Namics auf der JAX 2014

Mit 6 Mitarbeitern war die Namics dieses Jahr auf der JAX 2014 (http://jaxenter.de/events/JAX-2014) in Mainz vertreten. Die JAX ist die führende Konferenz für Java Enterprise-Technologien. An 5 Tagen fanden 230 Vorträge mit 200 Speakern statt. Da war natürlich die neue Java Version 8 ein Hauptthema. Neben Java gab es jedoch noch viele andere spannende Themenbereiche zu entdecken wie Big Data, Mobile, NoSQL Datenbanken, Spring, Continuous Delivery, Agile und Security.

JAX 2014 Rheingoldhalle
Mit bis zu 13 parallelen Tracks fiel die Wahl für den jeweils nächsten Vortrag schwer. Da erwies sich der Besuch als Gruppe von Vorteil. In den Pausen konnte man sich gut über gewonnene Eindrücke und Trends austauschen. Auch den einen oder anderen Namics-Kunden konnte man hier antreffen.

Neben den Vorträgen waren auch viele Aussteller vertreten zu denen man ebenfalls Kontakte knüpfen konnte. Verlosungen boten dazu noch zusätzliche Anreize mal vorbeizuschauen. Darunter auch der Produkthersteller Neo4j, der seine Graphdatenbank demonstrierte und zum Erstellen eigener Graphen einlud. Zusätzliche Fachvorträge stellten dar, wie diese Technologie in der Praxis angewendet wird und, wo die besonderen Stärken liegen. Hierzu zählten insbesondere die Anwendungsfälle Social Networks, Recommendations, Logistikaufgaben, Zugriffskontrolle, Fraud Analysis (die Erkennung von auffälligem Verhalten) sowie die Kategorisierung von Inhalten.

Mit dem Titel „Application-Server sind tot!“ machte Eberhard Wolff dem Publikum bewusst, welche Stolpersteine im Umgang mit Tomcat und Co immer wieder auftreten, da sie inzwischen nicht mehr so genutzt werden, wie es ursprünglich mal gedacht war. So sind die Web Applikationen doch nicht so hinreichend isoliert, wenn man an gemeinsame Kapazitäten auf Datenträgern und Arbeitsspeicher denkt. Und wenn so ein Server dann noch mit Batch-Prozessen belastet wird, kommen die Webseiten womöglich zu langsam zum Endanwender. Aber auch für Entwickler ist es manchmal ein Kampf, wenn der Application-Server Bibliotheken mitbringt, die in älterer Version vorliegen. Dann gibt es Probleme mit Paketabhängigkeiten.
Somit ist es nicht verwunderlich, dass oftmals eine Optimierung und Konfiguration des Application-Server auf eine bestimmte Anwendung erfolgt. Somit wird er eher zum Teil der Applikation als ein Container für viele Applikationen.

Mit diesen und weiteren Argumenten wurde der etablierte Ansatz in Frage gestellt. Die Antwort: Zurück zu Java Applikationen, jedoch diesmal mit eingebettetem Application Server. Als Framework lässt sich hier Spring Boot verwenden, um mit einem „Convention over Configuration“-Ansatz möglichst schnell zu einem funktionieren Setup zu kommen. Je nach vorhandenen Bibliotheken werden dann genau die Konfigurationen verwendet, die üblicherweise zum Kontext passen, wie z.B. die Datenbankkonfiguration.

Im weiteren wurde dies anhand einer Beispielanwendung veranschaulicht.

Fazit

Insgesamt wertvolle Tage auf der Konferenz mit vielen neuen Eindrücken, die sich in der täglichen Arbeit wieder aufgreifen lassen. Bei so viel Inhalten kann dieser Artikel nur einen sehr kleinen Teil wiedergeben. Um möglichst viel davon teilen zu können, wurde in einem ersten, internen t.talk bereits einiges an Namics-Kollegen weitergegeben. Wir freuen uns bereits auf die JAX 2015.

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