Konsument x Digitales Marketing (2/3)

Teil 2 in der Reihe Konsument x Digitales Marketing

Genau wie das Profil einer Marke geschärft wird, damit sie sich von der Konkurrenz abhebt, muss auch der Profil der zu erreichenden Zielgruppe geschärft werden. Dies gelingt durch Empathie – indem man sich in andere Menschen hineinversetzt und Ideen entwickelt, die zu ihnen passen und sie ansprechen.

Die breite Masse ist keine Zielgruppe

Die Analogie der erfolgreichen Konversation zwischen Marke und Konsument, wie sie im ersten Teil dieser Serie aufgezeigt wurde, greift auch hier: je mehr man sich auf seine Gesprächspartner fokussiert und sich mit ihnen befasst, desto erfolgreicher die Konversation und desto nachhaltiger der Eindruck, den man hinterlässt. Es ist dabei ratsam, sich nicht der Herausforderung zu stellen eine heterogene Masse an Gesprächspartnern zu erreichen. Wir sind keine Marktschreier.

Stattdessen gilt es die Zielgruppe zu identifizieren, welche das meiste Potential für den Auftraggeber bietet. Ähnlich wie bei  der Entwicklung von Webseiten und Portalen, muss man sich also, bevor man mit der Ideation beginnt, eine Reihe an Fragen stellen:

Wer ist meine Zielgruppe? Wer innerhalb dieser Zielgruppe ist wirklich interessant für Marke X? Wo halten sich diese Personen auf? Welche Devices nutzen sie? Wie reden/ denken/ fühlen sie? Was denke sie über Marke X? Die Konkurrenz? Das Segment?

Diese Fragen lassen sich durch eine umfangreiche User Research Phase und das Erstellen von Personas optimal beantworten. Jedoch kann oft eine Internet-Recherche in Foren, Sozialen Netzwerken oder  auf Seiten der Konkurrenz bereits weiterhelfen. Auch wissen Kunden oft mehr über ihre Zielgruppen als das initale Briefing vermuten lässt – es lohnt hier noch einmal nachzuhaken.

Der Konsument – ein Framework für den Ideationsprozess

Es sind die Antworten auf diese Fragen welche die Basis für den Ideationsprozess bilden. Durch ihre Beantwortung entsteht nicht nur ein Framework in dem wir Ideen entwickeln können, oft kristallisieren sich bei der Beantwortung sogar schon die ersten Ideenansätze heraus.

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Im nächsten Artikel aus der Reihe “Konsument x Digitales Marketing” werde ich die Relevanz dieser Fragen an Beispielen verdeutlichen und aufzeigen, dass wir uns gleichermassen entscheiden müssen, welche Ziele wir mit der avisierten Zielgruppe verfolgen.

Teil 1 | Teil 3

 

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