Social War for Talents – Referat am Internet Briefing

Heute Abend war ich zu Gast bei Reto am Internet Briefing. Vor etwas über 50 Teilnehmern habe ich über Social Employer Branding (ja – man kann fast allen Themen den Begriff „social“ voranstellen) referiert und einen Einblick in die Praxis von Namics gegeben und mit Aktivitäten von internationalen Konzernen verglichen.

Für einmal war das Thema nicht Social Media Strategie im ganzheitlichen Kontext sondern ganz bewusst mit einem klarem Fokus auf den Einsatz der neuen Medien in HR Prozessen gelegt. Recruiting, Retention, Talentmanagement und sofern als Prozess benennbar auch der Einfluss der HR Kommunikation auf die Unternehmenskultur. Ergänzend zur Präsentation hier einige Informationen aus „der Tonspur“ des Referats.

Präsentation im PDF Format (6.8 MB)

Bei Namics setzen wir Social Media Plattformen ganz bewusst und trotzdem super-pragmatisch ein, um die Arbeitgebermarke zu positionieren. Einige spontane Beispiele: Wir künden Recruiting Events im Blog an, wir twittern über offene Stellen auf einem separaten Twitter Account und wir berichten zeitnah über Referate und stellen die Präsentationen ohne Hindernisse zur Verfügung. Wir kommunizieren leidenschaftlich gerne über den Namics Flickr Pool mit mittlerweile über 16’000 Bildern.

Das heisst, wir haben das nötige Grundvertrauen in die Mitarbeitenden, dass deren Social Media Berichterstattung zur Weihnachtsfeier nicht in einem PR Desaster endet. Und dies wohlgemerkt ohne Social Media Policy, welche zu unterzeichnender Bestandteil des Arbeitsvertrags wäre.

So leicht und cool dies nun auch tönen mag. Es ist kommunikativ eine stetige Gratwanderung, ein Unternehmen auf der einen Seite als professionellen Dienstleister mit namhaften Referenzen und langjähriger Expertise darzustellen – was uns leicht zu beweisen fällt -und gleichzeitig glaubhaft als cooler Arbeitgeber, der den Startup Groove noch nicht vergessen hat durchzugehen – was uns angesichts von Weekendkunst und Rollerdisco auch irgendwie gelingt.

Das Referat habe ich abgeschlossen mit einem Zitat, welches ich erst diese Woche eingerahmt am Arbeitsplatz unseres HR Leiters Martin Pulfer entdeckt habe:

Wenn Du einer Person misstraust, dann stelle sie nicht an. Wenn Du eine Person anstellst, misstraue ihr nicht.

PS:
Ich habe meine Stelle übrigens über einen Tweet von Jürg Stuker gefunden.

PPS:
Danke an Su und Walter für die Blogposts und zur Veranstaltung.

8 Gedanken zu “Social War for Talents – Referat am Internet Briefing

  1. Schön, dass Du „Tonspur“ noch in Anführungszeichen setzt. Krass, wie stark bei namics die Firmensprache ist. Diese Tonspur-Metapher, die ja beim ersten Mal ganz lustig ist, aber sich auf die Dauer abnutzt wie eine alte Compact Cassette, nutzen echt alle, und das seit Jahren.

  2. @peter Im Moment ist auch „aufprallen“ hoch im Kurs. Ich wollte eigentlich schon lange den „Rustikalen Consulting Knigge“ in Wikiform aufsetzen. Mit Bingo Sektion.

    Welche Wörter sind den bei NZZ die Dauerbrenner?

  3. >> Welche Wörter sind den bei NZZ die Dauerbrenner?

    «Wir müssen uns das Pricing gut überlegen, damit wir die Print-Abos nicht kannibalisieren.»

    Mist, ist kein Wort. :-)

  4. Auch wenn ich nicht in der Lage sein diesen Soundtrack zu beobachten. Es klingt sehr interessant. Online-Medien wirklich eine wichtige Rolle spielt heutzutage. Es hilft wirklich Menschen kommunizieren über diese hoch skalierbare Internet-und Kommunikationstechniken speziell in Wirtschaft. Als Arbeitgeber würde ich auch einen Job finden durch Social Media. Social Media wird wirksam in den Bereichen Marketing und soziale Kompetenz. Genauso wie, was Ihr in Namics tun. richtig?

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