Content Marketing ist das neue Marketing

Warum Content Marketing das neue Marketing ist

Content Marketing ist alles, was vom Marketing übrig ist, hat der Marketing-Guru Seth Godin schon im Jahr 2008 gesagt. Wir von Namics können diese Entwicklung tagtäglich mitverfolgen und sind überzeugt, dass Content Marketing die Zukunft ist. Wir verraten Ihnen hier … Weiterlesen

Wunderkit – Projectmanagement goes Social

Wunderkit ist das neueste (closed Beta) Baby des Berliner Startups 6Wunderkinder, welche mit der Wunderlist bereits eine überaus erfolgreiche Gratis-Todo-App auf den Markt gebracht und weltweit Lorbeeren dafür erhalten haben.

Mit Wunderkit soll dieses Erfolgsgeschichte nun fortgesetzt werden. Dieses mal als – wenn wundert’s – als Projektmanagement Tool. Neben dem typischen Wunderlist Interface, welche der Joy-of-Use Philosopie folgt, spielen vorwiegend soziale Elemente eine entscheidende Rolle.

Jedes in Wunderkit erstellte Projekt kann entweder öffentlich oder privat publiziert werden. Was soviel bedeutet, dass man sich entweder zu einem Projekt hinzufügen kann oder eingeladen werden muss.

In der aktuellen Beta verfügt Wunderkit allerdings neben dem Dashboard nur über zwei weitere Werkzeuge. Einer an der Wunderlist angelehnte Taskliste, welche kommentiert werden kann und einem Bereich für Notizen in den Memos und Besprechungsprotokolle, etc. abgelegt werden können.

Darüberhinaus wird natürlich auch die twittermässige Benachrichtigung zu Statusupdates und die von der Wunderlist bekannte Plattformunabhängigkeit (OSX, iOS, Androide, Windows) ein starkes Argument für mich sein, dieser App eine Chance zu geben. Allerdings fehlen sowohl zusätzliche Erweiterungen (z.B. eine Timeline, Budgetplanung etc. ) oder innovative Ansätze wie sie beispielsweise bei trello oder team.fm. Aber mal abwarten, was sich da noch tut.

Wer sich für Wunderkit interessiert kann sich auf deren Website registrieren lassen oder sich hier den Screencast ansehen:

Git – the simple guide – Ein Rückblick

Freizeitprojekte sind eine wichtige Weiterbildungsmöglichkeit für ambitionierte Web Entwickler. Hunderte neue Libraries, Technologien & Techniken erscheinen jeden Monat. Da mitzuhalten und up-to-date zu bleiben ist schwierig. Selbst für Leute die viel Zeit in genau dieses „up-to-date bleiben“ auf Twitter & Co. investieren. Meist reicht es nicht, nur von diesen Neuerungen zu hören, man muss diese ausprobieren um sie zu bewerten und ihre Tauglichkeit für Projekte zu evaluieren.

Letzten Freitag habe ich mich im Rahmen der Vorbereitung für einen internen Workshop etwas tiefer in Git (Ein Source Control Management System à la SVN) eingearbeitet. Während der Einarbeitung viel mir auf, das viele Grundlagen – trotz diverser vorhandener Anleitungen und Bücher – nicht einfach zu verstehen sind. Ich habe mir überlegt, wie man diese einfacher erklären könnte. Dazu ist als kleines Projekt eine Anleitung zum Einstieg in git entstanden. Primär um das Thema selbst besser zu verstehen und den Kollegen als Dokument zu geben…

Die Seite befindet sich unter:
http://rogerdudler.github.com/git-guide

Da auch andere die gleichen Verständnisprobleme gehabt haben könnten, habe ich den Link auf Twitter geteilt. Am Montag landete der Link dann irgendwie auf news.ycombinator.com und verbreitete sich innert weniger Stunden zusätzlich über Twitter & Co. Das Zwischenfazit nach 3 Tagen lautet: Über 50’000 Besucher & 3’500 Tweets. Nachfolgend ein paar der Tweets:

https://twitter.com/newsycombinator/status/156436338642653185
https://twitter.com/cvander/status/156463086092566528
https://twitter.com/cowboy/status/156448264596619264

Mittlerweile wurde der Guide von netten Leuten aus der Community neben Englisch und Deutsch in Französisch, Italienisch, Spanisch & Russisch übersetzt.

Meine Learnings für solche Projekte

  • grosser Tweet Button (Facebook, G+ nicht zwingend)
  • einfaches und zeitgemässes Design
  • Kommentarmöglichkeit (z.B. Disqus)
  • einfache Contribute Möglichkeit (z.B. GitHub)
  • Während der Buzz Phase aktiv auf Kommentare reagieren
  • Veröffentlichungszeit beachten (auf USA Rücksicht nehmen)
  • Auf Tech-News Seiten posten (dzone, reddit, etc.)
  • Knackiger Titel (damit das tweeten leichter fällt)

Dieser Blog Post soll andere Entwickler motivieren, mehr ihrer Gedanken & Arbeiten zu veröffentlichen. Auch dann, wenn sie vielleicht denken, dass hundert Andere das besser können – oder auch schon darüber geschrieben haben.

Dank Nina Jaeschke gibt es nun übrigens auch ein Cheat Sheet (PDF) zum Download. Ich freue mich schon auf die nächsten Projekte. Infos gibt’s jeweils zuerst über Twitter (@rogerdudler)

Neuer Webauftritt der Schaffhauser Kantonalbank mit TYPO3

shkb-1

Für die Schaffhauser Kantonalbank durfte Namics den Webauftritt der shkb.ch von Grund auf neu konzipieren, gestalten und entwickeln. Die SHKB setzte dabei zur Realisierung ihrer öffentlichen Webseiten auf das Open Source Content Management System TYPO3. Weiterlesen

CMS-Migration – Das Projekt planen

Rollout-Strategie Big Bang, zweistufig

Content-Freeze und Code-Freeze Wie bei den meisten IT Projekten bestehen bei einem Migrationsprojekt ebenfalls viele Abhängigkeiten und Rahmenbedingungen, die eine sorgfältige Planung erfordern. Hinzu kommt jedoch, dass bei Live-Gang des neuen Systems ein Zeitraum entsteht, in welchem keine Änderungen an … Weiterlesen

Google bestraft sich selbst

Die von Danny Sullivan dokumentierte Geschichte ist sowohl technisch wie auch aus Compliance-Sicht interessant: Google bestraft den Page Rank von http://www.google.com/chrome während 60 Tagen.

Und so lief es. Eine Abteilung bei Google laciert eine Online-Kampange mit dem Ziel, die Dowloadseite des Chrome Browsers bekannter zu machen – als logische Konsequenz wurde/(sollte) damit auch deren Ranking in der organischen Trefferliste verbessert (werden). Ein profilierter Blogger schreibt darüber und in der Folge stellt eine andere Abteilung von Google (das Spam-Team) fest, dass die Aktion (wahrscheinlich nur mit einem einzigen Blog-Post der ganzen Aktion) gegen die Paid Links-Richtlinien von Google verstösst und spricht daher eine Strafe gegen http://www.google.com/chrome aus. Und so klingt es, wenn ein Jurist von Google zugibt, dass sie einen Sch.. gemacht haben (ohne irgendwas zuzugeben):

We’ve investigated and are taking manual action to demote www.google.com/chrome and lower the site’s PageRank for a period of at least 60 days.

We strive to enforce Google’s webmaster guidelines consistently in order to provide better search results for users.
While Google did not authorize this campaign, and we can find no remaining violations of our webmaster guidelines, we believe Google should be held to a higher standard, so we have taken stricter action than we would against a typical site.

Ziemlich realitätsnah ist zudem, dass Matt Cutts der sonst offizielles Sprachrohr in solchen Angelegenheiten ist, grad in den Ferien weilt und kommunikatorisch hinten nach schiesst.

Gemäss der Beobachtung von Danny Sullivan ging es danach sehr schnell. Innert Stunden verschwand die genannte Seite bei den Suchbegriffen chrome, google chrome, browser, web browser oder internet browser mit Rängen grösser 50 faktisch aus der Google Trefferliste. Und bei spezifischen Suchbegriffen (chrome, google chrome) rückte anstelle der „schönen“ Downloadpage…

…ein nicht sehr stylischer Eintrag aus dem Support-Forum an die erste Stelle.

Nachdem die Geschichte öffentlich war, hatte Google wohl keine Alternative als ihre eigenen Regeln auch bei sich selbst anzuwenden. Dennoch ist es beruhigend zu sehen, dass sie mit demselben Salz würzen, welches auch wir im Küchenschrank stehen haben. Was ich gerne sehen würde ist der Einfluss auf die Zugriffsstatitik der betroffenen Seite. Und auch bei dem internen Meeting mit der externen Agentur die es verbockt hat wäre ich saugerne dabei ;-)

Hier alle die Details bei searchengineland.