Konsument x Digitales Marketing (1/3)

Teil 1 in der Reihe Konsument x Digitales Marketing

Wenn es um die Entwicklung von Kampagnen und digitalen Marketing Massnahmen geht, bleibt nur selten Zeit für eine umfassende Nutzeranalyse, wie sie bei grossen Platform- oder Webseiten-Projekten stattfindet. Um aber wirklich gute Ideen zu finden, müssen wir uns diejenigen, für wir kreativ tätig werden genauer ansehen. Eine gute Kampagne entsteht nicht für uns oder unseren Ansprechpartner beim Auftraggeber, sondern für eine Gruppe von Konsumenten, die unser Kunde erreichen möchte. 

Die Herausforderung: Information Overload.

Konsument_DigitalesMarketing

In einer Zeit, in der der Mensch permanent umgeben ist von zahllosen Informationen, Nachrichten, Menschen und Marken, die um seine Aufmerksamkeit kämpfen, scheint dies wichtiger denn je. Den dieser Information Overload schafft ein Problem, welches der Psychologe Herbert Simon ganz treffend formuliert:

“A wealth of information creates a poverty of attention.”

Probleme sind auch immer Herausforderungen. In diesem Fall müssen wir Wege finden, diese Menge an Informationen zu durchdringen und Konsumenten mit den Botschaften unserer Kunden zu erreichen.

Gutes Marketing ist es eine Konversation zwischen Marke und Mensch.

Menschen hören zu, wenn man ihnen etwas erzählt, dass sie interessiert und sie involviert. Unsere Aufgabe ist es diese Konversation zu initiieren und aufrecht zu erhalten. Wir sind schon längst keine Marktschreier mehr, sondern Vermittler zwischen zwei Parteien. Dies mit Erfolg zu tun, bedeutet zunächst beide Parteien kennenzulernen.

Drei Insights, die auf Methoden aus dem klassischen Marketing, sowie dem User Experience Design basieren, helfen dieser Aufgabe gerecht zu werden:

#1. Die breite Masse ist keine Zielgruppe

#2. Empfänger < Zuhörer < Multiplikator

#3. Bleib der Marke treu

Es sind diese Insights, die ich in den nächsten Wochen in der Reihe “Konsument x Digitales Marketing” weiter vertiefen möchte. Mein Ziel: mehr Aufmerksamkeit für die Rolle des Konsumenten im digitalen Marketing.

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Teil 2 | Teil 3

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