Finance 2.0 2017 – Key Insights des Nachmittags

Wie letztes Jahr berichten wir wieder vom Flagship Event der Finance 2.0. Das diesjährige Programm setzt sich neben generellen Themen wie Artificial Intelligence oder der digitalen Identität (eID), auch aus bankenspezifischen Themen wie Open Banking oder Robo Advisory zusammen.

Am Vormittag haben wir bereits die ersten Keytakeaways zu den einzelnen Sessions geteilt, nun die Insights des Nachmittags.

eID: Key to business growth and innovation? – Vincent Jansen

  • Die elektronische ID (eID) ist ein zweiseitiger Markt, der durch drei Kernfaktoren getrieben wird: Reichweite, Konversion und Kosten
  • 3 Key Messages:
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    Pic from: @RemoSchmiedli
  • In Europa gibt es eine Vielzahl an unterschiedlichen Anbietern, die entweder durch öffentliche oder private Institutionen lanciert wurden
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    Pic from: @finance20ch

A digital identity for Switzerland: What can banks offer in the debate over digital identity – Andreas Kubli (UBS), Peter Gassmann (AdNovum), Vincent Jansen (Innopay), Urs Fischer (SwissSign)

  • Swiss Sign: One ID – One Vision
  • Lösung der Swisscom, UBS und Credit Suisse
    • Bestehende Lösungen können verwendet werden, wie z.B. UBS Access App oder CS SecureSign. Es hilft auf den bereits bestehenden Systemen aufzubauen, um nicht eine komplett neue Lösung zum Fliegen bringen zu müssen
    • Die Daten sollen nur durch die jeweiligen Unternehmen verwendet werden können
    • Es soll keine Konkurrenzsituation wie bei Paymit und TWINT entstehen, da diese enorme Reibungsverluste mit sich bringt
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  • Die Customer Experience oder auch Convenience muss im Zentrum der Lösung stehen. Es besteht hier aber ein Trade-off mit der Sicherheit.
  • Nach einer Umfrage von AdNovum wollen Kunden in der Mehrheit nicht Anbieter wie Google als einen Identity-Provider für alle Dienste. Der Kunde sollte selbst frei wählen können, ob er die eID verwenden möchte oder nicht und welcher Anbieter es sein soll.
  • Experience: Banken haben viel Erfahrung mit der Identifikation durch eine Millionen von sicheren Logins pro Jahr. Dieses Experience Know-How kann massgeblich für die Lösung einer eID verwendet werden.
  • Vertrauen muss im Zentrum stehen. Es ist dabei wichtig, dass die Daten nicht in einer Datenbank zusammengeführt werden, sondern dezentral bleiben. Auf diese Art und Weise entsteht kein „single point of failure“, der z.B. gehacked werden kann. Die Problemgrösse wird so automatisch eingeschränkt. Beispiel in UK, dort gibt es unterschiedliche zugelassene Identity Provider und nicht einen zentralen.

Emotional Engagement with Robo Advisory – Silvan Schriber

  • Emotional Engagement im Wealth Management als neuer Ansatz, anstatt dem reinen Robo Advisory:
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  • Zeitgeist Battles als tiefere Informationsbasis, ob jemand etwas zu seinem Portfolio hinzufügen möchte oder nicht: https://www.werthstein.com/
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Fintech from an investment perspective: Hype or still the next big thing? – Florian Schweitzer (b-to-v Partners), Cédric Köhler (Creathor Venture), Ralph Mogicato (Swiss ICT Investor Club), Michael Sidler (Redalpine)

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  • Der Fintech Bereich ist sehr breit geworden und vieles wird mittlerweile mit diesem Label versehen. Die Frage ist ob es ein Fintech first case oder nur ein kleines Fintech Element in der kompletten Lösung ist. z.B. Fintech im Healthcare Bereich oder der Logistik
  • Es gibt noch nicht so viele attraktive Fintechs im europäischen Raum. Die geografischen Zentren sind sicher England (London, v.a. B2B), Deutschland (Berlin, v.a. B2C) und Schweiz (Zürich). Im Ausland ist neben dem Haupt-Land USA relativ wenig zu sehen, auch in Asien.
  • Ein paar Statements der VC’s aus dem Panel :
    • Michael Sidler fehlt eine KYC Lösung
    • Robo Advisors sind nicht sexy für Angel Investors sagt Ralph Mogicato, er präferiert alles aus einem universitären Innovation Lab
    • Zürich ist für Cédric Köhler der grösste Fintech Cluster in Europa
    • Ralph Mogicato fehlen in der Schweiz Geschäftsmodelle mit einem hohen Wachstumspotential

Invisible Man – Someone is always watching: The Methodical approach of Cyber Criminals (LIVE DEMO)  – Cyrill Tröndle & Andrei Avădănei

  • Myth 1: „My company doesn’t need a security software“
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  • „Treat your company as an ancient castle and data as your treasure“
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  • There is no safe OS: iOS, OSX und Linux sind genauso betroffen wie Windows oder andere Systeme
  • Alle Untermehmen sind davon betroffen, egal ob klein oder gross
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  • „Never use the same password twice“
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  • Sicherheitslücken können grosse monetäre Schäden verursachen
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  • Einige Analogien: In anderen Situationen schützen wir uns ebenfalls, z.B. Airbag für das Auto oder ein Helm beim Fahrrad Fahren. Schutz vor Identitätsdiebstahl im Internet https://darksecure.ch/

Fintech innovations on stage

Futurae: https://futurae.com/

  • Eine Authentifizierungs-Lösungs Suite mit innovativen Features wie der SoundProof Technology für eine einfache aber sichere Authentifizierung
  • Die Lösung im Vergleich:
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Swissborg. Cyborg Robo Advisory: https://swissborg.com/

  • Eine Investment Plattform die AI Technologie einsetzt,

Muume:  https://muume.com/

  • Der Benutzer hat heute eine Vielzahl an Services die digitalisiert werden. Es erzeugt für ihn einen enormen Zeitaufwand alle diese Services einzeln zu bewirtschaften. Muume stellt eine zentrale Plattform für digitale Services bereit, z.B. den Deutschen Sportausweis
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Sonect – Your virtual ATM: https://sonect.io/

  • „60% in CH are still using cash“
  • Global gesehen sind es sogar 85%
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  • ATMs sind aber nicht günstig für Banken
  • Das Ziel von Sonect ist den Cash Bezug zu vereinfachen und nicht an einen bestimmten Ort zu binden. Warum also nicht beim Pizza Liferanten eine Pizza und 50 CHF Cash bestellen?
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