FinTech 2017: Der Nachmittag

Den Vormittag gibt es zur Nachlese dort, hier kommen unsere Take-Aways des Nachmittags:

1.) Vorstellung der Finalisten des „Swiss Fintech Award 2017″

  • Crowdhouse: mit mind. 25k Immobilien-(Teil-)Besitzer werden, fully digital, profitabel im und seit Jahr 2, Renditeziele der Kunden erreicht
  • Gatechain: supporting trade (e.g. sea freight) finance by blockchain-notarized trade documentation, smart contracts, and a marketplace
  • Bexio: kennen wir doch schon gut ;-) mittlerweile sind schon 8000 KMUs auf dem Cloud-basierten Tool, Ecosystem wird ausgebaut
  • Qumram: providing digital compliance and customer insights by a digital audit trail for digital interaction. Kontinentsübegreifende Internationalisierung im 2016.

2.) Referat von Jörg Schönhärl zu Erfolg im Zeitalter der digitalen Allgegenwärtigkeit

Wie sieht die Welt 2025 aus? Und welche Rolle spielt dann die Bank? Vision mit magic mirror (nicht die Namics-Version ;-) ), Drohnen-Taxis, Iris-Scan, Services beyond Banking, Alexa-Integrationen überall, CFO im Tesla, usw. Fazit für heute: es braucht einen „Head of customer touch points“, strategische Industrie-Partnerschaften beyond the bank, interne Data Analysts / Skills, sowie eine Antwort auf die Frage „what’s your desired future target state?“. Und es braucht keine externen Innovationsabteilungen. ;-)

3.) Referat von Ivo Ruckstuhl zu Strategie im Zeitalter der Digitalisierung

Digitale Disruption am Beispiel von Kuoni: erstens Disintermediation (Verlust von Informationshoheit), zweitens Social Media (Verlust des eigenen Beratungs-Asset), drittens Mobile (Kundenverhalten braucht den eigenen traditionellen Service nicht mehr, da nutzlos). If you don’t cannibalize yourself, someone else will. Die Lösung: value innovation (Blue Ocean Strategy). Best practice-Beispiel: Telenor banka in Serbien (140k Kunden im ersten Jahr), da Nische mit überlegenem und sehr einfachem Produkt besetzt (mit spotify-ähnlichem Preismodell).

4.) Panel zu digitalen Strategien für den Finanzplatz Schweiz

Rahmenbedingungen in der Schweiz sind optimal, sagt die Studie der HSLU. Vorwärtsmachen und investieren, sagen die CEOs von Swiss Life, PostFinance und der Hypothekarbank Lenzburg.

5.) Keynote von Google / Emmanuel Mogenet zu „The Paradigm Shift of Machine Learning“

Hype aside, machine learning is just statistics. The problem with traditional programming: the set of problems it can’t touch always requires a human to be able to describe a solution (e.g. „walking“). Machine learning instead learns by example and handles noisy data superbly. But it needs oceans of data, that’s the downside.

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Über Roman Zollet

BWL-Studium an der Uni St. Gallen mit Vertiefungsrichtung Medien- und Kommunikations-Management (MCM) +++ Praktikas bei Banken, Versicherungen und im Bereich Software-Entwicklung sowie Traineeships bei ASD plc in Leeds / London und bei IBM. Danach CRM-Projektleiter bei der D&A Management und Beratung AG +++ Bei Namics seit 2006 mit vielen Projekten bei Banken und Versicherungen sowie Beratungen im Applikationsentwicklungsumfeld unterwegs. Zudem Team-/Profitcenter-Leitung ab 2009 und Partner ab 1.2015 +++ Gleichzeitiges Doktorandenstudium an der Universität St. Gallen von 2009 bis 2014, Dissertation zum Thema "Usability and Interactivity: The Diffusion of Important Website Characteristics on Corporate Websites"

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