Design, das überrascht und funktioniert

Das tolle an Blogs ist, dass sie von allen gelesen werden können. Gut. Dieser Post ist jedoch etwas Besonderes, denn er mag zwar den ein oder anderen interessieren, er ist aber für einen bestimmten „Kunden“ gedacht. Sie wissen es sicher, wenn Sie gemeint sind.

Sie kennen Namics. Namics ist Beratung. Technologie. Engagement. Online-Erfolg. Social Media. Aber Namics ist v.a. auch Kreativität und Design. Weil aber Letzteres auch Geschmackssache ist, wollen wir keine grossen Worte verlieren, sondern Sie selbst beurteilen lassen. Einige Beispiele, bei denen Namics das Kreativ- und Designergebnis verantwortet:

 

Zu den Details:

Aber was ist eigentlich aussergewöhnliches Design?
Design ist für uns nicht nur eine tolle, verrückte Idee. Aussergewöhnliches Design muss überraschen, visuell überzeugen, neue Wege gehen – aber es muss auch funktionieren. Es muss den Besucher führen, inspirieren, abholen. Und es muss ihm das Gefühl geben, aufgehoben zu sein, an der richtigen Stelle, ihn sich zuhause fühlen lassen. Eben User Centered Design.

Und für Shops?
Hier geht es noch um mehr. Im E-Commerce beeinflusst das Design sehr unmittelbarer den Geschäftserfolg, wie einige der oberen Beispiele gezeigt haben. Was konzeptionell für „Beat“ gilt, gilt ebenso für’s Design:

  • eine atmosphärische Bühne mit grosszügigen Produktbildern
  • Produktabbildung von verschiedenen Perspektiven und Detaillerungen
  • Services und Applikationen durch die verständlich geführt wird
  • schnelle, direkte, Sicherheit vermittelnde Checkout-Gestaltung…

Lust auf mehr?
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User Centered Design – What’s in?

Ein klassisches Projektvorgehen ist in die Phasen Analyse, Konzeption, Umsetzung und Optimierung gegliedert. Entlang dieser Phasen sind aus unserer Sicht die zusätzlichen Elemente Performance (messbarer Erfolg), Innovation und User Centered Design für einen nachhaltigen Projekterfolg massgeblich verantwortlich.

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User Centered Design ist eine Methodik, welche verschiedene Instrumente beinhaltet, die allesamt die Benutzerbedürfnisse in den Mittelpunkt stellen. Dadurch werden User Interfaces nachweislich erfolgreicher.
Damit dies funktioniert, ist es über alle Projektphasen hinweg wichtig, die Benutzer miteinzubeziehen. User Centered Design besteht also nicht nur aus einem punktuellen Usability Test, sondern aus einer Palette verschiedener Instrumente während des gesamten Projektablaufs.
Im Folgenden werde ich einige ausgewählte Instrumente kurz vorstellen und in den typischen Projektverlauf einordnen (vgl. Punkte 1-7 in der Grafik oben).
Vorab lässt sich grundsätzlich festhalten, dass es im Rahmen der Methode User Centered Design auch Instrumente gibt, die keinen direkten Einbezug der Nutzer vorsehen wie zum Beispiel Expert Reviews. Diese werden im Folgenden nicht näher behandelt.



Analysephase

  • (1) Durchführung von Nutzerbefragungen (Interviews, Fragebogen, etc.) als Basis für die Entwicklung eines mentalen Modells, Personas und User Stories (Bedürfnisse) zur Ableitung der konkreten Testfälle und -aufgaben für die Usability Tests.
  • (2) Usability Tests am Status quo. Hierfür dient das aktuelle, d.h. noch nicht überarbeitete User Interface (beispielsweise eine Web-Applikation oder eine ganze Website) als Ausgangslage und kann als Prototyp eingesetzt werden (falls vorhanden).

Phasenziele:

  • Benutzerzielgruppen und deren Bedürfnisse identifizieren
  • Benutzerhandlungen verstehen und abbilden
  • Ausgangslage mit ihren Stärken und Schwächen (Potentiale) greifbarer machen
  • Schaffung einer Grundlage zur Zielformulierung (Beispiel „Das Kernprodukt soll künftig mit 1 Klick erreicht werden…“)

Konzeptionsphase

  • (3) Entwicklung eines geeigneten Prototypen (klickbar oder papier-basierend).
  • (4) Durchführung des Usability Tests (Nutzerbeobachtung), welcher sowohl bei uns intern als auch in einem spezialisierten Labor bei Usability Partnerfirmen stattfinden kann (je nach Grad der Anforderungen an die Tests). Die daraus gewonnenen Erkenntnisse und Beobachtungen werden nachfolgend ausgewertet und priorisiert. Dadurch wird gemeinsam bestimmt, welche Punkte mit einer konzeptionellen Iterationsschlaufe für die nachfolgende Umsetzungsphase berücksichtigt oder für die Optimierungsphase ettappiert werden.

Phasenziele:

  • Früh-Identifizierung von Schwierigkeiten/Fehlern
  • Abbildung sämtlicher Testfälle/-aufgaben
  • Konzeptüberprüfung durch die Zielgruppenbenutzer
  • Konzeptverifizierung/-bestätigung, woraus eine gute Projektstandortbestimmung ableitbar wird
  • Potentialerkennung für nachfolgenden Phasen

Umsetzungsphase

  • (5) Fortwährendes Usability Controlling (d.h. Zielüberprüfung und Korrekturen) der gestalterischen und technischen Umsetzung anhand der priorisierten Ziele aus der Konzeptionsphase.

Phasenziele:

  • Qualitätssicherung
  • Umsetzung & Entwicklung entlang der Projektziele

Optimierungsphase

  • (6) Usability Tests (Kontrolltests) zur Messung des Zielerreichungsgrades gegenüber den Status quo-Usability Tests aus der Analysephase. Wenn diese mit denselben Testfällen nicht besser ausfallen als die Status quo-Usability Tests, hat man wahrscheinlich etwas falsch gemacht ;-)
  • (7) Finetuning, beispielsweise mit A/B-Tests oder multivariaten Tests.

Phasenziele:

  • Überprüfung der Projektzielerreichung
  • Ableiten von Argumentarien für weitere oder künftige Investitionen
  • Laufende Optimierungen – „Stillstand ist Rückschritt“
  • Umsetzung etappierter Module und Massnahmen

Dies sind die wichtigsten Instrumente, welche mit der Methode User Centered Design während eines Projektes und in dessen Betrieb eingesetzt werden können.
Bleibt nur noch zu sagen: «Erfolgreich ist, was vom Benutzer intuitiv bedient werden kann!»



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Potenzialanalyse und Konversionsratenoptimierung

Wie können Stärken und Schwächen einer Website herausgearbeitet werden? Wie genau findet man die richtigen Verbesserungspotentiale? Und wie kann ich als Unternehmen mit meiner Website meinen Umsatz steigern? Diese Fragen stehen bei unseren Kundenprojekten rund um das Thema Konversion immer wieder im Mittelpunkt und wollen beantwortet werden.

Aus diesem Grund haben wir zur Analyse und Messung der Konversionsstärke einer Website – wie auch schon in einem früheren Post hinsichtlich der eCommere in München beschrieben – in Kooperation mit der European Business School (EBS) bereits eine Potenzialanalyse (Fragebogen/ Assessment) mit ca. 160 Fragen in 5 verschiedenen Kategorien ausgearbeitet.

Gemeinsam mit Frederik Wielens (EBS) habe ich nun ergänzend hierzu noch ein Mini-Whitepaper verfasst, das einen ersten Überblick über die Möglichkeiten rund um das Thema Conversion Rate Optimization (CRO) gibt und aufzeigt, warum gerade dieses Thema für Unternehmen ein so immens Wichtiges ist und warum es nicht vernachlässigt werden sollte.

Konversionsratenoptimierung ist für jeden der online Kundenkontakte pflegt grundsätzlich immer ein MUSS, ohne das er kaum auskommt. Besonders aber in schwierigeren wirtschaftlichen Zeiten, wie wir sie momentan vorfinden, verstärkt sich diese Problematik um ein Vielfaches!

Gerade unter diesen Gesichtspunkten stellt CRO also eine wichtige Vorgehensweise / einen Prozess dar, um
– mit der Unternehmenswebsite wettbewerbsfähig zu bleiben
– sie auf die optimale Ausnutzung der Konversionsrate abzustimmen
– gleichzeitig den Nutzer in den Mittelpunkt zu rücken und
– die Usability der Seiten zu erhöhen.

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Wenn Sie mehr erfahren wollen, freue ich mich sehr, wenn Sie unsere Website besuchen und das Short-Whitepaper „Conversion Rate Optimization“ [PDF, 550 KB] downloaden.

Wie gut verkauft Ihre Website? – Systematische Optimierung der Konversionsrate.

Im Rahmen der eCommerce-Konferenz in München am vergangenen Donnerstag (30. April 2009) hatten Claus Rosenthal und ich die Gelegenheit einen Vortrag zum Thema Conversion Rate Optimization zu halten und in diesem Zusammenhang unsere (gemeinsam mit der European Business School Oestrich-Winkel) neu entwicklete Potenzialanalyse zum Thema CRO vorzustellen.

Die Conference ist eine Veranstaltung für eCommerce-Leiter und Online Shop-Betreiber. Das Themenanbegot dort rund um den Bereich E-Commerce war vielfälltig und sehr interessant, allgemeine Vorträge und praxisnahe Case Studys gaben einen Einblick in die wichtigen Themenbereiche.

Unser Vortrag dort beschäftigte sich hauptsächlich mit unserer Potenzialanalyse. Wir haben den Zuhörern vorgestellt, dass eine systematische Auseinandersetzung mit der Konversionsrate den absolut notwendigen Ausgangspunkt darstellt, um überhaupt mit dem Themenschwerpunkt „Conversion Rate Optimization“ beginnen zu können.

Wir verwenden genau dazu sein spezielles, individuell auf den jeweiligen Kunden angepasstes Tool, mit dessen Hilfe über 160 Kriterien in 5 Haupt-Kategorien erhoben und gewichtet miteinander verglichen werden können. Die Kriterien variieren je nach primärem Konversionsziel und sind entsprechend auf jedes Unternehmen und seine Branche individuell anpassbar. Ziel ist es letztendlich, einen maximalen Erfolg durch die Optimierung aller Schlüsselfaktoren zu gewährleisten, einen Optimierungs-Prozess zu etablieren und somit dem Kunden einen nachhaltigen Erfolg zu sichern. Welche Schwerpunkte hier bei unserer qualitativen Analyse gelegt werden und wie wir bei der Potenzialanalyse vorgehen, haben wir schließlich auszugsweise noch anhand von Best Practices in drei der fünf Kategorien aufgezeigt.

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Alles in allem war es eine schöne Gelegenheit, unsere neu entwickelte Methode vor einem kompetenten Publikum zu präsentieren und in einer interessanten Diskussion hinterher zu vertiefen.

Hier können Sie den Vortrag „Wie gut verkauft Ihre Website? – Systematische Optimierung der Konversionsrate.“ [pdf, 7,9 MB] als PDF downloaden.