Intranets im Spitalumfeld – Von der Nutzung und den Bedürfnissen der Mitarbeitenden (Teil 3)

Wie nutzen Spitäler ihr Intranet? Dieser Frage ging ich im Rahmen meiner Masterarbeit nach. Als dritter Teil einer Serie (Teil 1Teil 2) stelle ich in diesem Beitrag die Ergebnisse aus der Online-Befragung der Spitalmitarbeitenden vor.

Die Studie zeigt unter anderem, dass die Spitalmitarbeitenden das Intranet mehrheitlich täglich bis mehrmals täglich nutzen. Nie wird es nur von insgesamt neun Personen genutzt. Allerdings gibt es bei der Häufigkeit der Nutzung des Intranets Unterschiede je nach Arbeitsort und Berufsgruppe. Bei den Berufsgruppen sind es die Mitarbeitenden der Verwaltung, die das Intranet am häufigsten nutzen, wie die untenstehende Grafik zeigt. Dagegen sind es die Pflegefachpersonen, die das Intranet am umfassendsten, das heisst für viele verschiedene Bereiche nutzen. Zudem dient es ihnen als Plattform, um auf wichtige Arbeitsinstrumente zurückzugreifen, wie beispielsweise auf Richtlinien, Reglemente, Standards oder Weisungen.

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Ausserdem hat sich herausgestellt, dass es Unterschiede je nach Arbeitsort und dem dort verfügbaren Intranet gibt. Sprich: Intranets, die aufgrund der Online-Inhaltsanalyse mehr Kriterien erfüllen als andere werden von den Nutzern auch häufiger genutzt, wie diese Grafik zeigt:

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Gleichzeitig werden diese Spitalmitarbeitenden bei der Arbeit stärker durch das Intranet unterstützt als andere. Auch gesamthaft zeigt sich ein Zusammenhang zwischen der Häufigkeit der Intranetnutzung und dem Ausmass der Arbeitsunterstützung durch das Intranet. Dieser Sachverhalt ist einerseits eine logische Folge der Häufigkeit der Intranetnutzung, zeigt andererseits aber auch, dass Intranets im Spitalumfeld viel Potential haben die Mitarbeitenden bei der täglichen Arbeit zu unterstützen, dieses aber momentan nicht ausgeschöpft wird.

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Bezüglich der Bedürfnisse der Spitalmitarbeitenden lässt sich festhalten, dass die Spitalmitarbeitenden grundsätzlich mit ihrem Intranet zufrieden sind. Einzig zur Suche sowie zur Struktur der Intranets äussern sich die Spitalmitarbeitenden kritisch. Sie wünschen sich eine bessere Suchfunktion sowie eine übersichtlichere und benutzerfreundlichere Struktur. Im nächsten Beitrag werden die Resultate zum Stand der Intranets im Spitalumfeld vorgestellt.

Intranets im Spitalumfeld – Von Untersuchungsgegenständen, Messinstrumenten und anderen Requisiten empirischer Sozialforschung (Teil 2)

Wie nutzen Spitäler ihr Intranet? Dieser Frage ging ich im Rahmen meiner Masterarbeit nach. Als zweiter Teil einer Serie (Teil 1), stelle ich in diesem Beitrag das Forschungsdesign vor.

An der Untersuchung haben insgesamt sieben Allgemeine Spitäler bzw. Spitalregionen und -verbunde der Region Ostschweiz teilgenommen. Sämtliche dieser Spitäler stellten mir für einen Tag einen Arbeitsplatz zur Verfügung, so dass ich ihr Intranet untersuchen konnte (an dieser Stelle nochmals ganz herzlichen Dank für die tolle Unterstützung!). Zur Analyse habe ich ein Messinstrument entwickelt, das insgesamt knapp 100 Kategorien mit Fragen zur Struktur, zum Inhalt, zur Gestaltung sowie zu den Funktionen des Intranets beinhaltet. Der Vorteil einer solchen Standardisierung ist, dass die Intranets der Spitäler im Sinne eines Benchmarks einfach miteinander verglichen werden können.

Zur Erhebung der Häufigkeit und Art der Nutzung sowie der Bedürfnisse der Mitarbeitenden in Bezug auf das Intranet habe ich einen Online-Fragebogen aufgesetzt. Einen Auszug daraus:

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Das Ziel war es anhand weniger Fragen so viele Mitarbeitende wie möglich für die Teilnahme an der Untersuchung zu motivieren. Was auch gelungen ist. 1995 Spitalmitarbeitende haben den Fragebogen vollständig ausgefüllt. Darunter 328 Ärzte, 567 Pflegefachpersonen und 602 Verwaltungsmitarbeitende. Zu den restlichen Personen zählen unter anderem Therapeuten, Psychologen, Mitarbeitende des Sozialdienstes, Bildungsbeauftragte und Rettungssanitäter. Im nächsten Beitrag werden die Resultate zur Nutzung und zu den Bedürfnissen der Spitalmitarbeitenden vorgestellt.

Intranets im Spitalumfeld – Die grossen Hoffnungsträger? (Teil 1)

Zugegeben: Von selbst wäre ich wohl nicht auf das Thema meiner Masterarbeit gekommen. Dank einiger „Namicsler“ wurde ich jedoch auf den Einsatz von Intranets im Spitalumfeld aufmerksam gemacht. Eröffnet hat sich ein Themenfeld, das sowohl in der Praxis als auch der Wissenschaft aktuell intensiv diskutiert wird.

Weshalb das so ist, liegt vor allem an den stetig steigenden Gesundheitsausgaben. So wendet die Schweiz aktuell rund 10 Prozent ihres BIPs an Gesundheitskosten auf. Darüber hinaus hat ein Spital ein breites Spektrum von Zielperspektiven miteinander zu verknüpfen, das von Diagnose, Therapie und Pflege bis zur Hotelfunktion und Rehabilitation reicht. Daneben verfolgen die einzelnen Funktionsbereiche, wie die medizinische Versorgung, die Pflege und die Verwaltung ebenfalls heterogene Ziele bei gleichzeitigem Zwang zur Kooperation.

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Ein Potential zur Verbesserung dieser Probleme schreibt die Literatur immer häufiger modernen Informations- und Kommunikationstechnologien zu. So auch Intranets. Diese verbessern zum Ersten die interne Kommunikation und sind dadurch in der Lage die Mitarbeitenden zu motivieren und zu binden. Zum Zweiten erleichtern Intranets das Wissensmanagement, wodurch die Effizienz gesteigert werden kann (wie wir auch bei unserem Vortrag an den X.DAYS 2010 zeigen konnten). Zum Dritten unterstützen und erleichtern Intranets Arbeitsprozesse, was nicht nur dazu führt, dass Zeit gespart und Kosten gesenkt werden können, sondern auch dass die Behandlungsqualität verbessert werden kann. Nicht zuletzt können zum Vierten mit Hilfe der Intranets neuartige Formen medizinischer Behandlung vorangetrieben werden.

Aufgrund dieser vielversprechenden Ausgangslage wollte ich in meiner Masterarbeit untersuchen, wie sich der Stand der Intranets im Spitalwesen gegenwärtig präsentiert und welches die Bedürfnisse der Mitarbeitenden sind. Generell ging es darum herauszufinden, was für eine Bedeutung den Intranets im Spitalumfeld tatsächlich zukommt. Dieser Beitrag ist der erste einer Serie, in der ich das Vorgehen sowie die wichtigsten Resultate meiner Studie vorstellen werde.

Highlights unserer Konferenz zu Barrierefreiheit

namics veranstaltet in knapp zwei Wochen eine große Konferenz zu Barrierefreiheit, das Europäische Accessibility Forum Frankfurt am 27. März. Es ist eine einzigartige Veranstaltung, denn ohne Übertreibung: ein so hochkarätig und international besetztes Podium findet man selten, und in Europa noch seltener.

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Die Besonderheit liegt auch darin, dass wir nicht die zweihundertste Screenreader-Demo zeigen wollen oder Barrierefreiheit ausschließlich für Barrierefreiheitsexperten. Nein, wir wollen Barrierefreiheit von außen beleuchten, aus unterschiedlichsten, brandaktuellen Perspektiven. Zum Beispiel von der technischen Seite, aber aus den Perspektiven Web-Anwendungen und mobiler Zugang. Und vor allem von der geschäftlichen Seite: Warum gibt es in Europa keine einheitlichen Richtlinien? Woran mangelt es in der Hochschulausbildung, dass es so schwer ist, geeignete Entwickler zu finden? Was machen Unternehmen wie die Deutsche Bahn, France Télécom, IBM und die Weltbank anders im Umgang mit Barrierefreiheit? Und wenn es solche Unternehmen tun, verschlafen die anderen gerade eine Entwicklung?

Es ist sehr schwer, aus den knapp dreißig Referenten und Moderatoren die Highlights herauszustellen. Aber es gibt darunter welche, deren Teilnahme an dieser Konferenz schon etwas Besonderes ist:

Eigentlich sollte ja Jürg die Keynote halten, denn er ist unser CEO und sehr bewandert in Sachen Barrierefreiheit. Nun aber beschränkt er sich auf die Moderation einer Podiumsdiskussion, denn Linda Mauperon übernimmt die Keynote. Sie ist Kabinettsmitglied bei EU-Kommissarin Viviane Reding und zuständig für Nutzung, soziale Aspekte, Forschung und Entwicklung in Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT). Sie ist damit eine der ranghöchsten Repräsentantinnen der Europäischen Kommission in diesem Bereich. Und der Kommission ist es sehr ernst damit: IKT sind verantwortlich für die Hälfte des Produktivitätswachstums in Europa. Barrierefreiheit verschafft einem größtmöglichen Bevölkerungsanteil Zugang zu diesen Technologien und darüberhinaus zu Partizipation an e-Democracy. Sie ist ein Kernprinzip der Agenda für e-Inclusion 2010, um die Digitale Kluft zu schließen. Zur Forcierung von Barrierefreiheit ist sogar im Gespräch, daraus ein Vergabekriterium von Öffentlichen Ausschreibungen zu machen! Ich bin sehr gespannt auf ihren Vortrag!

Wir haben in einer Diskussionsrunde einige Autoren der nationalen Richtlinien für barrierefreie Websites aus Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und Schweden. Im Publikum sitzen noch Autoren aus 2-3 weiteren Ländern. Aber der Lebenslauf von Charlotte McClain-Nhlapo hat mich besonders beeindruckt: Präsident Nelson Mandela berief sie einst in die Südafrikanische Kommission für Menschenrechte. Sie engagiert sich seit vielen Jahren für die Rechte von Kindern, Frauen, und Menschen mit Behinderungen – seit sie der Weltbank beigetreten ist auch international in den Regionen Ostasien, Pazifik und Afrika. Und sie wirkte an der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen mit. Das dürfte kaum zu toppen sein.

Es sind nur noch wenige Teilnehmerplätze frei, die Kosten sind mit €220 recht moderat, und wer Sprachbarrieren befürchtet, dem sei versichert, dass es Simultandolmetscher für deutsch/englisch ebenso gibt wie Gebärdendolmetscher. Also: gleich anmelden. ;-)

Spiel mit mir, sagten die Zahlen

So oder so ähnlich muss es wohl gewesen sein als Hans Rosling vor der Datentabelle gesessen hat.

Letztes Jahr war ich bereits von seiner Präsentationstechnik hin und weg – jetzt bin ich wieder über die Applikation und Visualisierung der Daten gestolpert. Nicht unbedingt aus ästhetischer Sicht schön – aber einfach zu verstehen.

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Ganz klar: die Schweiz liegt ganz gut in der Bilanz von Einkommen und Lebenserwartung… (Ich freu mich drauf)

Nicht ganz uninteressant ist allerdings der Play-Button unten links. Einfach mal ein paar Länder auswählen und das Spiel beginnt. In die Kategorie „Hab-Ich-Mir-Schon-Gedacht“ fällt vermutlich der folgende Vergleich:

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Da darf man gespannt sein, was in Zukunft auf uns zu kommt – in Indien tut sich jedenfalls was, während der Schweizer Punkt auf der Stelle tritt. http://skitch.com/tlink/gw2i/gapminder-world-schweiz-vs-indien

Ich könnte stundenlang spielen… apropos: hat jemand diese Daten von Schweizer Gemeinden?
:-)

Selber spielen: http://www.gapminder.org/world/

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Respect! Royal respect!

Allerliebst irgendwie. Der Buckingham Palast kündigte gestern an, dass Queen Elisabeth ihre traditionelle Weihnachtsansprache heute nicht nur am Fernsehen, sondern auch auf Youtoube verbreiten will. Ab etwa 15 Uhr MEZ online.

Aber eigentlich nicht erstaunlich, wenn man etwas zurückforscht. Da stellt man fest, dass die königliche Kommunikation schon früher technisch gut unterwegs war – 1957 fand die königliche Ansprache erstmals im Fernsehen statt. Exakt 50 Jahre später dann der Medienwechsel.

Das Ganze schön dokumentiert auf dem königlichen
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Youtube Channel.

Wirklich modern die ältere Dame, Respekt!

Frohe, geruhsame Weihnachten!

[gefunden via news.com]

Apropos: Let’s kill some trees… zweiter Teil.

Mal wieder wird es wir es Zeit die Vorbereitungen – und eben den Baum für den alljährlichen X-Mas-Wahnsinn.

Diesmal eine andere Alternative – nicht unbedingt wald-schonender, dafür ohne zusätzliche Verschwendung von Tinte oder Toner: Der Shelf Tree. (auf 3 – another kind of tree klicken)
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Die Idee könnte glatt von Amazon sein.
Und natürlich daran denken, dass die Geschenke unter den Baum passen müssen ;-)

[via hoipippo, Swissmiss]


Ein SMS-Roman ab, auf und in heute

Hier schreibt Harald Taglinger ab heute einen SMS-Roman, der die nächsten 20 Arbeitstage Fortsetzungen erhält.
Eine lustige Idee, in der Sommer-/SaurenGurkenZeit etwas Leben ins Zeitungslesen zu bringen. Ich dachte mir, ich mache hier mal etwas Werbung dafür [vor zwei Jahren habe ich *im Sommerloch* auf rundfunk.fm aufmerksam gemacht, das findet übrigens dieses Jahr auch wieder statt und ist immer noch gut].
Die Idee hinter dem SMS-Roman ist, dass die Leser den Fortgang der Geschichte beeinflussen können, mit Optionen für die Fortsetzung oder Zitaten, von denen der Autor dann die besten in die nächste Folge einbaut. Eigentlich eine Variante des ach so modernen User Generated Contents. Mashup-ig dann die Darstellung der Episoden, die in den Flyouts der jeweiligen Handlungsorte aufscheinen.
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Crossmedial sowieso, weil der Roman sowohl in der Printausgabe als auch online erscheint [online wieder mal aktueller als Print: im Web gibt’s die aktuelle Folge schon ab 14 Uhr, Print-Heute wird erst ab 16 Uhr verteilt], als [mögliches] Eingabemedium SMS genutzt werden können und schlussendlich die Geschichte auch via Radio [Energy] vermarktet wrid.
Mal sehen, wo uns Autor und Leser noch hin-entführen!
[Disclaimer 1: ich kenne und mag den Autor]
[Disclaimer 2: ja, ich habe gesehen, dass Optionen und Zitate via kostenpflichtige SMS funktionieren. Ich schweige mich dazu aus, ob ich das gut finde. Es interessiert mich aber schon sehr, ob Leser wirklich dafür 20 Rappen aufwerfen]

Mirror, Mirror on the wall…

Today, we should reinterpret this classic fairy tale, as

Google, Google,
Delphi on the ‚net,
Who’s today’s hottest name
On the Internet?

My hobby of the last few months has been looking at how people and companies are present on the net (It’s actually kind of amusing to compare the impact of say, George Bush and Britney Spears.)

One measure of fame is how present you are (your company, your brand) in the media. Looking at the count of news articles from the last week, news.google.ch paints an interesting picture, say of the Swiss Bundesrat:

1 Micheline Calmy-Rey 587
2 Moritz Leuenberger 567
3 Christoph Blocher 535
4 Doris Leuthard 477
5 Pascal Couchepin 439
6 Samuel Schmid 281
7 Hans-Rudolf Merz 6

Hans-Rudolf who?

Looking forward to the elections next month, we can also look at which parties are getting media attention:

1 SP Zuerich 557
2 SVP Zuerich 436
3 FDP Zuerich 382
4 CVP Zuerich 318
5 Gruene Zuerich 192
6 EVP Zuerich 123
7 Schweizer Demokraten Zuerich 0
8 Gruenliberale Zuerich 0

My Hypothesis: the study of news and blog articles could be an interesting alternative to polls and market research. Will the election reflect the media popularity? We won’t have to wait long to find out…

Aufgepasst! Trickbetrüger haben Ricardo als Markt entdeckt

Vor zwei Wochen habe ich ein Produkt auf Ricardo.ch verkauft. Nach einigen Tagen hatte ein Käufer die teure Option „sofort kaufen“ gewählt und meinen Artikel damit gekauft. Der Käufer schrieb mir sofort die folgende Mail:
“ hello seller
i will like to purchase this item please i am a new menber on this site and i will like to buyu this item to my son who live with his mum in west african nigeria so please i want you to get back to me with the total cost of the item plus the shiping fee via DHl to nigeria i dont mind paying you any amount to do this for me i will be adding 50 dollars for you, i will pay you via postal order please if you are getting back to me please send along with your postal address i mean your full name and address where money will be sent too thanks
terry

Nachdem Ich ihm meine Postadresse bekannt gegeben habe, erhielt ich folgende Mail:

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Der Inhalt dieser E-Mails kam mir etwas unseriös vor, also ging ich auf www.nochex.com und fragte per Formular nach, ob die Mails wirklich von Nochex stammen würden. Ein Tag darauf antwortet Nochex, „I can confirm that this email is fraudulent and should be ignored. All official Nochex correspondence ends with @nochex.com“.

In der Zwischenzeit wurde mein Käufer ungeduldig und meldete sich erneut (wohlbemerkt, diesmal mit dem aktuellen Logo von Nochex):

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Obwohl ich über einige Internet-Erfahrung verfüge, war ich nah dran den Artikel zu verschicken. Eine Person ohne Erfahrung könnte meiner Meinung nach ganz schnell darauf reinfallen.

Ausserdem: der Betrüger scheint sich sehr schnell zu verbessern: die zweite Mail war bereits viel besser gestaltet als die erste. Noch ein wenig Zeit mehr und vielleicht lernt er, wie man ein Mail mit der Endung „nochex.com“ verschicken kann – was heutzutage kein Geheimnis mehr ist.

Nun muss ich noch überlegen, was ich Mr. Terry antworten sollte. Meines Wissens gibt’s keine Internet-Polizei, die international so etwas nachgehen würde. Oder?

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