Ich will einen Besteckkorb zu einer Bauknecht GSI 6988…

..und die Website von www.bauknecht.ch ist nicht verfügbar. So was ärgert mich, denn ich will das Ding jetzt vom Tisch. Dafür gibt es ja schliesslich Internet.

Eigentlich könnte ich es nun dabei belassen, aber meine Nachforschungen sind interessant. Das Netzwerk, in welchem der Server steht, wird (professionel) durch einen DNS bei Whirlpool in den USA aufgelöst (hier der WHOIS-Eintrag).

Das nicht-erreichbare Netzwerk ist hingegen eine ADSL-Anschluss von sunrise verkauft (netname SUNRISE-ADSL).

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Bei Netcraft lautet des Netzwerk dann auf Herrn Jean Claude Trachsel. Hmm…. Heimnetzwerk oder falsche Daten?

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Ich will auf jeden Fall einen neue Geschirrkorb!

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Was macht ein gutes alt-Attribut aus?

Gemäss W3C ist ein alt-Attribut ein „Text-Äquivalent für jedes Nicht-Text-Element“. Doch was heisst das jetzt genau? Ein Beispiel: Sie haben ein Photo des Rheinfall in Schaffhausen vor sich – wie also beschriften?

  1. Fotolabor XY
  2. Rheinfall in Schaffhausen
  3. Reinfall in Schaffhausen im Sonnenschein bei Niedrigwasser

Erstere scheidet genau deshalb aus, weil eben gerade nicht alternativ. Zweitere ist schon wesentlich besser und die dritte Beschriftung könnte bereits als Superlative bewertet werden. Und so beginnen dann auch die Missverständnisse: es geht nicht darum die 256 Zeichen des Attributs aufzufüllen oder möglichst blumige Ausdrücke zu formulieren, sondern darum, eine Alternative zu bieten.

Eine Alternative ist unter Umständen auch eben gar nichts im ALT-Attribut zu erfassen. Nämlich beispielswiese bei Spacer-Grafiken oder Image-Kampagnen-Bildern. Stellen Sie sich vor, Sie lassen sich eine Website vorlesen und hören 10x „Bild aus der Image-Kampagne“, welchen Informationswert hat das ausser, dass sie sich ärgern, dass es noch 2 Minuten länger dauert bis sie den gesamten Inhalte der Seite vorgelesen bekommen haben? Deshalb empfehle ich folgende Grundregeln zur Erfassung von ALT-Attributen zu beachten:

  1. Text muss kurz und prägnant sein
  2. Text muss aussagekräftig sein und den Inhalt des Bildes widerspiegeln
  3. Texte wie Spacer oder Bilder aus der Image Kampagne o.ä. haben keinen Informationswert und sind unnötig zu beschriften
  4. ALT-Attribute sind in der Sprache des Content zu erfassen und nicht weil einfacher ausschliesslich auf englisch

Und denken wir bei dem allen auch ein bischen an Google und „seine Freunde“, denen ist es nämlich, gleich wie einem blinden Menschen auch, nicht gegeben Bilder zu interpretieren, die ALT-Attribute aber sehr wohl. Dann finden wir im Netz bald wesentlich weniger Beispiele wie das untenstehende:

Screenshot mit dem Alt-Attribut."Bild aus Image-Kampagne"

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Ist das auch eine Fehlermeldung?

Da ich keinen Blog kenne der Offline-Werbung kommentiert (gibt es sicher), das Plakat aber nur mit Strom funktioniert und möglicherweise auch TCP/IP kennt, mal ein Versuch der Fehlermeldung. Oder wie Andreas meint: „Bei so vielen PIs wäre eine bisschen Qualiätssicherung nicht schlecht“. Oder haben wir was falsch verstanden…

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(Danke an den Vielreiser Andreas Ravn für das Bidli)

Blindflug

Wir alle haben es erlebt, langweilige, dröge und nie enden wollende Powerpoint-Präsentationen. Und sind wir ehrlich, wir alle waren auch schon die Verursacher. Schnell noch was „zusammenklopfen“ und es kann losgehen.

Die Idee einer Berliner Agentur ist nahe liegend – Powerpoint-Karaoke – man sucht im Internet irgendwelche ganz üble Powerpoint-Machwerke, sucht sich zudem Freiwillige, die sich gerne messen möchten (gewisse Stand-up Comedy Erfahrung von Vorteil) und der Spass beginnt.

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Der Clou an der Sache, die Vortragenden haben die Präsentationen vorher nie gesehen. Das Publikum lacht sich schief und scheckig. Einigen bleibt das Lachen freilich ab und an im Halse stecken, denn die Situation kommt einem leider allzu vertraut vor, mindestens denen, die ehrlich sind.

Also, ein verspäteter Neujahrsvorsatz: Wir geloben alle feierlich keine drögen Vorträge mehr zu halten.

Aufsitzen auf den Google-Brand

Zugegeben: Autoverkauf in den USA funktioniert anders als bei uns. Dort werden selbst Gebrauchtwagen online gekauft. In 2004 gemäss Economist allein auf eBay Motors für USD 8 Mia. Und nun macht Pontiac eine Fernsehwerbung die schliesst mit:

Don’t take our word for it, google pontiac and discover for yourself

Wow. Wenn sie uns nicht glauben, so fragen die doch bitte [den Megabrand] google.

Hier der Post mit dem Trailer auf http://localzing.com. Jemand der sicht traut, die Realität mal vorzuholen. Und wer sagt Suchmaschinen-Marketing sei nicht wichtig, trete bitte einen Schritt vor.

PS: Falls eine Google Bomb hinter der Tür lauert bitte ducken (Community, wo seit ihr :-)

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Wissen Sie: Auf die Relevanz kommt es an!

Ein bisschen verzweifelt werde ich schon, wenn in einer Präsentation das Wort zu häufig vorkommt. „Die Ergebnisse sind nach Relevanz gewichtet“, „…unser Relevanz-Algorithmus stellt sicher…“, oder „…links aussen sehen Sie den Relevanz-Wert“. Eine kurze Übersicht und (hoffentlich) einen Beitrag zur Realität.

Relevant heisst schlussendlich bedeutsam oder wichtig. Aber für wen und im welchen Kontext?

Die Frage nach dem Kontext der Interpretation stellt sich massiv. So erwartet ein Sportfan eine andere Antwort auf die Anfrage „schwarzer Läufer“, als wie eine Person die das Schachspiel lernt oder jemand, der eine Wohnung einrichtet. Oder dieselbe Person zu unterschiedlichen Zeiten. Entschuldigen sie mir das doofe Beispiel, aber der Läufer eignet sich gut, weil er sehr viele unterschiedliche Bedeutungen auf sich vereinigt.

Meist wird Relevanz aber im Zusammenhang mit Suchtechnologie genutzt. Dort gilt es meist einer grosse Menge unstrukturierten Dokumenten zu einer kurzen Anfrage so zu rangieren, dass das wichtigste oben ist. Nach Relevanz für den konkreten User mit einem konkreten Bedürfnis in einem konkreten Kontext. Und all das „konkrete“ kennt die Suchmaschine nicht. Deshalb rangiert Google Desktop Search beispielsweise standardmässig nach Datum…

So und nun zur Sachlichkeit mit der folgenden Abbildung (aus dem Buch Informationsbeschaffung im Internet):

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1) Die subjektive Relevanz. Bezüglich meiner Anfrage hier und jetzt an ein Suchsystem habe ich eine klare Erwartung, was relevant ist. So suche ich beispielsweise die Homepage von namics. Ab und zu kann ich diese Erwartung zwar nicht textuell in Form einer Suchmaschinenquery ausdrücken. Bei „namics“ ist das wohl einfach.

2) Die geschätzte Relevanz. Das Suchsystem versucht mit Hilfe eines (meist statistischen) Verfahrens zu schätzen, was für mich relevant ist. Dies ist ein bleibt immer eine Schätzung, da das System nicht im mich reinsehen kann. Viele der Suchsystem arbeiten hier sehr simpel. Neuste Ansätze sammeln historische Suchanfragen von mir sowie besuchte Webseiten und versuchen daraus meine Präferenzen zusätzlich in meine Anfrage einzubeziehen. Die Schätzung wird besser, bleibt aber eine Schätzung. So gebe ich (wieder) „namics“ in das Suchfeld ein und die Maschine schätzt nun — wegen häufig besuchter Seiten — den namics Weblog als relevanter ein als die Homepage.

3) Die objektive Relevanz ist ein Konstrukt, welches bei der Evaluation von Suchmaschinen benötigt wird. Je nach Ansatz bewertet hier eine Fachjury was relevant sein muss. So könnte sie bei „namics“ beschliessen, es sei die Firma in Japan (weil die sicher mehr Umsatz hat ;-)

Abschliessend. Eine Rangierung nach Relevanz tönt gut, gehört aber mächtig hinterfragt. Die Rechenregeln mit welchen ein System Relevanz schätzen kann, können beliebig unterschiedlich sein. Oder: Bei News kann eine Datumsrangierung immer besser sein… Keine Wundermedizin aber eine Formel die schätzt…

Stichprobe: 1 Milliarde

Wichtig? Nützlich? Na ja, zumindest kurz spannend. Die Web Hypertext Application Technology- Gruppe befasst sich mit möglichen Weiterentwicklungen von HTML. Mitglied ist Piaw Na, der in seiner 20% „Freizeit“ als Google-Techie sich rund 1’000’000’000 Webseiten auf dem Repository für eine kleine Analyse unter den Nagel gerissen hat.

Resultate: Web Authoring Statistics. Dabei wurden (nur) Dokumente mit dem Content-Type header „text/html“ mit einen einfachen Tokenizer Fragen analysiert und Antworten beispielweise auf die folgenden Fragen gefunden:

– Wie viele unterschiedliche HTML-Elemente haben Webseiten
– Welche Tags sind die häufigsten?
– Wie viele CSS Klassen werden auf einer Seite genutzt und wie heissen die häufigsten
etc.

Na ja. Die graphische Darstellung der Statistiken halte ich für sehr schwach (dafür schön mit SVG codiert). Fast überall Prozentangaben oder Mengen… Hier als Kostprobe die Anzahl Elemente auf einer Webseite:

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Nette Umfrage bei Swisscom Directories

Jetzt werden die Fragen bei SD aber ziemlich direkt ;-). Ein Beispiel gefällig?

„1. Verfügen Sie über eine Kamera, die Ihrem Computer angehängt ist ?“

–> Natürlich! Ich hänge auch meine Kleider an den Computer ;-)
„4. Haben Sie schon von „Skype“ gehört ?“
–> Hä? Kann man das essen? Aha. VoIP. Brauch ich nicht. Ich hab ja mein Festnetz-Telefon.

Bemerkung am Rande: SkypeIn-Nummern kann man vorläufig noch nicht bei SD eintragen lassen. Bei tel.search.ch schon.

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Weitere amüsante Fragen sind unter http://193.138.29.112/d/ zu finden.

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Updatehemmung (Benchmark)?

So und nun auch bei sunrise (ich könnte eine Kategorie machen :-)

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[Es steht schon im Comment ca. 15:50 Uhr war der Update da]

PS: Swisscom war um diese Zeit schon „geupdated“

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Branding und online

Der Online Ableger www.brandchannel.com der Agentur Interbrand macht eine Publikums-Umfrage nach den bekanntesten Brands. Ich halte die Stichprobe für ein bisschen bisschen klein, aber nehmen wir mal an, dass Interbrand Marktforschung im Griff hat und glauben wir den Resultaten (Quelle).

Hier USA / Kanada:

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Hier Europa Afrika:

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Ein paar Kommentare gibt es schon bei Andreas. Was ich in den Resultaten spannend finde sind: Skype, Google und craigslist. Nicht nur dass es Online-Firmen sind, aber dass die kaum je Geld bei einer Branding Agentur im Stil von Interbrand ausgegeben haben. Wie sind diese Brands enstanden? Nicht durch ein tolles Werbekonzept, keine geniale kreative Idee und auch keine weltweite Kampage aber durch eine einzigartiges, geschätztes Online-Angebot für Benutzer.

Also gibt es doch Hoffnung: Eine am Markt gefragte Leistung exzellent umgesetzt zusammen mit ein paar Partnerschaften und einem memorisierbaren Logo (ohne Craigslist) ergibt einen Brand.

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