Geschäftsberichte: Warum Firmen nicht nur reporten, sondern endlich kommunizieren sollten.

Die Königsdisziplin der Kommunikation

Geschäftsberichte gelten von jeher als die Königsdisziplin der Kommunikation – Macher auf Agentur- und Kundenseite scharren mit den Hufen, den Unternehmen zum Abschluss des Geschäftsjahres einen repräsentativen Anzug zu schneidern. Man übertrumpft sich gegenseitig mit tollen Geschichten, hochwertiger Produktion, aufwändigen Fotoshootings und perfekter Gestaltung. (mehr …)

See me, hear me, smell me, touch me, taste me – oder wieviel Sinn hat digital?

Blick auf das Foyer Sofitel Bayerpost

Für viele Sinne ansprechend: Die Location des multisense Forum

Am 16.11.2011 fand in dem sehr ansprechenden Ambiente des Sofitel Bayerpost München das zweite multisense Forum statt. Ich wurde auserwählt dort einen Tag Eindrücke, Trends und Diskussionen rund um das Thema „multisensuales Marketing“ zu sammeln, bündeln und intern wie extern weiterzugeben.

Als Designer bei Namics war ich bisher hauptsächlich mit dem Schaffen von visuellen Eindrücken beschäftigt und dementsprechend gespannt auf die Gestaltungsmöglichkeiten der anderen Sinneseindrücke sowie deren Auswirkung auf die (Marken-)Wahrnehmung.

Warum eigentlich multisensuale Kommunikation?
Die Tatsache, dass wir in einer überinformierten Gesellschaft leben, erlebt jeder von uns tagtäglich am eigenen Leib – der Großteil dieser Information ist dabei visueller Natur. Das hat auch seinen Sinn, denn der visuelle Ersteindruck prägt die Wahrnehmung eines Produktes und einer Marke am stärksten. Dies bedeutet jedoch auch, dass die anderen Sinne noch enormes Potential bieten, um effektiv und effizient Botschaften zu übermitteln. Insbesondere das Zusammenspiel der Sinne stellt sich dabei als besonders wirkungsvoll heraus: Eine Botschaft, die über mehrere Sinneskanäle transportiert wird, wird deutlicher schneller und intensiver verarbeitet.

Da die Wahrnehmung einer Marke grundsätzlich multisensual ist (das Papier fühlt sich an, die Verkaufsräume riechen, die Produkte erzeugen Töne, die Gummibärchen am Empfang schmecken) geht es nicht darum, noch mehr Information über neue Kanäle zu senden, sondern darum, die vorhandenen Sinneseindrücke bewusst einzusetzen. Die entscheidende Frage wird also sein: „Sende ich das richtige Signal über den richtigen Kanal, um meinen Markenwert/Produktbenefit zu unterstreichen?“.

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