Menuvorschlag: Wissensmanagement mit einer Multi-Blog Plattform bei namics

Bald geht es los mit dem Blogcamp. Hier meine „Menuvorschlag“, nämlich die Vorstellung einer namics-internen Multi-Blog Plattform, welche wir für das Wissendmanagement sehr aktiv nutzen. Die Präsi ist nicht sehr spannend, da es vor allem um eine Vorführung geht.

Präsi: Wissensmanagement mit einer Multi-Blog Plattform bei namics [pdf, 700KB]

Also bis bald!

Corporate Blogging: Hype oder Chance für Marketing und Reputation?

Bald geht es los. Zusammen mit Marcel Bernet sprechen wir bei der Gesellschaft für Marketing zu Weblogs. Bei Marcel findet sich bereits ein guter Überblick (er war schneller).

Die Präsentation arbeitet vor allem mit Beispielen: Reale Blogger und ihre Geschichten, reale Zahlen (von Bernet und namics) sowie funktionierende Beispiele aus der „Corporate Welt“.

Wichtige Eigenschaften von Weblogs: Persönlicher Absender, eingegrenzte Thematik, beschreiten neuer Wege möglich, subjektiv, umkehren der Informationspyramide, dialogsuchend und schnell.

Dann zu drei bekannten Bloggern: Blogging Tom, Albert Kuhn und und Klaus Kleinfeld (Intranet) mit je einer Geschichte. Und dann zu dem Nutzen. Eine Bemerkung zu den (unscharf gewordenen Zielgruppen) und die Tipps.

Hier die die Präsentation und bald „geht der Vorhang auf“: Corporate Blogging: Hype oder Chance für Marketing und Reputation? [pdf, 4,9 MB]


Hier noch der Link zum Whitepaper (es ist beim Eingang grad ausgegangen).

Folksonomy and Tag-Clouds (English Summary)

Dieser Artikel enthält das ins Englisch übersetzte Summary der Usability Evaluation über Folksonomy und Tagging

Some days ago I had a speech at the uDay IV about „Folksonomy – can tagging refine information and do user understand the related navigation element Tag Cloud?“.

The findings of my usability testing regarding Tag Clouds is deflating. You better don’t use them if usability matters.

On the other hand the results of our analysis show clearly that Tagging (Folksonomy) is a technique that should already be applied today.

See for yourself: uday_report_folksonomy-en.pdf [PDF 48KB]

uDay Vortrag über Folksonomy und Tag-Clouds

Unter dem Titel „Folksonomy – wie kann Tagging Informationen veredeln und verstehen Benutzer die typischen Tag-Clouds?“ hatte ich heute einen Vortrag am uDay IV der Fachhochschule Dornbirn.

Für den Vortrag habe ich einen Usability Test durchgeführt und leider kommen Tag-Clouds dabei gar nicht gut weg!

Die Ergebnisse zeigen sehr deutlich, dass Tag-Clouds als Navigationselement eben nur für einen sehr eingeschränkten Benutzerkreis funktioniert. Also besser nicht verwenden…

Doch es gibt Alternativen – lesen Sie selbst:

Social Tagging — Funktioniert das?

Zugegeben ich bin ein Fan von Social Tagging. Beispielsweise bei der Konferenz Blogs 2.0 (mit lauter Geeks im Publikum) hat es exzellent geklappt. Die Zusammneführung von vielen unterschiedlichen Quellen zu virtuellen Wesites. Photos auf Flickr, Blogposts bei Technorati oder auf einer „Planet-Site„, Links auf del.icio.us u.v.a.m.

Ok. Bei der Konferenz hatte Loic auch aktiv dazu aufgerufen ein bestimmtes Tag zu nutzen. Aber es gibt auch weiter gute Beispiele z.b. Flickr generell (allfälligen Tag-Spam mal ausgenommen).

So ein richtig schlechtes Beispiel ist mir bei Amazon entgegengeflogen: Tags für das Buch The Da Vinci Code:

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Hmm… Also doch nicht einfach nur gut? Ich versuchs mal anders.

Zentrale Verschlagwortung / Klassifikation ist sehr schwierig. Ersten muss die Domäne die es zu Verschlagworten gilt im voraus sehr gut bekannt sein und zweiten braucht es es eine Methode die sicherstellt, dass ein bestimmtes Element von verschiedenen Personen gleich zugeteilt wird. Beides entspricht nicht der Realität, deshalb wird meist entweder gewartet bis die Domäne bekannt ist, eine altes/e (sprich: bewährtes) Vokabular / Ontologie genutzt und die Zuteilung nur durch eine (oder ganz wenige Personen gemacht). „People don’t scale“ (frei nach Hugh MacLeod) und weder warten noch eine alte Strukturen sind besonders attraktiv.

Also besser als nichts? Ich bleibe ein Fan (wenn Tag nur einen einstufige Hierarchie haben):

– „Semantic web at work“ (Zentralisierung gibt es nicht) und dort wo es sie gibt, tut es nicht wirklich
– Metadaten entstehen so, die es sonst nie geben würde (zumindest das!)
– tiefe Schwelle für Erfasser, weil einfach und ohne zentralen Flaschenhals
– motivierend für Autoren weil instant reward
– ist Grundlage für eine Standardisierung in gewissen Bereichen (Domänenwissen entsteht kollektiv)