Namics auf dem Hybris Summit 2014 (3)

Nachdem am ersten Tag alle Teilnehmer gemeinsam die gleichen Präsentationen lauschen durften, war am zweiten Tag die Themenvielfalt breiter abgestützt. Neben dem Business-Track, welcher an der gleichen Location stattfand, gab es parallel im The Westin Grand Hotel München zwei weitere Tracks zu den Themen Technical und Delivery. Da ich vorwiegend im Technical-Track zu finden war, beziehen sich folgende Einblicke auf die Vorträge des entsprechenden Tracks.

hybris Wrap-Up and Q&A

Commerce Search by Klaus Herrmann
hybris beerdigt das Kapitel Search & Navigation und sorgt mit dem Thema Commerce Search für einen entsprechenden Nachfolger. Konkretisieren wir das Ganze etwas, heisst dies zum Beispiel: Wenn man früher über die Kategoriestruktur navigierte, konnte man die aufgelisteten Produkte genau nach einem bestimmten Kriterium sortieren, beispielsweise nach Preis oder nach Name. Dies ist jedoch sehr eindimensional und aus Anbietersicht sehr unflexibel. Der neue Ansatz heisst Scoring, hierbei können diverse Faktoren/Attribute unterschiedlich gewichtet bzw. bewertet werden. Daraus wird schlussendlich ein Scoring berechnet und die Resulatliste entsprechend sortiert.

Connecting new touchpoints and channels with Omni Commerce Connect (OCC) by Alistair Groves
OCC gibt es zwar schon seit Version 5.0 wurde hier aber nochmals vorgestellt und mit Beispielen untermalt. Mit dem OCC stellt hybris einen Commerce- und Daten-Service auf REST-Basis bereit, welcher wahlweise mit XML oder JSON agiert.
OCC dient daher als Basis für beispielsweise Integrationen von Shop Funktionalitäten in CMS Systemen wie z.B. Adobe CQ5, Single-Page-Applikationen mit HTML, CSS und Javascript oder Mobile Applications.

Updates on the Next Generation Cockpit Framework by Frederik Andersson
Das Next Generation Cockpit Framework wurde ja schon mit der Version 5.0 eingeführt. Hier bekamen wir von Frederik ein kurzes Update inklusive einer Demonstration mit dem aktuellsten Stand. Mit dem neuen Framework ist es möglich je nach Benutzerrolle und Use Case eine spezialisierte Oberfläche anzubieten. Das Layout der Oberfläche ist im Gegensatz zu den alten Cockpits frei wählbar. Auch der Inhalt eines einzelnen Slots ist mit den einzelnen Widgets viel flexibler gestaltbar. Man kann definieren welches Widget von welchem abhängig sein soll etc. Für die ganze Gestaltung gibt es den sogenannten „Application Orchestrator“.
Früher hatte man für diverse Einsatzzwecke einzelne Cockpits. Mit dem neuen Framework wird das Konzept mit einem einzigen Backoffice Cockpit verfolgt, wo je nach Benutzerrolle unterschiedliche Perspektiven verfügbar sind. Das Mashup der einzelnen Perspektiven kann mit dem neuen Ansatz auch individuell der Benutzerrolle angepasst werden.
Aktuell sind folgende Cockpits/Perspektiven schon mit dem neuen Framework umgesetzt: Backoffice, OMS2, Commerce Search, In Store Modul und weitere werden in Zukunft folgen und können auch selbst erstellt werden.

hybris Core+ Basic Concepts

The new data integration layer and SAP integration by Sebastian Mahr
hybris arbeitet momentan an einem Data Hub welcher eine Integration von Umsystemen, unter anderem auch SAP, vereinfachen soll. Die Idee dahinter ist, dass zuerst alle Daten in den Data Hub importiert werden und zwar in einer x-beliebigen Reihenfolge. So können beispielsweise Produkte importiert werden, ohne dass die dazugehörigen Kategorien existieren. Sobald die Datenkonstellation valide und/oder in der geforderten Qualität bzw. Vollständigkeit vorliegt, werden die Daten in den Katalog übernommen.

Updates on the B2C Accelerator by Ian Matthias
Kurze Zusammenfassung: Wenn ihr was macht, macht es als Addon!!! Dies steigert die Modularisierung und somit die Wiederverwendbarkeit. hybris selbst will auch vermehrt Dinge als Addons anbieten.

Core+ Basic Concepts Extending and Integration by Piotr Bochynski & Olivier Thériault
Mit der Core+ Architektur bietet hybris ein Fundament für eigenständige und modulare Serviceapplikationen. Diese Applikationen können dann sehr leichtgewichtig entwickelt werden. Als Building Tool kommt Apache Maven zum Einsatz. Für die Persistierung können die üblichen Verdächtigen aus der Sparte SQL Datenbanken verwendet werden, zusätzlich dazu besteht die Möglichkeit auch spezialisierte Datenbanken wie MongoDB, Cassandra oder Neo4j einzusetzen. So kann man beispielsweise mit wenig Aufwand einen dezidierten locationbased Service implementieren, der die Geo-Funktionalität von MongoDB nutzt.

Going international with hybris by Tomas Straka
Hier wurden von Tomas die verschiedenen Szenarien von Multilanguage- und Multiregion-Webseiten vorgestellt. Dazu wurden die entsprechenden Best Practices wie zum Beispiel die Katalogstruktur aufgezeigt. Da hat sich gezeigt, dass wir schon alle vorgeschlagenen Strukturen in Projekten erfolgreich umgesetzt haben und konnten somit seinen Ausführungen in allen Bereichen zustimmen.

Updates from platform by Axel Grossmann
Das Intro bezog sich hauptsächlich auf die Optimierung der Initierung- und Updateprozesse. Wo man zum Teil je nach Datenbank um Faktor 2 schneller wurde. Leider verkam der Vortrag anschliessend zu einer Produktdemo von SAP HANA wo ich nicht tiefer drauf eingehen will.

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