Intranet Summit 2010 – Intranet als Kulturtreiber

Repower „nur ein Stromanbieter aus der Ostschweiz“ legte 2009 eine unglaubliche Performance hin. Das Umsatzwachstum und die Erweiterung um weitere Firmen zwang Repower von einem House of Brands strategisch neu Richtung Branded House zu steuern. Ein erklärtes Ziel war das Rebranding des Intranets und dieses neu zu beleben. Im April 2010 wurden der Internet-Auftritt wie auch das Intranet neu lanciert. Namics als Partner konnte gemeinsam mit Repower dieses Intranet als neues Arbeitswerkzeug zur täglichen Unterstützung entwickeln. So entstand ein Atlassian Confluence Wiki, das den kulturellen Wandel über alle Länder hinweg unterstützt.
Letzte Woche gewährten Paolo Raselli und Roman Zollet einen öffentlichen Einblick in das Intranet.

Am Swiss Intranet Summit zeigten sie den Aufbau der Seite und deren Funktionalität mit Schwerpunkt auf News, Dashboard und Favoritenlogik. Als Projektleiter des neuen Intranet-Auftrittes war es schön diese Präsentation vorbereiten zu können und hier ist das PDF dazu.

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Die Plattform bietet Raum für Standorte in drei Sprachen und einer Newslogik welche sich über alle Bereiche hinweg steuern lässt. Zudem gibt es ein Dashboard (umgesetzt mit Terrific), auf welchem der einzelne Mitarbeiter Raum gibt sich nützliche Tools individuell zusammenzustellen. So können News nach Land, Sprache, Zeitraum, usw. persönlich konfiguriert werden. Weitere Widgets wie: Wetter, Währungsrechner, Favoriten und SBB-Verbindungen dürfen da nicht fehlen.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass eine Technologie für die Zukunft gewählt wurde um Kultur und verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Marke GROSS zu schreiben.

Simon Daiker

Sozialinformatik-Event in Rorschach 2010

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Ein schon fast familiärer Abend (sievent) für Sozialinformatik-Fachleute (FHS St. Gallen), um sich über aktuelle Projekte zu informieren. Es war eine Ehre für mich den ersten Vortrag halten zu dürfen. Dieser handelte vom internen Wissensmanagement in Form des Namics-Intranets (Wiki – Multi-Blogging und Editier- sowie Kommentar-Funktion von Confluence). Das Intranet ein Ausdruck der Kultur von Namics, die den Dialog fördert und Wissen von allen Mitarbeitern einfach zugänglich macht.

Download Handout Wissensmanagment bei Namics.pdf

Im Anschluss präsentierte Martin Hofmann (Mobile Learning), was man unter „Mobilem Lernen“ anhand von Dokudare versteht. Interessant war der Ansatz des virtuelle Öffnen des Schulzimmers, um den Kreis der Interessierten und Betroffenen zeitnah mitzuerleben. Peter Niedermann (Movis AG) erläuterte, wie Fachkärfte der Sozialen Arbeit heute mit internen Tools arbeiten. Dabei spielen Vorschriften/Abläufe und der strukturelle Aufbau des Unternehmens eine entscheidende Rolle. Die SMS-Beratung, vorgestellt von Roland Wittwer (Online Beratung) zeigt deutlich, dass die Wirkung direkt mit dem Kanal (SMS, Email, Telefon) zusammenhängt. So erreicht man oft Kinder und Jugendliche bei einem schwierigen Thema besser, wenn man nicht telefonisch das Gespräch sucht. Zum Abschluss referierte Daniel Sutter, welche Ansprüche die Sozialpädagogische Familienbegleitung (Koosa AG) an die Technologie stellt. Weiterhin erläuterte er mögliche Zukunftsszenarien mit dieser Technologie.
 
Dieser Sozialinformatik-Abend hat mir einen neuen Blickwinkel auf das Social Web gegeben. So ist sozial (social) nicht immer auch zwangsläufig die Gemeinschaft betreffend. Die Suche nach der Grenze, was im Web noch „social“ ist und wann diese Grenze überschritten ist, ist meist ein Spiegel des Suchers und so individuell wie er selbst.

Weiterführende Links:

http://medienpraxis.ch/2010/sozialinformatik-in-rorschach/
Post von H.-D. Zimmermann zum Event