Mobile Content & Services: Bad Guy Internet

Sehr zugespitzter Vortrag von Andrew Bud, Vorstandsvorsitzender von mBlox auf dem Kongress Mobile Content & Services, wo es morgen auch einen Vortrag von namics geben wird (von Martin Widmer, Präsentation gibt es hier).

Kernaussage: Warum eigentlich soll „das Internet“ der Mobilbranche vorschreiben bzw. glauben machen, dass auch im Mobile-Bereich in Zukunft alles für lau zu haben sei? Was glauben die eigentlich, wer sie sind?

Ja wer denn? Gereicht wird eine Statistik:

i-c3051b6bd35953ece5b09a7315c4d331-mblox.jpg

Links „das Internet“, rechts „Mobile“, mit 7x mehr Umsatz. Well, who is calling the shots?

Content ist for free im Netz, das ist das Problem des „Internet“. Die Kosten für die technische Bereitstellung sind mittlerweile minimal, so dass die Internetprovider halt nicht mehr viel verdienen. Selber schuld.

„Mobile“ dagegen steht noch gut da und macht noch guten Umsatz. Andrews Warnung: Nicht den gleichen Fehler machen wie die Internetprovider, die allzu leichtfertig die Zugangspreise gesenkt haben und nun Probleme mit dem Verkauf von Content haben. Die Zukunft wird mobil sein und die Internetbranche hätte es allzu gerne, dass die Mobile-Provider den gleichen Fehler machten wie die des Internets.

Allerdings räumt er ein, dass die Preismodelle der Mobilanbieter zurzeit auch nicht unbedingt verständlich sind. Hochgerechnet macht z.B. eine SMS noch immer sehr viel des Umsatzes aus, wenn man bedenkt, wie viel das bisschen Data kostet. Erheblich interessantere Dienstleistungen, wie zum Beispiel eine Suche oder E-Mail, die über den normalen Datentarif läuft, ist vergleichsweise günstiger.

Auch der Bezug von z.B. MP3s sollte eindeutiger geregelt sein. Kosten fürs Liefern, die zurzeit extra fällig werden, sollten nicht vom Vertrag des Käufers abhängig sein, sondern von vornherein im Preis eingerechnet werden.

Auf eines geht Bud allerdings nicht ein: den Wettbewerb. Bad Guy ist nämlich nicht wirklich das Internet, sondern eigentlich der Wettbewerber, der seinen Tarif senkt.

Wovon ich zum Beispiel hier im Tagungshotel weit entfernt bin: Hier gibt es nur Wlan von Vodafone und O2 – für satte 4 Euro die halbe Stunde.

Veröffentlicht unter Mobile

Mobile Web 2.0 – wer hat’s erfunden?

Langsam pfeiffen es nicht mal mehr die Spätzen von den Dächern. Das mobile Web 2.0 hat sich etabliert. Oder soll ich besser sagen, das Web 2.0 wird mobil? In der Tat kommen nicht viele Innovationen aus der Telekom-Industrie.

Zuerst aber mal zu den Web 2.0 Firmen, die mobil werden. Es sind dies Yahoo, Google, Microsoft, Youtube, Skype, Orb und andere. Keiner stellt sich die Frage, ob diese Dienste auch mobil genutzt werden. Ein Indikator für die Entwicklung, ist ie steigende Nutzung von browserbasierten Diensten. In den UK waren es im März 2007 bereits 15.52 mio Benutzer auf Monatsbasis. Dies entspricht, je nach Interpretation einer Durchdringung von 25 – 30% der der aktiven Benutzer.

Auch die Browserhersteller haben nochmal einen Gang höher geschaltet. Opera hat eine neue Mini-Variante in einer Beta-Version publiziert (Opera Mini 4 Beta). Microsoft hat einen mobilen Browser mit dem Namen Deepfish in der Entwicklung und Nokia hat den mobilen Smart Phone Browser auf Basis der Safari-Browser-Engine bei den zahlreichen neuen Mobiltelefonen vorinstalliert.

Was macht nun aber die Telekomindustrie? Auf jeden Fall kann man sagen, dass nun langsam „schlaue“ Browser installiert sind, die es ermöglichen ein breites Angebot an Diensten zu nutzen. Auf der anderen Seite versuchen Platzhirsche, wie Nokia Anwendungen und Funktionen auf dem Markt zu pushen, die es der Internet-Industrie ermöglichen soll, in die mobile Welt einzusteigen (oder doch ihre Geräte besser zu verkaufen?). Einige Beispiele sind die Such – und Mapping-Software von Nokia oder die Nokia Widgets. Bis jetzt wurden solche Anwendungen noch kein Renner.

Es sind vielmehr die Internet-Firmen, die zum Treiber der mobilen Nutzung werden. Dies haben die Mobilfunkkonzerne auch herausgefunden und werben nun mit den einschlägigen Brands. T-Mobile wirbt mit dem „web’n’walk“ Tarif und E-Bay. 3 Wirbt mit dem X-Series-Tarif mit Skype, E-Bay, Yahoo, Google und anderen. Die Telekoms möchten also mit dabei sein, wenn die Nutzerbasis sich verbreitert. Jedoch ist der mobile Internet-Zoo immer noch tariflich von den wilden Tieren im Internet draussen durch Tarife-Pakete abgegrenzt.

Wer hat’s nun erfunden? Niemand; es gibt alles schon. Na dann; viel Spass im mobilen Web 2.0 Zoo!

Veröffentlicht unter Mobile

ArcGIS und Google Web Toolkit

Donnerstag, 10. Mai, JavaOne 2007

Heute habe ich die längere Mittagspause nochmals richtig nutzen wollen um im JavaOne Pavilion die vielen Stände der Aussteller abzuklappern…

ESRI

Am meisten Zeit habe ich dabei bei ESRI verbracht, der Anbieterin der Mapserver Architektur ArcGIS. ArcGIS besteht aus den drei Layern Applikationen (Desktop, Server, Mobile), dem Developer Layer (dort findet man die so genannten ArcObjects) und dem Datenlayer (mit Daten von zum Beispiel Tele Atlas oder Navteq).

Mapping Dienstleister verfügen oftmals nicht über einen selbst entwickelten Mapserver, sondern bieten Lösungen mit weiterentwickelten Produkten wie eben diesem ArcGIS an. So ein Mapserver verfügt – neben dem Visualisieren der Mapdaten – auch über Funktionen wie etwa Routing oder Umkreissuche. Hat man einen solchen ArcGIS Server zur Verfügung, wurden mir zwei Möglichkeiten vorgeführt wie man diesen verwenden kann (natürlich gibt es noch mehrere).

Einerseits kann man sich in die Admin Oberfläche des Mapservers einloggen und einen Wizard „Create new map“ starten, der einem in wenigen Schritten den verfügbaren Kartenausschnitt, den Maptyp, die verfügbaren Actions (Stichwortsuche, Routing etcetera) und Datensets auswählen lässt. Ist der Wizard beendet, liegt eine Webapp vor die auf dem selben Server oder – nach dem Herunterladen des WAR Files – auf einem anderen Server deployed werden kann. Oder man erstellt seine Map mit einem WYSIWYG Editor der ein JSP mit JSF Tags generiert. Die vom ESRI Mitarbeitenden „selbst generierte“ Map liess einem auf dem Stadtgebiet von Bagdad Start- und Zielort von Militärkonvoys setzen, worauf der Mapserver eine Route „um gefährliche Gebiete herum“ vorschlug. Ausgewählt werden konnte auch der Fahrzeugtyp, so hätte der Mapserver bei Panzern etwa andere Strassen gewählt als bei kleineren Patrouillenfahrzeugen.

Auch von ESRI gibts es Developer Ressourcen, namentlich das „ESRI Developer Network (EDN)„. Damit kommt man an Ressourcen um eigene Maps in Desktop- oder Webanwendungen zu integrieren. Leider gibt es das nicht kostenlos, die jährliche Gebühr beträgt USD 1500.-.

Ein ganz interessantes Produkt von ESRI ist „ArcWeb Services 2006„, damit lassen sich eigene Maps mittels unterschiedlicher APIs (SOAP, REST, JavaScript und anderen) Maps in die eigene Anwendung integrieren. Auch dieses Angebot ist aber nicht gratis.

Googles Web Toolkit

Am Stand von Google wurden neben dem Verteilen eines Merkblatts für eine allfällige Bewerbung und der Visitenkarte eines Recruiters auch Google Checkout und der brandneue „Google Web Toolkit“ vorgestellt. Leider fiel eine angekündigte Demonstration des GWT wegen zeitweiliger Netzwerkprobleme ins Wasser. Kurz beschrieben bietet der GWT dem Java Entwickler die Möglichkeit OHNE Javascript Kenntnisse Ajax Applikationen zu erstellen. Dazu kommt GWT mit einer Fülle vorgefertigter Elemente die vom Entwickler einfach in dessen Anwendung integriert werden können.

Weitere Aussteller

Des weiteren war ich noch an den Ständen von SoftwareFX, wo man mir eine CD mit „Chart FX for Java“ überreichte, bei Interface21 (bei der Verlosung von Büchern und eines TomTom ging ich leider leer aus), Terracotta (da suchte ich – entgegen anderslautender Ankündigungen – vergeblich nach jemanden der sich gut mit DWR auskannte), Canoo aus Basel (der Anbieterin von ULC, wo sich der Herr am Stand an Jürgs Blogeintrag erinnert hat, einem Framework für die Entwicklung von GUIs für „Java Rich Internet Applications“), Altova (der Herstellerin von XMLSpy), der Eclipse Foundation (Version 3.3, „Europa“, folgt im Juni), der java.net Community, beim freundlichen Spielzeugroboter WowWee und IBM, wo ich mir ein Tool für Data modelling zeigen liess.

Veröffentlicht unter Mobile

Neue mobile Google Suche

Endlich hat Google eine neue Suche für den mobilen Kontext freigeschaltet (Ankündigung über Eintrag auf dem Google Blog). Dieser Schritt war nach den mageren Zeit mit der alten Version bitter nötig (siehe http://blog.namics.com/2007/02/mobile_branding.html).

i-e1492b1035fc1958bbeaf950c4f724d9-New Google Search.jpg

Natürlich habe ich das Wunder der Technik gerade mal durchgetestet. Erst einmal die gute Nachricht: Die Such-Resulate sind nun nicht mehr auf mobile Seiten begrenzt, sondern scheinen am „ausgewachsenen“ Such-Index orientiert zu sein. Die Resultate basieren jedoch auf dem Google.com Index, weshalb keine lokalen Suchtreffer angezeigt werden.

Eine besonders schöne Funktion ist die Erkennung des Informations-Typs. Wenn man beispielsweise nach einer Firma sucht, kriege man das Angebot den Aktienkurs im Detail anzuzeigen. Wenn man nach einem potentiellen Objekt sucht, bietet Google die Möglichkeit Bilder dazu runterzuladen. Hier fängt auch schon das Problem an: Wenn man beispielsweise „sunrise“ als Suchwort eingibt, möchte man in der Schweiz mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die Internet-Seite des Telekommunikations-Anbieter sunrise angezeigt bekommen. Google jedoch gibt eine Auswahl von 3 Bilder mit Sonnenaufgängen zurück, die den Benutzer ca. 5 Rappen (verrechnete Datenmenge des Mobilfunkanbieters) kosten.

Noch kurz etwas zum mobilen Rendering der Resultat-Seiten. Alle Seiten, die nicht auf mobilen Browsern angezeigt werden können, werden durch eine automatische Rendering-Engine gesendet. Die Resultate sind nicht immer befriedigend, sie reichen aber in vielen Fällen aus. Flash wird jedoch nicht unterstützt und es werden zu viele Bilder mitgeladen, die nicht notwendig sind (man erkennt eh nix). Wenn eine mobile Seite zu einem Suchwort vorhanden ist, wird diese Seite der Hauptseite vorgezogen. Dies hat den Effekt, dass die Hauptseite nicht mehr aufgelistet wird. Im Beispiel sunrise wird lediglich das mobile Portal „live.sunrise.ch“ gelistet und die Hauptseite „www.sunrise.ch“ überhaupt nicht.

Zu guter Letzt steht die mobile Suche leider nur in der englischen Version zur Verfügung. Wenn die Sprache über die Einstellungen gewechselt wird, wird man auf die alte mobile Suche umgeleitet. An Google: Bitte den lokalen Suchindex und alle Sprachen aufschalten. Und nehmt bitte die Bilder aus der Resultatseite raus.

Veröffentlicht unter Mobile

Mobile Internet Nutzer in der Schweiz

Die Schweiz hat zur Zeit ca. 7 mio Mobilfunknutzer, bzw. aktive SIM-Karten. Die meisten Besitzer einer solchen SIM-Karte nutzen das mobile Gerät lediglich zum Telefonieren oder zum SMS’len. Seit ein paar Monaten sind UMTS und EDGE Phones zu erschwinglichen Preisen verfügbar und die Abedeckung der mobilen Breitbandnetze (http://www.umts.ch/index.php?option=com_content&task=view&id=69&Itemid=67) nimmt kontinuierlich zu.

Wie viele Endnutzer wagen sich in die mobile Internet-Welt? Einen aktuellen Hinweis für die Penetration oder die Reichweite, wie man in der Medienbranche sagt, hat Heute sunrise veröffentlicht (sunrise Medienmitteilung vom 22.02.2007). Auf dem sunrise Netz, das eine Kombination aus einem schweizweiten EDGE-Netz und UMTS-Hotspots in den Städten ist, nutzen aktuell 374’000 Nutzer min. einmal pro Monat den mobilen Datenkanal. Dies sind ca. 27.5 % der sunrise Mobile-Nutzer. diese Nutzerbasis nutzt entweder eine Datankarte oder ein Mobiltelefon. Die Frage ist nun, wieviele Datenkarten im Umlauf sind. Da das mobile Breitbandnetz von sunrise vor fast 12 Monaten dem Markt geöffnet wurde (sunrise Medienmitteilung vom 21.11.2005), sind die mobilen Datenkarte eine Teilmenge der 94’000 neuen Kunden. Wenn wir mit 50% rechnen und grosszügig sind, können wir mit ca. 50’000 Datenkarten-Nutzer rechnen.

Adam Riese: Ergibt 324’000 Nutzer, die vom Mobiltelefon aufs Inernet zugreifen (oder das Gerät als Modem nutzen). Dies entspricht 23.4 % aller sunrise Nutzer. Aufgrund von Informationen aus dem nahen Ausland ist diese Zahl realistisch. In Grossbritanien sind es momentan ca. 16 mio (http://www.text.it/mediacentre/wap_figures.cfm) mobile Internet-Nutzer auf Monatsbasis; das entspricht 24.6 %. Bingo!

Fazit: Ein Viertel der Mobilenutzer nutzt mobiles Internet!

Wie sieht es mit der Zukunkft aus? In Japan greifen 55% der Nutzer einmal pro Tag auf das mobile Internet zu (http://www.tecchannel.de/news/international/442785/). Natürlich unter leicht anderen Rahmenbedingungen.

Veröffentlicht unter Mobile

Branding mit Google Mobile – IWC, Ovo, Knorr

Es wäre ja so einfach den eigenen Brand für die mobile Variante von Google zu optimieren bzw zu verteidigen. Leider führt mich die mobile Variante von Google nach der Eingabe der Key words „IWC“, „Ovo“ oder auch „Knorr“ auf Abwege.

Nun fragt sich der Laie, wieso das denn so wichtig sei. Das Ganze ist recht schnell erklärt. Da annähernd 90% der Mobiletelefone im Schweizerischen Markt über einen mobilen Browser (XHTML fähig) verfügen und ca. 20% ihn auch min. einmal im Monat braucht, würde auch hier ein Brand auf eine vernünftige Reichweit treffen.

Besonders schade ist, dass gerade IWC, die eine Kundengruppe anspricht, die technologisch interessiert und potentiell gut mit internetfähigen Mobilgeräten ausgestattet ist, bei der Eingabe ihrer Wunsch-Wecker-Marke an erster Stelle einen Link zurückgibt auf einen News-Beitrag von Search.ch über die 57. IWC-Jahrestagung der Walfänger im südkoreanischen Ulsan. IWC heisst übrigens „International Whaling Commission“. Sie setzt sich für die Walfänger dieser Welt ein und sorgt dafür, dass die Wale möglichst effizient von der Artenliste verschwinden.

Liebe IWC, ich möchte auch gerne eine Aquatimer Automatic. Wenn ich jedoch auf meinem UMTS-Geräte mein heiss herbeigesehntes Wunschobjekt über Google suche, werde ich mit unschönen Tatsachen konfrontiert. Ich weiss ja, dass es viele Problem in der Welt gibt, aber muss ich denn im wohlverdienten emotionalen Höhenflug daran erinnert werden?

Suche nach „IWC“ über www.google.ch/xhtml

Suche nach „Ovo“ über www.google.ch/xhtml

Suche nach „Knorr“ über www.google.ch/xhtml

Veröffentlicht unter Mobile

Mobile Web 1.0 + 2.0 = 3.0

Schon wieder Mal ist es soweit. Das mobile Internet hebt ab. Nach WAP, XHTML ist es nun die konsumentenfreundliche Mobile Web 2.0 Welle. Auch dieses Mal stellen wir uns wieder dieselbe Frage: Ist es nun wirklich soweit; hebt die Sache nun wirklich ab?

Schauen wir mal ein wenig zurück. WAP war ein Flop. Das wird kein Mensch in dieser Galaxie bestreiten. XHTML war irgendwie auch nicht viel besser. Es haben sich jedoch trotzdem rund 15% der Mobiletelefonnutzer dazu entschieden, den Dienst regelmässig zu nutzen. Mangels Bandbreite und Prozessorkapazität fehlt aber auch hier der Spass.

Ist es nun mit der dritten Welle soweit? Werden wir mit Yahoo Mobile, iPhone, Opera Browser, UMTS und Touch Screen unser blaues Wunder erleben? Die Zeichen stehen wirklich nicht schlecht. Wenn nur nicht diese hohen Datenkosten wären…

Was bringt uns die nächste Welle? HSDPA ist die aufgebohrte Variante von UMTS (in der ersten Phase 1.5 Mbit down link). Sobald die HSDPA Phones in genügender Masse im Markt sind, werden die Preise pro Megabyte stark fallen, da ansonsten die Kunden privaten Konkurs anmelden müssten.

Wir können also mit verhaltenem Optimismus auf den „Take-off“ des mobilen Internet warten. Für ein Bier reicht es sicher noch.

http://mobile.yahoo.com/
http://www.apple.com/iphone/phone/
http://www.operamini.com/

Veröffentlicht unter Mobile

Blocking Skype on mobile networks – who’s in the drivers seat?

The mobile broadband networks are slowly establishing. Beside that, the 3G devices are reaching the mass market. As 3G networks allow to use Voice over IP applications, Skype is becoming a serious challenger for the established Mobile Operators.

The drivers of this development are the decreasing mobile data pricing and the increasing 3G device penetration. If this hurdels didnt exist, we all would use Skye while we are on the road.

Since Nokia is acting as player in the mobile industry, we are presented new services, which are fancy to use but don’t change Nokia’s business model. At the end of the day the Nokia phones get paid by us, with the monthly bill. This is good enough as long as the revenues of the financing companies (Mobile Operators) are large enough. Unfortunately this fairytale is going to be ended soon. Why?

If Skype is using the data channel, which will be charge in the future with a flat rate, the Mobile Operators revenues will deacrease. As the Mobile Operators revenues are decreasing, the revenues of Nokia are decreasing as well. So far everything is logical.

Nokia is not only a device manufacturer, but also a server and network producer. Recently Nokia has announced new network software, which is able to filter out „not welcome applications“. It is called „Peer-to-peer Traffic Control“ software. If we look back in time, we can remember some repeating patterns. In the Internet industry the established market players have also tried to block new development. The innovative services have been established anyway. To make it short: This will happen also in the mobile industry. The only open question is: How does it end for Nokia?

Nokia tool allows network traffic control

Veröffentlicht unter Mobile

Europeans are driving the Mobile Tube – and the Americans don’t hear us

The digital cameras are going to be replaced by mobile phones and people are creating an enormous amount of news (e.g. blogs). The private digital media creation engine has just begun to change the media industry. To guaranty red ears, Youtube has just added recently a new chapter.

Youtube just announced they will open their portfolio to mobile phones (http://www.youtube.com/press_room_entry?entry=zgLGHXYYsFM). Almost at the same point of time, a report was released showing the adoption rate of mobile video capturing.

i-13594974d6684aa1c9e8a1ea51936ea2-Video Phones.jpg

http://www.telephia.com/documents/Device_ReportVideoCapabilityv4F.pdf

If we look at the details of the report teaser of Telephia we must learn, that the Americans have an adoption rate of 3%, while some European countries have 10 – 15%. The American Internet company Youtube obviously didn’t see enough market potential in creating such a service until some months ago. Form experience I can say, to build up an active user base of 15% lasts at least 12 – 18 months.

Well, these interpretations leave up many open questions. But one thing is clear as glass. The Once more time the Europeans haven’t taken the opportunity to create an innovative service on basis of an existing user base.

Let’s learn a lesson and be next time fist.

Veröffentlicht unter Mobile

Is mobile advertising finally taking off?

Since there are mobile phones available, which can display more then phone numbers and names, the industry is talking about the huge potential of mobile advertising. When is it coming now, and why?

In the last year, we have seen an increasing interest in mobile advertising within the industry (see graph below). With the increased availability of services, which are not linked within operator portals, the interest of mobile advertising has increased. An additional driver is the diversification of the addressable consumer segments. Different segments have to be addressed in a different way with the help of e.g. mobile advertising.

Let’s sum up: The increasing interest in mobile advertising seams to be a sign of maturity in the mobile internet space. What has proved to work in the desktop world is now also applied in the mobile world.

Technorati Chart
Get your own chart!

Veröffentlicht unter Mobile