Namics Goes Eyetracking

Das Namics-Team mit Laborleiter Thomas WeinholdAm 22.07.2013 war es soweit: Zu siebt besuchten wir in einem bunten Mix aus Projektleitern, (UX-)Consultants und Designern das Usability Labor der HTW Chur. Nach einer Einführung mit Updates und Hintergrundinformationen zu den aktuellen Entwicklung von Eyetracking Systemen ging es direkt los mit unserer UX-Studie, für welche wir zusätzliche Research Ergebnisse erhalten wollten. Am Nachmittag nahmen wir uns die Zeit, um verschiedene Webseiten, Layouts und Designs zu untersuchen, wobei sich jeder individuell einbringen und seine methodischen Fragen und Hypothesen praktisch testen konnte. Durch das gemeinsame, interdisziplinäre Experimentieren konnten wir unsere Kenntnisse bei der Fragenentwicklung und der Testmethodik experimentell erweitern. Obwohl viele von uns bereits umfangreiche Erfahrungen mit Eyetracking- und Usability-Testing mitgebracht hatten, war der eintägige Austausch zwischen Hochschule und Professionals aber auch der zwischen Designern und Consultants für alle spannend, da man sonst selten so intensiv Zeit findet oder auch die Möglichkeit hat, im Team zu experimentieren und fachübergreifendes Feedback zu sammeln.

Dementsprechend positiv fällt auch das Feedback der einzelnen Teilnehmer aus:

„Das war eine sehr spannende Erfahrung! Ich bin überzeugt, dass es für unsere Kunden sinnvoll wenn nicht sogar notwendig ist, zumindest eine Eyetracking-Studie zumachen. Ich bin wirklich erstaunt, wie wenig Aufwand es bedeutet, eine Studie vorzubereiten und wie gross der Effekt ist!“ (Veronika, C/PL)

„Gut fände ich, wenn wir in Zukunft eine Möglichkeit hätten, bei gewissen Projekten das Eyetracking anzubieten. Die Auswertungen bestätigen klar die Informationsflut bei überfüllten Startseiten. Spannend war die Erkenntnis, dass bei überfüllten oder unruhigen Seiten das Auge zwar den grössten Teil des Inhalts überfliegt, aber nur ein Bruchteil davon auch gelesen und aufgenommen wird. Die Visualisierungen des Eyetracking-Programms zeigen dies sehr schön auf. “ (Bruno, Designer)

„Wir machen unsere Kunden messbar erfolgreicher – ich hab mich immer gefragt wie man ein Design objektivieren kann. Mit den Möglichkeiten von Eyetracking können wir dieses Leistungsversprechen einhalten.“ (Marcel, C/PL)

„Mit Eyetracking  hat man die Möglichkeit mit wenig Aufwand die Wirkung, die ein Layout auf das Auge und der Kognition des Beobachters hat, genau zu beobachten. Dies ist schon ab der ersten Designphase eines Projektes sehr effizient um Entscheidungen zu treffen und diese vor dem Kunden zu unterstützen. Meine Empfehlung ist, diese Methodik öfters in einem Projekt zu integrieren.“ (Philipp, Art Director)

„Mich überrascht es immer wieder, wie gut man mit Eyetracking schon frühzeitig Schwachstellen identifizieren kann – vor allem bei Landing Pages und Produktseiten kann man sehr gut überprüfen, ob die Aufmerksamkeit der Anwender an die richtige Stelle gelenkt wird oder was man optimieren sollte. Auch für die Kommunikation ist es ein sehr effizientes Mittel, da die meisten Bilder sehr eindeutige Ergebnisse widerspiegeln, wodurch man insgesamt Zeit sparen kann. “ (Sonja, UX-C)

„Die Einsatzmöglichkeiten von Eyetracking sind unglaublich vielfältig, und bieten bei Konzept und Design digitaler Markenerlebnisse viele wertvolle Anhaltspunkte, diese noch effektiver nutzbar zu machen.“ (Mark, Senior Art Director)

„Eine sehr gute Option, Annahmen über die Positionierung von Elementen auf einer Website schnell und effizient zu überprüfen.“ (Olaf, Senior Consultant)

Last but not Least möchten wir uns nochmal ganz herzlich bei der HTW Chur und  bei Thomas Weinhold, dem Leiter des Labors, für die Gastfreundschaft und vor allem die hochwertigen Tipps und Tricks bedanken – wir konnten viel lernen und hatten dabei auch sehr viel Spass!

 

Präzise Position nun auch in Gebäuden bestimmbar? Wir haben die iBeacons des neuen iOS7 getestet

Raumplan

Navigation mit GPS auf dem Smartphone ist jedem bekannt (Google Maps etc.). Sofern die Satelliten Signale oder die Signale zusätzlicher GPS-Empfänger das Gerät erreichen können, ist eine Positionsbestimmung sogar zentimetergenau möglich. In Gebäuden ist das leider selten der Fall. Wer … Weiterlesen

UXcamp Europe 2013 – Mitgeschrieben Teil 3

FutureVision_01

Dies ist der letzte Teil mit Skizzen zu den Vorträgen vom Uxcamp Europe 2013. Teil 1 ist hier, Teil 2 ist dort. Captain Obvious’s Guide To Habits: Wie hackt man sich selbst um seine Gewohnheiten zu ändern?       … Weiterlesen

UXcamp Europe 2013 – Mitgeschrieben Teil 2

Weitergehts mit den Notizen zum UXcamp Europe. Teil 1 ist hier.
Ansonsten auch sehr empfehlenswert sind die Eindrücke von meinem Ux-Wingman und Kollegen Alexander Zyuzkevich 

Content Strategy- 4 Steps From Sadness To Zen
Mit welchen simplen Regeln man die Inhalte einer Webseite klarer darstellen kann.

zu „Formulate what the content should do“: Die hier angesprochenen Richtungen könnten sein:

  • Die Mitarbeiter (des Kundencenters) sollen sympathisch und zugänglich klingen, dabei aber anonym bleiben
  • Die Mitarbeiter sollen besonders als Individuen wahrgenommen werden, nicht als einfach nur als Telefonnummer zu einem Callcenter.
  • Der Fokus des Contents liegt darauf den von Krebs betroffenen Lesern und ihren Angehörigen zu beruhigen und auf die nächsten Schritte vorzubereiten

          
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Kitsch
Was ist Kitsch? Warum interessiert uns das?

Kitsch isn’t ironic. And irony is probably just kitsch.- Durchsage an alle Hipster

     
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Demnächst dann: Was ist nach Smartphones das nächste grosse Gadget und wie konditioniert man sich, es sich nicht sofort zu kaufen? 

 

Mobile Crossplattform Entwicklung auf Basis von Phonegap – Ein Erfahrungsbericht

Ameisen sind fleissig, tatkräftig, rastlos und oft unterwegs, haben aber kein Internet.

Ähnlich geht es den Namics-Mitarbeitern auf so manchem Außendiensteinsatz, die trotzdem auf verschiedene Services angewiesen sind, wie der Zugriff auf sämtliche Mitarbeiter Kontaktdaten, der nicht immer online erfolgen kann. Die in die Jahre gekommene, mobile Weblösung sollte mit einem mobilen Telefonbuch abgelöst werden. Da bei Namics jeder sein eigenes Mobile Phone nutzen darf (BYOD-Philosophie) muss die erstellte Lösung auf möglichst vielen Plattformen laufen. Die Devices sind zu ca. 80% auf iOS und Android verteilt und diese Devices sollen primär auch unterstützt werden.
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UXcamp Europe 2013 – Mitgeschrieben Teil 1

Material

Ok, everybody. There are no rules about UX that aren’t broken at least once in a while. So, basically everybody here is an expert. Everybody knows something. Please step forward, if you wanna hold a talk. Now.  – Introduction speech … Weiterlesen

Axure 7 Beta: Adaptive View und Repeater Widget

Von Axure RP liegt nun die erste Beta der Version 7 vor.

Neben einem visuellen Refresh des Interfaces kommen auch gleich ein paar schöne neue Features hinzu. Webfont-Support, Preview-Funktion, Property Palette, neue lang ersehnte Actions und Funktionalität die bisher Dirty Tricks gebraucht haben.

Einer dieser Hacks war das Erzeugen und Darstellen von Responsive Design / Layout im Browser. Hierfür gibt es nun Adaptive Views. Ich habe ein Demovideo gemacht und das Feature kurz zu erklären:

Ein weiteres neues Feature in Form eines Widgets ist der „Repeater“. Was macht das Widget? Es erlaubt eine Art Wiederholen von Komponenten in einem Raster oder einer Liste, wobei Elemente und Layout der Komponente gleich bleiben können, sich die Inhalte aber ändern mit Hilfe einer Datentabelle, die Text, Variablen und Bilder enthalten kann . Klingt kompliziert? Am besten die nächsten beiden Demos anschauen.