Den Arbeitsplatz der Zukunft kennenlernen

Wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus? Welchen Einfluss haben mobile Technologien? Was bedeutet Cloud Computing für die Anwender und für die IT? Welche Chancen und Herausforderungen für Unternehmen bieten neue Technologien und Konzepte im Umgang mit der Informationsflut?
Solche und weitere Fragen wurden einer kleinen Zahl von Namics-Kunden im Microsoft Solution and Innovation Center beantwortet.

Gemeinsam mit Microsoft haben wir in einem kleinen Rahmen Microsofts Visionen und Konzepte des Arbeitsplatz der Zukunft kennengelernt. Im Zentrum der Veranstaltung stand das Thema „Mobile Internet & Intranet“.

Zu Beginn wurde uns von Microsoft ihre „Innovation Show“ gezeigt. Die Teilnehmer machten als Projektteam-Mitglieder in einer fiktiven Pharma-Firma am Rollout eines Produkts mit. Eindrücklich war , wie weit die heutige technologische Realität diese Vision schon eingeholt hat: mobile Computing und eCollaboration halten in der ein oder anderen Form schon heute in unserem Alltag Einzug. Andere Aspekte wie „Intelligente Dokumente“ basierend auf einem semantischen Web sind in der vorgestellten Form immer noch Zukunftsmusik.

Johannes Waibel, Senior Consultant und Spezialist für mobile Fragestellungen bei Namics, stellte danach Trends und Strategien im Bereich Mobile vor.
Mit seiner Präsentation

Always on. Always carried. [pdf, 8MB]

ging er auf das Thema Mobile ein. Er präsentierte Daten & Fakten aus dem mobilen Web, wies auf Herausforderungen bei der Implementierung von Mobile Solutions hin und zeigte konkrete Anwendungsfälle aus dem Alltag. Mit 5 Hypothesen zur mobilen Zukunft wurde die Präsentation abgerundet.

Sascha Corti, Windows Phone 7 Evangelist und DER Experte für dieses Thema in Schweiz, präsentierte uns das neue mobile Betriebssystem von Microsoft. Er zeigte uns die Besonderheiten des Benutzerinterfaces und erklärte uns die Überlegungen, die Microsoft beim Design gemacht hat. Interessant finde ich den „Hub-Ansatz“, der sich mit dem Context aus Johannes‘ Präsentation deckt und in die Richtung geht, die in der Innovations-Show gezeigt wurden. Interessant wird es, wenn einmal business-relevante Hubs wie z.B. „Kunden“ oder „Projekte“ zur Verfügung stehen.

Windows Phone 7 for Business [pptx, 7MB]

Zuletzt wurde uns noch das neue Office 365 vorgestellt. Damit gehen Word & Co. „in die Wolke“ und die Anwender haben die Möglichkeit, webbasiert von überall, und jederzeit auf Office-Funktionalität zugreifen zu können. Die anschliessende Diskussion kam dann auf dieselben noch offenen Fragestellungen, die generell rund um „Cloud Computing“ diskutiert werden: Privacy, Integration von kundenspezifischen Applikationen, Updates, etc.

Office 365 – Produktivität aus der Cloud [pdf, 3.9MB]

Es war ein lehr- und abwechslungsreicher Nachmittag, der viele Ideen und Denkanstösse geliefert hat. Es hat auch gezeigt, dass vieles heute schon möglich ist. Die Umsetzung im Arbeitsumfeld ist ein anderes Thema und ist oft weniger eine Frage des Budgets sondern mehr eine Frage, wie weit die Organisation bereit ist, den dafür notwendigen kulturellen Wandel vorzunehmen.

Sika Kampagne im Marketing Jahrbuch 2011

Schön, wenn man es mal an einem Stück sieht:
Die Jubiläums-Kampagne der Sika AG: Crossmedia meets Social Media. Wir freuen uns über den grossen Erfolg! Vielen Dank auch an die Sika für ein tolles Projekt, das hat wirklich Freude gemacht. Toll ist auch, dass die Sika den Mut hat, den Dialog mit Ihren zukünftigen Stakeholdern über das Jubiläumsjahr hinaus weiterzuführen.

Was will man mehr?

i-b84e31a9132b18a0a44445a0f2ba736a-Innovation & Consistency-thumb-500x375-2756.jpg

Wir freuen uns darauf, die Kampagne weiterzuführen!

Zur Kampagnensite

Zur Projektbeschreibung

zur Sika Schweiz

Die Firmenpersönlichkeit im Wiki

Bei meiner Arbeit mit den Multimediaproducer Studenten an der HTW Chur haben wir die Mechanismen der Kommunikaton mit Social Media besprochen und dass der Lehrling heute durchaus als Mediensprecher agiert. Doch immer wieder fragen m/sich die Leute:

1 Wie gelingt eine konsistente Kommunikation nach aussen?
2 Wie kann ein Corporate Communication Mangager damit umgehen?

Für meinen Unterricht morgen forschte ich also in meiner eigenen Praxis: Eine Firma, ob Startup oder Traditionsbetrieb hat eine Persönlichkeit. Damit meine ich nicht Corporate Identity oder Behaviour. Das ist nicht so meine Welt. Ich glaube, dass diese Persönlichkeit eine Summe ist, aus den Persönlichkeiten der Mitarbeiter. Ich kann aber nicht einfach extrovertierte, besonnene, clevere, erfahrene, studierte, herzliche und kühle Charaktere addieren, sondern, den Teil, den die Leute jeweils daraus beitragen, z.B.

Arbeitsleistung
Erfahrung
Auftreten
Lachen
Gesundheit
Lebenserfahrung
Fehler
Talente
Netzwerkfähigkeit
Freundschaft

Dass die Grenze zwischen privat und geschäftlich heute durchlässiger wird, hab ich oft beobachtet, aber jeder entscheidet selbst, wieviel und was er von sich in die Firma einbringt.

Persönlichkeit.jpg

Foto von: Eva Reinstadler

In kleinen Firmen ist diese Summe aller persönlichen Beiträge leicht spür- und nutzbar. Und in grossen Unternehmen? In einem Vortrag „Dialog schafft Wissen“ von Bernd fand ich die Intranet-Generationen und mir wurde klar, dass ich in meinem Beruf als Kommunikator nie so viele Inhalte und Mit-Kommunizierer hatte wie heute. Und das liegt nicht etwa an unseren Blogs oder Twitter, sondern daran, dass die Firmenpersönlichkeit abgebildet ist. In unserem internen Wiki.

Anfangs war für mich das Wiki nur ein weiteres Intranet, schön, dass alle gleichberechtigt beitragen durften. Heute ist es DAS Social Media
Instrument in der Kommunikationsarbeit
. Denn hier finde nicht nur ich brandaktuell, wenn es was nach aussen zu berichten gibt, sondern alle anderen Mitarbeiter auch. Wir erkennen Wissensträger und mögliche Artikel-Autoren oder Leute, die ich zum Bloggen inspirieren mag. Umfrageergebnisse, Erfahrungen und Meinungen sind dokumentiert, aktualisiert und bleiben auffindbar.

Mitarbeiter werden beim Kunde, zu Hause, in Facebook und weiss ich wo mit Unternehmensthemen konfrontiert. Sie kennen die Situation sehr genau
oder können sie jederzeit und -orts nachlesen. Sie erlangen nebenbei die neue Medienkompetenz (dazu schreib ich in Kürze mehr) und sind gewöhnt, Beiträge zu posten.

2750-wiki_namics1-thumb-500x246-2749.jpg

Wenn ein interner Beitrag von jemand anderem auch extern gepostet wird, wird die Quelle des Wissens (der Autor) ohnehin öffentlich. Gut, denn keinesfalls möchte ich nur allein PR machen. Ich möchte Starthilfe geben, immer wieder motivieren und mit vielen anderen für eine gute Firmenpersönlichkeit sorgen.

Mein Alltag ist heute etwa

30% zuhören intern und extern
30% moderieren, antworten, zum Kommunizieren motivieren
30% Themen finden, setzen, senden, platzieren und den Dialog einleiten
(10% Denk ich glaub nach und geh mit Bloggern oder Journis Teetrinken ;)

Würde ich die 90% nur extern tun, würde ich ohne die Firmenpersönlichkeit (Authentizität) kommunizieren. Und die finde ich im internen Wiki, auf externen Social Media Plattformen und natürlich bei persönlichen Kontakten. Frage 1 und 2 haben sich also für mich erledigt.

Wenn Euch das Handout für die Studenten interessiert. Da ist auch eine kleine Anleitung für ein Mediawiki drin. (Danke Ralph für Deine Unterstützung dazu) Bei Namics haben wir ein Confluence. Danke Leila für Deine Präsi zu Migipedia, ein öffentliches Wiki.

Dank besserem Kundenverständnis zu mehr Erfolg

An der gestrigen Usability Fachtagung wurde mir die Ehre zugeteilt mit meinem Referat „Dank besserem Kundenverständnis zu mehr Erfolg“ die Rolle des morgendlichen „Publikumsverwachers“ übernehmen zu dürfen. Mit der Frage „Was ist Usability eigentlich?“ wurde die vierteilige Präsentationsserie lanciert.
Weiter ging’s mit der Herleitung der Wichtigkeit des Kunden- und Nutzerverständnis für Unternehmen. Anhand des „Hürdenmodells“ liess sich dies einfach visualisieren: „Alle Bemühungen auf Seiten der Unternehmung verpuffen im luftleeren Raum, wenn das Vertriebsnetz durch Usability-Hürden versperrt wird!“

  • Transaktionen können nicht stattfinden.
  • Die Wahrnehmung der Unternehmung wird negativ belastet.
2722-Huerden_mit_Usability_abbauen.png

Namics gewinnt Swiss ICT Award

Mut ist gratis – Mit diesen Worten wurde der Public Award von SwissICT an Namics eröffnet.

SwissICT, der Schweizer Verband der Informations- und Kommunikationstechnologie suchte auch 2010 wieder herausragende Schweizer ICT-Unternehmen und verlieh den Swiss ICT Award in den drei Kategorien „Newcomer„, „Champion“ und „Public„.

2714-SwissICT_Award_public-thumb-500x749-2713.jpg

Bild: Jürg Stuker nimmt den Swiss ICT Public Award in Empfang
Quelle: Michael Schmid / @schnitzel

Und wir haben den Public Award abgestaubt. Die Leser von Swiss IT Magazine haben in einer Online-Wahl unter den 10 Finalisten für uns gevotet. Herzlichen Dank an alle, die für uns gestimmt haben!

Jürg hat den Preis (in Form eines goldenen Monitors) in Empfang genommen und für den Lacher des Abends gesorgt. Es sei ihm äusserst sympathisch, dass die Wahl von Namics von Menschen und nicht von der Jury vorgenommen worden sei. Gelächter und Sympathiepunkte. Wir haben schon verstanden ;-).

In der Kategorie Newcomer hat Linguistic Search Solutions gewonnen. Der Award in der Kategorie Champion» geht an Netcetera. Herzliche Gratulation an die beiden anderen Gewinner.

Auf der Heimfahrt haben wir mit Memonic kuscheliges Startup-Feeling in der 2. Klasse und Geek Tech Talk zelebriert.

2717-Startup-Feeling-thumb-500x333-2716.jpg

Quelle: Michael Schmid / @schnitzel

PS:
Nachdem ich den goldenen Monitor nach Hause tragen durfte, werde ich auch bestimmen, wo der seinen Platz bekommt. Beim CEO auf dem Pult…

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit

Wo User abschalten

Nach den gelungenen Referaten von Andri Stoffel, Dorian Selz und Thomas Link sowie Olaf Egner (hier die Inhalte) durfte ich heute an der Namics Fachtagung zum Thema „Usability verbessern – warum sich das lohnt.“ die Erkenntnisse aus dem Testlabor präsentieren.
Erkenntnisse darüber, wo User abschalten. Aus CRO-Sicht das Dümmste überhaupt, was passieren kann. Und im Testlabor sehr schwierig mit den Augen – also im Video – und den aufgenommenen Mausbewegungen und Klicks zu beobachten, da die Testpersonen ja unbedingt ihren „Auftrag erfüllen“ möchte.
Darum heisst es: Zuhören! Manchmal sagen sie es uns, dass sie jetzt dann wohl abgebrochen hätten, wäre da nicht diese Test-Situation.
Wir haben neun Mal sehr genau zugehört und diese Beispiele in den Dimensionen
– Informations-Struktur
– Zeit & Aufwand
– User Interface
– Glaubwürdigkeit
– Vertrauen
heute präsentiert.
Hier geht es zur Prezi-Präsentation, Volume auf und zuhören bitte! ;-)

Take care about the inside…

„Take care about the inside and the inside will take care about the outside“ war der abschliessende Satz von Jürg Dinner, Head of Corporate Communications bei der Swiss an einem Workshop am .HarbourClub. Symposium.

Unter dem Titel „Vertrauen gewinnt man zuerst im eigenen Haus“ sprach er sehr offen, ehrlich und leidenschaftlich über die Kommunikationsaufgabe beim Turnaround „unserer“ Fluggesellschaft.

2711-juerg-dinner.jpg

Die Ausgangslage im Jahr 2004 ist (uns Schweizern) einigermassen bekannt. Bei schlechten Zahlen galt es den wirtschaftlichen Turnaround zu schaffen. Zudem trafen viele Kulturen aufeinander. Einerseits die Firmen (Swissair, Crossair und Lufthansa) und andererseits Piloten (Sicherheitskultur), Flugbegleiter (Kundenkultur) und Boden (Ertragskultur). Zudem war wenig Vertrauen da, da die alte Organisation Termine und Versprechen oft verschieben musste, Abbaumassnahmen nötig waren und die damalige Kotierung an der Börse (mutmasslich) interne Information vor externer Information verunmöglichte. Ausserdem ist sehr viel der Personals in der Luft und somit kaum zu erreichen.

Hier ein paar der Massnhamen und der Versuch die vielen spannenden Details zu transportieren.

„Grass Roots“-Treffen mit der GL

Alle GL-Mitglieder (verstärkt um ein paar Leute die „als GL“ agierten) informierten die Mitarbeiter regelmässig persönlich im Dialog (Face to Face Kommunikation). Dies auch in kleinsten Gruppen wie beispielsweise im Rahmen von Staff-Briefings, in welchen nur 20 Leute teilnehmen und diese je nach Zeitplan auch rein und rauslaufen.

Die Themen wurden in Rahmen der GL-Sitzung festgelegt und Fragen wurde vorab gesammelt (teilweise ergänzt) und ihnen ohne Antworten zugestellt. Ziel war es über „Eisbrecherfragen“ einen persönlichen Dialog provozieren. Die Moderation der Gespräche übernahmen (Kommunikations)Leute des Kabinenpersonals. Wichtig war auch regelmässig ohne „gefährlichen Neuigkeiten“ zu informieren, da sich die Mitarbeiter von früher gewohnt waren, dass was im Busch lauert wenn die GL kommt.

Emotionalere Ansprache

Die Kommunikation wurde bewusst auch „auf den Bauch“ ausgerichtet. Einerseits mit Partys andererseits aber auch mit der Emotionalisierung von „normalen“ Themen wie der Einführung neuer Jets. Hier war es noch geschickt, dass für die Westschweiz drei Jahre in Sequenz ein Flugzeug eingeführte werden konnte und nicht drei aufs Mal, was als einmaliges Experiment aussehen könnte. Slogan war „Growing Together“ was sowohl intern („sich näher kommen“) wie auch extern („grösser werden“) funktionierte.

Mitarbeitermagazin (Print)

Zwar ein „Nobrainer“ da es intern günstig produziert werden konnte und sich über Werbung finanzierte. Das wichtige Ziel war aber, dass die Swiss-Mitarbeiter etwas nach Hause bringen konnten. Also: Angehörige als Zielgruppe.

Der extrem hohe Anteil an internen Kommunikation (und auch die dabei benutzte interne Terminologie) wurde der Swiss von der Presse als störend gespiegelt. Als ehemaliger Leiter Personenverkehr war dieser Fokus von Christoph Franz klar vorgegeben.

Und sonst…

Die Sensibilisierung für Kulturunterschiede Schweiz/Deutschland sei kein Problem gewesen, da der CEO als Süddeutscher „Schweizerischer“ als mancher Schweizer war und zudem sehr gut Französisch spricht was ihm in der Westschweiz und im Tessin viel Sympathie brachte. Die restlichen Artefakte wurden in der GL geregelt: Leg mal die Handelszeitung weg oder dass Jürg Dinner man den CEO in der Öffentlichkeit immer auf Schweizerdeutsch ansprach.

Wichtig und schwierig war es, der hohe Aufwand für die Kommunikation nach dem finanziellen Turnaround aufrecht zu erhalten. Die Kennzahl „Operating Income“ wir intern übrigens Smiley genannt und der Gewinn über 5% Marge mit den Mitarbeiter geteilt (ausser den Piloten, welche die GAV-Änderung nicht wollten).

2712-ebit-swiss.jpg

Usability lohnt sich – Teil 2

Weiter gehts von der Fachtagung Usability (Teil1) Jetzt zeigte Olaf die Ergebnisse unserer Studie. Die Kollegen haben die Bedienbarkeit von Hypothekenrechnern untersucht und Erstaunliches festgestellt:

So gab es zum Beispiel häufig bei den Applikationen sogenannte Schieberegler, die die Benutzer schlicht nicht erkannt haben, oder die die erwartete Berechnung nicht ausführen konnten.

Hier ist sein Handout Ergebnisse der Hypothekenrechner Studie

2709-test-thumb-500x322-2708.png

Dann erzählte Roman, wo User abschalten. Ein Kommentar einer Benutzerin im gezeigten Video war „Das geht ja gar nicht“. Aber lieber Blogleser,das müsst Ihr Euch nun wirklich direkt ansehen. Roman ist der Einzige, der fetzig via Prezi vorgetragen hat. (Ein Nachteil ich kann daraus kein pdf machen, oder weiss jemand wie das geht)

Seine Prezi „Wo User abschalten“

Ich muss jetzt zum Mittagessen, achso das heisst ja Stehlunch bei so nem Event. Cheers.

2706-essen-thumb-500x660-2705.png

PS: Ich hoffe, die Referenten bloggen auch noch über Ihre Inhalte, meine sind ja doch recht leienhaft und vor lauter pdfs machen, hochladen, twittern und so, hab ich nicht alles wirklich verstanden.

Usability lohnt sich – Teil 1

Gerade bin ich an der Fachtagung Usabality, warum sich das lohnt. Vor knapp 100 Teilnehmern (alle Achtung an meine Marketingkollegen Nici und Nina) berichtete Andri aus der Theorie. Sein wichtigster Aufruf war: „Bauen Sie die Hürden ab mit der jeweils passenden Massnahme in jeder Projektphase. Dieser Prozess hört eigentlich nie auf…Werden Sie aktiv zur Best Practice, statt wie alle anderen reaktives Benchmarking zu betreiben.“

2701-andri-thumb-500x299-2700.jpg

Hier ist sein Handout: Dank besserem Kundenverständnis zu mehr Erfolg.

In der Pause hab ich noch einen Schnappschuss von Mischa mit T-Shirt gemacht. Das hat mich sehr an unsere 100% Campagne erinnert. Aber zurück zum Inhalt.

Dann zeigte Dorian Selz zusammen mit Thommy Link viele Einblicke in die Usability Geschichte von memonic und wie sie über 1.5 Jahre immer wieder verbesserte. Aus einem knappen User-Kommentar, ich zitiere „This User Interface is shit“ wurde ein späteres seitenlanges sehr wertvolles Benutzer-Bericht mit Verbesserungstipps. Das offene Referat war sehr mutig und ich bedanke mich herzlich für den Gast Zugang, den alle Teilnehmer für ein halbes Jahr benutzen dürfen. (Den darf ich hier natrürlich nicht preisgeben, werde Euch aber von meinen Erfahrungen berichten).

Das Handout der Beiden: Pleiten vermeiden

gleich kommt mehr. Usability lohnt sich – Teil 2

Wima-Tage Vortrag: Organisationstypen und Intranet

Wissensmanagement ist ein Thema voll dialektischer Erkenntnisse. Peter Drucker brachte das schon vor knapp 20 Jahren auf den Punkt: Man kann Wissen nicht managen, sondern nur das Umfeld in dem Wissen gedeiht.
Das Umfeld hat gestimmt auf den Stuttgarter Wissensmanagement-Tagen 2011. Dazu beigetragen haben freundliche, kluge Menschen, anregende Gespräche, leckeres Essen und ein gutes Angebot an Vorträgen. Die anwesenden Experten präsentierten die Welt der Wissensorganisation von technischen Trends wie Enterprise Search über Collaboration mit Enterprise Wikis bis zu Fragen von Motivation, Nachhaltigkeit und Globalisierung. Dabei kamen auch faszinierende Detailthemen wie das Erstellen einer Zukunftslandkarte oder das unterhaltsame Stimmtraining mit Birgit Weske zur Geltung.
Stimmlich auf der Höhe und inhaltlich am Puls der Unternehmen waren auch Evelyne und ich mit unserem Vortrag über Organisationstypen und Intranets. Gerade in Zusammenhang mit anderen Vorträgen auf den Wima-Tagen erscheint mir der Ansatz, der „Innensicht“ von Unternehmen, der wir durch die Arbeit mit Personas gerecht werden, eine reflektierende Außensicht entgegenzusetzen, ausgesprochen hilfreich. Wir haben in unserem Vortrag einen Ansatz präsentiert, wie eine Einordnung des Unternehmens nach seinem Organisationstyp, die Angemessenheit und Akzeptanz von technischen Maßnahmen in Intranets deutlich verbessern kann.
Besonders bemerkenswert finde ich, wie sehr Organisationsmythen („Wir ziehen alle an einem Strang“ in einer vertriebsorientierten Organisation) oder Marketingkommunikation zu den Themen Innovation und Nachhaltigkeit die interne Wahrnehmung von Unternehmen beeinflusst. Eine kritische, organisationsorientierte Perspektive ergänzt diese Sicht und erweitert die Kriterien, die als Grundlage für eine excellente Lösung für das Unternehmen notwendig sind.

Download der Präsentation: Organisationstypen im Intranet [pdf, 6MB]