Endlich WordPress Rock’n’Roll.

Die Namics Blogs sind neu auf WordPress. Wir verlassen das behäbig majestätisch ungelenke MovableType und lancieren unsere Blogs auf WordPress Basis. Mit typischem Namics Flavour auf Terrific Basis und zeitgemässer Adaption mit responsive Layout.

Nein. MovableType war kein strategischer Entscheid. 2005 war es alleine schon eine Sensation, ein Corporate Blog zu führen und in der Potenz davon, dass Mitarbeitende an der öffentlichen Kommunikation auf Augenhöhe mit dem CEO teilhaben konnten. Ein willkürlicher Ausschnitt aus der Wayback-Machine gibt Eindrücke; Jürg hat sich mit HTML Framesets und Fehlermeldungen beschäftigt, Markus Tressl war auf Erkundungstour mit Google Earth und Bloggingtom hat sich offenbar für die Miss Italia interessiert ;-).

Screen Shot - Namics Blog 2005

Über 2’000 Beiträge und 4’700 Kommentare später befinden wir uns in einem neuen Zeitalter.  Facebook, Twitter, Flickr, XING – Direkt oder indirekt, bewusst oder unbewusst partizipiert die Belegschaft an der Unternehmenskommunikation. Alle rund 330 Namics Mitarbeiter verfügen vom ersten Arbeitstag an über ein Login und Passwort und können ohne Publikationsprozesse Blogposts veröffentlichen. Schreiben, Enter drücken, Zägg, und Google weiss davon. Die Namics Blogs haben ihren festen Platz im Kommunikationsmix in der Unternehmenskultur.

Super Terrific und zeitgemäss

Aber auch in punkto Technik und Medienverhalten hat sich die Welt verändert. Definitiv Zeit für einen Schritt vorwärts. Roger hat die Namics Blogs neu auf WordPress (Achtung jetzt wirds etwas technisch) auf Basis des Terrific Frameworks von Remo umgesetzt und für  „Responsive Layouts“ für die Anzeige auf mobilen Endgeräten optimiert. Das Terrific WordPress Theme wird demnächst frei verfügbar publiziert. „In order to do so“ hat er klick-klack gleich auch einen MovableType-to-Wordpress-Importer geschrieben, welchen er jetzt bereits unter Open Source Lizenz gratis auf WordPress.org zur Verfügung stellt. Über 1000 Downloads sprechen für ein gewisses Bedürfnis, den Schritt von Movable Type nach WordPress zu machen. Wie wir auch.


Screenshot – Namics Blogs – Responsive Design

Was jetzt?

Optisch bleiben wir bewusst beim typisch hemdsärmeligen Blog Design –  in der Anmutung der alten Blogs. Allerdings  optimiert  auf unsere Leser mit den mobilen Endgeräten, powered by Terrific, was uns die Weiterentwicklung enorm vereinfacht und in der Hoffnung, dass wir das 90-9-1 Prinzip durchbrechen werden und unsere Mitarbeiter eine wesentlich tiefere Kontributionsschwelle für die Publikation haben noch aktiver bloggen werden. Weil WordPress einfach selbsterklärend ist. Einfacher wird es für die Kommentarschreiber. Ohne nerviges „Captcha-Verfahren“ dürfte auch Peter Hogenkamp wieder häufiger unsere Beiträge kommentieren.

 

PS:
Was schreibe ich eigentlich da? Seit geraumer Zeit propagiere ich Management Commitment, Vorleben, Geduld, Passion als zentrale Erfolgsfaktoren für die Kommunikation 2.0. Jürg Stuker hat bis zur Migration der Blogs 875 Beiträge verfasst. Da hätte er diesen Post eigentlich auch selber schreiben können ;-). Merci Jürg für Deine anhaltende Passion, merci Roger für Deine 0-100 Performance in Rekordzeit und merci an alle Autoren, die die Namics Blogs so lieben wie ich. Schreiben. Enter. Zägg.

PPS:
„ERSTER!“ auf den neuen Namics Blog ist Roger. Als geistiger Vater und treibende Kraft in der Migration gibt er Einblicke ins Making-of der neuen WordPress Blogs.

 

Google+ Neu mit Pages für Unternehmen und Marken

Heute abend war richtig Goldgräberstimmung auf Google+. Ab sofort führt Google+ Pages für Unternehmen und Marken ein.

Kurz nachdem Google über den PR-Verteiler informiert hatte, wurde die Funktion nach kurzer Wartezeit für alle Google+ Benutzer freigeschaltet. In Echtzeit konnte ich verfolgen, wie die EarlyAdopters ihre ersten Google Pages aufgeschaltet haben. Mike Schwede mit Goldbach Interactive, Tim für TEDxZurich, Peter die NZZ und Malte die Brack Page. In spontaner Teamarbeit haben Tim und ich die Namics Page erstellt.

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Und während ich schreibe, sind es bereits ein Dutzend mehr. Irgendwie fühlt es sich nach Pionierarbeit an wie damals beim Erstellen der ersten GoogleWave und GoogleBuzz Accounts…

Was es bringt?
Eine gute Indizierung in Google wollen wir mal hoffen, eine weitere Herausforderung im Management eines zusätzlichen Corporate Accounts und viele neue Fragen bezüglich Crossposting Strategien, der Administration des neuen Profils mit mehreren Benutzern. Und ich bin gespannt auf die Akzeptanz von Unternehmens-Content im bislang angenehm marketingfreien Google+ Stream.

Der Funktionsumfang ist noch etwas dürftig und die Plugins fürs Einbinden auf der Website scheinen noch nicht ganz ready zu sein. Es werden wieder spannende Pionierwochen werden. Viel Experimentalcharakter und Übungen auf dem Livesystem. Insgeheim aber mit der Überzeugung, dass es diesmal funktionieren wird. Nicht wie mit Google Wave und Google Buzz.

Weitere Informationen gibt es im Blog-Eintrag von Vic Gundotra, Senior Vice President of Engineering bei Google, auf dem Official Google Blog und auf der Google+-Presseseite.

Designkantine Oktober – Interaction Design selbst gemacht


Interaction Design – die Gestaltung von Struktur und Verhalten interaktiver Produkte – ist ein Thema, das nach aktiver Beteiligung schreit!

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Aus diesem Grund war die heutige Designkantine nur mit wenig „Airtime“ von Michael Sandmaier und Daniel Demel, dafür aber mit viel „Hands-on“ für die Teilnehmer.

Daniel und Michael haben in einer kurzweiligen Präsentation die wichtigsten Instrumente, Vorgehensweisen portratiert und uns die wichtigsten Design Patterns an die Hand gegeben. Vier Gruppen haben unterschiedliche Aufgaben erhalten. Die Konzeption einer mobilen App für ein Hotel für verschiedene Personas.

(mehr …)

Google+ ab sofort öffentlich – mit gepimpten Hangouts.

Ab sofort ist Google+ öffentlich und ohne Einladung verfügbar. Aber nicht nur das. Google hat in dieser Zeit 91 Verbesserungen vorgenommen. Hier die Highlights:

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Hangouts für Mobiltelefone
Jetzt kommt Konkurrenz für das proprietäre Facetime von Apple. Google lanciert Hangouts auf Handys. Die neue Google+ App ist bereits im Android Market verfügbar und eine iPhone Version soll in Kürze im Apple Appstore verfügbar sein. In der Zwischenzeit gibt es hier alles zum Thema Google+ und Mobile.

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Hangouts On Air
Hangouts On Air sind Livestreamings, die nicht mehr nur für Freunde und „Eingkreiste“ sichtbar sind, sondern komplett öffentlich übertragen und aufgezeichnet werden können. Es können bis zu 9 Personen gleichzeitig im Hangout sein, die Session ist öffentlich für eine unlimitierte Anzahl Zuschauer einsehbar. Oder einfacher gesagt: Man kann zuschauen, muss aber nicht am Hangout teilnehmen. Derzeit steht die Funktion steht leider noch nicht allen Benutzern zur Verfügung.

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Hangout goes Collaboration
Google+ und Google Docs rücken einen Schritt näher zusammen. An Google Docs Dokumenten kann nun gemeinsam in einem Hangout gearbeitet werden, Sketchpaint-Pixelkunst geübt oder der Bildschirm geteilt werden. Das ist richtig praktisch für den Remote-PC-Support bei den Eltern.

Google Hangout mit API
Der Hammer, wenn auch noch nicht publikumswirksam sichtbar. Für Google Hangout gibt es nun ein API. Das schreit förmlich nach einem Namics Hangout-Lab. Sollte dieses Wirklichkeit werden, melde ich mich freiwillig…

Google+ entwickelt sich für mich persönlich langsam aber sicher zum Facebook Killer. Ich bin gespannt, wie sich die neuen Funktionen in den kommenden Wochen bei den Namics Kollegen verbreiten und einnisten. Da hätte ich schon einige Ideen für den Einsatz. Sobald die Hangout on Air Funktion in meinem Profil vorhanden ist, mache ich einen Tag der offenen Tür bei Namics – via Hangout.

Bildquellen: Google

iPad Magazin Lampenfieber – Erste Ausgabe jetzt live

Die erste Ausgabe des iPad Magazins Lampenfieber ist live im AppStore. Das Multimedia-iPad-Theater inszeniert das Thema „Was ist sexy“.

Entstanden ist das iPad Magazin im Markom Lab als Follow-Up von Ego-Now – ebenfalls einem Lab Projekt. In jenem Lab war innerhalb von 48 Stunden ein komplettes iPad Magazin enstanden. Design, Entwicklung, Content. Wir haben bewiesen – iPad Magazine erstellen können wir. Im Markom Lab stand dann der Content im Mittelpunkt. Ziel: Ein Konzept für ein iPad Magazin.

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In den vergangenen Wochen wurde das Konzept zur Realität. Mitarbeiter, Künstler, Friends and Family haben Inhalte beigesteuert – Texte, Bilder, Videos, Statements. Die Lampenfieber Redaktion hat in zahlreichen Nacht- und Wochenendschichten designt, geschrieben, lektoriert und Merchandise kreiert mit dem Ziel, das Magazin am Namics Camp zu präsentieren.

Die grosse Zitterpartie

Die Nacht vor der Präsentation. Unerträgliches Warten auf die Freigabe im AppStore. Denis hat mittlerweile ein Standing bei Apple erarbeitet. Er kriegt Emails von echten Apple Mitarbeitern und nicht nur automatische Email Notifikationen. Kurz vor 23:00 Uhr dann die erlösende Nachricht: „App ready for Sale“.

Um was geht’s in Lampenfieber

Lampenfieber ist weder Kunden- noch Mitarbeiter Magazin. Es ist ein Multimedia-iPad-Theater, das dem Zuschauer in verschiedenen Räumen einen Blick hinter die Kulissen gewährt. Hinter die Kulissen eines bestimmten Themas. Diese Ausgabe inszeniert das Thema „Was ist sexy“ auf eine ganz eigene Art.

Grosser Dank geht an das Redaktionsteam und die Helfer, die unermüdlich in Nachtschichten, Wochenend-App-Store Einsätzen und viel handwerklichem Geschick zur ersten Ausgabe beigetragen haben: Patrick, Nicole, Jana, Denis, Alex, Lisa, Nina, Jean-Claude. Das war Rock’n’Roll!!

Mach mit
Die nächste Ausgabe wird PUNK. Wir suchen weitere Talente, Punks und Künstler in Text, Bild oder Video, die mit viel Lampenfieber an unserer nächsten Ausgabe mitarbeiten möchten. Ein kurzes Email an die Redaktion genügt (redaktion(at)lampenfieber(dot)tv).

Stay tuned

Und jetzt ab: Magazin downloaden im App Store, auf Twitter folgen und die Website im Auge behalten oder gerne Facebook Fan werden. Oder lieber mitmachen?

Sie machen jetzt auch Social Media? Im Ernst?

Der Schweizer Social Media Puls schlägt hoch. In gefüllten Kongresshallen, auf GL Traktandenlisten, in Marketing-, HR- und Kommunikationsabteilungen. Sind Sie tatsächlich bereit für Social Media? Fünf essentielle Fragen an Kommunikationsleader für einen guten Start.

Hektisch wird es in den Chefetagen, wenn die Konkurrenz erste Achtungserfolge auf Facebook, mit iPhone Apps oder Social Media Kampagnen zu verzeichnen hat. In diesem Moment ist die Gefahr für Schnellschüsse und konzeptlose Experimente am Grössten. Das ist der gefühlte State of Social Media in der Schweiz.

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Nicht zu unterschätzen: Mitarbeiter sind ideale Markenbotschafter. Speziell in den sozialen Medien.

Grossartige geplante, nationale Produktekampagnen mit A-Promis bleiben auf der Corporate Website unerwähnt und verhallen mit 150 Followern auf Twitter. Ein Produkt hat mehr als Zehntausend Likes auf Facebook, aber der Hersteller hat keine Idee, was er dieser Fan Community zu erzählen hätte. Mitarbeiter gründen Fanpages für deren Arbeitgeber, aber der Facebook Zugang am Arbeitsplatz ist gesperrt und jegliches Engagement unerwünscht. Marketingabteilungen führen Facebook und Twitter Accounts und bedienen diese sporadisch in „Fire and Forget“ Mentalität mit Promotionen. Mit 3 wöchigen Pausen dazwischen. Da läuft etwas schief.

Paradigmenwechsel ist für einmal nicht nur ein Buzzword. Die institutionalisierten Kommunikationsprozesse funktionieren für Social Media schlicht und ergreifend nur ansatzweise, denn die Kommunikationsmechanismen haben sich grundlegend verändert. „One to many“ funktioniert in den Massenmedien. In den sozialen Netzwerken hingegen ist echter Dialog, Authentizität, Mehrwert und unmittelbare Reaktion gefragt. Eine Herkulesaufgabe für jede Organisation, denn es erfordert neben neuen Prozessen eine nachhaltige Veränderung der Unternehmens- und Kommunikationskultur. Und dafür gibt es keine Lehrbuchlösung.

Falsche Fragen führen zur falschen Strategie

Viele Unternehmen beschäftigen sich derzeit mit der Erneuerung der eigenen Kommunikationsstrategie. Und viele stellen sich bereits in dieser ersten Phase die falschen Fragen:

Auf welchen Plattformen haben meine Marketingbotschaften die grösste Reichweite? Mit welchen Social Media Tools steigere ich meine Verkäufe, Klickraten, Absatzziele? Wie kriege ich schnellstmöglich Fans, Likes und Followers?

Das Blatt hat sich gewendet. Massen werden nicht erreicht – Massen erreichen Sie. Sofern die Masse es denn will oder für relevant befindet oder Lust dazu hat. Fanboys können nicht gekauft werden – höchstens gewonnen. Mit Geduld. Über Jahre hinweg und nicht bis zum nächsten Quartalsreport.

Klar; Marketing und Kommunikation müssen schlussendlich das Geschäftsergebnis messbar unterstützen. Das ist unbestritten. Hauptsächlich verkaufsorientierte Social Media Konzepte – hier klicken, hier kaufen, hier anmelden – haben bescheidene Erfolgsaussichten. „Unfollow“, „Verbergen“, „Mag ich nicht mehr“ sind bei den Konsumenten nur einen Klick entfernt.

Erfolgsfaktor – Die richtigen Fragen stellen.

Nachhaltiger Erfolg in den neuen Medien benötigt neue Strategien. Basierend auf Werten. Identifikation mit der Marke, vorgängiger Akzeptanz für den Empfang von Kommunikationsbotschaften, Lust am Dialog und einer Online Beziehung. Richtig gelesen: einer Beziehung. Eine die den Namen auch verdient.

Social Media Marketing zum Start ist tabu. Vorerst. Es sei denn, es erfolge wohldosiert, subtil und zurückhaltend. Das sind vermutlich nicht Stärken der Marketingabteilungen. Zuerst ist Grundlagenarbeit und viel Geduld gefragt.

Die richtigen Fragen für die Erarbeitung einer eigenen Social Media Strategie sind:

1) Welche Informationen bieten dem Kunden einen echten Mehrwert?
Mehrwert ist einfach. Entweder ist die Information schneller verfügbar als bislang, hilfreich für den Konsumenten, unterhaltend oder sie gibt Einblick abseits der geschliffenen PR Fassade. Was werthaltig oder wertvoll ist entscheidet der Kunde. Spontan. Oder auch nicht. Produkte- oder Supportinformationen, Einladungen zu Events, Links zu Referaten, Blogposts, Medienmitteilungen und eine Prise Unterhaltung bieten deutlichen Mehrwert im Vergleich zu offensichtlicher Werbung.

2) Wer führt Dialoge mit den Kunden?
Dialog ist einfach. Man führt ihn mit Menschen. Mit einem Vor- und Nachnamen und einem Gesicht. Mit zwei Augen, zwei Ohren und nicht über Logos, namenlose Redaktionen und Administratoren. Geben Sie Ihren Mitarbeitern in den sozialen Medien ein Gesicht. Auf XING, Facebook, Twitter und Co.. Vor allem denjenigen, die offiziell für die Kommunikation des Unternehmens verantwortlich zeichnen und legitimieren Sie sie.

3) Wie geben wir echte Einblicke ins Unternehmen?
Einblicke sind einfach. Es gibt Pressekonferenzen, Kultursponsorings, Mitarbeiterjubiläen, Referate, Kundenanlässe, Unternehmensfilme, Job Profile, CEO Interviews etc.. Gelegenheiten gäbe es genügend und Sie brauchen keinen PR Stab für deren Inszenierung auf dem Internet. Schaffen Sie Freiräume, damit Mitarbeiter selbst von den Anlässen berichten können. Blogbeiträge, Handyfotos auf Flickr oder Facebook, Statements auf Twitter sind eine authentische Art der Berichterstattung. In Echtzeit.

4) Sind unsere Inhalte Web 2.0 fähig?
Web 2.0 ist einfach. Die Formate sind multimedial, attraktiv und vielfach sogar gratis. Warum ist der Unternehmensfilm nicht auf YouTube? Warum sind der Geschäftsbericht und die Imagebroschüre nicht als e-Paper online verfügbar? Warum ist die Präsentation der Pressekonferenz nicht auf Slideshare veröffentlicht? Die Inhalte wären bereits digital vorhanden.

Inhalte auf Web 2.0 Plattformen zu veröffentlichen hat positive Nebeneffekte. YouTube Videos, Flickr Bilder oder Blogbeiträge rangieren weit oben auf den Google Trefferlisten. Darüber hinweg haben viele dieser Dienste Multiplikationsmöglichkeiten wie das Einbinden auf Blogs, Twitter oder Facebook oder Bewertungsmöglichkeiten wie den Like-Button etc.. Die Community steigert die Reichweite ihrer Inhalte und markiert deren Relevanz.

5) Ist unsere Markenkommunikation stringent?
Stringenz ist simpel. Superfancy auf Facebook und keine Spur von Social Media auf der Website? Warum soll eine Marke in den sozialen Medien anders erlebbar sein, als auf der Corporate Website? Das Markenerlebnis ist idealerweise das selbe. Publikationen, Veranstaltungen, Medienmitteilungen, News gehören zeitgleich auf alle Kanäle. Lieber eine einheitliche Kommunikation konzentriert auf wenige, marktführende Plattformen anstelle ein Dutzends Social Media Accounts mit Flickwerk-Charakter.

Vieles ist einfach. Nur nicht eine neue Kultur zu etablieren. Nehmen Sie die Mitarbeiter mit ins Boot. Opinion Leaders sind gute Aushängeschilder. Engagieren Sie sich selbst auf den neuen Plattformen. Ihre Art der Kommunikation in den neuen Medien wird Vorbildcharakter haben und verbildlicht, dass Ihre Social Media Strategie nicht nur ein Lippenbekenntnis ist. Und haben Sie Geduld. Sie werden in den ersten Monaten vor allem für sich selbst und wenige Leser schreiben. Die Fans kommen mit der Zeit. Wenn Sie Mehrwert bieten und es offensichtlich ernst meinen.

Ach ja. Schalten Sie die Social Media Plattformen für die Belegschaft frei. Es wird nicht schlimmer werden als damals die Einführung von Email oder des Internetzugangs am Arbeitsplatz. Aber Sie gewinnen gute Markenbotschafter.


Diesen Beitrag habe ich ursprünglich als Gastautor für die Netzwoche Ausgabe 14/2010 geschrieben. Den Original Fachartikel gibt es hier als PDF zum Download.

Wie oft werden Bewerber von HR gegoogelt?

Auf Einladung des Ostschweizer Personaltags habe ich heute in Gossau vor 250 Personalverantwortlichen ein Referat zum Thema „Social Employer Branding“ gehalten und habe aus der Namics Praxis erzählt.

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Referat am Ostschweizer Personaltag. Wer hat meine Kamera bedient?

Karin Friedli sprach über die Wichtigkeit des persönlichen Reputationsmanagements in den neuen Medien, Michael Meli (ich weiss jetzt nicht genau welcher) hat eindringlich auf die Gefahren von Facebook von mangelndem Datenschutz über Cybermobbing bis hin zu Reputationsrisiken und dem bösen iLike Button hingewiesen (Im Podiumsgespräch hat er sich dann aber doch als Facebook User zu erkennen gegeben.) Robert Heinzer von Victorinox hat intime Einblicke in ein Schweizer Traditionsunternehmen gegeben, das Social Media erstaunlich professionell organisiert aber noch ziemlich geregelte und geplante Gehversuche in den neuen Medien macht.

4 Erfolgsfaktoren für eine neue Kommunikationskultur

Ich habe in kurzen 20 Minuten die Grundwerte unserer Social Media Kommunikation erläutert: Vertrauen schenken, Vorleben, Authentisch sein, Geduld haben.

Unverhofft kommt oft – Live Interaktion mit Twitter

Mein eigentliches Highlight heute war aber ein ungeplantes: Kurz vor meinem Referat hat sich @artofphil via Twitter gemeldet; ich solle das Plenum fragen, ob sie einen Job hätten.

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Ich habe geantwortet, wenn er eine Bewerbung in 140 Zeichen sendete, würde ich diese vor meinem Referat dem Plenum vorlesen. Gesagt, getan. Jetzt warte ich gespannt darauf, ob er auch Feedback in irgendeiner Form kriegt..

Gibt es eine schönere Einleitung eines Referats als eine spontane Bewerbung via Twitter ans HR Publikum?

PS:
Was Du schon immer wissen wolltest: Wie systematisch werden Bewerber von HR Mitarbeitern gegoogelt? Eine Umfrage im Plenum gibt eindeutige Hinweise.

PPS:
Und ja. Der Titel ist super-reisserisch.

Gold, Silber und Bronze am Best of Swiss Web Award

Das Goldsiegel des Best of Swiss Web Award in der Kategorie Business Efficiency geht an die von Namics umgesetzte B2B Plattform Sonapro.

Am Donnerstag Abend wurden zum elften Mal die Best of Swiss Web Awards vergeben. Vier Projekte von uns wurden in unterschiedlichen Kategorien nominiert. Drei Projekte davon erhielten Gold, Silber sowie bronzene Auszeichnungen.

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Die B2B Plattform Sonapro wurde von der Fachjury als Sieger in der Kategorie Business Efficiency mit dem Goldsiegel sowie in der Kategorie Technologie mit dem Silbersiegel ausgezeichnet. Sonapro ist ein personalisiertes Online-Portal für die Verwaltung von Hörgeräten sowie das vollautomatisierte Abwickeln von Geschäftsprozessen vom Verkaufsprozess, über die automatische Lagerverwaltung bis hin zu den Retouren-, Reparatur- und Garantieprozessen – vollständig integriert in SAP – welches mit Beteiligung von Nose Design AG konzipiert und von Namics entwickelt und integriert wurde.

Sonapro ist eine B2B-Plattform, auf welcher ohne Login nicht sehr viel sichtbar ist. Deshalb ein kurze Erläuterung in Text und Video:

Und so funktioniert die Plattform:


Auszug aus dem Urteil der Jury

Zwei Merkmale machen die Lösung zum Clou: Kunden können ihr Gerät sofort nach der Einstellung mitnehmen. Die One-Stop Möglichkeit ist ein Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Zweitens: Die Aktivierung des Hörgeräts erfolgt online, wie auch andere Statusmeldungen im Lebenszyklus des Hörgeräts. Damit erhält Sona exakten Daten über den Einsatz jedes einzelnen Geräts – ein wesentlicher Nachteil des indirekten Vertriebs entfällt, dank unmittelbaren Rückkoppelungen vom Markt, welche eine agilere Produkteentwicklung und Anpassung der Geschäftspolitik ermöglichen.

Weitere Auszeichnungen für Namics Projekte
Zwei weitere bronzene Awards haben die Projekte home.ch in der Kategorie Innovation sowie der Relaunch des ZHweb des Kantons Zürich – eine Zusammenarbeit mit Zeix AG – in der Kategorie Usability erhalten.

Social Media Governance – Referat an der Social Media Marketing Konferenz

Das Thema Social Media ist offenbar auf dem Weg erwachsen zu werden. Ich spreche immer mehr zu den Themen „Social Media Governance“ und „Social Media Einsatz im HR / Employer Branding“.

An der Social Media Marketing Konferenz im Kongresshaus Zürich vom 24.3.2011 habe ich einen Überblick über Social Media Governance gegeben. Kurzes Referat. 30 Minuten.

Mehr Präsentationen von Ralph Hutter auf Slideshare.

Download der Präsentation:

Wir sind jetzt auch auf Facebook [pdf, 2,3 MB]

Fachtagung Next Generation Content Management. Alle Referate im Überblick.

Heute hat die Namics Fachveranstaltung „Next Generation Content Management“ im SWX Convention Point mit über 100 Teilnehmern stattgefunden. Sämtliche Referate sind auf unserem Slideshare Account oder auf Prezzi verfügbar. Hier die gesamte Übersicht.

Keynote. Next Generation Content Management. Gestern und heute.
Markus Tressl und Marcel Albertin gewähren uns einen Einblick in die Vergangenheit und die Zukunft des Content Managements.
Markus Tressl, Senior Consultant, Namics AG
Marcel Albertin, CTO und Partner, Namics AG

Download im PDF Format

Collaboration mit Wiki – klappt im Intranet und Extranet.
Repower AG Confluence Intranet
Die Ansprüche an das neue Intranet der Repower AG waren gross. Anforderungen wie die Zusammenarbeit zwischen Ländern, ein personalisiertes Dashboard, fein steuerbare News für die interne Kommunikation konnten in einem Confluence Wiki als Arbeitswerkzeug für die tägliche Arbeit vereint werden.
Roman Zollet, Business Unit Manager, Namics AG


Ypsomed Confluence Extranet

Vom einfachen Dokumententenaustausch via FTP Server zur Kollaboration im Confluence Wiki. Mit der Einführung von Confluence als Extranet Tool stellt die Ypsomed AG, ein international tätiger Schweizer Hersteller von Injektions- systemen, die Kommunikation mit ihren Austauschpartnern radikal um.
Raphael Joss, Consultant, Namics AG

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Nationale Suisse – Multisite-Management Konzept.
Mit Multisite-Management lassen sich Corporate-, Länder-, Marken- und Mobileauftritte über dieselbe CMS Infrastruk- tur verwalten. Die Herausforderungen liegen bei solchen Projekten in der Vereinheitlichung von Inhalten, Funktionen und Redaktions-Prozessen bei gleichzeitiger Flexibilität für die spezifischen Zielsetzungen der einzelnen Webauftritte. Am Beispiel der Nationale Suisse wird ein auf die Marketingstrategie ausgerichtetes Multisite Konzept mit Sitecore vorgestellt.
Troy Lüchinger, Senior Manager, Namics AG
Steffen Engeser, Consultant, Namics AG

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Mobile und Trends.
Optimale Auslieferung der CMS-Inhalte für mobile Endgeräte.
Immer häufiger wird Ihre Website mit sehr heterogen mobilen Endgeräten (iPad, iPhone, Android, etc.) aufgerufen. Bei der Implementierung stehen zwei Varianten zur Verfügung. Der Einsatz von «liquidem Design» oder die Konzi- pierung einer «eigenen» mobile Website oder Applikation. Zur Qualitätssicherung ist eine gute Vorschau, welche die mobile Website schnell und einfach in einer Vielzahl von mobilen Endgeräten zeigt, essentiell. Diese Aufgabe erfüllt ein Emulator. Anhand konkreter Beispiele zeigen wir Vor- und Nachteile auf.
Johannes Waibel, Senior Consultant, Namics AG
Marcel Albertin, CTO und Partner, Namics AG

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Online Marketing Suite (OMS).
Eingebundene Web Analyse, Kampagnen Management, Lead Scoring, Content Targeting oder Live-Personalization sind nur wenige Features, welche die Sitecore Online Marketing Suite zu bieten hat. Erfahren Sie, wie man die Darstellung von personalisiertem Content anhand des Surfverhaltens von Usern steuert.
Steffen Engeser, Consultant, Namics AG

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