Total viel AJAX und hier sparen Sie CHF 150.–

OK, den Witz mit dem Namen haben sich schon ein paar Leute erlaubt, ich aber Bilder in Druckqualität.

Zum „Thema“: Eine AJAX-Konferenz in Zürich. Aufgeteilt in einen geschäftlichen Tag (20. Juni 2006) und in einen technischen Tag (21. Juni 2006). Insb. für die techischen Referenten die ich kenne, kann ich die Hand in’s Feuer legen. Auch wenn der Vortrag nicht taugen würde, so können diese Ihre Fragen sicher alle beantworten. Der Business-Tag ist noch schwierig abzuschätzen aber ich bin sehr gespannt auf deren Vorträge.

Sind Sie mit dabei? Geben sie bei der Anmeldung die Referenz namics Weblog an und Sie bezahlen CHF 600.– anstelle von CHF 750.–

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PS: Und auch namics ist mit je einem Beitrag pro Tag vertreten: Quick Wins: Wie Ajax den ROI Ihrer Site steigert am geschäfts-Tag und Ajax und Suchmaschinen am technischen Tag.

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Webseiten mal anders – als Graph

Täglich sehen wir Webseiten… und wir sehen nur das Visuelle. Kaum jemand macht sich Gedanken wie das HTML dahinter aussieht. Aharef hat nun ein Tool HTML-Graph entwickelt, welches Webseiten aufgrund der HTML-Struktur als Graphen darstellt.
Dabei werden die HTML Tags hierarchisch als einzelne Knoten in den Graph „übersetzt“.
Raus kommen dabei lustige (aufschlussreiche) Bilder, welche einen Einblick in die Mächtigkeit der dargestellten Seite geben.

Beispiel www.namics.com:
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Beispiel blog.namics.com:
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Beispiel www.namicsrotweiss.com:
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Und was bedeuten die Farben?
blau: Links (der A-Tag)
rot: Tabellen (TABLE, TR und TD-Tags)
grün: DIV-Tags
violett: Bilder (IMG-Tag)
gelb: Formulare (FORM, INPUT, TEXTAREA, SELECT und OPTION-Tags)
orange: Zeilen und Blockquotes (BR, P, and BLOCKQUOTE-Tags)
schwarz: HTML-Tag, der Root-Knoten
grau: alle anderen Tags

Viel Spass!

[edit]
Wer findet die Seite mit dem
– lustigsten
– grössten
– farblosesten
– besten strukturierten

Graphen?
Für „extrem gross“ schicke ich mal spiegel.de ins Rennen (lädt/sortiert/strukturiert nach 5min immer noch)!
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Projekte ohne Umwege (oder: Actions, Not Words)

Ein sehr lesenswerter Beitrag von einem erstaunlichen Team: 37signals: Getting Real, the book.

37Signals ist eine kleine Agentur zwischen Kopenhagen (1 Person) und Chicago (4 Personen, Stand Ende 2005), die sich — nach ein paar Jahren „Webdesign“ — Erstellung und Betrieb von kleinen, simplen und extrem fokussierte Anwendungen auf die Fahne schreibt. Oder wie deren Tagline sagt: „Join us and say goodbye to bloated software“. So nebenbei schuffen sie als Grundlage für ihre Arbeit noch das trendige Framework Ruby on Rails. Beispiele für solche minimalistische Anwendungen sind Basecamp, Backpack oder Ta-da List. Allesamt extrem sehenswert.

Nun zum aktuellen Buch (Erstlingswerk war Defensive Design for the Web: How to improve error messages, help, forms, and other crisis points). Damals wurde das Buch noch mit einem Verlag produziert und physisch verkauft. Und nun Getting Real, the book.

Erstens: Distribution und Verkauf. Das Ding gibt es nur als PDF und nur Online zu kaufen. Nach 75 Tagen wurde das Buch online über 10’000 mal verkauft (eins davon bei mir). Preis mindestens 19 USD. Schöner Businesscase (wenn auch nur möglich mit einer extrem technologie-affinen Zielgruppe).

Zweitens: Inhalt. Kurze, prägnante und witzig formulierte Aussagen dazu, wie die Agentur geführt und gelebt wird, zum Entstehungsprozess der Produkte, deren Marketing und vor allem dazu, wie Software-Projekte (und deren Projekte) schlank bleiben. Ein paar Muster.

„There’s a myth that goes like this: we can launch on time, on budget, and on scope.“ Der Tipp: Termin und Kosten einhalten und wenn es eng wird, den ursprünglichen Umfang reduzieren. Kann ich voll unterschreiben. Das Ding auf den Markt bringen (daher der Titel: Getting Real) und damit echte Gegebenheiten in die Weiterentwicklung einbeziehen.

Tipp: „Lower Your Cost of Change“. Da sich sowieso alles dauernd verändert, Flexibilität wahren. Hier ist natürlich auch ein Votum für ihren Ansatz mit der Skriptsprache Ruby zu arbeiten drin. Auch hier bin ich bei den Autoren. Sehr nobel wenn die Kosten damit auch tief bleiben. Ich finde es schon sehr gut, die Anwendung dauernd zu releasen (Skripting) oder mindestens jede Nacht die vollständige Anwendung automatisiert zu erstellen (Compiling).

Tipp: „Don’t waste time on problems you don’t have yet“. Ja (endlich hat es noch jemand öffentlich geschrieen). Auch dazu passend ist: „Scale Later…If you’ve got a huge number of people overloading your system then huzzah! That’s one swell problem to have.“. Und ganz in der Nähe der nächste Tipp.

„People often spend too much time up front trying to solve problems they don’t even have yet.“. Bei uns heisst das Pragmatismus. Das genutzte Beispiel ist sehr schön. Die Anwendung Ta-da List wurde öffentlich verkauft, bevor es ein Abrechungssystem gab. Es bleibt somit ja noch fast ein Monat Zeit zum entwicklen.

Tipp: „Actions, Not Words“. Hier gibt es nicht mehr dazu zu sagen. Noch krasser formuliert also „There’s Nothing Functional about a Functional Spec. Functional specs force you to make the most important decisions when you have the least information“. Ja, hat aber sicher mit Projektgrösse und Entscheidungsprozesses zu tun. Da bei 37 Signals alles durch drei Leute gemacht wird, tut das auch gut.

Tipp: „Make signup and cancellation a painless process“. Das hätte ich mit bei meinem (verflossenen) Cablecom-Anschluss auch gewünscht ;-)

Und hier noch mein Liebling:

Tipp: „Don’t be a yes-man… Make each feature work hard to be implemented…That’s why you start with no. Every new feature request that
comes to us – or from us – meets a no…. If a request for a feature keeps coming back, that’s when we know it’s time to take a deeper look.“ Somit ergibt sich die folgenden „Vorgehensmethodik“:

1. Say no.
2. Force the feature to prove its value.
3. If „no�? again, end here. If „yes,�? continue…
4. Sketch the screen(s)/ui.
5. Design the screen(s)/ui.
6. Code it.
7-15. Test, tweak, test, tweak, test, tweak, test, tweak…
16. Check to see if help text needs to be modified.
17. Update the product tour (if necessary).
18. Update the marketing copy (if necessary).
19. Update the terms of service (if necessary).
20. Check to see if any promises were broken.
21. Check to see if pricing structure is affected.
22. Launch.
23. Hold breath.

>> Wirklich lesenswert. Hier kaufen und auch lesen.

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Unser Lineal ist aus Alu und 50cm (oder wie setze ich CI/CD Richtlinen durch?)

Corporate Identity / Corporate Design-Richtlinien durchzusetzen ist hart. Hier der Lösungsansatz von Malthe Sigurdsson, Creative Director von Skype.

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Als „Nebeneffekt“ ist ein Blick auf die Regeln spannend, da knapp gehalten und online gut präsentiert.

URL: http://skype.com/go/brand
User: skype
Password: br4nd

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Mein Spamfilter hat nicht funktioniert…

… das verstehe ich auch vollständig! Zugegeben werden Viren und Phishing E-Mails immer raffinierter und besser. Das Ding unten ist aber unter jeder Sau. Somit wieder lesenswet ;-)

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Nicht mal die Zielsite tut.. (in FFox 1.5 ohne Javascript)

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Typo Berlin 2006: Tag 2

Petr van Blokland – The Design Game
Das Design Game wurde von Petr van Blokland und Claudia Mens
ursprünglich im Rahmen ihrer Kurse an der Royal Academy for
Visual Arts in Den Haag entworfen. Mittlerweile wird das Spiel
im Rahmen von Gestaltungsprojekten und bei internationalen
Konferenzen gespielt. Es hat sich zu einem wichtigen Werkzeug
für Designer und ihre Auftraggeber entwickelt und bietet feedback
für Gestaltungsprozesse und berücksichtigt dabei Dynamik und
Einfluss vom Markt.

Das Design Game simuliert eine Welt, in der Designbüros und Auftraggeber
miteinander um die Gestaltung des am besten verkäuflichen Produktes konkurrieren.
Gespielt wird über mehrere Runden und dauert einige Stunden.

Ich war völlig begeistert von diesem Spiel. Der Bezug zur Realität ist
verblüffend und das Rollenspiel erlaubt es erstaunliche Schlussfolgerungen
über unsere kreative Arbeitsweise zu ziehen.
Dazu ist der Spass – Effekt absolut relevant.

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Daniel Gjà¸de – Wie es euch gefällt

TV2, der grösste dänische Privatsender, motiviert seine Designer
nach dem Play-our-Way-Prinzip, so dass sie zu fantastischen
Ergebnissen kommen.

Ein toller Einblick in die Arbeitsweise von Entertainment Designern
und wie man zu gestalterischen Höchstleistungen kommt.

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Chip Kidd – Streng gehütetes Geheimnis

Wenn Star Graphic Designer Chip Kidd aus dem Nähkästchen plaudert,
dann ist es so, als würde ein gesamtes Auditorium bei Chip im Wohnzimmer
auf der Couch sitzen und sich bei seinen Geschichten köstlich amüsieren.
Nicht, dass er nur sein Buch vorstellen würde. Nein, top aktuelle Arbeiten
zeigte Chip und erzählte auf New Yorker Art zu jeder Arbeit die Geschichte
drumm herum. Nun wissen wir alle, dass das Baby auf dem neuen Paul Simon
Album sein Patenkind ist – nicht retuschiert!
Eine fantastische Vorstellung!
The Show must go on …

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Typo Berlin 2006: Tag 1

Erster Tag Typo ist rumm: Viele Eindrücke, viel Input, viel Inspiration.
Die Highlights vom ersten Tag:
– Eric Spiekermann – Schrift lebt
– David Carson – Massloses Design

Eric Spiekermann – Schrift lebt

Lehrstunde des grossen Meisters Eric Spiekermann über typografische do‘s and dont‘s,
über Leidenschaft für das Detail und ein lebendes Beispiel dafür, wie man auch nach
30 Jahren noch mit Begeisterung überzeugen kann.

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Sehr spannend fand ich vor allem, die Vorführung – in animierter Form –
wie lebendig Schrift sein kann. Da wird wohl keiner mehr meinen Schrift = Schrift.

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David Carson – Massloses Design

Der kalifornische Star Type Designer gibt sich die Show und hat am gestrigen Abend mit einer
regelrechten Screenschlacht viele Zuhörer überfordert. Massloses Design wortwörtlich.
Wer am Ende eines schon langen Tages noch soviel Input verkraftet hat meine Hochachtung.
Für wen‘s zuviel war empfiehlt sich wohl einfach mit frischem brain seinen Bestseller
„The End of print“ in Ruhe zu blättern. Denn Input, Ideen- und Inspirationsquelle sind seine Arbeiten 150%ig.

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