Im Netz der smarten Dinge

Mit “Bis 2020 werden weltweit über 50 Milliarden Gegenstände mit dem Internet verbunden sein.” beginnt Karin Frick vom GDI ihren Ausblick in die Zukunft. Die Wachstumskurven explodieren alle, doch wer kontrolliert wen oder was, wenn alles und alle verbunden sind? Unser Verhältnis zu Dingen / Sachen wird sich verändern!

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Die Idee der Dinge, mit denen wir interagieren können, ist schon sehr alt. Als Beispiele halten Schneewittchen („Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“) sowie Knight Rider hin. Am Beispiel von Kindle erklärt Frick, dass sich über die Digitalisierung des Buchs (es wird zum Service) die Interaktion zwischen Objekt und Anbieter verändert. Wer im Raum redet mit Siri und was bedeutet das für Sie als Anbieter / Firma?

Die wichtigste Interaktion mit Dingen in der Zukunft wird die Sprache sein! So wie zwischen Menschen. Die Touchpoint werden immer intimer. Sichtbare Beispiel sind Tracker im Sport, die bereits heute sehr umfassend Daten erheben und damit das Verhalten der User. Und auch diese kommen immer näher an den Menschen, beispielsweise eingewoben in die Sportkleidung. Wollen Sie das nicht, so kaufen Sie heute noch ganz viele Kleider ;). Dass die Kleidung in der Zukunft “mehr Funktionen” haben, ist sicher. Unklar ist, wer die Verantwortung für die Daten übernehmen wird.

Nicht ganz ernst gemeint ist wahrscheinlich dieses Beispiel eines “intelligenten” Büstenhalters von Ravijour. Eine solche Anwendung wäre interessanter als das Wissen einer Bank oder Versicherung über Kreditwürdigkeit. Wo geht der Weg wohl hin?

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Wichtig sind Einfachheit und der Mehrwert!

Sie müssen immer in Netzwerken denken. Wichtiger als die Anwendung sind die Ökosysteme, hier findet der zukünftige Wettbewerb statt. Nützlich werden die Dinge erst in ihrer Vernetzung. Als Beispiel dienen Hörgeräte aber auch ein System, so wie es Amazon mit Alexa etablieren will oder das “gemeinsame Lernen” aller Autos von Tesla.

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“Meine Wäsche ist einfach sauber” und “meine Kaffeemaschine macht immer Kaffee”. Ich muss mich nicht mehr um die Details kümmern. Ich befinde mich in einem Netz, dass mich immer auffängt.

Und damit zurück zu Frage: Wie werden diese vernetzen Dinge gesteuert und wer bestimmt wie Daten ausgetauscht und genutzt werden? Vieles ist offen, doch die Frage der Sicherheit und der Kontrolle ist absolut zentral!

Das Referat fand im Rahmen des 7. Smart Business Day 2016 im GDI statt, das jährlich von Namics und SAP Hybris durchgeführt wird.

PS. Walter Schärrer hat auf webmemo.ch auch mitgeschrieben.

2 Gedanken zu “Im Netz der smarten Dinge

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