Usability Testing selbstgemacht

„Usability Testing – nichts leichter als das“ heisst das Referat von Thomas Link und mir am heutigen aiciti-Tag.

„Jedes Online-Projekt muss bedienbar und verständlich sein!“

Dieser Anspruch wird jedem Projektverantwortlichen übertragen und entscheidet tatsächlich über Erfolg und Misserfolg.

„Doch, wie mach‘ ich das?“

Die wichtigsten Usability Tipps und Aspekte haben wir in unser Referat gepackt und uns dabei an folgenden Leitsätzen orientiert:

  • Sie tragen die Verantwortung – darum sollten Sie testen
  • Testen kann jeder – es muss nur gemacht werden
  • Das Ziel und das Resultat ist relevant – nicht die Erkenntnis, dass der Wurm drin steckt
  • Die Organisation muss sich darauf ausrichten – das erreichen Sie über unternehmerischen Gewinn
  • Im Zentrum stehen Ihre Kunden – der Hebel ist die User Experience

Mehr Präsentationen von Namics AG.

Hier die Präsentation zum Download:

Usability Testing selbstgemacht – nichts leichter als das [pdf, 12.4 MB]

Mit diesem Rucksack auf den Weg geschickt, wünschen wir allen Teilnehmern viel Erfolg bei den nächsten selbst durchgeführten Usability Tests und hoffen Sie mit unserer

21 Tage Usability Checkliste

effektiv unterstützen zu können. Damit kann nichts schief gehen!

 

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Über direkte Feedbacks direkt hier im Blog würden wir uns natürlich sehr freuen.

Verwandter Blogposts:

2 Gedanken zu “Usability Testing selbstgemacht

  1. In der Präsentation haben wir uns auf die erfolgreiche Durchführung und weniger auf die technischen Gegebenheiten konzentriert.

    Zur Frage nach Labor und Aufzeichnung der Tests ein hilfreicher Verweis auf zwei ergänzende Artikel:
    http://www.uie.com/articles/usability_labs/
    http://www.usabilityblog.de/2009/06/usability-tests-selbst-gemacht-die-besten-tipps-und-die-wichtigsten-vor-nachteile/

    Alles was Sie benötigen ist ein gut belüftetes Sitzungszimmer, Laptop, Webcam und evtl. eines der von mir empfohlenen Programme zur Aufzeichnung:
    http://www.techsmith.com/morae (Vollständigste Software am Markt – nur für Windows)
    http://www.techsmith.com/camtasia (Gut und günstig – die Windows Version ist deutlich leistungsfähiger, als die Mac Version)
    Sehr unverständlich ist jedoch, dass die Software von Techsmith (insbesondere Morae) nicht gerade einfach zu bedienen ist – an der Stelle glänzt die Mac Software Silverback:
    http://silverbackapp.com/

    Remote Testing Lösung wie userfeedback.ch oder openhallway.com liefern als Resultat ebenfalls die Aufzeichnungen des Bildschirminhalts.

  2. Eine weitere Frage – die ich in der kürze der Zeit nur bedingt beantworten konnte – betrifft die Rekrutierung von Testpersonen.

    Alleine mit den vielfältigen Möglichkeiten und Auswirkungen der Testpersonen-Auswahl könnte man sich eine Stunde beschäftigen…

    Auch wir greifen immer wieder auf die so genannten „Friends & Family“ Testpersonen zurück – und das ist akzeptabel, wenn das Projekt sich an eine sehr allgemeine Zielgruppe richtet.
    Beispielsweise gewinnen die Testresultate der Immobilien-Suche home.ch durch eine gezielte Rekrutierung nur noch minimal an „Wert“. Ausserdem finden sich aktiv Wohnungssuchenden im entsprechenden Alter auch in diesem Umfeld.

    Apropos Friends & Family – die Namics Facebook Gruppe war ein unkomplizierter Startpunkt für viele Kollegen uns bei der Verbesserung von Websites zu helfen.

    Usability Tests machen Spass! Zudem erhalten Testpersonen für jede Teilnahme an einem Test eine Entschädigung. Und immer daran denken: Entschädigen sie grosszügig!

    Wer unserer Testpersonen Gruppe beitreten möchte und helfen will das Internet nutzbarer zu machen: http://www.facebook.com/group.php?gid=53843003061

    Viel besser, als die Testpersonen Gruppe ist nebenbei bemerkt unser eigenes Bewerbungsformular als Testperson. Die offenen Jobs bei Namics führen wir ohnehin auf – da ist das Formular nur noch ein kleiner Aufwand. Und das führt wöchentlich immerhin zu durchschnittlich 2 neuen Testpersonen – bei „Null“ Aufwand:
    http://www.namics.com/wissen/user-centered-design-ux/

    Die weitere attraktive Option der Rekrutierung ist das „Intercept Recruiting“ wie es beispielsweise http://ethn.io/ anbietet. So bekommt man ohne vorherige Selektion die tatsächlichen Nutzer des Angebots.
    Hier noch ein englischsprachiger Artikel http://boltpeters.com/articles/versus.html der das ganze Thema Remote Testing kurz und knapp beleuchtet und mit dem herkömmlichem LAB-Szenario vergleicht.

    Bei klassischer Rekrutierung kann man statt auf eigene Personen-Pools natürlich auf Dienste zur Konsumentenbefragung zurückgreifen. Das ist aber in jedem Fall mit höheren Kosten (bis zu CHF 200.-) pro Testperson verbunden.

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