Immer schön nein drücken

In den letzen Wochen bekam ich dreimal unaufgefordert eine *.jar Datei zugestellt. Das Handy (ein Sony Ericsson W800i) forderte mich dann auf a) die Datei über das Netzwerk herunter zu laden und b) diese zu installieren. JAR steht für Java Archive und ist eine ausführbare Datei (ein Programm).

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Immer ein GROSSES NEIN. Erstens war ich in London und die 57KB hätte mich mit Roaming wohl einen Gin and Tonic gekostet und zweites könnte das (oder ist das??) wohl ein Virus sein. „Just say no“.

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Einige Blicke Wert: OpenLaszlo

Nachdem bereits Chregu und Gere mehrfach herausgefunden haben, dass ein Vergleich von Flash und AJAX nicht wirklich etwas mit Birnen und Birnen zu tun hat, habe ich das Paket noch um Adobe Flex erweitert und mir die Sache nochmals gründlich angeschaut.

Bei meinem Weg bin ich über OpenLaszlo gestolpert. Ein SDK/Framework, welches es erlaubt das Userinterface von Webanwendungen deklarativ in XML zu beschreiben. Einmal schütteln, ein bisschen ECMA-Skript dazu und daraus entsteht eine ausführbare Anwendung und Flash und neu (dank dem Projekt Legal) auch in AJAX.

Also nochmals: Eine deklarative Beschreibung und zwei generierte Userschnittstellen sowohl in Flash wie auch in AJAX. Von Ansatz ähnlich wie Flex, aber auch ohne Flash (im Projekt drin sind auch ehemalige Macromedia-Leute). Die Reife ich noch jung, aber das Resultat erstaunlich wie die Beispielanwendung LZPIX zeigt. Der selbe Quellcode…

> …im Firefox als AJAX „gerendert“…
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> …und im IE als Flash.
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Für Liebhaber von RIA (Rich Internet Applications) lohnt sich mal ein Abend in OpenLaszlo zu investieren. Und wenn die Nacht gleich noch dazu gehört, können Sie sich gleich noch Microsoft Sparkle (resp. Expression oder wie es grad heisst) anschauen. Der angedrohte Flash-Killer aus dem Hause MS welcher uns mit Vista und/oder .NET 3.0 resp. Win FX ich habe grad alle Begriffe ähh Avalon ähh verwechselt

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Netter Zug aber wirklich was dran? Google Accessible

Google hat seit gestern in seinem Lab-Bereich eine Accessibility-Suche.

Startseite der Gogle Accessibility Suche

Auf den ersten Blick eine normale Google-Suche. Ich sehe den Nutzen für Menschen mit Behinderungen noch nicht. Also ab in das Accessible Search FAQ. Dort steht, dass Sites die für blinde und sehbehinderte User besser zugänglich sind, besser rangiert werden.

Accessible Search is an early Google Labs product designed to identify and prioritize search results that are more easily usable by blind and visually impaired users. Regular Google search helps you find a set of documents that is most relevant to your tasks. Accessible Search goes one step further by helping you find the most accessible pages in that result set.

Das wäre was Gutes aber der Begriff der Accessibilty ist für mich deutlich zu eng gefasst. Nur blinde und sehbehinderte Menschen im FAQ… Was ist mit motorischen Einschränkungen, Gehörlosigkeit; Sprachverständnis u.a? Was sind also Googles Kriterien? Nochmals ins FAQ:

…we’ve worked with a number of organizations to determine which websites and pages meet those criteria. Our methods for identifying accessible pages and content are always evolving; Currently we take into account several factors, including a given page’s simplicity, how much visual imagery it carries and whether or not it’s primary purpose is immediately viable with keyboard navigation…

Na ja. Für mich haben sie es ein bisschen zu einfach gemacht. Mehr Behinderungsarten wären angebracht und evt. verbesserte Versionen der Sites (Google muss den Inhalt sowieso parsen). Und das mit der Rangierung kann jeder selbst beurteilen — ich bin skeptisch. Hier ein Tool mit zwei Versionen Seite an Seite.

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Ohne Konversion zu Kunden (oder Puff und das Geld ist weg)

Das schöne an Wettbewerben, die aus Sicht des Anbieter dazu dienen, qualifizierte Adressen zu sammeln ist, dass ich immer etwas gewinne. Das sind die Kosten der Akquisition und meine Belohnung dafür, dass ich meine Adresse freiwillig gebe. So verteilt Flims Laax Falera Tourismus zur Zeit in Zürich Teilnahmegutscheine die eben eben einen solchen Kundenfang betrieben. Schön.

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Nicht so schön ist, dass der Code nicht funktioniert. Ich wäre bereit meine Adresse zu geben, doch sie wollen diese nicht! Und mein Geschenk kriege ich auch nicht. Puff. Kosten und keine Wirkung — ausser evt. ein bisschen Frust.

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Ein bisschen speziell ist zudem die rote 8-Punkt Schrift auf einem Bildhintergrund (oder evt. brauche ich nun doch eine Brille).

Oder vielleicht wollen die Bündner ja gar keine Züricher ;-)

PS: Danke am Dominik für die Info.

Gekauft und temporär Offline: SysInternals

SysInternals, eine Beratungsfirma die immer beste Informationen im Umfeld von Windows verbreitet, wurde von Microsoft gekauft. Legendär gut sind deren kleinen Gratistools (wie Process Explorer, Autoruns, Filemon, TCPView und viele andere) und die Artikel von Mark Russinovich oder Bryce Cogswell.

Und heute vor lauter Erfolg: „HTTP Error 500-13 – Server too busy“.

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Dead20: Lesen!

„11 Suggestions For Not Being a Dot-Bomb 2.0″ ist so gut, dass ich es auch verliken muss.

Trotz allem Hype ein paar immergültige Gedanken zum Aufbau eines Web 2.0 Geschäfts. Ein paar Müsterli:

– Have a revenue model, right now.
– Affect real people, not just bloggers.
– Find some friends who don’t drink the kool-aid and get their honest feedback.
– If you are revolutionary, make sure that a revolution is coming.
oder
– Fit your business into an existing food chain.

Logisch und sehr lesenswert!

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Open Source Prinzipien weitergedacht

Grundlegende OpenSource-Prinzipen finden langsam ihren Weg in die Geschäftswelt. Bei längerem Nachdenken gibt es hier sehr viele Möglichkeiten. Im Trend sind grad Design-Wettbewerbe.

Vor rund 2 Monaten schrieb BBS einen solchen Wettbewerb aus und hat in der Zwischenzeit auch einen Gewinner gefunden. Heute kommt ein Wettbewerb von OpenBC unter dem Namen openBC: openDESIGN Challenge dazu. Im Gegensatz zum BBC Powerbook sind hier EUR 10’000 abzuholen!

Da die Site, auf welcher der Wettbewerb stattfinden soll grad nicht da ist, lege ich den Wettbewerb mal unter Fehlermeldung ab ;-)

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Hier das Teaser-EMail als Bild.

Mit und ohne Skype

www.local.ch hat neu mehrere Gesichter… Bei einer Telefonbuch-Suche, die über den Skype-Toolbar ausgeführt wurde (mit denen local.ch eine für die Schweiz exklusive Partnerschaft pflegt), sieht die Site ein bisschen nach Skype aus.

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Eine schöne Art loyal zu „branden“ für den Fall, wenn ein User Skype beim Resultat erwartet. Zudem sind die Telefonnummern in der Trefferliste mit Skype-Funktionen ausgestettet (falls im Toolbar nicht abgeschaltet).

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Skype wird massentauglich (und local.ch hoffentlich auch).

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Sollte ich mit meinem Sohn zum Zelten gehen

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Damit wäre uns definitiv der Neid der Zeltnachbarn sicher: Instant shelter | 2 Sekunden Zelt.

Mit 3.5 kg ist das Zelt zwar etwas schwer und empfiehlt sich nicht für’s Wandern – mit dem Velo ist das aber ein kleineres Problem. Das geniale daran: es ist in 2 Sekunden aufgebaut (Marc Lacoste). In die Luft werfen – Flapp – aufgestellt. Laut Murphy’s Law wird es wohl immer auf dem Kopf landen…. dann noch einpaar Heringe rein und fertig.

Zusammen mit dem Sakku können die Ferien gerne ewig dauern…

2-Second Tent, $70

Available from http://www.decathlon-usastore.com/detail.aspx?ID=2

(via swissmiss and cooltools)

PS: Es ist einfach zu schön draussen, um im Büro zu sitzen.

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