Die Bilanz vom Bilanz Geschäftsberichte Rating 2011

Heute Abend war die Preisverleihung des Bilanz Geschäftsberichte Ratings in der ZHDK. Die Jurierung ist eigentlich schon lange her, aber endlich darf man drüber bloggen…

„Alle reden von online, aber so richtig seriös macht das keiner…“

Bereits am 13 Juli traf sich die Jury für die Online Berichte – und schon damals standen die Ergebnisse für das Print-Ranking bereits fest. Als Mitglied der Online Jury und als Designer kann ich den Gewinnern der Print-Kategorie herzlich gratulieren. Und ja, der Kuoni-Print-Bericht gefällt mir wirklich wahnsinnig gut, ebenso der Swisscom-Bericht. Was die Verhältnisse in der Kategorie Online angeht, zitiere ich einfach den Präsidenten der Design Jury Peter Vetter: „Alle reden von online, aber so richtig seriös macht das keiner…“

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Mein persönliches Fazit: Eigentlich gibt es keinen Gewinner.

Sowohl die leidenschaftliche Diskussion mit den anderen Jury-Mitgliedern als auch mein Eindruck nach näherer Beschäftigung mit den Berichten und Investor-Relations Portalen führten für mich zu zwei Erkenntnissen:

Erstens: Im Bereich Online gibt es noch viel zu tun! Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll, aber leider sind viele Online IR Portale immer noch ein müder Abklatsch und Copy-Paste Wüsten der Printkommunikation. Leider.

Zweitens: Siehe oben. Gewonnen hat nicht der Beste, sondern der mit dem wenigsten Minuspunkten. So richtig glücklich war die Jury (meines Erachtens) mit keinem Bericht bzw. IR Portal.

Es gibt viel zu tun. Ich freu mich drauf ;-)

Bilanz veröffentlicht erstes Social-Media-Ranking.

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Ein kurzer Auszug:

Facebook, Twitter und Co. werden für Marken immer wichtiger. Die BILANZ präsentiert das erste Ranking der 50 stärksten Schweizer Brands in den Social Media.

Die Stars im Social-Media-Ranking sind die Swisscom, Swiss und Tag Heuer.

Viele Unternehmen brauchen erst einen „schwarzen Tag“ um zu realisieren, wie sehr Social Media als Frühwarnsystem bei Pannen helfen könnte. So war es auch bei Swisscom, als am 9. November 2010 das mobile Netz ausfiel.
Patrick Moeschler ist Social-Media-Verantwortlicher bei Swisscom und meint: „Social Media ist der einzige Ort, wo eine Marke auf Augenhöhe mit all ihren Kunden sprechen kann.“ Zusammen mit einem Team von rund einem halben Dutzend Social-Media Verantwortlichen bespielt er die soziale Kommunikation von Swisscom.

Dieses Verständnis für die Welt von Facebook, Twitter und Co. hat die Swisscom zum Sieger des ersten Social-Media-Rankings für die Top 50 der Schweizer Brands gemacht.
«Die Marke zeigt sich sehr dialogstark, reagiert schnell, offeriert ausführliches Promotionsmaterial und bietet auf Facebook eine Support Community – Swisscom hat Social Media wirklich verstanden», sagen Robert Letsch und Nijan Ouliaei von der Zürcher Agentur m&m Interactive Media, die das Ranking für BILANZ ermittelt hat.

Auf den Ehrenplätzen liegen die Swiss und die Uhrenmarke TAG Heuer – welche Aspekte geprüft wurden und welche Brands auf den weiteren Plätzen liegen:

Hier der Bericht der Bilanz.

Web-Content – Wer nichts zu sagen hat, bleibt draussen (Aiciti Vortrag)

Für Unternehmen ist der Umgang mit Online-Inhalten oft eine neue Herausforderung (siehe auch „Die neue Bedeutung von Web-Content„): Heute werden Texte aus Print-Broschüren oder Katalogen 1:1 auf Corporate-Websites kopiert. Webmaster sind aber oftmals nur für das Publizieren der Inhalte zuständig; was fehlt sind Redaktions-Ressourcen, Prozesse und das Wissen über Online-Texte.

 

In unserem heutigen Aiciti-Vortrag zum Thema Web-Content geben wir Tipps und Anregungen zu diesen und anderen Themen:

  • Auch wenn Sie es von sich selbst nicht glauben, aber jedes Unternehmen hat Themen zu verbreiten
  • SEO und Web-Texten sind verzahnte Themen
  • Web-Content ist Marketing (und geldwert)
  • Web-Content erfordert Ressourcen

Und hier die Folien zum Vortrag:

Mehr Präsentationen von Michael.

Download: Web-Content – Wer nichts zu sagen hat, bleibt draussen [pdf, 3.1MB]

dmexco 2010 – Wer suchet, der findet etwas… Gutes

Auf der Online-Marketing Messe dmexco in Köln habe ich gestern einiges gesucht und manches gefunden. Dabei mehr gesucht als erwartet und anderes gefunden als gedacht.

Hingegangen bin ich insbesondere aufgrund des Vortragsprogramms, bei dem einiges an Social Media geboten wurde – neben Online-Marketing natürlich (wenn man das überhaupt so klar trennen kann/sollte). Auf der Suche nach etwas Neuem. Gefunden habe ich viel bekanntest. Frustriert darüber? Nein, schließlich zeigt das ja auch irgendwie unser Know-how bei Namics. Zusätzlich gab es wiederum die Bestätigung, dass derzeit (immer noch!) viele Unternehmen auf der Suche sind, wie sie mit Social Media umgehen sollen. Optisch zu sehen an z.T. überlaufenen Vorträgen, wie „Social Media wirkt“, in den etwa ein Drittel der Interessenten reingekommen ist. Herauszuhören aus den Fragen an die Referenten sowie in persönlichen Gesprächen.

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Bleibt die Hoffnung, dass die Unternehmen brauchbare Antworten gefunden haben. Das Thema ist zu wichtig, als dass es stiefmütterlich behandelt wird oder gar unter den Tisch fällt, weil man keinen Weg findet damit „umzugehen“. Dies ist auch als Apell an uns Social Media beratende und betreibende Dienstleister. Nicht nur das Unternehmen soll in Social Media mit seinen Kunden auf Augenhöhe agieren (fast schon eine Phrase, die ich nicht mehr hören kann). Auch wir müssen dies!

Für uns ist der Umgang mit und in Social Media selbstverständlich, für Unternehmen häufig nicht. So mag der Erfahrungsbericht von Zeit-Online zu ihrer Community und dem Ziel „Debatte“ mit den Lesern für Experten „wenig innovativ“ sein. Für andere waren die sehr praktischen Erfahrungen, wie Fehlern auf StudiVZ (z.B. Missachtung der stärkeren privaten Konversation als auf Facebook, weshalb sie als störender Spam wahrgenommen wurden) sicherlich hilfreicher. Ebenso die Darstellung des Nutzens von Social Media für Zeit-Online, bspw. als Frühwarnsystem für aufkommende Themen und Veränderungen sowie das Aufzeigen von Risiken, für die sie aber auch noch keine Lösungen haben.

Natürlich müssen wir beratende und unterstützende Experten neue Entwicklungen anschieben, kennen und diskutieren. Wir zählen zu den First und Early Adopters von Social Media Innovationen. Das Forum hierfür ist aber (noch?) nicht die dmexco. Zumindest nicht im großen Stil. Hier geht es um den sinnvollen Einsatz von Social Media (und Online-Marketing) für Unternehmen. Ob dann pauschale Vorschläge, wie eine Facebook Fanpage als Start in Social Media einzurichten, eine wirklich gute Empfehlung ist, bezweifel ich. Sowohl, dass damit Unternehmen eine wirkliche Antwort auf ihre Fragen finden als auch, dass damit erfolgreich Social Media betrieben werden kann. Die Experimentierzeiten sind vorbei. Je größer (bekannter) das Unternehmen, desto weniger werden ihm Fehler von der Social Media Community verziehen bzw. es wird gar professionelles Handeln erwartet, nicht einfach nur eine Seite ohne ganzheitliche Kommunikationsstory. Hinzu kommt die unternehmensinterne Rechtfertigung. Einfach mal so etwas machen, das kann zu Recht niemand einem Controller erklären. Themen, wie Ziele von Social Media und passende KPIs inkl. Ihrer Messung (Stichwort: Social Media Monitoring), wirkliche Strategien und interne Organisation werden wichtiger für Unternehmen, Veranstaltungen – wie die dmexco – und uns Dienstleister.

P.S.: Gesucht habe ich übrigens auch ganz klassisch, dank verbesserungswürdiger Beschilderung auf der Messe und speziell dem Gelände. Von der Möglichkeit mal eben schnell etwas zum Essen zu bekommen ganz zu schweigen ;)

Neuer Online-Shop für die FREITAG Reference Collection

Wenn ein innovatives Schweizer Unternehmen wie FREITAG eine neue Produktelinie präsentiert, dann läuft wirklich etwas. Gestern Abend durfte ich an der Feier zur Veröffentlichung der neuen Reference Collection miterleben, wie viel Mühe und Herzblut in die Realisierung der Ideen rund um die neue Kollektion gesteckt wird. Eigens für die Präsentation der neuen Taschen wurde an der Grüngasse 21 in Zürich ein Showroom eingerichtet und ich durfte endlich die schönen Bags begutachten, die ich bis anhin nur von Bildern aus unseren Projekten für Freitag kannte.

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Seit 1993 verkauft FREITAG einzigartige Taschen, gefertigt aus LKW-Planen. Auch mit der neuen Reference Collection bietet FREITAG weiterhin Taschen-Unikate, die aus wiederverarbeiteten Lastwagenplanen hergestelt werden. Mit der neuen Produktlinie wendet sich FREITAG bewusst an zeitgenössische Kunden, die Wert auf hohe Qualität legen und sich mit der Einzigartigkeit ihrer Tasche identifizieren.

In den vergangenen Wochen haben wir in enger Zusammenarbeit mit FREITAG die Kampagnen-Website für die Promotion der Reference Collection umgesetzt und den Online-Shop für die neue Produktlinie auf Basis von Magento implementiert. Herausfordernd war dabei die Umsetzung des Designkonzepts, das von FREITAG in Zusammenarbeit mit der Raffinerie für die Kampagnen-Website erstellt wurde. Das Design für den Shop wurde von uns entwickelt und für den Launch an das vorgegebene Designkonzept angeglichen. Angebunden wurde der Shop an das bestehende System zur Produkteverwaltung von FREITAG, der Kunde kann sich im Shop jedes Taschenunikat in einer 360 Grad Ansicht vor dem Kauf ansehen. Seit gestern ist der neue Shop online und stösst international auf grosses Interesse. Für uns ist es schön zu sehen, wie sich die Wochen intensiver Arbeit endlich für unseren Kunden auszahlen und die neue Kollektion online in die ganze Welt verkauft wird.

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FREITAG lässt während dem ganzen September die auf www.freitag-reference.com gesendeten Kommmentare täglich auf einer Bleisatzmaschine aus dem Jahre 1840 als Zeitung THE DAILY REFERENCE drucken. Die tägliche Ausgabe von THE DAILY REFERENCE wird in Zürcher Bars verteilt und kann zudem als Newsletter abonniert werden. Einen Besuch im schön eingerichteten REFERENCE Editorial Space an der Grüngasse 21 in Zürich kann ich jedem empfehlen, um die neue Kollektion in Augenschein zu nehmen und live dabei zu sein, wenn THE DAILY REFERENCE in Handarbeit gedruckt wird.

Es gefällt mir, dass wir FREITAG mit unserer E-Commerce Erfahrung unterstützen dürfen und ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit von FREITAG und Namics.

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Sika: Der (noch) unbekannte Riese

Gestern bei ECO im TV: Eine schöne, ausführliche Reportage über Sika und was das Unternehmen so macht. Obwohl weltweit aktiv und in mehreren Feldern der Spezialchemie Weltmarktführer scheint Sika nicht so bekannt zu sein, es sein müsste.

Was vor 100 Jahren mit dem ersten Gothard-Tunnel begann, geht heute mit dem neuesten Gotthard-Projekt (dem längsten Tunnel der Welt!) in eine erfolgreiche Zukunft.

ECO vom 23.08.2010

Mehr zu Jörg Schlumpf und seinem Gotthard-Projekt kann man übrigens in seinem blog erfahren.

Leider lässt die Reportage ein wenig die weiteren Wirkungsfelder vermissen. Ein paar interessante Insights aus der Sicht von Studenten, Berufsanfängern und Sika-Mitarbeitern gibt es im Experience-blog.

Dort gibt es auch mehr Infos zur Geschichte der Sika.

Wer sich für das ganze Sika 100 Jahre Projekt interessiert. Hier gehts zum Projekt, das wir mit viel Spass und Freude mit der Sika umsetzen durften.

Social Media Monitoring: Sie wollen es wissen. Vortrag für C36 (Aiciti).

Ich hatte wieder einmal Gelegenheit zum Thema Social Media Monitoring zu sprechen und habe dafür sogar ganze 1.5h Zeit erhalten. Zeit genug für einen Gesamtüberblick.

Trotz des schönen Wetter und der Hitze (Danke für die Klimaanlage!) war der Raum praktisch voll. Zudem habe ich viele interessante und angeregte Diskussionen geführt.

Danke an Aiciti und Digicomp für die Organisation der C36 Vortragsreihe.

Weitere Informationen zum Theme Social Media Monitoring oder generell zu Social Media.

Präsentation kann

hier

als pdf heruntergeladen werden.

Namics dankt Coop für fünf Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit im Online Marketing

2005 klopften wir bei Coop oder Coop bei uns an die Tür. So genau weiss das heute niemand mehr. Mit einer Reihe von Online-Kampagnen und innovativen Gewinnspielen mit Viral-Effekten hielt Coop das Interesse an den Coop-Angeboten konstant hoch. Das Namics-Team Rotweiss lieferte die Ideen und machte sich ans Werk.

Seither sind fünf Jahre vergangen, in denen wir gemeinsam mit dem Basler Online-Team von Coop unzählige Projekte und einen Grossteil des Coop Online-Marketings realisieren durften.

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Fünf Jahre … kreative Konzepte und Ideen entwickelt.

Fünf Jahre … umfassende Layouts entworfen.

Fünf Jahre … raffinierte Designs gestaltet.

Fünf Jahre … solide Animationen konzipiert und umgesetzt.

Fünf Jahre … passende Texte entworfen, Copy und Headlines geschrieben, Übersetzungen angewandt.

Fünf Jahre … fundierte Community Care, Moderation und Monitoring betrieben.

Fünf Jahre … unsere Expertise im Online-Marketing vertieft.

Fünf Jahre … wirksame Online-Kommunikationsberatung geleistet.

Fünf Jahre … zuverlässig Back- und Frontend programmiert.

Fünf Jahre … fundiertes Markenwissen erweitert und erlebbar gemacht.

Fünf Jahre … Botschaften konsequent über alle Kanäle verbreitet und damit die Markenbekanntheit gesteigert.

Fünf Jahre … die Positionierung von Coop als Detailhändler mit grosser Produktvielfalt gestärkt.

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Danke Coop für die tolle, intensive und freundschaftliche Zusammenarbeit. Danke ans Team für den unermüdlichen und leidenschaftlichen Einsatz.

170’000 kostenlose Ad Impressions pro Woche

Sie haben Recht, der Titel klingt wie der Betreff einer Spam-Mail. Ganz kostenlos war das kommende Beispiel auch nicht. Eine gute Idee kommt ja nicht (wie oft angenommen) ganz von selbst, aber das ist eine andere Geschichte.

Werbeeinblendungen gehen schnell ins Geld. Doch Harley Davidson nutzt Chatroulette als Werbeträger. Chatroulette ist der jüngste (kleine) Hype im Web. Der 17jährige Andrej Ternowskij entwickelte ein Tool, das vollkommen fremde Leute aus aller Welt miteinander chatten lässt. Ohne Anmeldung und ohne Einfluss auf die gezeigten Chatpartner. Eine spannende Sache. (Hier sei gesagt, dass auch freizügige – meistens männliche – Personen Chatroulette für sich entdeckt haben.)

Viel ist nicht nötig, für hunderttausende kostenlose Werbeeinblendungen. „Nur“ eine geniale Idee. Man nehme einen Computer mit Webcam, geht auf Chatroulette und setzte eine Karte vor die Webcam auf der steht „Sorry, I’m on the road“, natürlich mit Harley Davidson Logo.

Hier das Video mit einigen Reaktionen der Chatpartner.

Mobile Nutzung des Internet und andere spannenden Zahlen aus 2010

Die EIAA (European Interactive Advertising Association) publiziert interessante Nutzungszahlen für das aktuelle Jahr, insb. auch für Mobile Internet. Hier findet sich die umfassende Präsentation der Studie:

„Mediascope Europe 2010“ von Alison Fennah [PDF 2,6 MB]

Die folgende Graphik zeigt in der ersten Spalte die wöchentliche Reichweite der Internetnutzung pro europäischem Land und im Durchschnitt. Mit 61% in Deutschland und 84% Prozent in der Schweiz nichts Neues resp. so wie vom Bundesamt für Statistik für die Schweiz und vom Statistischen Bundesamt für Deutschland (in etwa) ausgewiesen.

Spannender sind die dritte und vierte Spalte „Mobile Use 2010“, die auf die folgende Frage Auskunft gibt: „In a typical 7 day week, that is Monday to Sunday, can you tell me if you use the Internet via a mobile phone or a PDA?“

20% aller User in der Schweiz und 7% alle User in Deutschland greifen auf Wochenbasis mobil auf das Internet zu. Das sind rund 1.1 Mio Menschen in der Schweiz und und 5 Mio. Menschen in Deutschland!

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Auch mitgeliefert auf der Seite 11 in der Präsentation ist die Altersverteilung der Nutzung (zumindest für die Schweiz), die aber mit einem stärkeren Gewicht bei Jugendlichen und zu Gunsten männlicher Nutzer kaum Überraschungen bereit hält.

Extrem spannend ist wiederum die folgende Graphik, welche die Ungleichverteilung der Werbegelder im Verhältnis zur Nutzungszeit der Medienarten in der Schweiz zeigt. Krass ins Auge sticht, dass Print noch immer massiv absahnt. Ob gerechtfertigt oder nicht, kann jeder für sich selbst beurteilen.

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Schlussendlich noch der interessante Aspekt des „Media Meshing“ also des überlagernden Medienkonsums. So nutzen 60% der Schweizer User parallel zur Fernsehnutzung „Internet on PC“ und nochmals 10% „Internet on Mobile“. Zumindest bei der Frage „When you’re mainly watching TV, which other media do you sometimes use?“. Dabei fühle ich mich persönlich umfassend angesprochen ;-)

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Weiter geht es beispielsweise mit Nutzungsgründe und Online-Aktivitätewn ohne welchen man nicht mehr leben kann „cannot live without“… viele spannende Zahlen und auch die sozialen Netzwerke sind sowohl in Deutschland wie auch in der Schweiz in über der Hälfte aller Fälle den Grund der Internetnutzung.

Hier nochmals der Link zur Präsentation der Studie:

Mediascope Europe 2010 [PDF 2,6 MB]

Die Studie selbst finde ich leider nicht online und insb. die Site der EIAA ist keine grosse Hilfe ;-(

PS: Danke Roman Schurte für den Post „Internet-Nutzung in der Schweiz“ als Quelle