bleiben
  • Die Mitarbeiter sollen besonders als Individuen wahrgenommen werden, nicht als einfach nur als Telefonnummer zu einem Callcenter.
  • Der Fokus des Contents liegt darauf den von Krebs betroffenen Lesern und ihren Angehörigen zu beruhigen und auf die nächsten Schritte vorzubereiten

          
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Kitsch
Was ist Kitsch? Warum interessiert uns das?

Kitsch isn’t ironic. And irony is probably just kitsch.- Durchsage an alle Hipster

     
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Demnächst dann: Was ist nach Smartphones das nächste grosse Gadget und wie konditioniert man sich, es sich nicht sofort zu kaufen? 

 

Mobile Crossplattform Entwicklung auf Basis von Phonegap – Ein Erfahrungsbericht

Ameisen sind fleissig, tatkräftig, rastlos und oft unterwegs, haben aber kein Internet.

Ähnlich geht es den Namics-Mitarbeitern auf so manchem Außendiensteinsatz, die trotzdem auf verschiedene Services angewiesen sind, wie der Zugriff auf sämtliche Mitarbeiter Kontaktdaten, der nicht immer online erfolgen kann. Die in die Jahre gekommene, mobile Weblösung sollte mit einem mobilen Telefonbuch abgelöst werden. Da bei Namics jeder sein eigenes Mobile Phone nutzen darf (BYOD-Philosophie) muss die erstellte Lösung auf möglichst vielen Plattformen laufen. Die Devices sind zu ca. 80% auf iOS und Android verteilt und diese Devices sollen primär auch unterstützt werden.

Idee – Offline Phonebook App für Samartphones

Das ein oder andere Problem kommt einem bekannt vor: die Adressdaten der Kollegen sind nicht aktuell und eine Internetverbindung zum Aktualisieren besteht nicht zwingend unterwegs im Zug oder im Ausland. Die Einbettung der Kontaktdaten über einen Exchange-Account saugt den Akku beim automatischen Datenabgleich leer und Bedarf einer Datenverbindung. Die neue sollte also in jedem Fall auch in Funklöchern funktionieren.

Wie lassen sich diese Anforderungen mit minimalem Programmieraufwand lösen? Wer will, soll direkt aus der App jemanden anrufen, eine SMS, Mails schreiben oder sogar per Skype eine Nachricht hinterlassen können. Und für diejenigen, die immernoch auf ihr altes Adressbuch schwören: auch einzelne Kontakte dort einspeichern.

Ziel ist also zum einen das Unterstützen von verschiedenen Plattformen, aber auch das Nutzen von systemnahen Funktionen. Ein netter Use case, um Phonegap auszuprobieren.

Phonegap? Theorie – Crossplattform

Phonegap ist ein Framework das dazu dient einen Programmcode nur einmal zu schreiben und auf die Vielzahl gängiger Betriebssysteme zu verteilen.

Weniger Programmcode schreiben bedeutet häufig, weniger benötigte Zeit. Weniger Zeit resultiert in einem attraktiveren Kostenrahmen v.a. dann wenn mehrere Plattformen abgedeckt werden sollen. Doch wie sieht es in der Realität aus? Wir haben die neue Version von Phonegap an einem internen Projekt auf Herz und Nieren geprüft.

4 Erfahrungen aus der Crossplattform Entwicklung

  1. Entwicklungsaufwand – Die ersten 80% sind schnell geschafft – danach wirds aufwändig
    Der wahre Umfang der versprochenen Funktionalität lässt sich immer schwer einschätzen. Atomar betrachtet ist jede Funktion als solche realisierbar, sogar mit verhältnismäßig wenig Aufwand. Lässt sich das beliebig skalieren? Harmonieren die angepriesenen Funktionen auch miteinander.
  2. Darstellung geht leider nicht „out of the box“
    Wie in der „konventionellen“ Web-Entwicklung auch, nutzen die unterschiedlichen Plattformen verschiedene Browser-Versionen, die ihrerseits verschiedene Funktionen anbieten oder eben auch nicht. Das ist kein Fehler am Grundgedanken des Frameworks (genau so wie HTML und CSS eine schöne Sache sind), erschweren jedoch die angepriesene „write once, run anywhere“-Ideologie.
    Hier kann man leider nicht unterschiedliche Browserfenster parallel bemühen und die Unstimmigkeiten identifizieren. Denn auch hybride Apps sind Konstrukte, die „nativiziert“ zu einem spezifischem Fragment des Systems werden. Dieses Fragment muss seinerseits aber auf die jeweiligen Betriebssysteme verteilt werden, die wiederum unterschiedliche Umgebungen wünschen.
  3. Optimieren der dyamischen Elemente zur Laufzeit ist zeitaufwändig
    Einfache Layoutings – wie von üblichen Umgebungen unterstützt – funktionierten nicht und erforderten ein manuelles Manipulieren der sichtbaren Elemente wie zum Beispiel das automatische Anpassen aller Elemente auf gleiche Höhe. Das Programm wird zur Laufzeit interpretiert und speicherverwaltung wird hier klein geschrieben. Es ist der Komfort der nativen Entwicklungsumgebung, der für die Code-Singularität und ihre inhärenten Vorteile aufgegeben wird.
  4. Animationen und Interaktion – Es gilt den grössten gemeinsamen Nenner zu finden
    Vorkompilierter Code muss nicht während der Laufzeit interpretiert werden, was auch bei Animationen eine entscheidende Rolle spielt. Es ist schwierig viele alte Testgeräte parat zu haben, um zu prüfen, auf welchen das Layout noch visuell ansprechend ist und wo nicht. Eine Eingrenzung der Geräte und Firmwares könnte hier natürlich die Vielfalt ebenfalls etwas einschränken.
    Zudem zeichnen sich unterschiedliche Systeme durch ihre vielfältigen Interaktionsformen aus. Ein generischer Ansatz muss diese Vielfalt auf den größten gemeinsamen Nenner bringen, ohne fremd für die jeweiligen Nutzer der verschiedenen Systeme zu sein.

Fazit

Für diesen sehr spezifischen Hintergrund mit klar bekannten Animationen und Interaktionen ist eine Crossplattform-Lösung eine geeignete Wahl, die nichts desto Trotz nur ein universelles, visuelles Erscheinungsbild mit sich bringt, wenngleich mehrere denkbar wären. Die Gefühle bei der Umsetzung des Projektes polarisierten hier sehr stark. Zum einen waren die Herausforderungen gern gesehen, dennoch rief die plattformbedingte Inkompatibilität des Öfteren Verzagen hervor und erforderte neue Lösungsansätze.

Im Entwicklungsalltag stellt vor allem das Sicherstellen der Qualität über alle Gerätetypen und Plattformen eine große Herausforderung dar. Eine Änderung muss unter Umständen auf allen Geräten überprüft werden und es ist nicht immer sichergestellt, dass der Fehler damit behoben ist.
Wir unterstützen derzeit zwei Plattformen (iOS und Android). Phonegap unterstützt offiziell 7 Plattformen (http://phonegap.com/about/feature/). Evtl. (e)skaliert der hybride Ansatz dann erst so richtig?

UXcamp Europe 2013 – Mitgeschrieben Teil 1

Material

Ok, everybody. There are no rules about UX that aren’t broken at least once in a while. So, basically everybody here is an expert. Everybody knows something. Please step forward, if you wanna hold a talk. Now.  – Introduction speech … Weiterlesen

Axure 7 Beta: Adaptive View und Repeater Widget

Von Axure RP liegt nun die erste Beta der Version 7 vor.

Neben einem visuellen Refresh des Interfaces kommen auch gleich ein paar schöne neue Features hinzu. Webfont-Support, Preview-Funktion, Property Palette, neue lang ersehnte Actions und Funktionalität die bisher Dirty Tricks gebraucht haben.

Einer dieser Hacks war das Erzeugen und Darstellen von Responsive Design / Layout im Browser. Hierfür gibt es nun Adaptive Views. Ich habe ein Demovideo gemacht und das Feature kurz zu erklären:

Ein weiteres neues Feature in Form eines Widgets ist der „Repeater“. Was macht das Widget? Es erlaubt eine Art Wiederholen von Komponenten in einem Raster oder einer Liste, wobei Elemente und Layout der Komponente gleich bleiben können, sich die Inhalte aber ändern mit Hilfe einer Datentabelle, die Text, Variablen und Bilder enthalten kann . Klingt kompliziert? Am besten die nächsten beiden Demos anschauen.

Connecting with the Customer – digitale Touchpoints als Magneten im B2B Marketing

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Digitale Kanäle wirken wie Magnete. Sie führen heute Interessenten an das eigene Unternehmen heran, konvertieren diese zu Kunden und begleiten sie auch anschliessend über den gesamten Customer Lifecycle. Welche Massnahmen und Elemente lassen sich zielführend einsetzen? Und wie lassen sich … Weiterlesen

Keywordsuche und Kampagnenplanung mit dem neuen Keyword-Planer

Einstiegsseite-Keyword-Planer

Ende Mai hat Google AdWords mit dem Keyword-Planer ein neues Werkzeug zur Planung von Keyword-Kampagnen eingeführt, welches eine Weiterentwicklung und Ablösung des bisherigen Keyword-Tools sowie des Traffic Estimators darstellt. Wir führen Sie Schritt für Schritt durch die vereinfachte Keywordsuche im Keyword-Planer und gehen auf optimierte Funktionalitäten ein. Weiterlesen

Digital Marketing Cloud und Online Werbung

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Adobe hat seine Produktpalette im letzten Jahr aufgeräumt und mit der Digital Marketing Cloud die neue Produktzusammensetzung aufgezeigt. Mit dem Claim Daten, Einblicke, Aktion – mit der Marketing Cloud schnell und clever ans Ziel. spricht Adobe den Marketingleiter an. Die … Weiterlesen

Eine Woche mit iOS 7 – The good and the bad

Apple sagt Adieu zum skeumorphen Design und punktet in Zukunft mit flachem Design, wie man es schon von Windows 8 und Android 4 kennt. Diverse neue Features öffnen dem Entwickler neue Pforten.

Mit iOS 7 wird erstmals ein komplettes Redesign der gesamten grafischen Benutzeroberfläche vorgenommen. Das skeumorphe Design, welches von Steve Jobs geprägt wurde, wird durch ein flaches Design ersetzt. Im erstem Moment fragt man sich – Warum? Apple hat sich mit cool gestylten Apps und passenden Metaphern ganz klar von den Mitstreitern Microsoft und Google abgehoben. Die iBook-App, welche wie ein Bücherregal aussieht, eine Kompass-App, die wie ein echter Kompass aussieht oder eine Notiz App, welche wie ein Notizblock aussieht. Lange Zeit ist Apple auf der Erfolgswelle geritten, doch jetzt setzen Sie auf ein komplett neues Design und riskieren etwas. Mir gefällts :-)

Vergleich Kontakte-App iOS 6 und iOS 7

Vergleich Kontakte-App iOS 6 und iOS 7

Sehr Lohnenswert für einen schnellen Überblick (mehr …)

Die Marketing Evolution: Content Marketing E-Book

Content-Marketing-im-Geschäftskundenumfeld

In unserem E-Book fassen wir das Wichtigste zum Thema Content Marketing im Allgemeinen und Content Marketing für Geschäftskunden im Spezifischen zusammen. Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Vermarktung durch relevante Inhalte, welches als Content Marketing bekannt geworden … Weiterlesen

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