Webvisions Barcelona 2015: Hack Happiness

 

In vielen Vorträgen auf der Webvisions Barcelona spiegelte sich der Drang zur Reform wieder: Das grösste Problem momentan sei nicht die Technologie von morgen, sondern die Arbeitsmoral von gestern. Wir müssen das Glück „hacken“ lernen um innovativ arbeiten zu können- so das Motto. Nur wie, da gab es recht viele verschiedene Ideen: (mehr …)

[Future Store] Instore touchscreens – a new benchmark set by Mc Donald’s

Nevertheless if you like Mc Donald’s or not – this is definitely something to look at! Probably some of you could already see it at other locations?

While I entered the McDonald’s (Hohenems Austria) last Saturday I was surprised: There weren’t long queues in front of the payment terminals. Instead, a lot of people were standing in the middle of the hall waiting for their food or just next to XXL-touchscreens, shaped like oversized iPhones.

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After a few seconds – I decided to give it a try!

The first touch on the screen gives you a selection of  your food category – worked smoothly! The response of the touch screen was excellent! The visual design: clean and clear. The user flow to select my chicken nuggets with two different kind of sauces was fluid and logic. The payment worked from scratch. I got a printed purchase receipt right after my payment with a big order number on it. The central information screen shows all the orders: Either „order in production“ or „order ready for pick up“.

And now – what is the innovation? This is is just another touchscreen solution!

No it’s far more: I got fascinated about the system and started to take pictures to tell my experiences to my colleagues at Namics. The restaurant manager got to know my interest and started to talk with me. Ding so, he gave me some interesting insights:

  1. Food fells fresher then ever: There is no stock for food in the back of the cashiers anymore – all burger are served right after making them. Probably my hottest Big mac ever :).
  2. Transparency: The order process is fast and you know how much waiting is left.
  3. Adaption rate: They installed several self service terminals in the last couple of years – this time it’s different: People adopt it because it looks like an big iPhone!
  4. Job rotation: Less cashiers at the payment terminals means more people doing your burgers!
  5. Mutual support: People standing around help each other to get trough the orders.

My Conclusion

A  massive efficiency step forward for Mc Donald’s. This potentially big efficiency improvement in combination with a better user experience is excellent! I’m sure this new system bring also more people and traffic to their existing Mobile App. People might realize that ordering on a touch screen – either big or very small (smartphone) – isn’t that complicated!

Das einfachste Tool bei Usabilitytests: Die Methode des Lauten Denkens

Unter den zahlreichen Methoden, die bei einem UX Projekt zur Verfügung stehen, ist das sogenannte „Laute Denken“ eine der am häufigsten angewendeten Methoden – und zugleich die vielleicht am wenigsten beachtete.
Durch das Laute Denken – d.h. der Nutzer spricht seine Gedanken während der Aufgabenbearbeitung laut aus – kann die Perspektive der User in jeder Projektphase und ohne grossen Aufwand einbezogen werden. Der Usabilityexperte Jakob Nielsen befand

„Thinking aloud may be the single most valuable usability engineering method.“

Ursprünglich in der Psychologie entwickelt, wurde die Technik dort vielfach eingesetzt und untersucht. Welche grundlegenden Annahmen der Methode zugrunde liegen und welche verschiedenen Variationen es dazu gibt, möchte ich im folgenden kurz aufzeigen.

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IA Konferenz 2014 zum Thema Brand Experience. Wir waren dabei!

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Auch dieses Jahr fand sie wieder statt. Zum 8. Mal öffnete die Fachkonferenz vom 22.-24. Mai in Berlin ihre Tore. Informationsarchitekten, Konzepter und Consultants erwarteten 20 Vorträge und diverse Workshops. Auch Namics war dabei – nicht nur unter den Zuschauern, … Weiterlesen

Usability – Welche Methode passt?

Dass die Usability eines Produktes bzw. einer Webseite ein essentieller Erfolgsfaktor ist, ist mittlerweile unumstritten – nicht zuletzt dank Vorreitern wie Jakob Nielsen oder auch Ben Shneiderman. Trotz dieser Erkenntnis gibt es in der Praxis  dennoch oft noch ungenutztes Usability-Potenzial, das in vielen Fällen auf einer gewissen Unsicherheit beruht: Ist Usability nicht zu teuer? Ist das denn alles notwendig und passt das noch in den Zeitplan? Was passiert, wenn Schwachstellen gefunden werden – wie sieht es dann mit Zeitplan und Budget aus? Eigentlich müsste das doch reichen, wenn ein erfahrener Interaction Designer das ausarbeitet?

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User Experience in der Energiebranche

Namics-Studie

Energiewende, Ökostrom, Nachhaltigkeit – Schlagwörter, die spätestens seit Fukushima an Bedeutung gewonnen haben und greifbar wurden. Allesamt repräsentieren sie einen Wandel, der  Politik und Wirtschaft tiefgreifend verändert. Wird nun noch der Strommarkt in der Schweiz liberalisiert, so werden die Karten … Weiterlesen

Das Ende vom Anfang des digitalen Marketing.

Vortrag Digital Marketing

Seit Jahren beschäftigen sich digitale Marketeers mit den Auswirkungen sozialer Kommunikation, mobiler Kanäle und der Inhaltsflut auf ihre Marke. 2014 läutet nun endlich das Ende dieser Diskussionen ein. Es beginnt die Alltags-Ära von digitalem Marketing. Flexibilität, Mitmach-Mentalität und Denken über … Weiterlesen

Usability Tests auf einem Blatt planen

Usability Test Planungs-Dashboard Beispiel

Mein World Usabilty Day ist leider ausgefallen – aus gutem Grund. Der Anlass hat mich wieder an das Usability Test Plan Dashboard erinnert. In einem Nebensatz zum Thema iteratives Prototyping (Slide 17) hatte ich auch auf die Notwendigkeit zu testen … Weiterlesen

Fachtagung Interaktive Vielfalt – Mensch & Computer, Usability Professionals, DeLFI

Vom 08. bis zum 11.09. fand dieses Jahr in Bremen die von Namics gesponsorte Fachtagung Interaktive Vielfalt statt. Die Fachtagung vereint die drei Konferenzen Mensch & Computer, Usability Professionals und DeLFI unter einem Dach.

Bevor ich hier große Worte zu Inhalten, Location, etc. verliere lasse ich lieber Videos und ein paar Fotos sprechen.

Fotos gibt’s hier: http://interaktivevielfalt.org/fotos/

Ich muss leider sagen, dass die Themen der Vorträge, die ich mir angehört habe, nicht alle neu waren und ich leider nur teilweise Fachliches von der Konferenz mitnehmen konnte. Oder um es positiv auszudrücken: Wir bei Namics machen alles mindestens genauso gut wie alle anderen, wenn nicht sogar besser. ;-)

Den Tagungsband der Usability Professionals mit allen Workshops und Vorträgen kann jeder hier einsehen:
http://issuu.com/germanupa/docs/german-upa_tagungsband_up13_web

Die nächste Mensch & Computer findet vom 31.08. bis zum 03.09.2014 in München statt. Weitere Informationen hierzu unter http://muc2014.mensch-und-computer.de/

Namics Goes Eyetracking

Das Namics-Team mit Laborleiter Thomas WeinholdAm 22.07.2013 war es soweit: Zu siebt besuchten wir in einem bunten Mix aus Projektleitern, (UX-)Consultants und Designern das Usability Labor der HTW Chur. Nach einer Einführung mit Updates und Hintergrundinformationen zu den aktuellen Entwicklung von Eyetracking Systemen ging es direkt los mit unserer UX-Studie, für welche wir zusätzliche Research Ergebnisse erhalten wollten. Am Nachmittag nahmen wir uns die Zeit, um verschiedene Webseiten, Layouts und Designs zu untersuchen, wobei sich jeder individuell einbringen und seine methodischen Fragen und Hypothesen praktisch testen konnte. Durch das gemeinsame, interdisziplinäre Experimentieren konnten wir unsere Kenntnisse bei der Fragenentwicklung und der Testmethodik experimentell erweitern. Obwohl viele von uns bereits umfangreiche Erfahrungen mit Eyetracking- und Usability-Testing mitgebracht hatten, war der eintägige Austausch zwischen Hochschule und Professionals aber auch der zwischen Designern und Consultants für alle spannend, da man sonst selten so intensiv Zeit findet oder auch die Möglichkeit hat, im Team zu experimentieren und fachübergreifendes Feedback zu sammeln.

Dementsprechend positiv fällt auch das Feedback der einzelnen Teilnehmer aus:

„Das war eine sehr spannende Erfahrung! Ich bin überzeugt, dass es für unsere Kunden sinnvoll wenn nicht sogar notwendig ist, zumindest eine Eyetracking-Studie zumachen. Ich bin wirklich erstaunt, wie wenig Aufwand es bedeutet, eine Studie vorzubereiten und wie gross der Effekt ist!“ (Veronika, C/PL)

„Gut fände ich, wenn wir in Zukunft eine Möglichkeit hätten, bei gewissen Projekten das Eyetracking anzubieten. Die Auswertungen bestätigen klar die Informationsflut bei überfüllten Startseiten. Spannend war die Erkenntnis, dass bei überfüllten oder unruhigen Seiten das Auge zwar den grössten Teil des Inhalts überfliegt, aber nur ein Bruchteil davon auch gelesen und aufgenommen wird. Die Visualisierungen des Eyetracking-Programms zeigen dies sehr schön auf. “ (Bruno, Designer)

„Wir machen unsere Kunden messbar erfolgreicher – ich hab mich immer gefragt wie man ein Design objektivieren kann. Mit den Möglichkeiten von Eyetracking können wir dieses Leistungsversprechen einhalten.“ (Marcel, C/PL)

„Mit Eyetracking  hat man die Möglichkeit mit wenig Aufwand die Wirkung, die ein Layout auf das Auge und der Kognition des Beobachters hat, genau zu beobachten. Dies ist schon ab der ersten Designphase eines Projektes sehr effizient um Entscheidungen zu treffen und diese vor dem Kunden zu unterstützen. Meine Empfehlung ist, diese Methodik öfters in einem Projekt zu integrieren.“ (Philipp, Art Director)

„Mich überrascht es immer wieder, wie gut man mit Eyetracking schon frühzeitig Schwachstellen identifizieren kann – vor allem bei Landing Pages und Produktseiten kann man sehr gut überprüfen, ob die Aufmerksamkeit der Anwender an die richtige Stelle gelenkt wird oder was man optimieren sollte. Auch für die Kommunikation ist es ein sehr effizientes Mittel, da die meisten Bilder sehr eindeutige Ergebnisse widerspiegeln, wodurch man insgesamt Zeit sparen kann. “ (Sonja, UX-C)

„Die Einsatzmöglichkeiten von Eyetracking sind unglaublich vielfältig, und bieten bei Konzept und Design digitaler Markenerlebnisse viele wertvolle Anhaltspunkte, diese noch effektiver nutzbar zu machen.“ (Mark, Senior Art Director)

„Eine sehr gute Option, Annahmen über die Positionierung von Elementen auf einer Website schnell und effizient zu überprüfen.“ (Olaf, Senior Consultant)

Last but not Least möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei der HTW Chur und  bei Thomas Weinhold, dem Leiter des Labors, für die Gastfreundschaft und vor allem die hochwertigen Tipps und Tricks bedanken – wir konnten viel lernen und hatten dabei auch sehr viel Spass!

 

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