170’000 kostenlose Ad Impressions pro Woche

Sie haben Recht, der Titel klingt wie der Betreff einer Spam-Mail. Ganz kostenlos war das kommende Beispiel auch nicht. Eine gute Idee kommt ja nicht (wie oft angenommen) ganz von selbst, aber das ist eine andere Geschichte.

Werbeeinblendungen gehen schnell ins Geld. Doch Harley Davidson nutzt Chatroulette als Werbeträger. Chatroulette ist der jüngste (kleine) Hype im Web. Der 17jährige Andrej Ternowskij entwickelte ein Tool, das vollkommen fremde Leute aus aller Welt miteinander chatten lässt. Ohne Anmeldung und ohne Einfluss auf die gezeigten Chatpartner. Eine spannende Sache. (Hier sei gesagt, dass auch freizügige – meistens männliche – Personen Chatroulette für sich entdeckt haben.)

Viel ist nicht nötig, für hunderttausende kostenlose Werbeeinblendungen. „Nur“ eine geniale Idee. Man nehme einen Computer mit Webcam, geht auf Chatroulette und setzte eine Karte vor die Webcam auf der steht „Sorry, I’m on the road“, natürlich mit Harley Davidson Logo.

Hier das Video mit einigen Reaktionen der Chatpartner.

Attraktive Zahlen

Designer sind nicht gerade bekannt dafür, Zahlen zu mögen. Meine Wenigkeit liebt sie aber, da Zahlen so schön verbindlich sind. Wenn nun Zahlen (die für unsere Leidenschaft stehen) auch noch liebevoll und gut kommuniziert werden, entsteht ein Video, welches ich niemandem vorenthalten möchte.

No Fake. Ein erfrischendes virales Video von Mini

In den letzten Jahren, wohl dank der Verbreitung des Breitband-Internetanschlusses, wurden wir überflutet mit Video-Fakes auf YouTube & Co. Im Marketing bietet sich ein gefälschtes Video an um eine Marke zu bewerben.

Mini kehrt den Spiess um. Zwei Männer sitzen in einem Auto und sehen wie vor ihnen unwirkliche Dinge geschehen. Wie sie darauf reagieren, ist einfach herrlich!

Erfrischende Idee. Macht Spass. Daumen hoch.

Wer twittert über mich? Analytic Tool Topsy.

All die neuen Social Networks sind ja zum Glück nicht zu zensieren. Es wird gemeckert und gelobt, wie im wahren Leben. So auch über Twitter. Hier wird es dann interessant, zu erfahren, was Leute über ein Unternehmen oder eine Marke denken.

Es gibt unzählige Analytics Tool für Twitter. Mein Liebstes wurde Topsy, eine „einfache“ Suche, mit der man nach Schlagwörtern oder auch Domains suchen kann. Für Letzteres ist interessant, dass z.B. in einem Tweet der Firmenname nicht stehen muss, aber auf die Unternehmens-Website verlinkt wurde (einfach wie bei Google nach „site:domain.com“ suchen). Ich verwende es vor allem um zu sehen, wer über ein Thema von meinem (privaten) Blog twittert. Die Ergebnisse werden dann schön nach den ausgehenden Links sortiert.

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www.topsy.com

Also, versuchen Sie es. Und nicht vergessen: Genau so wichtig wie keine oder wenige Negativ-Meinungen ist, dass überhaupt jemand über ihr Unternehmen/Marke/Angebot spricht.

Liebe Firmenchefs, fördert die Nutzung von Facebook & Co.!

Think-Tanks Demos veröffentlichte eine Studie mit dem Titel Network Citizens – Power and responsibility at work. Darin wird erläutert, wie die Nutzung von Social Networks von Mitarbeitern, für das Unternehmen Nutzen bieten kann.

Genügend Unternehmen – meist die Grossen – schränken Ihre Angestellten in der Verwendung des Internets ein. Meiner Meinung nach der falsche Weg, die Effizienz zu steigern. Einen Dienst wie facebook oder Xing zu sperren mag auf den ersten Blick sinnvoll sein. Aber können diese Netze nicht auch eine Chance für das Unternehmen sein?

Wie die Studie von Peter Bradwell und Richard Reeves zeigt, können öffentliche Netzwerke die Kommunikation der Angestellten fördert und den Wissens-Austausch erleichtert. Auch in Kontakt mit ehemaligen Arbeitskollegen zu bleiben, wird dadurch einfacher. So kann auch externes KnowHow genutzt und – zu Gunsten des Unternehmens – eingesetzt werden.

In wie weit die Unternehmen ihren Angestellten vertrauen oder aber Regeln für die Nutzung aufstellen ist jedoch sehr umstritten. Richtlinien, keine Verbote! Das wäre wohl der richtige Weg.