Digitaler Darwinismus – Smart Business Day 2014

Karl-Heinz Land erklärt zu Beginn seine Selbstbeschreibung als Darwinist und Evangelist. Währendem die erste Rolle nicht so angenehm ist (‚survival oft the fittest‘), will er als „Überbringer der guten Botschaft“ seinen Beitrag leisten. Da lassen wir und mal überraschen. Er startet mit zwei Kernthesen:

1) Alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert (‚in Datensätze umgewandelt’)

2) Alles was automatisiert werden kann, wird automatisiert werden

Die Beispiele zum Einstieg sind einerseits das Smartphone (‚das ist ein Computer’) und, dass autonomes Fahren sicherer sein soll und damit auch Einfluss auf Versicherungen haben wird. Dann die zwei bekannten Bilder der Papstwahl (dort sind Leute wie sie und ich) und der bereits bekannte Film, in welchem Kleinkinder mit Touch-Gesten auf gedruckten Zeitschriften keinen Erfolg haben. „Für diese Kinder sind Magazine kaputte iPads und das wird sich nicht mehr ändern“.

Sein Vergleich mit der industriellen Revolution lasse ich weg resp. kann sich jeder die Argumentationskette selbst denken. Sein Hauptargument ist die Analogie zur Verschiebung der Medienmacht. Also die Demokratisierung des Kontaktes zum Kunden. Um die kurzen Zeitverhältnisse zu illustrieren, bringt er die folgenden Beispiele und die Frage seines Sohns wie man sich früher eigentlich verabredet habe?

SBD14_Zeitverhaeltnisse

Als nächstes zitiert es den von ihm mitentwickelten „Digital Readiness Index“. Aber leider ohne Details (oder war es nur Bandenwerbung).

SBD14_DigitalReadinessIndex

Zur Illustration für die Effekte der Digitalisierung nutzt er die Autoproduktion von Henry Ford. Der Paradigmenwechsel lässt sich daran erkennen, dass sich die Angestellten von Ford nach eigene Monaten selbst ein Auto kaufen konnten. Dies ware früher sehr wenige Menschen vorenthalten (Aristokraten und so). Dies Dank der neuartigen Produktion „am Fliessband“. E-Banking sei ähnlich, denn die Filiale habe nun 24 Stunden offen und die Arbeit wird von dem Kunden selbst gemacht (nicht von dem Angestellten der Bank). Dann noch die weitere Beispiele: Bargeldlose Zahlungssystemen und Zutrittssystemen ohne Schlüssel auf Basis von Smartphone-Anwendungen.

Und hier nun seine wichtigsten Herausforderungen:

SBD14_KeyChallenges

Leider stellte Karl-Heinz Land seine Präsentation nicht also Download zur Verfügung. Doch hier sein Abgabe-Handout: Digitaler Darwinismus – Ein Weckruf [1.3MB].

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