Über Markus Leiter

Projekt Manager. IPMA Level C. Informatikstudium Dipl. Informatiker. Bei Namics seit 2008.

Zentrales Multisitemanagement mit dem TYPO3 CMS

Darstellung der Navigation innerhalb von TYPO3

Manchmal gibt es Anforderungen an ein Content Management System (CMS) welche lauten: Das System soll OpenSource sein, also frei von Lizenzkosten Das CMS soll in der Lage sein, mehrere eigenständige Webauftritte innerhalb einer Instanz zu verwalten Es muss möglich sein, … Weiterlesen

TYPO3 CMS: Neues in Version 6

Aufgeräumtes Benutzerbackend

Die aktuellste TYPO3 Version wurde Ende November 2012 veröffentlicht. Zeit, einen kurzen Blick auf die interessantesten Neuerungen zu werfen. Der Namen: Nach TYPO3 Version 4.7 kommt die Version 6.0? In der Tat, so ist es. Ich war ebenfalls ein wenig … Weiterlesen

Die Newsletterlösung Mailchimp im Überblick

Mailchimp Logo

Mailchimp ist ein Newsletterdienst welcher es einem ermöglicht das vollständige Newslettermanagement online durchzuführen. Da Mailchimp als Software as a Service (SaaS) angeboten wird, ist keine Installation bei einem Hostinganbieter notwendig. Gerade wenn es darum geht, schnell am Markt verfügbar zu sein … Weiterlesen

Aufwandsschätzungen – Die Ausgangslage für erfolgreiche Projekte (Teil 2 / 2)

Im ersten Teil ging es um das Grundverständnis bei Aufwandsschätzungen. Der zweite Teil bezieht sich jetzt auf die Vorgehensweise zur Erstellung einer Aufwandsschätzung und welche alltagstauglichen Verfahren eingesetzt werden.

Vorgehensweise zur Aufwandsschätzung

Einer der ersten Schritte für die Aufwandsschätzung besteht darin, das Projekt in „handliche“ Arbeitspakete zu strukturieren. Die Aufteilung in Arbeitspakete kennt man auch unter dem Begriff Work Breakdown Structure (WBS).

Die gewählte Grösse der Arbeitspakete ist dabei noch relevant. Zu grosse Arbeitspakete lassen die Schätzungenauigkeit und das Risiko, dass etwas vergessen geht, steigen. Arbeitspakete welche grösser als 20 PT (Personentage) sind deuten darauf hin, dass diese zu gross gewählt wurden und eventuell weiter unterteilt werden sollten.

Im Gegenzug sind zu fein gewählte Arbeitspakete ebenfalls nicht das „Gelbe vom Ei“. Schnell entsteht bei zu granularen Arbeitspaketen ein hoher Aufwand zur Bearbeitung der Schätzung und es entstehen versteckte Puffer welche die Projektplanung verfälschen können. Man sollte also die Arbeitspaketgrösse bewusst wählen.

Ein weiterer wichtiger Punkt, welcher leider häufig ausser Acht gelassen wird, ist die Projektphase in welcher die Schätzung stattfindet. Dabei muss man wissen, dass die Schätzunsicherheit im Laufe des Projektfortschrittes naturgemäss abnimmt. Ist einem grob die Schätzunsicherheit bekannt, kann man in der Projektplanung dementsprechend mit klar kommunizierten Pufferzeiten reagieren.

Diese Schätzunsicherheit (oder der Verlauf der Schätzunsicherheiten im Projekt) wird auch als Cone of Uncertainty bezeichnet und stellt die Schätzunsicherheit bezogen auf den Projektverlauf grafisch dar.

Cone of Uncertainty

Cone of Uncertainty (Quelle: McConnell, Software Estimination, Seite 28)

Auf dieser Darstellung sieht man sehr schön, dass die Schätzunsicherheit nach der Phase Designerstellung sich stark verkleinert hat, es existieren zu diesem Zeitpunkt also bereits sehr viele detaillierte Informationen zum Projekt welche eine Überprüfung der durchgeführten Schätzungen für die Folgephasen durchaus Aussagekräftiger erscheinen lassen wird.

Eine kontinuierliche Überprüfung und ein Abgleich mit der Planung ist dadurch eine wichtige Projektmanagement Aufgabe.

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Aufwandsschätzungen – Die Ausgangslage für erfolgreiche Projekte (Teil 1 / 2)

Aufwandsschätzungen gehören zu unserem täglichen Brot und dienen als Start für potentielle Projektaufträge. In diesem Blogpost wird aufgezeigt, warum das Thema Aufwandsschätzung elementar wichtig ist und dies eine der Grundlagen für erfolgreiche Projekte bildet.

Eine sorgfältig durchgeführte Aufwandsschätzung bildet die Basis für eine seriöse Projektplanung. Eine gute, und damit ist eine möglichst realitätsnahe Aufwandsschätzung gemeint, kann den Projektpartnern unangenehme Budgetdiskussionen während der Projektlaufzeit ersparen. Zusätzlich wird die Qualität des Projektmanagements (Erstellung einer möglichst zuverlässigen Projektplanung) deutlich verbessert.

Zu hohe und unrealistische Schätzungen können dazu führen, dass ein Projekt nicht durchgeführt wird. Hingegen führen zu niedrige Schätzungen ziemlich sicher dazu, dass die Qualität leidet, der Termin nicht eingehalten werden kann und das Budget überzogen wird, Zustände die keiner der Projektpartner sich wünscht.

Warum werden überhaupt Schätzungen benötigt?

Diese Frage hört sich im ersten Moment relativ einleuchtend an. Geht es doch im Wesentlichen darum, herauszufinden wie viel Geld eine gewünschte Anforderung kostet.

Es geht aber noch um mehr:

  • Erst auf Basis einer Aufwandsschätzung kann eine Beurteilung zur Durchführbarkeit eines Projektes stattfinden. Dies betrifft den Kostenumfang, die benötigte Zeit, Terminplanung und Mitarbeiterplanung. Kurz gesagt bilden diese Informationen die Entscheidungsgrundlage ob ein Projekt durchgeführt wird oder nicht
  • Die Aufwandsschätzung dient der Preiskalkulation und Offert- / Angebotserstellung
  • Für die Projektplanung ist die Aufwandsschätzung das wichtigste Fundament. Beinhaltet eine Schätzung zu hohe Abweichungen von der Realität, kann die Projektplanung (Zeit, Kosten, Leistungen) nicht stimmen
  • Die Schätzung dient der Ressourcenplanung und ermöglicht dadurch die Erstellung einer Umsetzungsplanung
  • Zu guter Letzt bilden Aufwandsschätzungen die Grundlage um Priorisieren zu können. Also Entscheidungen treffen zu können, welches Projekt vorrangig umgesetzt werden soll

TYPO3 Updates – Versicherung oder überschätztes Sicherheitsbedürfnis?

Ein wenig provozierend der Titel dieses Blogposts – natürlich mit Absicht so gewählt. Die Antwort auf die obige Frage muss lauten: Abwägen!

Pauschal kann man nicht sagen, dass jedes erschienene Update auch zwingend die eigene TYPO3 Website betrifft und eingespielt werden sollte.  Leider ist es in der Praxis häufig so, dass die Kosten und Mühen für ein Update „gespart“ oder verdrängt werden und lieber abgewartet wird. Aber warten auf was?

Das ist dann in etwa so, wie wenn man mit seinem Internetauftritt „Russisch Roulette“ spielt. Gerade bei einer Firmenwebsite ist eine solche Entscheidung aus Sicherheitsüberlegungen nicht zu empfehlen.

Bezieht man sich auf die Sicherheit eines Systems, dann lassen sich Updates in die folgenden priorisierten Kategorien einteilen:

  • Prio 1: Security Issues -> Sicherheitslücken welche entdeckt wurden
  • Prio 2: Bugfixes -> Behebung von Fehlern in der Software
  • Prio 3: Improvements -> Funktionserweiterungen

Dabei kann natürlich ein Update auch Verbesserungen in allen 3 Bereichen beinhalten. Weiterhin gilt es zu unterscheiden, ob ein Update das TYPO3 Basissystem betrifft (den sogenannten CORE) oder sich auf Erweiterungen bezieht.  Genau hier kommt der Effekt zu tragen, dass nicht jedes Security Issue die eigene Website betreffen muss, da ja auch nicht überall dieselben Erweiterungen und Versionen eingesetzt werden.

Wie geht man also am besten als IT-Verantwortlicher mit dem Thema TYPO3-Updates um?

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