Content Marketing: günstigerer Traffic für den Online-Shop

@gergina_ch stellt eben beim Frühstück des VSV das Thema Content Marketing vor. Unsere Studie dazu (gratis bestellbar) hat Unternehmen der Schweiz um eine Selbsteinschätzung gebeten – dazu stellt Gergina Hristova aber noch die wichtigsten Punkte zum Thema vor:

Content Marketing ist nicht neu, zeigt das Beispiel „Für das Beste im Mann“ von Gilette. Die Kampagne war lange mit nur der Tagline aktuell, heute ergänzt Gillette aber mit vielen weiteren Inhalten und Interaktionsmöglichkeiten.

Im Gegensatz zu regelmässiger Werbung können Inhalte langfristig mit wenig zusätzlichem Aufwand Traffic auf die Website bringen. Ist ein Inhaltsartikel nämlich mal erstellt, bleibt er bspw. im Google-Index findbar über Jahre.

Content Marketing erlaubt deswegen Leads oder auch Conversions deutlich günstiger zu verwirklichen als alle aktuellen Kampagnen. Backlinks helfen Inhalte für die Interessenten und Kunden nach vorne zu heben.

Gleichzeitig sind Inhalte zumindest in Englisch weltweit wirksam, ohne dass weitere Werbemassnahmen notwendig sind. Für wiederkehrende Themen wie den Frühjahrsputz oder warme Joggingkleidung im Herbst (beides jedes Jahr wieder bei Tchibo) bietet sich das Vermarkten mit Inhalten besonders an.

Die Initialzündung für eine Inhaltssammlung kann sogar von den Kunden gezündet werden. So hat Schwarzkopf bspw. bemerkt, dass eine Community ihre Haarprobleme in jedem Detail bespricht – und zwar auf [chefkoch.de]. Anscheinend gab es kein „besseres“ zuhause für die Diskussion, was Schwarzkopf dazu nutzte diese leere Nische der Haar-Community zu besetzen. Mit einer eigenen Community.

Um Content Marketing professionell zu realisieren, betreiben einige Unternehmen deswegen bereits einen Newsroom und organisieren tägliche Redaktionssitzungen, um schnell auf aktuelle Themen reagieren zu können.

Sind Sie Leader im Content-Marketing? Welche Inhalte erstellen Sie gezielt zur Vermarktung (unabhängig von Werbung)?

Swiss E-Commerce Connect Konferenz 2014: der Vormittag

Namics besucht heute die Swiss E-Commerce Connect. Sonja Strothmann und ich, Felix Kaiser, sind vor Ort.

Electronics Panel

Electronics Panel bei der Swiss E-Commerce Connect 2014

Nach einer kurze Vorstellung von Outfittery startet der Tag mit der Diskusison des Electronic Panels. Yves Haid (Nettoshop, von Namics), Maud Hoffmann (Melectronics, Multichannel-Einführung von Namics), Lorenz Weber (PCP.ch) und Markus Mahler (Brack, Konzept & Design auch von Namics) berichten von einem guten Einstieg ins Jahr. (mehr …)

ECC-Studie 2014: Erfolgsfaktoren und ihr Potenzial

Am 16. April haben das E-Commerce-Center (ECC Köln) und wir die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die sich mit den Erfolgsfaktoren im E-Commerce in der Schweiz befasst. Kunden von Namics erhalten die Studie kostenlos, ein Management Summary (PDF) ist für die Allgemeinheit verfügbar.

Drei interessante Ergebnisse möchte ich hier vorstellen:

Das Service & Zufriedenheits-Potenzial

Die Studie zeigt: zwischen dem Thema Service und der Zufriedenheit der Kunden gibt es eine direkte Korrelation. Diese ist im Vergleich mit den anderen Erfolgsfaktoren besonders hoch. Wer also seine Kunden zufrieden machen und damit die Kundenbindung erhöhen möchte, legt seinen Fokus darauf, den Kundendienst zu verbessern. Sei es mit einem Produktfinder, einem Konfigurations-Wizard, Live-Chat oder der Beratung am Telefon.

Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass nicht ein einzelner Faktor über den Erfolg entscheidet. (mehr …)

ECC-Studie 2014: Warenkorb und Pure Player

Am 16. April haben das E-Commerce-Center (ECC Köln) und wir die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die sich mit den Erfolgsfaktoren im E-Commerce in der Schweiz befasst. Kunden von Namics erhalten die Studie kostenlos, ein Management Summary (PDF) ist für die Allgemeinheit verfügbar.

Drei interessante Ergebnisse möchte ich hier vorstellen:

Der mittlere Warenkorb ist mittelgross

Soweit die banale Aussagen der Studie: 70% der Warenkörbe sind zwischen 50 und 200 Franken gross. Die untere Grenze von 50 Franken kommt sicher vor allem deswegen zustande, weil nur wenige Shops keine Versandkosten berechnen. Oder anders gesagt: weil die Marge für solch günstigen Produkte so gering ist, dass sie die Versandkosten nur selten wettmachen kann. (mehr …)

ECC-Studie 2014: viel verändert hat sich nicht

Vergangene Woche haben das E-Commerce-Center (ECC Köln) und wir die Ergebnisse einer Studie vorgestellt, die sich mit den Erfolgsfaktoren im E-Commerce in der Schweiz befasst. Kunden von Namics erhalten die Studie kostenlos, ein Management Summary (PDF) ist für die Allgemeinheit verfügbar.

Drei interessante Ergebnisse möchte ich hier vorstellen: (mehr …)

Namics auf dem Hybris Summit 2014 (1)

Bühne zu Beginn der Veranstaltung

E-Commerce Plattform-Hersteller Hybris hat auch dieses Jahr zum Partner Summit geladen. Dort treffen sich rund 1’000 Hybris Experten, vom globalen IT Konzern bis zu kleinen lokalen Integratoren. Namics ist mit 15 Personen aus dem Geschäftfeld Commerce aus den Standorten Frankfurt, St. … Weiterlesen

Die erste Bestellung: nettoSHOP.ch greift an

Am Samstag ist er live gegangen, der neue nettoSHOP.ch. Ich hab mir mal wieder erlaubt, die erste Bestellung auszulösen — ein Design-Milchschäumer. Der Schaum ist hervorragend:

Mit dem neuen Shop greift nettoSHOP die Konkurrenz an. Die guten Preise insbesondere für Weisswaren (Waschmaschine, Tumbler und Co.) werden mit einem Unterhaltungselektronik-Sortiment (Fernseher, Audio & Hifi, …) ergänzt, das sich ebenso gewaschen hat.

Wahrscheinlich ist’s der Shop mit den meisten Zahlungsarten der Schweiz, inklusive Omnichannel-Commerce-Funktionalität mit Abholung und Zahlung vor Ort.

Alle Informationen zu Namics‘ neuem Shop gibt’s auf namics.com.

Pinterest-Nutzung in der Schweiz

Pinterest, die „Mischung aus Katalog und Lifestyle-Magazin“ (Etailment), sei der neue Treiber für E-Commerce, schreibt die Blogosphäre. Die visuell ansprechende Sammlung von Kaufbarem, gruppiert nach Interesse und Personen werde immer relevanter für alle, die E-Commerce betreiben. Stimmt das auch für die Schweiz? (mehr …)

Am Wendepunkt: Schweizer E-Commerce nimmt Fahrt auf

Dieser Blogpost ist eine Zusammenfassung des im März 2012 im Magazin Marketing & Kommunikation erschienenen Fachartikels mit gleichem Titel.

Der Schweizer E-Commerce-Markt hat sich im letzten Jahr überraschend stark verändert. Neben den oft beschriebenen Trend-Themen gibt es vier sehr relevante, lokale und strategische Entwicklungen.

1. E-Commerce als Kanal wird unausweichlich

Während sich in den vergangenen Jahren viele Unternehmen sehr zurückhaltend gegenüber ihren E-Commerce-Vorhaben geäussert haben, nehmen nun selbst bisher gänzlich Unbeteiligte den Markt ernst – oder bekommen sogar kalte Füsse.

Allen ist nun klar:  (mehr …)