Lotusphere 2010

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Seit 17 Jahren ist die Lotusphere für IBM Lotus Software Kunden, Partner und Experten die zentrale Veranstaltung der Branche für Collaboration-Software. Hier werden die neuesten Technologien und Entwicklungen vorgestellt und ich habe dieses Jahr die Ehre die namics auf der 18. Lotusphere in Orlando, Fl vertreten zu dürfen. (mehr …)

Present-Future Sketching für effiziente Interface-Optimierung

Der Artikel von Jakub Linowski mit dem selben Titel hat mir geholfen einen Namen für mein in Meetings gerne eingesetztes Prinzip zu finden.

Das Setup ist recht einfach – man hat in der Regel schon alles im Sitzungszimmer: Projektor, Flipchart (Rollen bevorzugt) und natürlich Stifte. Ich bevorzuge die Stabilo Woody Serie. Natürlich sollte man auch was zu zeigen haben – und wenn es nur die bestehende Website ist (Present State).

Gerade in agilen Projekten gibt es immer sehr früh etwas zu sehen. Und hier ist die Besprechung des Prototyps im Sitzungszimmer und Skizzen der Verbesserungen direkt ins Projektorbild wesentlich effizienter – man ist nicht die Hälfte der Zeit damit beschäftigt auf jedem leeren Blatt nochmal die Grundelemente nachzuzeichnen, sondern kann sich gleich der Problemstelle widmen:941-present-future-sketching.jpg Nein – nicht auf die Wand malen, sondern das Flipchart ist Bild schieben!

Weitere Vorteile dabei:

  • Jeder sieht sofort um welches  Interface Element, dessen Status und genaue Position man spricht
  • Die Dokumentation des Resultat ist mit einem Foto in Sekundenschnelle gemacht (drum auch die schlechte Qualität des Beispiels – sorry)
  • Trotz Skizzieren bleibt der Hintergrund klickbar – so dass man wichtige Stati und Events (Interesting Moments) nicht vergisst

Present-Future Sketching – weil Englisch – hört sich natürlich gleich mal um Welten griffiger an; die Resultate sind aber aus meiner Erfahrung tatsächlich griffiger und man gelangt sehr effizient zu einer Lösung.

So sieht es übrigens aus, wenn man wie Dorian in Aktion ist: http://www.flickr.com/photos/l-i-n-k/3310592285/ In dem Fall war das Whitebord gleichzeitig die Projektionsfläche…

Wer genug Geld übrig hat kann sich natürlich auch ein Interactive Whiteboard kaufen (Old Skool) – oder eben Microsofts Surface (State-of-the-Art) und eine eigene Anwendung dafür programmieren. Ohne Anwendung müsste man wohl Klarsichtfolie über den Tisch ziehen, damit man die Skizze behalten kann. ;-)

Kartendarstellung von Netflix Vermietungen (ich bin auch ein Zeitungsartikel)

Kein Loblied über Karten-Mashups, aber ein bemerkenswerter Artikel bei der New York Times Online: A Peek Into Netflix Queues.

Ich bin kein Journalist und ich masse mir nicht an zu beurteilen, was ein guter Artikel ist. Ich bin aber Kunde von Zeitungen und habe eine Meinung dazu, wie Online richtig bespielt werden muss. Also keine krampfhaften Versuche, das Papierblatt möglichst 1:1 inkl. Displaywerbung online zu bringen (z.B. bei den kostenpflichtigen „ePapern“ von Tagi oder NZZ oder Kindle-Ausgaben ohne Bilder) aber Interaktion und Dialog, welche Internet gerecht wird. Zudem finde ich Artikel die zu Denken anregend lobenswert.

Man (resp. die Leute der NYT) nehme die Rangfolgen der Top 50 über Netflix vermieteten Filme im Jahr 2009 und lege diese auf Postleitzahlkreise mit Hilfe einer interkativen Google Map. Und so sieht es aus wenn ein Film v.a. in Minneapolis und nicht in anderen Staaten gemietet wurde (es ist New in Town)…

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Und hier zum „Artikel“ der New York Times: A Peek Into Netflix Queues

Kalender ZwanzigZehn Online für 365 Tage

Dar Namics-Kalender mit 365 Wünschen/Mottos von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für jeden Tag im Jahr , ist ab sofort auf Flickr mit einem BIld pro Tag: http://www.flickr.com/photos/zwanzigzehn/ (und somit auch als RSS-Feed für iPhone und Co.). So sieht übrigens die Papier-Version davon aus:

Xmas Kalender 2010 - Namics

Die Idee für die Online-Version entsprang dem Abendessen nach Su’s Vortrag „Online Netzwerken: wenn der Dialog öffentlich wird“ des Verbandes Frauenunternehmen zusammen mit Nathalie und mir. Danach fingierte es als „Geheimprojekt“ und selbst auf Zugfahrten wurde daran gearbeitet ;-)

Als der Kalender dann verschenkt war, kamen auch die konkreteren Anfragen für eine Online-Version, so von Pixelfreund oder von Renato Mitra

Also hier ist er: http://www.flickr.com/photos/zwanzigzehn/ und „das erste Wort“ heute hatte André Schmid mit „Anhalten und einen Blick zurückwerfen“

PS: Und bezüglich der Jahresbezeichnung hat uns MG Siegler vorgestern recht gegeben ;-)